Mannheim
Compact Memory

Korrespondenzblatt über Auswanderungs- und Siedlungswesen · 1934-08-01 · August 1934 · p. Seite 14

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Korrespondenzblatt über Auswanderungs- und Siedlungswesen
Volume
1934. Bestand UB Ffm
Issue
August 1934
Date
1934-08-01
Page
Seite 14 (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/6492417-6348840-6349425--228-4920423
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

t " ' ~. * 't ' - Die auf Grund der Hertntpteite 1988 bes-echnete Indesnffer der Bekleidunnkoeten von 116 .wird . für den Beriehtsmonat unverändert' fortgeäcbneW "r i Der im Mai 1933 neube rechne te und teither , an verändert fortgeschriebene Miejpreüindex betragt im Dujxhschnitt der Großstädte 20a im Durchschnitt der übrigen SjfcJte 162 und im Gesamtdurchachnitt «11er erf»fiten Hatte 184. T*? 4-' : '■ . y Indexsiffer fur Januar 1934: Verbraaeaegrappen V" ■ " / 1. Milchprodukte 8. Eier 3. Fette und Speiseöle 4 Fleisch und Fleischwaren l 5. Brot und andere' Getreideproduk tc 6. Zucker und Honig 7. Kartoffeln und Hülsenfrüchte , 8. Kaffee u. Schokolade , Nahrungsmittel -,— Brenn- und Leuchf- -■■ 'Stoffe (Seife) ''. Bekleidung „ ' Miete Janl m* -too Jan aar Jaaaat im woo 100 —100 Januar Januar Januar Mi i« im •=100 ,-K0 =100 Des. im -100 196 88 S 88 '90, 100 100 ISO 08 71 71 88j 96 95 88 69 t 89 64 8Î1 98 99 138 88 7« 78 86- ^99- 100 96 \ '?f 67 76- «1 98 100 76 85 66 81 90 »9 101 69 78 71 r wr& t» 100 114 67 69 78- — 94 99 100 117 76 5*' 79 Jäß' '99 100 119 88 88 91 95 «.99 100 116 69 70. 76 84 96 100 184 101' 108 100 99 ■ 99 400 •V-A Lebens- und Lohnverhaltnisse in Zürich. •y - Die nachstehend aufgeführten Preis- und Lohnsätze — sämtlich in schweizerischen Franken angegeben — wurden im Oktober 1933 in Zürich aufgestellt. Per damalige Kurs betrug 100 Franken 'm 81,25 RM. Der Kun vom Juni 1934 ist 81,46 RM. Die niedrigen Zahlen gelten für bescheidenste, die höheren für mittlere Ansprüche. ' Wohnunç und Verpflegung: Unterkunft ohne Verpflegung im Gasthaus fur eine Person tfglich 3—7, mit Verpflegung 5-^15; ein möbliertes Zimmer ohne Verpflegung^ monatlich 40—100, .mit- Verpflegung 180—360. Eine leere Wohnung .von zwei Zimmern kostet im Monat- 70—150, von vier Zimmern 180—260; ein» möbliert* Wohnung von zwei Zimmern' monatlich 90—180, von vier Zimmern 280—606. Ks kostet täglich' Morgenkost 0,70—töO, Mfttagessen t-4, ' Abend-? * - ■ . ,t ' ' t«* ' •'' I'! ■". Tl. " y. i einer Bescheinigung ein« »owjetrussischeri ttoa^lichen^der gesellschaftlichen Inslihition -tier Nach weil erbracht, daß der Auf-' enthalt des Reisenden für eine längere Zeit (mindestens 1 Mottet) notwendig erscheint, so kann die administrative Abteilung der für den Wohnort des Antragstellers zustandigen Behörde einen wid na Shitelstwo (Aufenwaltsgenehmigung) auf eine bestimmte Zeitdauer' erteilen. ., \ ' Die Durchreiseerlauhnis au* Deutachland durch das Gebiet der Union der SSR. nach Ostamen, Persien usw. ist bei der Sowjetbotschaft in Berlin tarter Einreichung von iwei. Fragebogen mit Lichtbildern tu beantragen/ Die Sowjetbotschaft oder die Konsulate können das Durchreisevisum ohne vorherige Anfrage in Moskau erteilen, sofern gegen die- Person des Antragstellers Einwendungen nicht au erheben sind. Aaslinder, die dutch das Gebiet der Union der SSR.