Jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 1 (1929)
- Issue
- 3 (1.5.1929)
- Date
- 1929-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
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Randglossen zur ßaggadak. I. Tas Brot der Armut. Ik H.rggadah lu’itni liiiu-n' 'AK.itt»;!), C1 a•> nuctuiiiiu- AJicrhujl tV:- „AU uutt* tuen" > I.al.nm \nj:"u'. li* iit Die* ui du t:ui .uv I'.ukiuuu'iI .11; l>,iv AUi», Ciiv liniere Bn:er in der Miu'du idV.ifi INI! aranen .nun, aedaclu lr-j ir'Il .null dar anrgleictiendc AU ui inr >1.. a.inu: AU>;t u:n ’AUtt die Air nun will! n»-?v>lei diend, dei Aieidun»! diiierenueii. Tnrgi ANiiini ist dar ^»deninin aioit .aewoiden, un :>iei>hinin divbi er ',» verflache» und;n er ninden Ter Aalinnd bezeichne! d.rlier mit AieNii die Ah mm, die Beir»e:dende:i alr den „idwniien Tchmuck ,7iraelr". Alchl rage lang inll dar gante Bolf am Veiiach dar gleirlie Brot eisen, acht rage lang soll dar gante AU'lk in der gleiclien Hülle wolnien. rar iii reliawie lind iotiale L'llnl 2. Das fragen. Tar >ii»d 'all irageit, damit der Batet' anüvortei. Tar reg! an. dar inttelfani Tar'Uil kluge Bädagogik. Allliviläl der .Uinde». 'deine iind d:e L'üerii oft nervori „Einige, frag' niä» ioviell" AUelleiNit,. weil üe ani in viele Ziagen leine Alniivon wiiien Avenn die Allein beaneme Bliiliiier iind, wie iolleii die blinder s» .,7de iliiien er'gtgv'.n weiden? ' :!. Tas ssünserlolfegirnn. Ar-ar inogen wolil die fnni Talmndiiten in Bnc Brak die gante 'Alarlu l'eivrvdien haben? Aoar er wirklicli eine geheime po lniidie .Uvniereu; gegen Aloin??ui der Haggadah liest man er andeir. rast die Tchuler die AAiorgenrole aiikiindigten, ist rüh rend i>l>on. Ar-erden auch »niere .«linder und Tchüler mir dar Aveidien der Tuiiieinir ,,»d de» Beginn der 'Acuditeur Israels künden? I. Denke» und vrchhlcn. Aludi wenn wir alle weiie und gelehrt sind, haben wir die A;ilidit, sn. er',ai>Ien ,'ui, wir dnnken mir oft weise mid gelehrt und vergeiien dar Ldilidue. Alidn iniiner denken, naiv erzähle», nidü den >''>eiil t»viel inariern und klligeln, dar «'irrste und Aval) re ivridu s»> >idi ä. Tic vier Type». Ter Aveiie tragt naäl dem Zinn der formen. irr sragl, weil dei Alnsang aller Aveirlieit ein idrageteidien iit Alnr der Halbgebildeie ivlidn mit der apodilnschen Ztdn'vlicit der Tchablo nenwe'.rlleii, der wahre Arbeite weist, wie beschränkt unser Aiaissen, wie idiwanlend nniere Hrkemitnir ist. Ter ll e b e r in n 1 i g e, dvrliasie AU'rneiiier nlivsdivl höhnt van olH'ii he rav »ver aller lag >>al bereits aller überwunden, er >ii der A'vllrieele eniiiemdei, er Imt nur kalten Tpvlt siir dar, war andere» heilig iii Ta hilft leine Tebaiie, da fehlt der 'Boden 'nr jegliche Au'rilandigung. Te> A> a i v e iragi in seiner Hertenseintall. Hr leditl »ad, Bel<'hi'i,»g. 'Aaeliei nid» »der seine Aiaivuai ' sic isl eine gokl lidie ''rave. .,ie>iei ihn hinaus t»r Hohe. Tie Alaivitai ist die AAUiner aller rngendein - , T er - i n >» v s! i 11 n i g e, der bereilr dar sdragen vcrlcrnl Hai dar ü> dar grvstle liehe!. a er uiidiiiereiilirmiir' ist die idllilnmiie .Uranklieii. lliniiell ihn ans, wgLu ihn ans seinem ewigen Ldilaie. luingei ihn dahin, das; er di^/rrage» der Lebenr iu'lu. C. die geiaiiiglen v'riiienten, siir die er keine 'Brvblemc' givl. Häven wir nidii iinnier in der südisdie» «deidiidue diese Type» gehavl? ^üöistde Nachrichten. 1 von Zaubern Entfuhrt? 1>iik Alnrslugrgciellschast versdiwindet in Palästina. >'ia»t Balaiiina veiiiwei iid> in Aliiilegnng inivlge der r. liel iiaiien Au'lidiwindenr einer Alntalil vraminenier poii11 ithev 'Ver wninhieuen v ine «'»eiellidial!, darunter der A'vriihende der tii'tiiitiidn'n 'Val>.nuia Hlelnuve, Aldvalai Harr» Radier, l?