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Jüdisches Gemeindeblatt · 1929-06-01 · 5 (1.6.1929) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt
Volume
1 (1929)
Issue
5 (1.6.1929)
Date
1929-06-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Ztitflcn in oorfidstifl lirifilciibor Pi'ndiolvge loie 3prangrr nhvnbt in H'tm'in 'hndi*’ „3ic 'Ihiidtoloiiu' des oiigeudalters": „oii den (iluvjt driugl iroiltd» bei n.'li.iioie nictmlt nod> tinbt .ln? iiim .iritmim iVr iM'iioii oor, weil ein inldic? o'iuriim ui r>i*.i\ U'iiiH:rl>n:!f'c :cn oiMik ein',einer Orlel'iii-j moiinnte no h g iv 110(11 d> in .itiic* weil da:- Mint» nidit iibcr i'd* ii llni ri t'i'it iih ri" \»:?riii iii d e ineienilidie itboriniii >':-" ’!i'mi niitc leligioien oiitinidlmiii klar aiigedeiiiei 'in »'i,;i " oimnu in in der Bengioiilät de:- Eiivadije.ien lind 'i:u'c-. et 1»- I-i' ii'ivliiima iini di'• i'ii»!ttidi(N- 'Ader da-:- .ive te " oinen! der ->ie igioiität, der 3:aad der ieeliid»en Eni n’iifimni. iit t»ii .111 wird wolil niemand ziveiseln deini " -'niil oh i»o- und nndi der Bubertät oeiidi.eden. dd> dedanie, nder d:eie Zoranen in . ioldi kurzer, daher MINI ei iiiindliilier ivi'tio idireiden;n mnsien, den» die Ne'oel»nii>ien und ',» tonivliziec l, al-j das; sie iirfi in ivenigrii . k;.u» iin->ii".od»»'U lu'v.eu. Annerdem halte idi die ,3 rag» des .zog. nd<iiesdnosic-:- nul l iiir ein iheoietiidic». sondern ein ni,»tii>l>e-:- l-i ovlei». lir wird minier von dein „ihMf" und von »er t-erionio! len, die ihn leilei, abhäiigeu. Teielhe '."iainialinie Kinn ni'ier rernd edeiien Uniilniideii' nditui mit»* ialjdi fein! .'Ifhl» oll glaubc.' Mi; die oii.ii'iii» inli nieorganisches (»ilict» der >- eine »de iiililen. innn, und das; es ideal wäre, wenn die oti.!» iin- »iindei in de» i'>'u»*t»,»‘iii! euisiiliilen. Aber wir iiniiiii >rn unedel eine i»»em laiion deiandilden. die zum «aiies d'eniie to 111 int, dam 11 in’ einii als Baker and Miitle; ilue >i»dei in der in allen d.-eiie' in die Tnnagoge siihren! Eine-»' > e, »»»:,;>» iV» 111*• I ani dieiem d-.-ene ifr. heute der ongelid n ii> -:-c» nsi •"um min'' inli innen, ilm in der .Ociienlliditeil! ei adiiiien.en' * Dje Stimme einer jugendlichen. Ani den Aiiikel von Hei IN Ilial'diner 3r Prinz VON! l<>. 'JJKii nu'iliii' uli i'nuii'ivu'ii: Heu :>iiu»l'iih'v 3 i l-imz jiiln 1 au», iveldie Enuvidliing der ,',»ne»d,wuee-die»sl aeiioniinen hat. Er behauptet, Serien den snr oiiaend veraiiiiallele» iind gegen de» von der ougeud ver n'ialieien iMoilesdienn;» lein. iMrnnde: 3er oiigendgoitesdiensl >niiviiinae ans de» odee der feiiiiioicu ongendkultur, weldie al»er » 'I'.-iilludlen iibeihaiipi »idil voiiiaiiden sei. 3ieie odee wurde il>e> den oiigeiidlicben iiodi mein dein 3 N n ag0ge > > g 0 lie»dienst ein ne,»den Anil.iii einen lic'iic'N^tMoiiesdienn >11 gründen, solle er »de, in de, Tnnagoge iein niedel mit dein der Aelkeren vereinen. .»>li hin in'; 101111111»;ii »laude», das; Her 1 3». 'fiiii; »ar nnl>i die;siele deeoN»endaoilee-dieiiiie-d kennl. 