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Korrespondenzblatt des Centralbüros für Jüdische Auswanderungsangelegenheiten des Hilfsvereins der Deutschen Juden · 1927-03-01 · März/April (1927) · p. [Seite]

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Journal
Korrespondenzblatt des Centralbüros für Jüdische Auswanderungsangelegenheiten des Hilfsvereins der Deutschen Juden
Volume
1927
Issue
März/April (1927)
Date
1927-03-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Von den 10367 Personen gingen 9830 zu Verwandte», ao8 tu Freunden und 239 su keinen von beiden.» Es kamen vorj ihnen u. a. aus der ' J » _ Tschechoslowakei . . . ., ' 176 Deutschland ......... 65a f-f-, , Großbritannien ..... Sil . -£ » Ungarn >. ■ ..... 168 * Lettland"...... ......- 308 , Litauen ...... . . 3o4 Polen . ......... 4i33 - Rumänien . . ........ 6o3 _ . Rußland ij>5a s Canada ^Si' gfift Den Berufen nach waren ' .freie Berufe. . ........ 438 gelernte Arbeitet . . .'..... . - a 375; Kaufleute, Händler. Gewerbetreibende . . 491 Dienstboten............. 7S7 , Fanner ....... - >-37 x<7 Fartnarbeiter' . ................. . 5© - gewöhnliche Arbeiter........... 35o verschiedene andere . -\- s5a ohne Beruf (einschl. Frauen und Kinder) . , 53171 Sehr interessant ist eine Gegenüberstellung der gesamten Ein- . und Auswanderer nach ihren Berufen,'da aus dem Zu- und Abgang Rückschlüsse auf das wirtschaftliche Leben 'gezogen werden können. / --7 Die Gesamtzahl der Einwanderer in Höhe von 3o4 488 setzt sich zusammen aus: i..~7..' Angehörigen freier Berufe ... '....... 10 861 _ Gelernte . . ... ........ 56837 Unter Ungelernten «erden aufgeführt. . ., 103 791 C bestehend aus 9 730 Farmern . r .frf»! .. 17 3ga Landarbeitern, „ 43 543 gewöhnlichen Arbeitern „ „ 3o587 Dienstboten * -•„ . „ t"55i anderen Ungelernten Kaufleute, Gewerijetreibende : . ...^ ■ .5 801 . Verschiedene Berufe* . . . . .," i33oi '■'> Ohne. Beruf (einschl. Frauen und-Kinder) . ' (,4907 3o4 488 Abgereist sind von .den entsprechenden Kategorien im gleichen Zeitraum 1936 . . *7§J99a Davon Angehörige freier Berufe 1820 -rr. Gelernte ...... ■ -9680 Ungelernt« . ..... . .•. . . . :. . . . . 3ga63. . und iwar Farmer 138i / ' ' « * Farmarbeiter i3i *.. y Gewöhnliche Arbeiter 33 107 Dienstboten r 4446 Andere Ungelernte 198 . Kaufleute und Gewerbetreibende . a 36i Verschiedene . . —, .'. . 37°!» . Ohne Beruf (einschl. Frauen und Kinder) . aoi63, '7699a * Die Prüfung von-Einwanderern nach den Vereinigten Staaten" auf ihre Eignung hin und die ärztliche Untersuchung erfolgt jetzt statt in Elfis. Island in Europa bei den amerikanischen Konsulaten in: Antwerpen, Belfast (Irischer Freistatt), Berglen (Norwegen)', Berlin, Bremen, Cobb, (Irischer--Freistaat), Köln a. Rh., Kopenhagen, Dublin (Irischer Freistaat), Glasgow, Göteborg, Hamburg, Liverpool, London, Oslo, Rotterdam, Southampton, Stockholm, Stuttgart und Warschau. Im Eingang des Annual Report of the Gommissioner General of Immigration 1936 wird hervorgehobenidaßdarEinwanderUngs- Einschränkungagesetz dazu verholfen habe, das amerikanische Lohnniveau vor dem unfairen, um nicht au sagen unmöglichen Lohnstandard zu bewahren, der das ErgebjuVfcuies Nivellierungar prosesses als Folge, unbeschrankten Einlasses fremder Völker wäre. ■ Er befürwortet deshalb noch die Ausdehnung der Restriktionen auf gewisse Lander der neuen Welt zur Aufrechterhaltung der Tendenzen des Einwanderungsgesetzes, die die angelsächsische Rasse bevorzugen. Et weist dabei auf die Einwanderung aus Mexiko hin, die 1936 4a 638 Personen betrug, die nach den Vereinigten Staaten der höheren Löhne, besseren Lcbensbedin- . gungen und der im Lande herrschenden größeren Ruhe wegen Swmmett seien, und)'stellt dem gegenüber, daß bei: Ausdehnung r *jg*nwittigen Quoten-Festsetiung auf Mexiko nur*557 Einwanderer entfallen würden.!•' \ / : v .