Jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 1 (1929)
- Issue
- 3 (1.5.1929)
- Date
- 1929-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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In den Gemeinderat wurden für die Amtszeit 1929/30 die Herren^Oiias Oftro und Franz Joseph wiedcrgewählt und die Herren Siegfried Meyer und Hermann Afsenheimer, letztere anstelle der auS dem Gemeinderat ausgeschtedenen Herren Tr. P. Heß und Tagobert Assenheimer, neu gewählt. Vorstehendes wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Bremen (©artcnftr.,7), 19. April 1929. Der Vorstand der Israelitischen Gemeinde. M a x M a r k r e i ch, l. Vorsteher. Leder-Abend in Bremen. Di« Gemeindeverwaltung beabsichtigt, in Verbindung mit der Kaiser-Friedrich-Logr UOBB. am Donnerstag, 25. April 1429, für alleinstehend« Personen und solche Gemeindemitglieder, die selbst keine Tederseirr abhalten, «inen ' Seöeradenü zu veranstalten. Anmeldungen werden an Levys Hotel, Vahnhofstr. 11, erbeten. Der aus 2.59 Mark pro Gedeck (einschl. einer halben Flasch« Wein) ermäßigte Preis ist gleich bei der Anmeldung zahlbar. , Der Vorstand der Israelitischen Gemeinde. v Betrifft: Beerdigungskosten. In Kreisen der Mitgliedjcbaft, die der N o t g c m c i n s ch a f t des Gemeinnützigen B c st a t t u n g s - I n st i t u t s angehören, herrscht die irrige Auffassung, daß gegen Zahlung einer Monalsgebühr von 50 Pfg. eine Persicherung abgeschlossen >ci, die einen Anspruch auf Vergütung sämtlicher Beerdigungskosten recht fertige. Temgegenübcr ist festzustellen: Tie Zugehörigleit zum Gemeinnützigen Bcjtattuiias Institut verschafft bei Eintritt von Sterbefällen insofern eine Erleichterung, als neben einer Barvergütung von 90 Mark, die als Anzahlung auf Erwerbung des Nutzungsrechts an einer Grabstelle anzujchcn ist, die freie Gestellung des karges, Leichentransport und eines Begleitwagens erfolgt. Tie Barvergütung wird in jedem Falle an unfern Kranken-Wohltätigkcits-Bercin ausgczahlt, der die Gebühren-Rechnung in üblicher Weise aufsetzt. Ter verbleibende Mehrbetrag ist unter allen Umstanden an den Vorstand des Kran ken-Wohltätigkeits-Bercins zu entrichte». Tie Israelitische Gemeinde selbst hat mit diesem Vcrrcch nungS-System nichts zu tun, und alle die Friedhofskomniission betreffenden Gebühren (Nutzungsrecht an Grabstelle», Baucrlaubnis gebühr für Grabsteine usw.) jrnd direkt an unsere Gemeindekasse zu entrichten. Sofern der K.-W.-B. für Zahlung der Grabstelle» gebühr aufkommt, nimmt er die Verrechnung in jolchcn Fällen selb ständig vor und führt den Betrag an die Gemeinde ab. Bremen, 10. April 1929. - Auslosung von Darlehnsscheinen der Israelitischen Gemeind« Bremen. Tie Inhaber der im Jahre 1924 ausgcgcbcnen auf 2l Gold mark lautenden Tarlehnsfcheine unserer Gemeinde werden hiermit ausgefordert, die Anzahl der in ihrem Besitz besindliclicn Tar lehnsscheine mit Numniernangabe bis znm 90. Juni 1929 in unserem Gemeindebüro schriftlich anzumeldcn. Es tvird beabsichtigt, mit der Auslosung im nächsten Rechnungsjahre zu beginnen. Bremen (Gartenstr. 