> i 1' r 0 1» 11 •••, Vinn de> hervvlragendilen .ternialeniel Aln,val:e, die valiiiiaen ^elteiare de> 'Valaiiinaregiernng Ai in N und vdw!» Z .111111.1' l, legneier dei 2oh» iiv Herbes, Z-.tninylinit a amen, nnlenlalimen einen Aluivanrilug;nm amen 'AAli'er nnd nahmen hot 1 ei» AAlvivrl'vm Zeit her fohlt jede - vnr üv» der i'>eiellid'a'i?:e Aiegiernng hat .vlugtenge eniiandi. derei» 5ml,^ lnrhel jedodi eraev.n'rlor gevlieven 'u'i Alm ll ei der Amen AAleeier i'i in dieiei .lalnerteli mit lvemg Av il>>>g'ei»ii.l'leu daim vmliandei'. dai; >a»veriid>e Andninea, mh i» wen nadi Almdeii gewaai Häven und elwa die e miriiiengeieli nlmf! air i'leiieln geiaiiaen aenmnmen I>..nen. ,un Lmninel wäre dieie B>vgli>h'kei! elwar glvstei nnd er iu eine de> gnn - 'Ugiien AA.vglid'Ieuen, um deiien man reelinen lann. denn wenn er »di nitlii.nm einen lleveriall von diamvern Handel!, dann iii .'in und' idilimnierer A;Vtl'tVdu'n walniiveinlidl »der ein llnglndr iall ohne :>ieiimigrinogli>l>keit. . - flus -er Gemeinde Bremen Gottesdienst am pessachfest 5-89. 51r.il Ttiiian | 1 Mnwcxv M Nicw Pel’odi ' ' . . Michail. 10 Uhr i Sederavead Maarlw . 19- .5 fpimcrsloa li veUoch >. .Zeit Maiaens « . vrcdial 10 Minchab. . . 20 _ ii Sederobend . Naarw 20 - .. 2>i •‘tro^ovi I»' veUach 2. Fest Moraens . vrediai . 8 „ ,10 „ Mnchah u. Maanw 10 " ., 27 cabtnii 17 Sttiaddo» Cdot da Mord Morae»s 8 .. MinckckK 1ft> . ' Atachl . . 20 - .. 2s conntort ‘ Vi I. raq lViiiidi . 7 Uhr imd ü '.. 2‘J .vkomaa m S, Ja« Pciiii* . . _ . 7 Uhr unb 10 m 20 0. IS-tiod) . s . 7 _ JA jtindiah . 20 „ Dich Maariw 20" .. 1 A'iimr'csh 21 veUaw 7. Se« Moronis . 8 „ Minchah. .. 20 ■ .. Maanw . . 20 " „ 2 Poniicrstofl 22 BcnQd)<&d)lllHlett . . . Morgens . 8 crclenfctcr mit predigt . 10. ,. Minchah 20 Atachi 20" „ Alm L 0 n n t a g, n. Al p r i l, um ll Uhr vormittagr, f»>det im ,liidildieu Alltershcim P c s s a ch - b» 0 t t c s d i c n!> statt: Thora-'Bo.lesuug, Alusprachc der lkiavbincrs, Mussafgcbct. -—— Synagoge - 8.Tar Pessach am 2. Mai Spendenta^ Marpei Chaulim (Moses .^efu'arAe'nsieim-d'tisttinr» für Krankenpflege) Amtliche Gekanntmachungen des Vorstandes der israelitischen Gemeinde Sremen. ^»nagoge: i'laricnsir. o n d i s d> e r r m e i u d r b >i r o : Täglid» lauster Zo»n avendr nnd 3muuagr> siir dar Bnvliknm gevssnet von!> bis 12 lllir. Tvetnipverlicv: a omrheide 2s."iss. Aldreise siir ^itifdjvtftcn: olidisdier >'>enieindei'iirv, i'larieniir. 7. '\ »dis d) e r h> e m c i » d e h a n r , arte tt sk r. 7 : Ter 2ivnngrsaal der l'lemeinderalr sieht den hiesigen jüdischen "iieveinen gegen ^',ahlmig von in '.vlk. lim L0»»»er ä t\Uf.) nach vor heriger Alnmeldnng nnd A«ereinvarnng ',»r 'Bersügnitg. Alnmcldcrnvteit iilid int läeineindeviiro erhältlid). 2 p r e di st » » d e n d e r l'> e in e i » d e r a b b i n c r s i Tag lidi lauster Tonnavendri ll ln Uhr im Hause Allimaunstr. dt, ,Ter»ip>ed>en Hansa .'>17:!. ,7n Tduilangelegeiiheilen oud): A.livn lag nnd Miiiwoch in Uhr in der „Tonisdnile", Vangewieren. , v>> e in e i n d e 'B eilt ä g r enlridiie man n>d>l in bar, sonder» dnrdi llevenveisniig ans Boslsdiedkonlo siHamburg oder an die Tarmslädier und Alalivnalhaiik. 'Aaul Atesdilust der läeneralveriammluug vom ln. Alpril d. iii Herr AAlar :>i e i s e u b e r g siir die Alnilszcit von l!>2!> bis ein. jdlliejtlid, I'ddl als :l Borjicher wiedergewählt worden. 1921 ist der elfte Schüler der Anfängerklasse unserer Religionsschule geboren. Wer Kinder hat, die früher geboren sind, ohne sie der Religionsschule zugeführt zu haben, möge bedenken, dafj bei längerem Zögern, das Kind anzumelden, der Abstand von demDurchschnittsalfer kommender Klaffen immer größer wird, und möge dieSchwierigkeiten erwägen, die dem Lehrer und nicht zuletjt dem Kinde davon erwachsen. Die Religions(chule der Israelischen Gemeinde Bremen Schickt Eure Kinder in die Religionsschule stiimcldungen werden vormittags im Dcmeindebüro angenommen.