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Korrespondenzblatt über Auswanderungs- und Siedlungswesen · 1934-08-01 · August 1934 · p. Seite 31

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Journal
Korrespondenzblatt über Auswanderungs- und Siedlungswesen
Volume
1934. Bestand UB Ffm
Issue
August 1934
Date
1934-08-01
Page
Seite 31 (sequence 33)
Language
German
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^^H^^HHHHHflHHBBBHBH^HH ♦ > I .". \ 1 2« BauVerwaltunir liegt noch in Rinden italienischer Architekten, ren Verträge wie. die ' tiler Auslinder nicht erneuert werden, da größere Mengen siamesischer Studenten vom europäischen Stadium zurückkehren und die" Pouén -jisch Ansteht der Regierung rar Zufriedenheit AAund zu' einem Bruchteil der Kosten.^taifQUen. Daher lind Hoffnungen * auf Regierungsstellen I ^ussichtslosr tn cJeV »ehr kleinen Universität wird - von Amerikanern unterrichtet. Direktor ist et* siamesischer Prüll. Da weder das Béisnoch du HotigeacKïft geht, ist kein., Geld im Land, und das v europäische Geschäft in das sich außerordentlich viel Konkurrenten teilen, tôt. Ea werajjp in der Hauptsache japanische Waren umgesetzt, die Vorhand hat der Chinese. i Apotheken aiht et wie Sand am Meer. Drei allein von " Deutschen betrieben. Ein jüdischer Arxt ist vor zirka .vier Monaten eingetroffen. Ks geht ihm einigermaßen. Für einen weiteren ist kaum Platz. Keinerlei Chance für eine größere Anzahl Akademiker, vielleicht für den einen oder anderen Dozenten in späterer Zeit, jedoch wegen des engen Rah- , mens nicht sonderlich interessant. Sûdsiam ist ganz unentwickelt; die Zinnminen in der Nähe von Hedjsi nicht ertragreich. Keinerlei Straßen. .4 Aussichten fiirZ.i h närzte in Bangkok . -» Auslindische Zahnärzte dürfen nach Vorlage einer beglaubigten Abschrift ihrer heimischen Approbation ohne weiteres und ohne Anlegung eines besonderen Examens in Slam praktizieren. Als, Niederlassungaort käme nur Bangkok in Frage. Voraussetzung fur ein« befriedigende Entwicklung der zahnärztlichen Praxis ist neben Beherrschung des Englischen einigermaßen ausreichende Kenntnis der siamesischen Sprache, Ferner ist es notwendig, daß der betreffende Arzt Ober.: "Mittel verfugt, um wenigstens ein Jahr ohne Einnahmen aus der'Praxis leben m können. Die Kosten für den gesamten Lebensunterhalt, für •Personal (Dolmetscher, Kassierer), Miete für den- Konsultationaraum usw. dürften sich für einen unverheirateten Zahnarzt auf mindestens 400 Tes. im Monat belaufen, wenn er standesgemäß auftreten will (Wert eines Tirais rurreit etwa 1,30 -RM.). Zahnärztliche Emrichtungsgegen- ' stände und Materialien können an Ort und Stelle beschafft werden, doch »ist das Mitbringen des eigenen Instrumentariums empfehlenswert. Es praktiaiereri gegenwärtig in Bangkok vier bekanntere Zahnirrte mit europäischer oder gleichwertiger Vorbildung, .nämlich ein Däne, ein Amerikaner, ein Holländer und "ein Japaner, die alle mehr oder weniger "einen schweren Kampf uro) Dasein fahren.'Ab Klientel kommen für sie nur die kleine auslandische Kolonie (etwa. 1800 Personen,, darunter etwa 100 Deutsche, einschließlich Frauen und Kinder, in ganz Slam), und die donne Schicht der zahlungskräftigen einheimischen Bevölkerung in Frage. Neben den. vorerwähnten Zahnärzten gibt es noch zahlrejcbe japanische und-.chinesische Dentisten, die werVbilliger arbeiten und' naturgemäß den' größten Teil' der sich aus 'der armen Schicht der Bevölkerung zusammensetzenden Kundschaft an sich, ziehen,. > Die-Aussichten für deutsche J.ihnärr.fe. sjnd daher nicht als gunstig anzusprechen, so. daß von einet - Niederlassung in Bangkok dringend abgeraten werden muß. I ■ * '/• -'■ . *.