7), 17. April 1929._ fT' Der Vorstand der Israelitischen Gemeinde. M a x M a r k r c i ch. Folgende Betriebe stehen unter Aufsicht der N i t u a l - K o m m issio n der Israelitischen Gemeinde: 1. Levys Hotel, Bahnhofstr. 11. (Fernruf: Tomsheide 2 40 72). 2. Wirtschastsbctrieb des Jüdischen Allersheim«, Groprlinger Heerstraße 167 (Ecke Morgenlandstraße. Fernruf: Roland 106 85.) 9. Schlachterei und Wurstfabrik Eduard Alexander, Falkenstraße 13. (Fernruf: Roland 6495.) 4. Schlachterei G. L. Burgtorff, Tüftcrnstraße 109. (Fernruf: Roland 1364). 5. Geflügelhandlung Gebr. Tahnkcn, Buntentorsteintveg 624. (Fernruf: Roland 3245). Geflügelschächten: Tonnerstag 8 >0 Uhr: Gartenstr. 6. Bei Inserate» betr. Fleischwarcn usw. kann eine Gewehr sar Kafchruth nur dann übernomnic» werden, wenn die Angebote von Geschäfte» stammen, die „Unter Aufsicht de? Ritual-Kommission der Israelitischen Gemeinde Bremen" stehen. ,I>'(Hcn anderen Fällen wird iedc Gewähr für rituelle Zuverlässigkeit abgclchnt. ■UtlekT Juwelen Uhren Goldwaren SOberwaren Die henierragend aparte Auswahl hi allen Amein und Preislagen Fischbein Juwelier Obernstrasse 26 (neben Eingang Essighaus) A \ . Zamttien-Nachrlchten. G e b o r c n : 10. April: Eine Tochter: Tr. mrd. Paul .Hes und Frau Gerda, geb. Wolff, Lützowrrstr. 48. Verlobt : 21. April: Sonja Podolsky, Tochter des Herui Abraham Podolsky, Walsrodcrjir. lt>, mit Sigbert Mener, v d. Steinror 98. Gr jl o r de n : 12. 'April: Johanne Katz, Ehefrau des Herrn Aron Katz, Landwchrslr. >91. - l4. April: Herma»» Sußkind (aus Kolvinca), Stadt. Krankenhaus. I a h r ze i t. 2. Mai: Tavid Feilmann. 4.,Mai: L. Oswald. 8. Mai: Jacob Ijaac. 9. Mai: Sally Rothschild. 10. Mai: Siegfried Meyer. II. Mai: .Obcrkantor Mchrgut. l4. Mai: Emil Koopmann. 15. Mai: Ernst und Otto Meyer. 20. Mai: Adolf Bcradl. 21. Mai: Joseph von Geldern. 29. Mai: Albert Rosenthal. 25. 'Mai: Georg Wolken, Gcineindcdiencr Steinbrrg. 27. 'Mai: Zabel Erdstein. 28. 'Mai: Frau Adolf Stern, geb. Süßkind sei. And. (Iayrzeitstistung). Wer zu -vause kein Iahrzeiilicht anzundrt, hat Gelegenheit, . gegen geringes Entgelt die Gedächtnis Vicht Einrichtung in de, Synagoge zl> benutzen. Anmeldung beim Gemeiudedlener. Wer Fahrzeit hat, pflegt den schonen allen Brauch, sich im Ge . denken an seine Lieben durch Spenden an unsere Gemeindcvereine sozial z» betätige». J#" Die Gemeindemitglieder werden ersucht, bei unregelmäßiger Zustellung des Gemeindeblattes auf ihrem Postamt zu reklamieren. Bleibt die Reklamation erfolglos, so ist Mitteilung an das Jüdische Gemeindebüro erforderlich. Sprechzeiten im Jüdischen Wohlfahrtsamt, Garlenstraße 6 Fernruf: Tomsheide 2 85 88. Für das Publikum: Montag und Tonnerstag 9 12 Uhr. Wohlfahrtspflcgcr: Hugo Lcvy..—Beratungsstelle in allen Angelegenheiten der Wohljahrlsvslege, Rentnersürsorge, Jugend- und Krankcnpslegc. Anmeldestelle für die gesundheitliche Ucberwachung bedürftiger »nd für die ärztliche Be - Handlung krankez- Kinder. Annahmcslcllc für Meldung um Abholung von neuen oder getragenen Kleidungsftückc». Vertrauens ärzte: Herr Tr.