Jüdischer Almanach
- Journal
- Jüdischer Almanach
- Volume
- 5696 (1935-1936)
- Date
- 1936-01-01
- Page
- Seite 197 (sequence 199)
- Language
- German
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Der jüdische Witj 197 Zähne zu pufien. Entrüstet ru/t der Vater aus: »An Deiner Stelle hätte ich mich aber gleich taufen lassen!« Oder die Krida-Witje: »Wo warst Du so lange?« »Ich war verreist, 6 Monate!« »Und warum hast Du nicht Berufung eingelegt?« Dann die vielen Witje, die den Fall behandeln, daß man den Arzt um sein Honorar prellen will. Etwa: Nathan geht zum Arzt; dieser wünscht eine bestimmte physiologische Flüssigkeit zu untersuchen. Nächsten Tag schickt er eine Flasche und kommt dann, um das Ergebnis zu hären. Der Arzt sagt: »Alles in Ordnung!« Nathan strahlt. »Darf ich telephonieren?« »Bitte!« Und er ruft! »Hier ist Nathan, Rosa, ich bin gesund, und Du auch und der Sigi auch und die Mutter und der Onkel Morig auch!« Einen tiefen Humor zeigen die Wifte, welche die Unfähigkeit des Juden zu gewissen kriminellen Typen zeigen. Es wird irgendwo eingebrochen. Bei der Untersuchung stellt sich heraus, daß der Dieb nur Gegenstände von geringem Wert mitgenommen, wertvolle Stücke aber hat liegen lassen. Nach ein paar Tagen findet man den Dieb; es ist ein Jude. Der Richter fragt ihn: »Wie kommt es, daß Du die wertvollen Dinge nicht angerührt und nur Kleinigkeiten mitgenommen hast?« Darauf der jüdische Dieb: »Gesund sollen Sie mir sein, Herr Richter, jefjt fangen Sie auch noch an; von meiner Frau habe ich nebich schon genug zu hören bekommen!« Schließlich gehört in diese Kategorie auch die unübersehbare Reihe von Wißen über den jüdischen Schadehen, von denen als Repräsentant nur einer, und zwar in jiddischer Form abgedruckt sei: DER JUNGER SCHADCHEN. Einer alter schadehen hot gehat a talmid') a jungen schadehen. Is schiendig, awu der alter flegl der junger