- ■; ■■ '. j. . V" «■*'■:''' :> V .' Y! ..Syrien. ' ' Ein reite un d'A u f en thalt (, '.Zur Einreise genügt ein Reisenaß mit einem Visum'(Bon' pour les »Etats de Svrie, du Liban, des Alaouites et da Djebel Druse) dos zuständigen französischen Konsulats. Im allgemeinen wind - dieses . Visum mit einem Verbot zur Annahm.» Von Arbeit^ innerhalb des Mandatsgebietes versehen, das für Touristen und Handelsreisende keine Bedeutung, hat. SrhwieriHeilen bei der Landung entstehen nur für offensichtlich mittellose Reisende, von denen trotz des Visums der Nachweis einer bestimmten Geldsumme verlangt werden kann. Das ausgestellte Visum, verleiht keinen Anspruch auf die Berechtigung zum Aufenthalt wahrend der* darta Vsrmerkteri "Dauer; andererseits kann die fHchcrhertspoliiei eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer des konsularischen Sichtvermerks vornehmes). fNach Mitteilungen, die wir von wohlunterrichteter Stelle erhallen haben, bieten sich in Syrien nur in ganz beschränktem, Mafia Ausrichten für Einwanderer: Für Arbeiter, Kaafleute und Industrielle, die 'über, gar «kein oder (sur wenig Kapital verfügen, bestehen Oberhaupt keine Möglichkeiten, ihren ILebensunterhalt su Verdienern Völlig ausgeschlossen ist es für Akademiker Und Intellektuelle. Stellung zu finden, da es schön deren viel tu viele dort gebe.. Es bestehen überhaupt nur Aus* sichten für reiche Industrielle, sich tu betätigen. "'.-■'" L. .. \ '4 ■» . \i '* Z m>£$?. Amerika; 'Nordamerika Kanada •ssj» W \ ■> Einwanderung in Jahre 1033 Die* Gesamtzahl der Einwanderer in Kanada während des Kalenderjahres 1933 'betrug nach einer Zusammenstellung des kanadischen Einwanderungsministgiriums 14 332, d. s. 30,2 v. H. weniger als im Jahre 1932. in welchem insgesamt 20 591 Per-. Sorten eingewandert sind. Die Zahl der deutschen Einwanderei' -ging von 562 im Jahre '1932 auf 389 im .Berichtsjahr weiter zurück. An der Einwanderung waren ferner beteiligt (1032 in Klammern) : " m Briten 's Magyaren Juden Slowaken Ruthenen Polen f- Italiener - Japaner Kroaten Franzosen. -, Jugoslawen Russen 2304 (3327) 484 420 400 378 360 253 106 102 76; 65 63 (311) (313) (253) (438) (379) (2em (1W) . '(93) <m ' (48) (74) Tschechen Dänen Finnen - Litauer Griechen Norweger Rumänen Belgier HdlUnder Serben y Schweizer ■'- Übrige . 52 46 45 42 29. 29 27 X7 36 25 25 21 67 .(69) (49) (32) (43) (34) (54) (31) (40) - "(*) (30) (17), (TO) Falls ,*r Antragsteller beabsichtigt. Artsefr im Mäiidltlgeliiute zunehmen, so wird ein- Visum ohne Arbeitsverbot nur dann gegeben, wann bei der Sunt*" Generale des Mandatsgebiets eip Arbeitsvertrag-mit . einer vertrauen«wOrdi^en im Mandatsgebiet ansässigen Firma vorgelegt werden kann. Diese weist dann, du betreffende französische Konsulat an. das Visum zu erteilen. Die im Mandatsgebiet notwendigen Schritte mOsaan-entweder von dem Arbeitgeber oder dem» deutschen Konsulat getan werden. 