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Jüdische Turnzeitung · 1912-05-01 · 5 (5.1912) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
13 (1912)
Issue
5 (5.1912)
Date
1912-05-01
Page
[Seite] (sequence 22)
Language
German
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96 No. 5 wenn das Wasser an der Niedersprungstelle tief genug ist. In allen Fällen ist unbedingt für eine zuverlässige und gewandte Hilfsstellung zu sorgen, die bei mißglückten Sprüngen den Springer auffangen muß. Da der Gewehrsprung keineswegs gefährlicher ist wie etwa der Stabhoch- oder Hochsprung, und sich besonders dazu eignet, Mut, Selbstvertrauen und Entschlußfähigkeit unserer Turner zu erhöhen, so hoffe ich, daß er sich bald in unseren Vereinen einbürgern wird. Besonders dürfte er auch unseren Verbandsvereinen deshalb willkommen sein, weil er es ermöglicht, schon nach kurzer Vorübung auf Turnfesten etc. sehr hohe, scheinbar waghalsige Sprünge vorzuführen, welche bei den Zuschauern das größte Erstaunen erwecken. Georg Arndt-Stiftung. AUe Spenden etc. sind nur zu adressieren an Dr. Zirker, Berlin, Alexanderstr. 38a. Tödlicher Turnverein Lemberg....................... Mk. 20,— Die ScbOlerinnen des Samariterkursaa des Bar Kochba-Berlin danken Herrn Dr. Mühsam für seine Bemühungen.......................„ 12,— Die n. Frauen-Abteilung des BarKochba gratuliert Frl. Regina Hirsch zur Verlobung . „ 1,— Dr. L. W............................20 Kr. e. 16.— _ zusammen Mk. 49,— Arthur Hirsch-Fonds. AUe Geldsendungen sind nur zu richten an die Adresse: Dr. Zirker, Berlin, Alexanderstr. 38a. Di« II. Männer-Abteilung des Bar Kochba-Berlin kondoliert dem I. Turnwart Herrn Behrend Mk. 3,75 Gesammelt auf der Turnfahrt der Männer-Abteilung durch Katzky....... ■ . „ 5,20 zusammen Mk. 8.95 Aus der Jüdischen Turnerwelt. Bralla. Am Sonnabend, den 16. März beging der Erste Jüdische Turnverein in Braila die Feier seines 7 jährigen Bestehens durch ein familiäres Tanzkränzchen für die Vereinsmitglieder. Das Fest hatte einen würdigen Verlauf; eine fröhliche Stimmung hielt die Turner bis in den frühen Morgen zusammen. Königsberg I. Pr. Turn- und Sport-Verein. Die Entwicklung unseres Vereins nimmt einen guten Fortgang. Die durchschnittliche Frequenz der Männerabtetlung betrug: Dezember 1911: 37,0 Turner, Januar 1912: 47,3 Turner, Februar: 37,1 Turner, März (bis jetzt): 33,0 Turner. Nachdem uns etwa Mitte Februar unsere hier studierenden Turnbrüder aus Rußland nach Semesterschluß verlassen hatten, suchten wir mit Erfolg unsere Turnerzahl durch Propaganda in der hiesigen Bürgerschaft zu heben. Wir gründeten eine Alte-Herren-Riege und eine Schüler-Abteilung. Am Sonntag, den 18. Februar, veranstalteten wir in den Nachmittagsstunden einen Turn-Cafd, der von fast 200 Personen besucht wurde. Herr cand. jur. Hirschbruch hielt die Fest-Ansprache, die Männerabteilung führte Stabwindeübungen und eine Musterriege Uebungen am Barren kombiniert mit Beck vor. Besonderen Beifall ernteten die Reigen- und Freiübungen der Frauenabteilung. Ein gemütlicher Tanz . beschloß den wohlgelungenen Nachmittag. Die Männerabteilung veranstaltete eine Purimkneipe, die ebenfalls zahlreich besucht war. Die Finanzverhältnisse des Vereins sind in leidlicher Verfassung; auch die Leistungen der Vorturner weisen eine bemerkbare Besserung auf. Am 29. Februar sprach Herr Dr. med. Hiller über „Kunstturnen un,d Heilgymnastik". Dem Vortrage folgte eine lebhafte Diskussion. Die Entwicklung unserer Frauenabteilung wird durch eine allzu kleine Turnhalle und andere Mißhelligkeiten gehemmt. Immerhin wird regelmäßig und nicht ohne Er-

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