Jüdischer Almanach
- Journal
- Jüdischer Almanach
- Volume
- 5686 (1925-1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- Seite 28 (sequence 30)
- Language
- German
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Ruhe bestatten ließen. Einer der größten Ärzte, die das jüdische Volk der Menschheit gegeben hat: Prof. August Wassermann, ist in diesem Jahre verschieden. Schließlich verlor das jüdische Volk einen seiner populärsten, hingehendsten Künstler, den Weggenossen Herzls, E. M. Lilien. Ihr Angedenken gereiche unserem Volke zum Segen. * Seitdem das jüdische Volk vom Schlafe erwacht und ernstlich gewillt ist, sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, ist seine Geschichte, die noch vor wenigen Jahrzehnten sanft dahinplätscherte, reich nicht nur an äußeren, auch an inneren Geschehnissen, die sich auf der Linie der Gesundung bewegen. Diese Erscheinung kennzeichnet auch dieses Jahr sowohl in der Diaspora als auch in Palästina und vor allem das Ringen um das gelobte Land. Diese Erscheinung ist es, die uns mit Hoffnung in die Zukunft blicken läßt. DR. MICHAEL RINGEL, WARSCHAU. Vom „Judenstaat" zum „National Home." (Gedanken während des Heimweges.) I. „Heimkehrer". Beinahe so interessant wie das Studium des in dem Boden Erez Israels wurzelfassenden neuen Juden, wäre die Beobachtung der tiefen, psychischen Umformung des Typus des Golusjuden in seiner Einstellung auf die Rückkehr in dieses Land. 26