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Korrespondenzblatt über Auswanderungs- und Siedlungswesen · 1930-05-01 · Mai · p. Seite 4

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Journal
Korrespondenzblatt über Auswanderungs- und Siedlungswesen
Volume
1930. Bestand UB Ffm
Issue
Mai
Date
1930-05-01
Page
Seite 4 (sequence 5)
Language
German
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der Bevölkerung. Dies ist ein schnellerer Zuwachs ah) f jemals in den Vereinigten Staaten »erzeichnet'worden yt. . . . Die schnelle Zunahme der Mechanisierung der kanadische^» Industrie and selbst der kanadischen Landwirtschaft macht.da» Problem der Absorption einer großen Zahl von Immigranten in zunehmendem Maße 1 .whwierig. Zwischen 1900 und 1937 wuchs der Ertrag der Fabrik- Erzeugnisse um Aber 700 «/« undjue^Zatd von Arbeitern, die in Fabriken beschäftigt waren, um weniger als 100»/»; sogar in / der I^ndWirtschaft ist festgestellt, daß die Hauptfarmproduktion j sich (wischen 1901 und 1917 um annähernd. &00 °/o vermehrte, während in der gleichen.* Zeit die ländliche Bevölkerung nur um etwa- 33 •/» gewachsen ist." Schwierigkeiten für Auslandsstudenten, die sich nach Kanada begeben, um dort ihre Studien fortzusetzen _Das Verfahren bei der Registrierung and Zulassung von Stu- - den ten an kanadischen Universitäten ist,.wie aus Kanada berichtet wird, ziemlich schwierig, und wenn sie zugelassen sind, liegt es völlig in der Hand des kanadischen Beamten, der auf dem Kon- 1 tinent stationiert ist, den Studenten zuzulassen oder zurückzuweisen. Ein Student, Üer nach Kanada kommen will, müßte den kanadischen Beamten auf dem Konüna« aberzeugen, daß . ' er ein wirklicher Student ist, daß er nach Kanada nur zu dem .Zwecke'fährt, sein Studium fortzusetzen, daQ er genügend Mittel hat, ffir seinen Unterhalt und seinen Unterricht zu zahlen, und daß er absolut keinerlei Absiebten liai, dauernd in Kanada zu bleiben. Studenten, die nach Kanada kommen,' werden nicht als Immigranten betrachtet und müssen nach Vollendung ihrer St»-" dien an den Schulen oder Universitäten, die'sie--besuchen, das Land ' unmittelbar verlassen. ILiè. Zulassung nach- Kanada als Studenten gibt ihnen kein. Recht des Aufenthalts oder zur Erlangung des Bürgerrechts. Vereinigte Staaten Einwanderungsstatistik v, 1. Juli 192S - 30. Juni 1929 In dem amerikanischen Fiskaljahr iga8 ai) sind nach den Ver* einigten Staaten . . "v eingewandert 179*78 ausgewandert 69 ao3 davon Juden '„"'. la 479 . ■ ''*■„.■ vj '' 189 zurückgewiesen wurden 18 117 davon Juden 6tO deportiert wurden/ ' 1.900 ' -f." v l53 » ■ *; . ■ ' . r Ks kamen aus Europa 158 508 Asien 3 768 Amerika Vi6 V anderen Ländern" zusammen '179678 130*78 . 1.479 Von den 5 i57*mtnfitifihco. Einwanderern waren: t 883 unter 16 und 1 4/49 von 16 bis Ii Jahren. 1 ♦■x Verteilung, der.-Einwanderer den Berufen nach:. Angehörige freier Berufe Gelernte - Angehörige verschiedener Berufe (Kaufleute. . Fabrikanten, Bankiers. Landwirte, Arbeiter, , Gewerbetreibende, Dienstböten u. a. in:) Ohne Beschäftigung (einschließlich Frauen und . ' Kinder) ■ ^vi*éf>t" t'ois» 51 Sit g8'5o5 678 fr- >"+ Auf die Quote w ändert en ein .Di« Quote for das Fiskaljahr! 71 s. Ui National 0 r i g Hr? b et r ä g t, 1 5 3 _ entfallen davon a5 g5- Personen. Großbritannien und Nordirland 146918 nach dem Auf Deutschland I ~. 66711, Freistaat Irland 17833, ïugoslavîen 845, Lettland i36, ütoen~3*j*)vÖsterreich i'(i3, Polen 65a 4/Rumänien. io5, Rußland 1784, Tschechoslowakei i8jj2L Türkei 116, Palästina too, > Ungarn 869. )' 4 •. - ' Vom 1. J u Ij 1919. bis 3i. De/einher 1919 wanderten '>^o-F*ejp^efein (tJJ 765 Männer, 71 io5*Frauen), (tiarunter Vf T--J- \ :f. /', •. ■ ',-■). ";.. ,^..vv G5;j>Kjuden) «ad a8 6/17 aus (davon 181 Juden). Zurückgewiesen wurden im gleichen Zeitrautn 4189 1 in New."