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Der Schild · 1937-10-15 · 42 (15.10.1937) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
16 (1937)
Issue
42 (15.10.1937)
Date
1937-10-15
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. 42 / 15. 10. 37 DieKeaM OFFIZH tLLES QRGAN DES „SCHILD", PsPORTI 1UND DES REICHSBUNDES JÜDISCHER FRONTSOLDATEN Die Rundenspiele haben begonnen Die Leichtathletik-Saison ist z i Ende. Nun greift jeder Leichtathlet, wenn er sich mit seiner Winterarbeit nicht nur auf .dallentratning beschränken will, zum Handbai!. So werden die Mannschaften wieder vollzählijdie Rundenspiele können beginnen. Spielansschusse, neuerdings durch den Deutschen |Makkabi|creis und den Sportbund „Schild“ g 1 < i c h m ä besetzt, sorgen für die Durchfühijung: Klasseneinteilung, Spielansetzung en, Piat,:Verteilung, Spielerpässe, Schiedsrichterlehrgänge uam. — das gibt eine Meng< Arbeit, in der sich immer wieder der Wille zur geifieinsamen großen Sache ausdrückt. Im Hand- und Fußball werden fast in allen Landesteilen Deutschen so selten, ihre ro|ß, sodaß sie beschränken ererseits aber spiele durchgeführt. Die Hockey- Mannschaften dagegen sind leider Entfernung voneinander zu ei sich auf Freundschaftsspiele müssen. Vielleicht gelingt es and; Faustball - Verbandsspiele in Teilen des Reiches durcnzuführen, die gerade - ^.- j:|: Möglichkeit ^undenspielen est- Mannin i s - Verbhndsen, bleibt absich gerade ein Big marchen Masse stehen ohne weiteres 5 Mannschaften neuer Antrieb, der einen lohnt. mühe rollen Anfang Wer meldete zu den Handl >all-Run len? In Berlin sind dem Spii lausschul i Handball-Mannschaften gemelde: den gemeinsamen Rundenspieler .. JTSC. Bar Kochba-Hakoah (LK.), Jüd Sport-Klub (JSK.), Box-Club „Makkabi“, gibor“, Jüdischer Kanu-Club, Jütischer Rii Club „Triton“, Jüdischer Ruder-Club „Unci alle im Deutschen Makkabikreis, “- Gemeinschaft (JSG.), Jüdischer lin“ (JBC.) und der Sportverein per Taub« den kleineren Sportgruppen die geben würden, regelmäßig an teilzunehmen. Wie weit außerhalb deutschlands — wo 30 Einheiten zur Schaftsmeisterschaft gemeldet wurden -- diesem Winter Tisch-T enn spiele durchgeführt werden könrj zuwarten. Aber auch hier ergibt wieder für die platzlosen Klein-Vereine men, alle vom Sportbund „Schild* Die Spiele werden in 4 Männ:i 1 Jugend-, 1 Mädchen- und 1 ausgetragen. Die JSG. 33 h schäften gemeldet (8 Männf 4 Jugend-, 2 Knaben- und 1 der JBC. „Berlin“ 7 Einh^i ersten Männerklasse tritt zii Triumvirat BK., JSK., JSG. verstärkte JBC. So sind BK. zwei, JSK., JBC., Hagibor, M mit je einer Mannschaft in der am Kt am r-, 2 Fr; Knaben-' 20 Mal r-, 5 Fr; Mädchen |en. In lern frülj lun der und ISO. Ranu-Club 1. Klasse 68 An teil: itcher Haderine“, S port- Bertumen-, asse n n - en-, Elf), der eren sehr mit und ver- VienaiHrgemäsy Tussbehlcidung Zuhabealn d«n tuten F«cl g**chätt«n treten, deren Meister sich wohl mii 4uch diesmal als die beste jüdische pallmannschaft in Deutschland bezeichnen kann. In Süd-Westdeutschland lan sich diesmal recht viel Zeit zu Jenn die Ausschreibungen der emeinschaft“ gehen erst jetzt Erst nach Eingang der Meldungen kaiin dann äie endgültige Festlegung erfolgen. Allgemein