3ie o»»e»0 soll 1-1 »>dn aeliinderl werden, die 3r»ia»o»e ',n deindien. ')inr den .»liaendlnlien. die am 3addai»ioi»en diirrli die 3dinlc verhindert und.;,ir ' ouaaoae;ii »elien, soll die '.>.>>o»lid>keii iie.reden werden, Nell lioirdein ani 3onnadend naeliiniilei» nodi relijiiö-d >n delaiieien. 3ieie-- iii der Hanoi>ieda»!e der oiieieiideienieinde. 3ad»rd>, das; die o»»e»d die relieriosen Braudie ieldil an->ndl, ioll sie iiir den illeienieinen iMolie-ddienii ei;o»en werden, '^eiiu on»end»oileedienii iii »ar nieiu an eine neue relieiioie oiieiendknliiir »edad», denn 3-ltioilie iii, dai; der oii»end>iolie->die»si keine '.>!ei>ernn»ien oiiiie.l. in.ii keine deionderen „kindliiii sastlidie»" r»,edeie und Me »dien einialiien will, iondern in derielden o-orni da» Mindia aedei veirielnei. wie e-> in lierloniinlidn'r. 'Irseise in alle» 3una aoaen »edeiei >oild. :>i 1,1 li '-!»e e r in >1 n n. , —_ Uber üie Gemeinüe, Wesen unü Ausgabe. 'iv'N E r » sl H 0 I; e r. , oiiiiinnioiu» und 3r»aniiaiionen iind die e.ns;ere o-vrni eine-» ledendinen oiineren. 3ie enlilekien aik-d einein Bediirini-i- Innvne-. üe iind der '.>>jedeririilaii. eine-» in weniin». vielen oder .rar ai.e»;„r Enidieinnini drannendeii 'i-.-iIleiie oder d'iner an» v!.K»lulit irelenden;tinniuitKt 3ie denoiiiren, um nnadhäiniia 0011 Meniilien. den 3 raaern ihrer 3adie oder ihrer odee, dnrdi eine dieilie von Evodien loeilerhesiehen >» können, eine» tiefen und U'nKiuliu'o» 3inne», der iidi den durch ihn ersastien '.Vienidien i 9 21 ist der älteste Schüler der Anfängerklasse unserer Religionsschule geboren. Wer Kinder hat, die früher geboren sind, ohne sie der Religionsschule zugeführt zu haben, möge bedenken,dafj bei längerem Zögern, das Kincfanzumelden, der k ’ Abstand von demDurchschnittsalter kommender Klallen immer größer wird,und möge dieSchwierigkeiten erwägen, die dem Lehrer und nicht zuletzt dem Kinde davon erwachsen. Die Religionsfchule der Israelififchen Gemeinde Bremen immer wieder klarin'achk, auch ohne daß er aiisgesprochcii werden »i»ß: der iidcl't i[t. 'Aus diesem 3in» cvflibt sich die r'lusqabc. onstiknlivnen iniissen ihre Anscradc erfüllen, wenn sic nicht nntcrr;ehe» sollen. 3ie oude» sind ein alkes'Bolk. o» einen fdjtcv unfaßbaren .seikranni ihres 'h'olkslebcns blicken sie, fühle» sic >»nirf. o» allein 'Idechjel der lMcsdiictc und yieschichtc habe» sie ihr ciqencs iNeiidu bewahrt, oinnicr waren sie vbjekle von onrslen nutz srilhrerii der Bolkcr, und dvd> haben sie ihren '(»leiskwillcn in das iMesiei» der -seil cinsienieißelk. C-csahk und flelrcken, ctemarkcrk und crenivrdel. sdilcichen sic durch die Lander der ganzen Welt und sind in aller -iWot und allem Zcjkablaus geblieben, wer sic gewesen sind, o»dcn. 'liZas 'L-nnder, daß die Bvlkcr ringsum in ihnen die trugen des Unvergänglichen, erblickten! '!Las Wunder, daß die oiiden selbst sidi als die Zeugen des Ewige» ansahcn, als die '.'Illen, Erfahrenen, hlcrciskc» unter de» junge» Molkern der nencn und auch der knnr sogenannten) alten Welk! '.'Ins diesem Ewig keiisbewnßisei» stamini das iMroßkcil. der 3enkinicuts,r die ihr Perhälkuis zur Umwelt beslimnieii. Ans ihm konimen and) die Eiesiihle und Ueberfrgunge«, die sie in ihrem siidisdicn Leben er füllen. Ans ihm stammt die überragende Bedeutung, die, einem 'Aidikjnden gar »ichk verständlid), der o»dc seiner lMciiicindr ein ränml. 