Jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 3 (1931)
- Issue
- 17 (1.9.1931)
- Date
- 1931-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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fluöüerJsraelitischenGemeinüe Bremen '^citvöiK füv tU'it lofalcn icil sind „an die Schriftleitung des Fudisdie» t^enieindeblaiis, Dreine». <'>atkm[u hh^ 7",;» sende». Gebeiretten am Rosch-ba-Schanah (Neujahr) 5892. Snnaqogr i bl,»'ei,n,uj;e >i> Freitaa, den II. Seoieiuber, .'.tiiiidni.I»:" Hl» Jlbcnbqcbrt.18* iIhr I Betsaal „Union" | iliiininiiii (in de« Iicjfr) iHUiilifiiö Öfo '3Tru|d hrsfcftro. Mindia.i.18" Ul» Ansprache.. . \. . . 181" llnr .'Ibeudgebcl .1H4 ■ 1 ll|r Sonnabend, den 12. September, Rosch-ha-Schanah l.Taq. Morgeiigebet. 7 Hin Predigt. 9 Hl» -.I.liiiidHi.>8- Hin .'Ibeudgebet .19' Hin ■.l.Horiifii.if nt. 8 Hin Ansprache zu Mnssaf '.ijmidiii.1H1" Hl)r Abendgebel .19' Hin Sonntag, den 18. September. Rosch-ha-Schanah 2. Tag. Morgemirbel. 7 Hl» •.i.iiindin.. s.18' Hin Jiiidn ..1» " Hlir .1.>iingengebei. 8 Hin Predigtj. 9'■ Hin ('JDIind)n und Abeiidgibet nur >» Orr Sybagoge, (ftartrnjtrafjt 0) ' Clnn l'Vitiiiln iiir oriniur Einhaltung obiger Predigt,zeite». Sdtließung der Saalniie» '.lUiniitrn vor Beginn jeder Predigt, ttmitorrn: OberKamor .>>!rhrgui. ttantor Vrouzinir. >>iljsK»i»orei».Herr ös.Titdibei», Hamburg;.Herr Sigi».Eahii,Hauuover. Gebetretten. Smiagoge: Gartenstraht 6 Sabbat: Thora-Vorlesung ö. Lepibr.l Nizowim-Wajelech 28. Elt» i i5.B.B!os.29"-81"h Treitag, -1. Sepleinber: \ Sabbat>A»sa»g.19 llljr Sviiiinbeiid, 5. September Moigeugebet. 8 Hhr Hastara: Scsaja (il"’-68" Sdirislcrklüruiig..... 9" Hhr -lUindjn (Perek 5 imö G) 191 ■ Hhr Nacht.UM" Hl» nnmnnv I. 4. ccpibr.,7 Heit ii in. .. .«>" Hur II. .. «i H»r 14 18. .. .. .«>' Hhr .. .18" Hhr Amtliche öekanntmachungen des Vorstandes det Israelitischen Gemeinde Gremen. Ans einem gegebenen Anlaß möchten wir unsere vcrchrlichen «»enieindVmilglieder darum biiien, dem jüdischen Religivusgesetz »n Umlteto unseres Ewlleshauses Achtung zu erweisen. Es ist ei» selbstverständliches die bol des Talles, nicht am Labbat und Festtag nn .»rajiwagen wie es leider im vergangenen Jahre vorlam vor,»sabren oder in nnmiiteibarer '.'iahe der Synagoge ,«« rauche». Ebenso durste unser Wunsch, »»r in schlidrter, alle Answnchje der Mode vermeiderrder Xtieidrrng im Ewuesharrs, zu ericheinen, aiijeiliger Zustimmung, namentlich seitens nnserer v Frauen. gewiß sein. Breme», den I. September I!>81. Der Vorstand. (Gottesdienst an den Hohen Feiertagen. Dir vrrehrlichen (Gemcindemitglirder werden darauf aufmerksam gemacht, daß es unmöglich ist, den Beginn der Predigten vorher genau zu fixieren. Daher ist eo notwendig, pünktlich zu erscheinen. Tie Sanitären werden fünf Minuten vor Beginn der Predigt geschlossen. Mit Ausnahme der Herren Arrztr, die ihre Platznuunner bei den .Kontrolleuren angeben, kann niemandem tvührcnd der Predigt Einlaß gewährt werden. Aus die Bcstimmnng, daß der Platz zwischen Almemor und Borbeterpult während der Tarier des (Gottesdienstes nicht als Durchgang benutzt werden darf, wird hiermit erneut hingetoiesen. Tie sonst geltende Platzordnung ist an den Hohen Feiertagen aufgehoben. Beide (Gottesdienste können nur bei Vorzeigung der neu ansgesertigtcn Platzkarten besucht werden; di« Türkontrollen sind angewiesen, diese Maßnahme genau durchznsühren. Bremen, 1. September 1981. Der Borst and. (Gottesdienst-Ordnung für dir Hohen Feiertage. 1. blardcrobc ist «kostenfrei) abznlege». Herren, welche Lar genes »jw. tragen, habe» beim llnijrchcn de» eigens dafür bereit gestellten Anklcideraui» aitße'rbalb des Beisaales zu benutzen! Das Ablegen von Bekleidungssinde», auch Schntse», Hüten »sw., innerhalb des Betsaales ist strengstens verboten. 