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Jüdische Turnzeitung · 1912-06-01 · 6 (6.1912) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
13 (1912)
Issue
6 (6.1912)
Date
1912-06-01
Page
[Seite] (sequence 37)
Language
German
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No. 6 135 Der Siegermannschaft gehören Scheurenberg, Jacoby, Caro an; der zweite Preis fiel alsdann der Jugendmannschaft des Bar -Kochba- Berlin: Nebenzahl, Loewenstein, Lewin II zu. Beim Kugelstoßen warf Jean Lewin-Beriin die 7%-kg-KugeI 8,28 m, Ebersohn-Berlin 7,83 m, Chaskel-Berlin 7,78 m weit. Den meisten Teilnehmern machte die Enge des Kreises noch zuviel Schwierigkeiten, auch die Wurftechnik wurde noch zu wenig beherrscht, um ein günstiges Resultat zu ermöglichen. Auch der Hochsprung bei einer grasbewachsenen Anlaufbahn, die vom Regen genetzt und aufgeweicht war, konnte nichts besonderes bringen. Jacoby (1,46 m), Willy Lewin und Max Kikoler (je 1,41 m); alle drei Berliner können sonst besser springen, wenn es nicht gerade in Strömen gießt. Die Einzelleistungen beim Dreikampf zeigten keine besseren Ergebnisse als die entsprechenden offenen Kämpfe im Kugelstoßen, Hochsprung und 400-m-Laufen. Wir bringen in einer Wertungstabelle das Ergebnis des Dreikampfes. Bei jedem Einzelkampf bekam jeweils der Erste 5 Punkte, der Zweite 4, der Dritte 3, der Vierte 2, der Fünfte 1 Punkt. Namen Kugelstoßen Punkte Hochsprung Punkte 400 m Laufen Punkte Summa 5 4 5 14 Säbel -tyien- Fünfhaus . . . . 3 5 3 11 4 1 1 6 2 — 4 6 — 2 2 4 — 3 — 3 Juliuaburger. Berlin..... 1 — — l f Alle weiteren bekamen 0 Punkte. Die weitaus Besten waren demnach Kikoler-Berlin mk 14 Punkten und Sabel-Wlen mit 11 Punkten. Int R1 n g k a m p f erwiesen sich Ebersohn und Gabriel, taeWe Berliner, als ebenbürtige Qegner. Im turnerischen Z w e I k a m p f in Weithoch-* *Pr«ng und Schleuderballwerfen war Caplan-Kattowltz Sieger. Der Stabhochsprung wurde von mehreren, hauptsächlich auswärtigen Turnern vorgeführt. UHmann-Wien I und Meyer-Köln zeigten die besten UtetwigfH; ein Wertkampf fand nicht statt. Viel Interesse erregte der Qewehrsprung. Mehrere Berliner Jungen sprangen recht geschickt, am besten der kleine Helmrich. Doch auch die Alten versuchten es, doch mit mehr oder weniger Mißerfolg. Schade, daß bei dem schlechten Wetter alle Aufnahmen mißlungen sind, sonst hätte unser alter, treuer Meyer-Köln sicherlich eine Freude beim Anblick seines eleganten Qewehrsprungs? Die Jugend-Abteilungen des Bar Kochba-Berlin zeigten ein flott gespieltes Barlauf-Spiel, bei dem die flinke Folge beim Herausfordern besonders wohltuend auffiel. Auch das Tambourinspiel der Frauenabteilungen des Bar Kochba zeigte gut eingespielte Mannschaften (vielleicht richtiger Frauschaften). Last not least der Clou des Ganzen, das Fußballwettspiel zwischen Bar Kochba-Berlin und Bar Kochba-Hamburg. Beide Mannschaften mußten leider mit einigen Ersatzleuten antreten. Die Hamburger zeigten mehr Uebung im Zusammenspiel. Diese Ueberlegenheit in der Kombination glichen die Berliner durch ihre leichtahtletische Schulung im Schnellauf aus, die ihnen sehr zu statten kam. Sie waren durchweg schneller am Ball. Die

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