-nied. Hes, Lützowcrstr, 18, Herr Tr. med. Buch holz, Rcnbertistr. 92^ — Postscheckkonto: 5 5«! 98 Hamburg. Bankkonto: Tarmstädtcr-nnd Nationalbank. Ausruf. Änsang 1927 -hat der Indische Frauenbund in Ergänznng seiner Erholnngsfürsorge eine R e i s e st e u e r k a s s e aelchäsfcn. Sie erbittet von all dc»c», die die Möglichkeit einer Erhol u n g s - oder Vergnügungsreise haben, eine kleine Steuer (Selbsttinschätzungt, um vor allem den Frauen zu helfen, die seit langen Jahre» in ehrenamtlicher jüdischer Arbeit stehe» und nicht aus eigenen 'Mitteln eine fiir ihre Gesundheit dringend erforderliche Erholungsreise uiachcn können. Tie bisherige Arbeit hat gezeigt, daß erstens der Gedanke schnell zahlreiche Freunde fand, daß aber auch andererseits der Kreis der Kranen, denen geholfen werden »inß, sehr groß und die 'Not erschreckend ist. — Di« Anträge werden ganz diskret behandelt. Im Jahre 1928 konnte für 25 Frauen eine Erholungsmoglichkeit mit Hilfe der Kasse beschafft werden: die Höhe der Zuschüsse ivar verschiedeu, je nach Erfordernis bis 2no Mark. Tarnm werde» alle, die Eryolnng und iiene Lebenskraft aus Reisen sindc», herzlichst gebeten eine Steuer zum Reisesteucrfonds zu geben und ihre Gaben an Fra» Ida Eoblenz in Düsseldorf ans Postscheckkonto 22 697 Essen z» überweisen. --f Jüdische?..Wohlfahrtsamt Bremen. Lehrvorträgr. Synagoge,' GäNenstr. 6: Jeden Sonnabend nachmittag zwischen den, Minchah und Maariw-Gcbct. — Talmud Torah Verein: Jeden Tienstag abend 21 Uhr im Hause eines Genieindcinitgliedcs laut Bekanntgabe am schwarzen Brett der Gcnieindevcrivatlnng. — Predigt: An jedem Sabbat mit Neumondverkündignng. Schrifterklärnng: An allen übrigen Sabbaten nach der Thoravorlrsnng. Friedhofskommission. Im Monat April erfolgt der Porta l s ch l n ß unseres Genieindefricdhvfs an der Teiwbruchstraße um I!» Uhr. Sonntags ist der Friedhof ab 9 Uhr geöffnet. Gärtnerische G r a b p s l e g c liegt allein in den Händen unseres Friedhofaufschers Ratsch, Fleeiradc )>, Fernruf: Hansa 9216. Für dauernde Grabpflege wird die Einrichtüng von Grab pfleg« Fonds, die;» Ehre» der Verstorbenen nach ihnen benannt werde», empfohlen. Tic Errichtung voiNG r a b ft e i n e » und Einfassungen ist gebührenpflichtig: insbesondere »nterliegen ' die Inschriften sowie Form »iid Größe der Grabsteine der Genehniignng, so daß cs ratsam ist, vor Bearbeitung des Steins die Er teilung der Vanerlaubnis abzmvarlen. Antragsformulare find im Gemeindebüro, beim Porsland des Kranke» Wohltätigkeilsvercins oder bei den (Grabstein Lieferaiiien anzufordern. — I e d e r Sierbefall muß de», Indischen Gcnicindebüro ohne Verzögerung gemeldet werden: ist das Büro geschlossen, so nimmt der Vorsitzende des Kranken Wohltätigkcitsvercins (zur Zeit Herr Eltern! ln diesem Jahr ist der 7. Tag Pessach z> e» setjl jeher Feiertag in Bre men. Also schulfrei! Schickt Hure Kinder zum Fest*(iottesdienst 1