2. Der Aufenthalt auf den Treppen, .ttorridorcn »nd vor deir «Gebäude» und das zwecklose Passieren unserer .Kontrollstellen kan» nnier keinen Hinjiande» geduldet werden. Die Anssichts beamten sind angewiesen, die .Kontrolle strengstens dlirchznjühre» und sich die .Karte» bei jedesmaligem Wiedereintritt vorzeigcn zu lasse». 8. Bor dem Lchluß-Kadischgebet ist der Betsaal möglichst nicht;» verlassen; ans jede» Fall ist größte und andachtsvolle Ruhe;u beobachte»! Während der Predigt, bei dem Schofarblasen und bei den Hauptgrbeten bleiben die Türen geschlossen. 1. Mizwans und Alioth könne» auch von Aichtmitgliedern käuflich erworben, jedoch »irr von (Gcmeindcinitgliedcrn ausgcjuhrt. werden: die Zuteilnngszettel sind dem Borstand zwecks.Weitergabe einzuhaiidigeii. 5. (Innerhalb des^ Betsaalrs ist insbesondere untersagt: jedwedes Plaudern, das Umhrrstehrn in den (Gälten des Saales, das Betreten des Platzes vor der ersten Bank, svjer» nicht ritualgeiuaß erforderlich, die Benutzung eines anderen als auf der Eintrittskarte bezeichneten Platzes. K. Kinder unter sechs Jahren haben keinen Zutritt. 7. Beschwerden über »nrcchtmäßige Benntzniig von 'Plätze» sind »nvdrznglid) a» die a>rsjid>isnhrende» Beamten ,;n richten. Nachträgliche Beschwcrdcir an deit Borstand sind zwecklos. 8. Ten Weisungen der aussichtführendcn (Gemcinderäte und Ordner ist unbedingt Folge zu leisten. 9. Tie in der Lynagogc sonst übliche Platz-Ordnung ist für die Dauer der Hohen Feiertage ansgchoben. 10. In Breiircn lvohncnden Nichtmitgliedern (z. B. Äauf lcnteir, Prokuristen nsw., auch wenn eS sich um Angehörige von (Grmrindrmitgliedrrn handelt), werden grundsätzlich keine Eintrittskarte» verabfolgt, falls nicht gleichzeitig die Mitgliedschaft erworben wird. Ausgabe von Platzkarten für den (Gottesdienst an den Hohen 'Feiertagen. Die Abholungsfrist für die Platzkarten ist bis zum 10. September verlängert worden. Zwecks .Kartenausgabe bleibt das (Gemeindebüro auch am Sonntag. 6. September, von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Bersnche, das Büro zur Bevorzugung bei der Platzzuteilung zu veranlassen, sind zwecklos; die Listen sind seit Mitte August fertiggcstcllt und sehen die übliche Reihenfolge der Mitgliedschaft (Eintritt in die (Gemeinde) vor, sofern dieKartenbcstrllung rechtzeitig erfolgt ist. Bremen, 2. September 1931.x Der Borstand. Für junge Leute, die in Breme» mir vorübergehend a» wesend sind, erfolgt die .K artc » a » sgabe für den (Gottesdienst an de» Hohe» Feiertagen am Sonntag, den 0. September^l931, von 9 bis 12 Nhr im Jüdische» Wcmcinbebiiro, (Gartenstraße 7. I» B r e »> e n ansässige Jude», die unserer (Gemeinde »ach »iä)t.angehören, werden hiermit ansgesvrderl, ihre Mitgliedsthast »»verzüglid) a»;»»ielde». Breme», l. September 1981. Ter Borstand. Bctr.: Warnung betreffs Mißbrauch mit Platzkarten. Es ist nicht unbekannt geblieben, daß sich alljährlich einige Personen unter Benutzung anderweitig entliehener Platzkarten in die „Union" cte. einschleichen, um sich vor Entrichtung der (Gemeindebeiträge und Platzgelder zu drücken. Durch ein verschärftes .Kontrollsystem wird dem Mißbrauch Einhalt geboten werden. Die Berleihrr der .Harten machen sich in gleicher Weise strafbar wie die unrechtmäßigen Benutzer. Bremen, 2. September 1981. Ter Borjtand. Bctr.: Synagogen-Ordnung. Das Belogen der Synagogen Bänke mit .Kleidungsstücke» ist weder in der Männer »och in der Franenabteilung erlaubt. Es wird dringend gebeten, Mäntel »sw. »»r im (Garderoberanm ab znlege». Aud> das Mitbringen von Schirme» lind Stöcken i» die Beisäle ist strengstens untersagt. Breme», 2. September 1981. Synagogcn-.Koinmission. - Betr.: Frauen-Abteilung der Synagoge. . Alle Frauen, die in de» Seitensdiissen der Synagoge ihre» Platz habe», werden erjudit, sich nicht nur während der Schcrrwna CBIOol-Q'wuinsol^i- Ablösungen erfolgen zu Gunsten des JÜDISCHEN WOHLFAHRTSAMTS durch Spenden-Einzahlung bei der Darmstädter und Nationalbank oder Im Gemeindebüro, oder auf Postscheckkonto 55698 Hamburg,