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Der Schild · 1937-11-19 · 47 (19.11.1937) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
16 (1937)
Issue
47 (19.11.1937)
Date
1937-11-19
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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ische: Gefallenen-Ehrung in London (Siche Beriet t in der vorigen Nummer, S. 3) Herr Oberstleutnant J. HJ Le v e y ,!). S. O., O. B. E., war, wie bereit! mitgeeili, vorige Woche zur Besichtigung c er jüdisch :n Lehrwerkstätte der GesellBcha t ORT! ir Berlin. Er stattete, einer Einladur g unseres Bundesvorsitzenden folgend, auch des Reichsbundes jüdischer Besuch ab und besichtigte esse die Bundesgeschäftsstille sö\iie die Geschäftsstelle des Sportbund s „Sch ld“l — Bei diesem Besuch verdankten wir Herrn Oberstleutnant Levey das obige Bild, eine Gruppen aufnahme von der jüdischen Gedenkfeier am 7. November 1937 über die, in der' letzten Scliild-Nr. berichtet wurde. Das Pho :o zeigt vbm von rechts nach links: den Earlof \ t 11 o n e , Bruder der Königin-Mutter Mary, Kriegsder Bund :sleitung Frontsojda en einen mit grbßelm Inter- Geallenenin London, flitniiniinimuiimiiiiimiiiiiiinttiiniiiiuiiuiiiiiiini nininniHiiii Denkern Sie die au >führlichJ uiiiiii ainnnntsflimii! minister Leslie Hore-Belishal, Oberstlt. J. H. Levey und auf dem| Rollsruhl den doppelt-beinamputierten Major Brunei Cohen, Schatzkanzler der British Legion beim Feldgottesdienst; auf der Ranzel der Chief Rabbi des Britischen Reiches Rev. Dr. J. H. Hertz und der Senior Jewish Chaplain der engl. Wehrmacht Rabbi D. M. Oollop . Oberstleutnant J. H. Levey, Ehrenpräsident des jüdischen Frontkämpferbundes'ijn England, der Jewish Ex Servicemen’s Legion, hat bereits den Bürenkrieg mitgemacht, war.im Weltkrieg Kommandeur des berühmten Schotten-! regiments Oordon Higlanders, ist vielfach ausgezeichnet und nimmt am jüdischen Leben regen Anteil; sein besonderes Interesse gilt der beruflichen und sportlichen Ertüchtigung der jüdischen Jugend. j iniiiiiiuiniiui an Chanukka - Spende für unsere'Kriegsopfer! Einzahlungen erbeten auf Postscheck-Konto Berlin 1402 08. Kriegsopferabteilung des Reichsbundes Jüdischer Frontsoldaten. MmmmmimtiummumtumiiuimumitRtMiumuiaamiuu Ehrentafel Jüdllcher Familien Hagen. Herr J. JacoBsohn, Hagen, Frankfurter Str. 98, wird am 25. Nov. in seltener geistiger und körperlicher Frische 80 Jahre aß. Von drei Söhnen, die den Krieg mitmachten, starb einer den Heldentod. Zur großen Armee Berlin. Ortsgr. Ost betrauert din Heimgang der Kameraden Julius Abraham und David Wolff. Niedersachsen Gruppe Schaumburg. Am 6. Nov. fand eine Zusammenkunft von 13 Kameraden in Rinteln statt. Die Gruppe verabschiedete sich von dem Kam. Siegmund K a t z , der nach Montevideo- Uruguay 'aiiswandert. Kam. Wilhelm Lehmann berichtete über die Diamantene Hochzeit des Altveteranen Kam. Moses K1 e e b e r g, Bösingfeld, dem eine Delegation von 5 Kameraden die Glückwünsche der Gruppe überbrachte. i ' Baden Heidelberg. Unsere Ortsgruppe konnte die Kameraden zu einem Kriegsopfervortrag zusammenrufen. Der Schwerkriegsbeschädigte Kam. Dr. Reis, Oberstabsarzt d. R. a. D., hatte den Hauptvortrag über Kriegsopferfragen übernommen. Aus der genauen Kenntnis der Materie, die sich Kam. Dr. Reis als langjähriger Gut^chterarzt erworbenhat, trug er die wichtigsten Bestimmungen vor, hob besonders auf die Steuervergünstigungen und Vergünstigungen anderer Art (bevorzugte Abfertigung bei Behörden, Straßenbahn u. dergl.) ab und legte die Bestimmungen über Transfer bei Auswanderung und Rentenzahlung an Kriegsopfer dar, die sich im Ausland befinden. Nach anregender Besprechung des -Vorgetragenen und Beantwortung mancher Anfragen konnte der Vorsitzende der Ortsgruppe mit dem Hinweis schließen, daß in einigen Wochen ein kundiger Kamerad über die rein rechtlichen Bestimmungen des Kriegsopferwesens referieren werde. Krlegsvcrlasle kleiner Gemeinden Oranienburg. Im Januar 1938 kann die Oranienburger Synagoge auf ihr hundertjähriges Bestehen zurückblicken. Die Oranienburger Synagogengemeinde und die an der Nord- Dahn wohnenden Mitglieder sind 1930 in die Berliner jüdische Gemeinde eingemeindet worden. Im Weltkrieg sah sie viele ihrer Söhne an der Front. Im Bezirk1-Oranienburg sind 4 Kameraden gefallen und ein weiterer an den Folgen seines Kriegsleidens verstorben. Es sind dies der Oberstabsarzt d. R. Dr. Rudolph sohn, Leutnapt d.R. Isidor M a n n h e i m', Musketier Mäx Burchardt, — Gefr. Julius Lauter und Uffz. Hugo Abraham. Für die Gefallenen befindet sich in der Synagoge eine EhrentafeJ. „ Der jüngste jüdische Kriegsfreiwillige des Bezirks Oranienburg war der 16jährige Harry Walter-, der aus der Sekunda heraus in die Armee eintrat. Der erste Vorsteher der Synagoge Oranienburg ist jetzt unser Kam.] Rechtsanwalt Dr. Max Baerwald, der im Felde schwer verwundet wurde und seinen linken Arm einbüßte. * Neustadt a. d. Weinstraße. In der Synagoge befindet sich eine Gedenktafel, die unter dem Bibelwort „Deine Zierde, o Israel, liegt auf deinen;Höhen erschlagen. Wie sind gefallen die Helden“. (2. Sam. 1,191) die Namen und Sterbedaten der acht gefallenen Söhne— dieser kleinen jüdischen. Gemeinde aufführt. Es sind dies: B e n e d i c, Arthur, Unteroffizier, 26. 10. 1937; Dottenheimer, Heinrich, Unteroffizier, 22. 8.-1914; Herrmann, Friedrich, Musketier, 9._5. J915; Mayer, 3 vlL 4415

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