-reisen, •dürfen ihre Fahrt nicht, unterbrechen. Ein Aufenthalt ist nur in den Fallen statthaft, irr denen die Weiterreise durch höhere Gewalt verhindert wird, oder wenn der Reisende erkrankt ist und die Abrate seine Weiterreise als lebensgefährlich für -ihn feststellen, oder wenn die Krankheit für die Umgebung von Gefahr ist. Falls der* Aufenthalt aus den vorstehend angeführten Gründen 24 Stunden übersteigt, muß der zuständigen Gebiets-, Gouvernements-, Bezirks- oder Kreisadministrativen Abteilung, auf Eisenbahnstationen dem Abteilungsleiter oder Agenten der TOGPU. (Transportabteilung der Staatlichen politischen Verwaltung') und an Grenzübergangsstellen dem Leiter der Grenajtelle Mitteilung gemacht werden. Ist das Durchreisevisum infolge der Reiseunterbrechung ungültig geworden, so muß der Auelander spätestens 24 Standen nach Ablauf der Gültigkeit der ihm erteilten Aufenthaltsgenehmigung bei der nächsten Gebiets-, Gouvernements- oder Bezirks-Adiiiimstraliven- Abteilung zwecks Erlangungeines Ausreisevisums an Stelle des abgelaufenen Durchreisevisums vorstellig werden. Falls das Durchreisevisum noch gültig ist, wird dasselbe ohne besonderen 'Vermerk für die Dauer der "erteilten Aufenthaltsgenehmigung automatisch verlängert. V; l.rbrujiutll-l: Es lrortrr> 1 kg Mehl 0,45-0,50, Brot 0,40, Butter 5, 1 kg landesübliches Fett oder öl 2-3,50, Heisch'8—8, Speit 5, Zucker 0,40, Reis 0,80, Nudeln 1,80, Kartoffeln 0.25-0.31»; l Liter Müeh-OÄ- LEi 047^0^0. Bekleidung: Es kostet ein Minneranzug 186—860, ein Mannerhemd 8—80, ein Paar Mannerschuhe 20—30, ein FraueVikleid 46—100: Or t«fl bl i cher M o ti « t s b c d a * iL (einschließlich Unterhaltung von Kleidung, Wasche und Haushalt): lediger Handwerker 376—460, ■ verheirateter Handwerker ohne Rinder 475^450, Handwerkerfamilie von vier Köpfen 666—660, lediger Angestellter 500—600. verheirateter Angestellter ohne Kinder 500—800V AngesleUtenfamilie von vier Köpfen 600 —1000. " ' i ' . ' ■ Ortsüblich« Lohn- und Gehaltssätze: Stundenlohn für ungelernte Arbeiter 2, Monatslohn für Landarbeiter neben freier Kost und Wohnung 60—90, Wochènlohn für Handwerker 76—96, Monatsgehalt für Handelsangestellte 350—500, Techniker 360—660, Ingenieure, Arch|tektea, Chemiker usw. 600—^2000, Barlohn für ein Dienstmädchen — also außer Kost und Wohnung — monatlich 40—100. '" ' ■ "• ■ .