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Jüdischer Almanach · 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 198

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Journal
Jüdischer Almanach
Volume
5686 (1925-1926)
Date
1926-01-01
Page
Seite 198 (sequence 200)
Language
German
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Die jüdische Musikforschung bedarf einer Organisfl' tion und eines Mittelpunktes, um diese großen Aufgaben im Geiste systematischer moderner Forschung zu lösen und die Einzelarbeit der Musikforscher zu verbinden. Dieser Mittelpunkt ist gegeben: die jüdische Universität in Jerusalem. Die Organisation, die etwa von einem „Institut für jüdische Musikforschung" dieser Universität auszugehen hätte, das In aller Welt wissenschaftliche Auf' nahmen liturgischer und weltlicher jüdischer Musik nach einheitlichem Gesamtplan herstellen lassen müßte, ist erst zu schaffen, und hoffentlich werden sich die für eine solche weltumspannende Aufgabe begeisterten Gelehrten finden, die in gemeinsamer Arbeit dem Ziel zuschreiten: dem jüdischen Volk ein Sammelwerk jüdischer Musik zu schaffen, das sich den modernen Wissenschaftlichen Ausgaben alter Musik würdig an die Seite stellen kann, und das der jüdisdien Musikgeschichtsforschung jene sicheren Grundlagen bietet, die sie zum großen Teil heute noch entbehren muß. DR. N. M. GELBER. Die polnische Judenheit am Ende des 18. Jahrhunderts.*) Geistige Strömungen. Vor dem 18. Jahrhundert gehörten die polnischen Juden zu dem intellektuell am höchsten stehenden 1C1 der gesamten europäischen Judenheit. Auf dem Gebic'^ des Talmudwissens waren die polnischen Rabbiner und *) Ein Kapitel aus meinem demnächst erscheinend^11 Buche: Die Juden in Polen am Ausgang des 18. JahihuiuleT'*' 184

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