1 * ■ ' Der Aufenthalt von fremden Staatsangehörigen. ist durch eine Verordnung des französischen Öberkommissarials neu geregalt worden. Danach ist jeder Fremde Ober 15 Jahre, der, sich im Mandatsgebiet linger als drei Monate' aufhallen will, gehaben, sich Innerhalb von zehn TaAn beij der nuCiiidiga« Abteilung~dW Öffentlichen Sicherheit,- öder, falb solche im Orte nicht vorhahflen. bei dem nächsten"Polizeiposten zu melden, um dort um die Ausstellung "eines Personalausweis«* nachzusuchen- *.«'■ ' ■ ■ > ' ... fc s '■ *, ' 1 \ Der Personalausweis dient tus Aufenthaltserlaubnis und Ausweispapier. Wird der Personalausweis .abgelehnt oder zurück- " gezogen,, dann muß der Fremde innerhalb von 10. Tagen das Mandatsgebiet verlassen. — V, - , n. « 1; ,1 .-g > - f «... r.;l .1 - , Dagu sind noch 85«)" j (137Ô9) Einwanderer ans den. Yereinigten Staaten zu zählen, deren Bassenzugehörigkeit im einzelnen nicht erkenntlichst. '.'.'•►■ Die Einwanderer, verteilen sich auf die verschiedenen Berufsgruppen wie folgt (einschließlich Frauen jnnd Kinder): Landwirtschaft 1894. . ungelernte Arbeit 531. Handwerk 913, Handel 1397, 'Bergbau 77, .Hausliche Dienste 596, andere Berufe 8974. Die meisten Einwanderer, und zwar 6210, fanden Aufnahme in der ^Provinz Ontario": es folgen die Provinz Ouebec mit 2755. Bh Kolumbien mit 1530. Alberta mit 1296, Saskatchewan mit 727, Neu-Scholtland mit 723. Manitoba ruft 558, Neu-Braunschweig mit 463, Prinz Eduard-Insel mit 95 DM f. die .nördlichen Territorien mit 2 t. - . Einwanderung undAn Siedlung, y In dem. in der „Gazette". Montreal, vom 3. Januar 1934 veröffentlichten Tätigkeitsbericht des Einwanderungsministeriums wird mitgeteilt, daß infolga der ,, durch, die 'Wdtwirtsebaftskrise auch m Kanada verursachten Arbeitslosigkeit die Einwanderung erheblich eingeschränkt werden mußte. Wihrend mm im Fiskaljahr 4030- (1. .4. 1929 nia 31. 3. 1930) 163 288 Einwanderer zugelassen worden seien, habe sich die Zahl in den folgenden Jahren auf 88 223 . 25 752 und 19782 verringert. In den 6 Monaten vom 1. Anril bis zum 30. September 1933 habe die Einwanderung 8380 Personen umfaßt, gegenüber 13128 in dein gleichen Zeitraum des Vorjahres. •RH-den 8380 Personen habe "es ri«l|, our um 2152 erwachsene Manner gehandelt,' während der Best Frauen, und Kinder unter 18 Jahren gewesen seien.'die zum größtem Teil nach Kanada gekommen seien, um mit ihren im* Lande- MnIMssigen Angehörigen vereinigt zu werden. 1 | In dem. Bericht wird dann welter ladsgefflhrL daß die HauotUtigkeit des Ministeriums'jetzt nicht die Einwanderung, v sondern die Absiedlung von schon "in Kanada wohnenden Familien Und Personen auf dein Lande sei. Die» geschehe in Zusammenarbeit mit der Canadian Parific çod;der Canadian Na- TitmalLJaailwajr. Es seien seit OktobeV. 19^,12,32$ Familien - angesiedelt worden. Außerdem sei 27696'einzelnen- Minnern Arbeitsgelegenheit auf Farmen verschafft worden. Das bedeute. 1* \ : \ . ■ /— . » y!\ : UMë ■! :i s« îl-'-> I i „; i-.r-' ■• hX'sr- ù „ ri i V r. •» Èk r ■;/- if « A:t .\ I

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