3enn sie hak er als die Berkörperung seines Ewigkciks bewußlseins gcsdiassen. 3ie siidisdie (Gemeinde ist also die äußereseorm für das 10 igkeilsb e 10 ußksein, das jeder oude besihk. 3ie ist im iMesuhl des siidisdien Mensdien: die läeskali gewordene odee von der Ewigkeii des ondentuins. 3ie besteht immer, dnrdi alle;ieiteit. 3er oiide weiß, daß seine Baker in ihr gelebt haben; er glaubt-, ja, er ivciß, daß and) seine .Minder in ihr leben werden.' Bon ihren; tsiiviel sihaue», uni das Work 'Agpoleons zu variieren, dreieinhalb oahrkanlendc auf ihn herab. 3>e (Gemeinde erst gib! dem oiiden den feste» 3kand aus dem sdiivankenden Boden, auf dem er, ivie jeder kurzlebige Mensdi und jeder o'.ide zumal, skehk. 3ie verleiht ihm 3wlz, Buke, Festigkeit, oreihcii. 3i^ siidisdie (Memeiiide präsentiert jid) somit als die iHinzheik i» den?>eiken »nd durdi die eiten. 3ies ist der 3in», der sie zum Ursprung bradike und sie zu ihrer Bedeutung erhob. Worin besteht ihre Bedentnng, ihr'Wesen, für den ondeis in dieser >>eif? 3ie siidisdie ldemeinde ist nicht nur die (üauzheil in den .-seilen, sondern sie ist and> die läanzheik in der ,'seik. 3ie sihließk nidit nur den Bing der»Borzeik mit der .sehkzeik, - sie saßt nid» nur die Bergängcnheil »nd die Etegenwarl und die .'snkunsl zusammen, sondern sie hak eine weitere Eigknsdiasl, die ihr Wesen redik eigenklidi erst aiismadik, eben diese: die läanzheik in der;seik. 3ie siidisdie (Memciiidc sdiließt alles siidisdie Leben in ihrem Breise ein. Und somit umfaßt sie andi alle siidisdicn Mensdien, die am gleidn» 3rte die gleiche Lust atmen, unter den gleidien Beduen. mit den gleidien Psliditen leben, kurz: die in 3d>icksals und Erlebensgeineinsdiast stehen. Bcrgesfcn die kleinen und fk’iitlidH» Untersdiiede des Alters und des Elesdiledites, vergesjen die kleinen und kleinlidien Untersdiiede der Herkunft und des 3landes: 3as einigende Band der -IMemeiiidc, des .M'lal, umsdiliugt sie alle. 3ie tMenieinde ist die Totalität siidisdie» 3ei»s in einer 'seit und an einem 3rtc. E'ivigkeitssein und Totalitätssci» sind die tragenden Pfeiler der siidisdien iNemcinde. obre Ansgabe besteht tasädilidi darin, sie zu verioirklidien; das heißt: sic zu >virklid>cm, zu ivirkendeii; Leben;n bringen. - Ter 3iitn der lMcmeindc, zeitlidic und räum- Los vom Waschtag im Hause! I >n-1 Idiisfr.iu denkt Iicnil/cilage niiht mehr daran, nnncil; Krall, Zeit ilncl erheblithe Kosten an eine der schwersten Arbeiten dcs I l.iusliiills /» eersiim enden. I.s ist ja für sie viel bequemer und auch! bedeutend billiger, ihre ü'asche in kürzester l'rist schnee» wvil.1 »ewo-then. sthonend behandelt und preisVerl nach Oe wicht berechnet wieder zur Hand zu haben. I>aliir sorgt in vorbildlicher ü'eisc , e Hilfe der H a u s f r a I )rakcnlnir^cr Strafte 36 I lauset 1700,1701,1702,1704,1705

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