Jüdische Auswanderung
- Journal
- Jüdische Auswanderung
- Volume
- 1936. Bestand UB Ffm
- Issue
- September 1936
- Date
- 1936-09-01
- Page
- Seite 21 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Provinz oder Territoriuni ZaM 4>r Bevölkerung (in 1000) . ■ P- Wicht ig.t e W i r t > c h i ( 111 r u j n 1111 Natürliche Beichrffenheit Jujuy Salt* Formosa Loa And es (San Antonio d« Loa Cobres) Chaoo (Resistencia) ( atamarca Tucuman Santiago del Estero Corrieatee Misione» (Posadas) \ La Rioja San Juan San Luis ( ordoba Entre Rio« (Parana) Santa Fe ilvt^äifcÄi« 1 " Yv Mendoza Buenos Aires (La Plata) Buenos Aires (Bundeshauptstadt) La Pampa (Santa Rosa) Neuquen Rio Negro (Viedma) Chubut (Hav. son) Santa Cru* l> " (Puerto Gallagos) Tierra del Fuego (Lshuaia) (S'ach: South American 104 192 SS/ 3 88 138 494 433 474 92 104 194 180 1 168 __■ 670 1439 , - - 1 468 3282 2 247 Zucker, Schafe, Orangen t: r Zucker, Wein, Orangen Rindvieh "Schafe, Ziegen Vieh, Zucker, Mais, Baumwolle _ Rindvieh, Schafe Zucker, Rindvieh, Pferde Rindvieh, Ziegen, Schafe, Pferde, Mais Rindvieh, Schaff Pferde, Mandioca, Mais - Tabak, Verba Mate, Reis, Obst, Honig und Wachs .Wein, Rindvieh, 4iegeff*" .; Wein, Ober, Rindvieh, Pferde, Ziegen Rindvieh, Pferde, Schafe, Ziegen, Mais Rindvieh, Pferde, Weizen,' Mais" Rindvieh, Schafe, Pferde, Weizen", Leinsaat Weizen, Leinsaat, Mais, Rindvieh, Pferde Wein, Obst, Vieh, Ziegen . Weizen, Mais, Hafer, Leinsaat, Rindvieh gebirgig, fruchtbare Taler Ebenen und Berge, subtropischer Wald trockenes Klima, unfruchtbarer Boden / bewaldete Ebenen gebirgig, bewaldet hauptsächlich bewaldet, gut bewässert ■ hauptsachlich bewaldete Ebene sumpfig, fruchtbar . subtropischer W ald-und Boden trocken, gebirgig trocken, gebirgig trocken, Hügel und Ebenen trocken, fruchtbar gewellte Ebenen, reiches Weideland fruchtbare Ebenen Berge, fruchtbares Tal. .-----__— -__L_ , •■ ..»•,. ■ ■' - ■ •mmrtm... *^Vfci-ii. > ' \ i . ~' "gut bewässerte Ebenen, reiches Weideland •■■''■•■:-»iX ".'ix. ^««Ätf&iwa^fci / >■■■>•■ ■■' •■».___■'; . •■ ■ > 222 43 67 » Hr-.-Pd- 30 ' Rindvieh, Schafe, Pferde, Weizen, Mais Schafe, Ziegen, Pferde Schafe, Wein, Obst Schafe. Pferd* Rindvieh ' " Schafe, Tferde . y<is :S'>.;.'V'-'.'- -r*" Schafe - i rm* Handbook 1936.) gewellte Ebene, gutes Weideland Berge und Walder Berge und fruchtbare Taler trocken, Wühl, armliche Vegetation \ trocken, kalt, bewaldet IVtäg»*» i-yajKA'«*''**• t'W-y ■ ■;«J<i&Wr«*«: f.%••<»♦* kalt,'stürmisch, regneriseh &%tiZ ••••.>'"•••:;'.>-•. -\ - \ »;•-'..•;, «g .:. - msmv. ••r':- - - ■. . - { .• - •■ ■ ■ ■;■ iv-T .V> ."■*- T". Ii »ZmJ * V: *J * »'>*' vV4 '■Ww.äj zerfällt Argentinien in folgende Gebiete (nach Andres —- Heiderich — Sieger:' „Geographie des Welthandels" Bd. 11): A. Gran Chaco und M i siones gehören zu den am dünnsten besiedelten und auch wirtschaftlich une.tr.twickeltaten Teilen Argentiniens. Rtr Gebiet ist teils von subtropischen Wäldern, teils von trockenen Gruslandschaften bedeckt - Die drei großen Ströme Uruguay, Paraguay und Parana durchfließen diese Gebiete oder bilden teilweise ihre Grenzlinie. In den Waldern des Chaoo leben noch wilde Indianer. Sie treiben Viehzucht und primitiven