\ork Iii m. arideren 431, an der kanadischen Grenze avfa, an der mexika- 685), davon Juden 110. ae »919 sprach (ich Präsident Hoover in seiner Botschaft an den Kongreß für das PrirnAp der Emwanderungs beschränk une, "and' zwar für ein selektives Prinzip, aber gegen das bestehende Quotensystem, aus. Jn Anbetracht der Wichtigkeit der amerikanischen Einwanderungspolitik geben wir seine bezüglichen Ausführungen wieder: „Ich war gegen die jetzt zu Recht bestehende Quotenbasis, und ich habe gehofft, daß wir eine praktische Methode finden könnten, um sicherzustellen, was meiner Ansicht - nach unser wahrer_uyauonaler Zweck ist, die,Eignung der Immigranten, was Körper, Charakter und Ausbildung, wie die Dienste die unser Land braucht, anbetrifft. Vielleicht könnte ein System von " Prioritäten innerhalb der Quoten diese Resultate -Jtervorbringen und zu gleicher Zeit einige Härtefälle des gegenwärtigen Systems beseitigen." . . . -' Von, Bills seien die folgenden angeführt, die von Senator Dickstein im Repräsentantenhaus eingebracht wurden: Nr. 5645. a. Des. 1979: Himüfügung einer Unterabteilung g. der ' Sektion 4 des Immigration Act von igi&: Ein, Einwanderer, der von dem zuständigen amerikanischen Konsul ein Visum auf seinen Paß vor -dem 1. Juli iqi& erhalten und den regulären Preis dafür geatWt "hat, soll, wenn tonst körperlich geeignet und nu Zulassung nach den Vereinigten Staaten qualifiziert, ohne Rücksicht auf irgendwelche Quotenbesrhräa- Lungen oder -begrenzungen zulassungsfähig Sein. Nr. 66(8 vom a. Dez. tgag als See. 4 du Immigration Act von 1914: Wann eine Quote an einen Bewerber ausgegeben war oder hier? nach ausgegeben! wird, wie durch dieses Gesetz vorgesehen, und eine Nummer einem solchen Bewerber zugewiesen wurde, toll die, Nummer Frau oder Gatten, wann vorbanden, und Kinder unter a t Jahren ein» hli.tVn. Wenn lolche Quotennummer einmal ausgegeben ist,, soll sie «ich erstrecken auf Frau oder Garten, und Kinder, und es soll nicht notwendig sein ffir ein* der betreffenden Personen, tick um eine Quotennummer su -bewerben, mit der Maßgabe, daß die Person, für die solche Quolcnhummer erteilt ist, bei ersteafiglicher Gelegenheit nach; den Vereinigten- Staaten abfahrt)' und die Personen, die berechtigt sind, stob, mit ihr auf Grund dieser Quote zu /vereinigen, tatsächlich die Vereinigten Staaten innerhalb eines Jähret hiernach betrete«. ■ Dein amerikanischen Kongreß sind einige' Bills vorgelegt worden, die sich auf die Beschränkung der Einwanderung von anderen amerikanischen Ländern in die Vereinigten Staaten beziehen.' Dadurch würde eine höchst bedeutungsvolle Neuerung geschaffen. \ Am 13. März io3o wurde eine Bill h««üglich-Tter Ausdehnung . des Quotenrestriktionsprinzips auf Immigranten, «us Nord-, Mittel- und Südamerika dem Repräsentantenhaüse "von dem Komitee für Immigration und Kolonisation empfohlen. Sie sieht die folgenden Quoten vor, die im Falle von Kanada. Neufundland, Mexiko .und Kuba ungefähr viermal der Zahl von amerikanischen Bürgern gleichkommen, die während des Fiskaljahre!, das "am 3o. Juni 1919 endete, dorthin zu dauerndefti Aufenthalt abreisten, und besûgliçb. deiand«ren Länder der Zahl von Immi- EnT'die während des gleichen- Fiskaljahres an Immigranten yoh diesen Ländern ausgegeben würden : Arg^tinlisTp- ' 37fr J Guatemala i36 Bolivien » 100 . Haiti / 100 Brasilien 5l7 Honduras 108 Kanada 11. Neufundland 67 5 fur -Mexjko 1 §ox» Chile i3o Nicaragua 178 Kolumbien 548 Panama ■ 355 CosU Rica i63 Paraguay . io«f CuW 860 Peru «,', 3o5 Dominikanische Republik l4o Uruguay '' ' ' . 100 Ecuador - 119 Venezuela .586 El Salvador —1 188 ± Ese^vird Vorgeschlagen, daß das Geeetz^aVh 1. Juli 1930 in Kraft treten soll, die mexikanische Quote soll aber 11 oai während des Jahres 1930/31 und 6961 während des Jahres io3i/3a betragen; die permanente Qu«U von 1900 soll erst nach Juli m Kraft tretend Drei Mitglieder des Immigration 'Committee haben in einem Minoritätsreport gegen diese Bill als unwissenschaftlich'und als feindlichen Akt gegen befreundete Länder, von denen die Einwanderung verhältnismäßig gering ist, Stellung, genommen.;'■""•''«* I . - Wirtschaftliche Verhältnisse ..Nach einer Zusammenstellung des' New Yorker staatliaticn Statistischen Amtes betrug die Zahl der bei den Arbeitsvermitt- Jungsämtem eingetragenen <■; waehsenen Arbeitsuchenden im v; - " / . ■ 4 ■ < - : I

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