—-=_ m i..v ■■; ■-»ff; <- Seit 1931, dem Beginn der Einführung der Quo^ew, sind 900900 Emwanderer aus. Nicht-QuotenlänuVrn eingelassen worden, die bei Quotenbeschränkung auf zir^ta 100 060 reduziert worden wären. Es werden alsdann noch in dem Bericht eine Anzahl von' Empfehlungen bezüglich der Aenderting von Einwanderungs-Bestimmungen gemacht, die zeigen, mit welchen Möglichkeiten in der Einwanderungsgesetzgebung zu rechnen ist. V Von Studenten (Sektion IV e) soll eine Hinterlegung (Bond) in gewissen Fallen gefordert werden können. r Ellern, Mann und Kindern zwischen 18 und 31 Jahren von amerikanischen Bürgern soll der Non Quota-Status gegeben werden. Damit würden die amerikanischen Bürgerinnen das Recht in bezug auf Non-Quota-Status ihrer Gatten "-ausländischer Staatsangehörigkeit haben, das die amerikanischen Bürger in bezug auf ihre ausländischen Frauen jetzt bereits besitzen. Das. Passagegeld soll den Personen nicht mehr zurückerstattet werden, die unter falschen Vorspiegelungen die Beförderung ( durch Schiffsgesellschaften erlangt Laben, Dauernd ansässig gewordene Fremde, die erwünschte Elemente bilden, aber nicht bei'ihrem vor Erlaß des Einwanderungs-Einschränkilngsgesetzes erfolgten Eintritt in die Vereinigten Staaten allen technischen Vorschriften genügt haben, soll die Legalisierung ihres Aufenthalts erleichtert werden. Andererseits soll außer der Deportation eine Bestrafung für die illegal, heimlich oder unter , falschen Vorspiegelungen Eingewanderten eintreten. t .. 1 Des ferneren wird Registrierungder -ansässigen ausländischen Bevölkerung wie der Neuankommenden vorgeschlagen, um Unterlagen für gesetzliche Bewältigung des Fremdenppoblems zu erlangen. V*. r II r Eine tatsächliche Konzession" ist für Geistliche und Professoren gemacht worden, entsprechend dem Antrag des Kongreß-' mitgliedes Dickstein vom a4- März 1936 (H. R. ig 661), der an 3. Juli 1936 Gesetz geworden ist. Danach werden vor dem 1. Juli , 1937 Frauen oder unverheiratete Kinder unter 18 Jahren von \ Geistlichen, Rabbinern, Professoren eines College, Seminars, einer Akademie oder Cniversitat als Nicbjl-Quota-Immigranten zugelassen, auch wenn diese vor dem 1. Juli 1934 in Amerika eintrafen. - *, Pas in Geltung befindliche Einwanderunp-Gesetz vom 26. Mai 1924. sieht in Sektion 11a vor, daß die jährliche'Quote jeder Nationalität' 3 0/0 der Zahl der fremdländischen dieser Nationalität angehörigen Bewohner der kontinentalen Vereinigten Staaten nach dem Census-der Vereinigten Staaten von 1890 sein soll. Die Minimal-Quote jeder Nationalität'soll aber 100 sein. Nach Sektion 11 b soll die jährliche Quote jeder Nationalität für das Fiskaljahr, beginnend 1. Juli 1937, Und für jedes Fiskaljahr danach, eine Zahl sein, die dasselbe Verhältnis zu i5oooo ■ hat, wie die Zahl von Einwohnern, der kontinentalen Vereinigten Staaten im Jahre 1930 von diesem nationalem. Ursprung (fest" gestellt wie nachher vorgesehen) zur Zahl der Einwohner in den kontinentalen Vereinigten Staaten im Jahre 1920; aber die Minimal-Quote jeder Nationalität sott 100 sein. Bei dieser neuen Quoten-Festsetzung wird also der nationale Ursprung (national origin) zugrunde gelegt. Die Feststellung erfolgt «nach einer sehr komplizierten und sehr weitgehenden Rassenanalyse. Die gegenwärtige Quote .beträgt »64 66t; die errechneten Quoten auf der Basis des national origin'sehen 153 5.41 Personen vor Der zahlenmäßige Unterschied ist nicht bedeutend, wohl aber würden große Verschiebungen in der Höhe der den einzelnen Nationalitäten (»gebilligten Quotenzahlen eintreten, z. B. würden von . ' Deutschland stalt r ........ . 5,i 337 nur a3 4s8 Deutsche einwandern dürfen, dagegen von Großbritannien, Nordirland statt 34007 wozu noch vom Irischen „Freistaat ~ statt ..... ................ 38667 kommen würden; im ganzen also vw 1 England..'......•'. \ •------ Rußland; würde gewinnend es würden nämlich an' Stelle von ...... \ . 2 a4ö Personen berechtigt sein. , Polen würde erhalten-statt Ry minien statt ... U<iga>n stall7\ . . Seit «reden» Anteil würde fallen von ■r M ¥■ 473 73o39 i3 86a v 86 901 4781 1 4 .6 .9"7 Auf 3359

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