Anbau. Der Hauptort des Chacogebietes ist Resistencia. Die Wasserfalle des I g u a z u, eines Nebenflusses des Parana im Territorium Misiones, werden als Naturwunder von vielen Reisenden den Niagara-Fallen gleichgestellt. Diese Iguazu- FalW, die inmitten einer prachtvollen Tropenlandschaft liegen, werden zur Elektrizitltsgewianung ausgenutzt, obwohl sie von den industriellen Zentren weit entfernt liegen. ~~ B. MittelargentknieAlst derjenige Teil des Landes, der-sich in einem gewaltigen Halbkreis mit/einem Radius von etwa 900—1000 km um Buenos Aires legt. Er ist das Herz Argentiniens, die Pampa.' (,,Pämpa" heißt in der Sprache der Indianer: Ebene, Steppe.) — Das Pampa-Gebiet ist innerhalb der argentinischen Volkswirtschaft herrschend, es ist besonders geeignet für den Anbau von Getreide und für Viehzucht. Hier gedeihen, ohne Bodendüngung, auch Weizen, Mais, Hafer, Gerste,, Futtermittel usw, In den fruchtbarsten Gegenden wird zweimal im Jahre geerntet. Dia Pampa enthalt vom gesamten argentinischen Kulturland 90 •/«, vom Rinderbestand 74 *>, vom Schafbeatand 56 "o, von" industriellen Unternehmungen 80 *«, vom Bahnnetz 70 •/<>, vom Automobil best and 84 °b! Von der GesamtbcNölkerung leben-Ober zwei Drittel im Gebiet der Pampa. Hier liegen auch die größten Städte: B» e rf o s Aires, ' Rosario, Santa Fe,<La Plata und Cordöba. — / Busjmi Aires bedeutet für Argentinien weit mehr als im allgemeinen die Hauptstadt für ein .Land.- Die Natur selbst hat diesem großen Einfallstor der Einwanderung, dem Ausfallstor des argentinischen Exportes eine einzigartige'Bedeutung verliehen; die geringe „Aufgeschlossenheit" der argentinischen Küste weist Handel und .Verkehr um so mehr auf diesen großen Hafen hin. Jeder europaische' Einwanderer, der nach Argentinien kommt, landet in Buenos Aires, einem der bedeutendsten Hafen der Welt. Die mit allen Errungenschaften .der modernen Technik versehe—a Hafenanlagen -sind höVhst eindrucksvoll, lieber 400ÜUeberseedainpfer stellen .jährlich den Hafenverkehr dar. Reguläre Einwanderer können gleich' im Hafenin dem' staatlichen EinWandererheim beherbergt werden. Der Staat, gibt ihnen in diesem. Heim, fünf Tage '.umsonst Obdach und Verpflegung. Nach Ablaut dieses Zeitraums muß der Einwanderer das Haus verlassen ' ► v':. i 0 -« . Hg*-* •--=i ' Buenos' Aires ist eine kosmopolitische Weltstadt mit» 2,25 Mill. Einwohnern. Es .Ist der' Brennpunkt des argentinischen Großhandels, Bankwesens und der Industrie; 1 der Mittelpunkt der argentinischen Kunst -und, Wissenschaft. r W ie die meisten südamerikanischen Koloniulstadte ist Buenot Aires schachbrettartig «bau» (annlich wie Mannheim in Deutsch, land). Die längste und breiteste Prachtstraße!, die Avertida de Mayo, durchschneidet die engen Straßen der City zwischen dem Regierungsgebäude am einen /Etido und dem kongreßgehaude am anderen. Die Bauweise ist uneinheitlich, im Innern der §taxtt findet man vielfach Wolkenkratzer und Hochhausar, im Westen moderne .-Villenbauten,. in den Auuenviertein noch niedrige Erd*- . geschV>ßhauseii und- Gebäude im Kolonialstil. Na tat lieh gibt es - ». ----—r-j—■' y Ii ■ \ * „ , }■■' : t» ..; ii ■v' \, $ i ii ' i f >».,7 ' ' l• .-• vv"