■«', : . ,-■' ■ ...v* , Sowjetunion - ' Zur Einreise bzw. Durchreise ist das Visum erforderlich. Du Einreisevisum gilt für das gesamte. Gebiet der Sozialistischen Sowjet-Republiken, mit Ausnahme von Gebieten, für die jeweilige Sonderbestimmungen bestehen. Die Mitteilung über die 'Bewilligung der Einreise hat zwei ' Monate Gültigkeit. Das Visum gilt vom Tage der Ausstellung ab 14 Tage zur Grenzüberschicitung. Gleichzeitig mit dein Einreisevisum wird auch das 'Wiederausreisevisum erteilt Deutsche KcichsahgchOrigc, flie von der Botschaft der UdSSR, in Berlin oder den Konsulaten der UdSSR, in Deutschland ein Ein reise vis lim in das Gebiet der UdSSR, und zugleich /mit diesem ein Rürkreise«isum, erhalten haben, und die in der1 UdSSR, mit Erlaubnis der zuständigen Lokalbehörden langer zu -vverbleiben wünschen, erhalten die verlängerte Aufenthaltserlaubnis,' in Form-eines Ausreisevisums mit einmonatiger Gültigkeit durch die, administrative Abteilung der'für den Wohnort des Antragstellers zuständigen Behörde. Wird durch Vorlage i- ■.*''•'*,"■■• - - . J , ■ --. ' - >' ';jiîi J*» e n jg. - ... Die jährliche Statistik der spanischen Wanderung von', und nach überseeischen Lindern für 1932, publiziert vom Ministerium für Arbeit und soziale Wohlfahrt, führt auf: Aasreise: 10152 Personen, Einreise: 47 528 Persorten., Die entsprechenden Zahlen für 1931.waren: Ausreise: ■ 14 355, Einreise: ,53937. » *• , ' Die Zahlen und die Erläuterungen bezüglich Art Und Cha- ' rakters der- Aus- und Rückwanderung zeigen, wie die wirtschaftliche Depression in den Oberseestaaten selbst in vielen Fallen langjährigen Aufenthaltes zur Rückwanderung geführt hat Die Auswanderung schloß nach dem offiziellen Kommentar nur sehr wenige Personen in sich,'die nur. aus Gründen, Arbeit zu finden, auswanderten. Viele Familien, die' von Verwandten in Oberseelandern abhängig «faxen, mußten sieh mit diesen vereinigen wegen der Restriktionen des Kapitalexports. Die meisten der Emigranten fuhren nach Argentinien (7065) und Uruguay (1227); verglichen mit 1931 fiel die Auswanderung nach diesen iwei Lindern um 2110 und 1325 Personen. Die Auswanderung - nach Kuba ist seit nenn Jahren in Abnahme begriffen und belief sich 1932 auf nur 800 Personen. Die Abnahme in der Zahl zurückkehrender Emigranten im Jahre 1932, verglichen mit 1931, war hauptsächlich auf die geringere Rückwanderung aus Kuba (18 938-gegen 26632 im Jahre 1931) zurückzuführen. Die Zahl der Emigranten, die von Argentinien zurück-* kamen, bclM sich auf 19436 (18912 im Jahre 1931), von tien Vereinigten "Staaten 3629 und von Uruguay 1318, annähernd die aejbe Zahl wie 1931 Von den zurückkehrenden Emigranten waren .14 755 m eh« ab zehn Jahre , lang in uberseeischen Lindern gewesen, .15331 fünf bis zehn Jahre lang und 12 550: zwei bis fünf Jahre und 4892-weniger als zwei Satire. — t ' ..'. * •*!.- - ' "•»• ■ ■ " ''■ ■ '-^ ~ * -■--*»- ■V Für die B a I e a r e n sind neue A u fe n f h a 111 b e s t i m^ m un gen erlassen worden, von denen folgend«, angeführt seien: Das Ministerium de la Gobernaciotv. hat in einem Dekret vom 12. Dezember 1933 bekanntgegeben,-daß. wegen des ungewöhnlich starken Reiseverkehrs nach* den baleanschen Inseln, und um zu vermeiden, daß sich* auf den Inseln Fremde nieder^ %■ ff\. w i. (■. .i-' A..,'..■ >-'••■.'•

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.