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Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport · 1913-03-01 · 2 (März 1913) · p. Seite 72

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Journal
Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
Volume
14 (1913)
Issue
2 (März 1913)
Date
1913-03-01
Page
Seite 72 (sequence 38)
Language
German
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72 No. 2 Die gewaltigen Massenübungen, die allgemeinen Freiübungen auf den Deutschen Turnfesten sind stets Glanzpunkte dieser Feste gewesen, und sie haben in der großen Massenentfaltung, die sie in so herrlicher Weise zeigen, bei allen Zuschauern stets nachhaltigen Eindruck erweckt. Das wird auch auf dem diesjährigen Leipziger Deutschen Turnfeste der Fall sein, und hier ganz besonders, haben sich doch bis jetzt gegen 21 000 Turner für die allgemeinen Freiübungen gemeldet. Wenn diese gewaltige Zahl sich schließlich auch wieder etwas vermindert, so bleibt doch sicherlich eine Zahl übrig, die alle Erwartungen übertrifft, und vielleicht von keinem Fefte wieder erreicht werden wird, schon deshalb nicht, weil es, da die Opfer an Geld, Zeit und Mühe allzuhoch werden, wohl kaum wieder zu solch einem Turnfeste kommen dürfte, wie es in Leipzig geplant ist. Wegen der Kleidung der Freiübungsturner sind vom Turnausschuß der Deutschen Turnerschaft folgende Vorschriften erlassen: die Turner haben in langen, weißen Hosen, weißen Trikots mit halblangen Aermeln und mit schmalem schwarzem Gürtel anzutreten. Außerdem sind schmale weiße Hosenträger gestattet. Als Fußkleidung müssen Straßenschuhe getragen werden. So soll auch durch die Einheitlichkeit einer turnerischen Kleidung das schöne Bild der vielen tausend Freiübungsturner gewinnen. Die Uebungen sollen sofort im Takte mit Musikbegleitung und ohne Zuruf nachgeturnt werden, jede Uebung zweimal und je zwei Uebungen ohne Unterbrechung hintereinander. Das Vorturnen erfolgt in derselben Weise. Mit dem Aufmarsch zu den allgemeinen Freiübungen des Turnfestes wird ein Fahnenmarsch verbunden. Etwa 400 Fahnen sollen daran beteiligt sein, und zwar nur solche, die über 50 Jahre alt sind. Viele denkwürdige historische Fahnen werden hier vertreten sein, es sei nur erinnert an die Fahnen der Hamburger Turnerschaft von 1816, der Darmstädter Turngemeinde, die Jahnfahnen von Naumburg und Freyburg a. U., die Fahnen der Schleswiger usw. usw. Während der Freiübungen werden diese Kleinode der Vereine an geeigneten Stellen aufbewahrt und, lustig im Winde flatternd, das schöne Bild der über 20 000 Freiübungsturner noch besonders eindrucksvoll gestalten. Fußball/) Mitteilungen der Sportabteilung des Bar Kochba - Berlin. Nach dem Spiel in Hamburg geht ein frischerer Zug durch die ganze Mannschaft, ein neuer Gewinn aus diesem Spiel. Am 5. Januar folgte ein Spiel gegen „Borussia“, das leider trotz besseren Spiels mit 2 : 3 für uns verloren ging, ebenso das Match am 2. Februar gegen „Mars“, zu dem wir leider nur mit 9 Mann antreten mußten. Von diesem Tage an ist ein erfreulicher Aufschwung zu verzeichnen. Der Kürze halber gebe ich nur die Resultate an: Tore für uns gegen uns 9. Februar gegen „Fortuna“.3 : 2 23. „ „ Berl. Athletic-Klub ... 2 : 2 2. März „ „Phönix“ 1912.4 : 0 9. ,. „ Jungdeutschland-Bund . . 12 : 2 Das sind die Spiele der ersten Mannschaft, deren Gesamtresumö folgendes ergibt: Gewonnene Spiele Tore für uns . Tore gegen uns ) Siehe S. 57 Sportklub Hakoah-Wien. 5 32 15

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