rechnet man wieder mit der bewähr en Einleitung *n zwei Bezirke Main und Rhein- Recht Handn kann, scheint lassen, „ArJjeitsheraus. Las ist die Elf von Cali eint jädisd e Mannschaft im tropischen Columbien, in der sed s Schildsportler aus Gladbach-Uheydt spielen: H ettmut Har/, Hans u. Herbert Liftmann, Ludwig u. Will Meyer und Harry Nathanj ein Bild echter Sportkameradschaft PrintbUd eckar. Unsere Landessportverbände nds Runden- U. . I, A .. kl 4IIK en und Württemberg spielen en der Arbeitsgemeinschaft. In Westdeutschland spielen m im Mittelrhein zwei Klassen Hand! all länner mit den Mannschaften aus |>ach, Aachen/Düren, Köln und Bonn nöglicherweise noch komplettiert du Mannschaft von Düsseldorf. In der F Ba- Rah- Be- - Die rt.-Gladwerden ■ch eine a u en - Jus Bonn, Krefeld, Aachen/Düren, Köln und l.-Gladbach zur Verfügung. Der JHV. Köln Verfügt außerdem noch über eine 2. Männer- Elf, die sich aber ebenso wie die Dortmunder Frauen- und Männer-Elf mit Freundschaftsspielen begnügen muß. Die nordwestdeutschen jü<. Sportereine haben eine Handballspielru ide verinbart, an der sich Schild-Hambuig, Bar (ochba-Hamburg, Blau-Weiß-Hamburg und Aakkabi-Altona beteiligen, ln Vorurd Rück pielen wird dabei in den nächsten Wochen Die V01 ine Plakette ausgespielt. wir nach rretel Bergmanns großer Doppel-Sieg Unsere Gretel Bergmann wurde :weifache Meisterin der V ereinig- Ien Staaten von Nord-Amerika 1 m lochsprung und Kugelstoßt n. Nun fiegen die ersten Berichte, aus der wir folgende Einzelheiten über Gretels großen S eg entnehmen vor: spät stand Die amerikanischen Frauen-Meistei fanden in diesem Jahre reichlich am 25. Septe mib er in Trentö Jersey) statt Die Meisterschaften wir der amerikanischen Presse entne! Zeichen zweier Mädels, die alle anderp ragten: der sechszehnjährigen Claire die die Sprints gewann, und „Mis garet Bergmann“ im Hochspi Kugelstoßen, neide „unattached“ (vei beide „Metropolitan Champion“, Me# von New-York. Die Meisterschaften neben diesen Siegen als weitere groß# raschung den Mannschaftssieg der Athletes from Tuskegee Institute in A älso einer Mannschaft aus Negerinner Ü äd‘ Die größte New-Yorker Tageszeitung ew-York Times“ schreibt zu ochsprungsieg „Without being press hne bedrängt zu sein, ohne sich aus Iwurde Gretel mit einer Höhe von 11»/* Inches“, das sind 1,51 bis 1,52 m a »che Meisterin (Gretels Sportbund-Bes steht auf 1,60 m). Im Kugelstoßen Sie 37 feet, 6s/i Inches“, das sind 11,45 bi s In Mitteldeutschland ist es leider durch den Widerstand der Makkabi-Vereine ncch nicht zu gemeinsamen Runden-;kommen. Der Sportbund „Schild“ liehen, allein Verbandsspiele durchzu- J :na, Leipzig,' Dresden, Chemnitz, g finden vielleicht noch einige andere en, die mitmachen, oder ermitteln den Besten. Hier hat Leipzig die hancen, umsomehr, als die Hallenser ine Mannschaft sehr verstärkten. immer spielen g wird vers führen , Magdebüi Sportgrupp unter siel meisten C Spieler O s t p r sich noch - ballrunden Immer Vereinen die Mann: Wanderung werden, aller ur unser Wi schäften erst (N^w en, wie im n über- Isicson, Marigl und 1 einslos), terinfien brachten Ueber- „Negro abama“. (Inge M 11,36 m). Als Grct wir unser:: den Wortpi ben“ von an die u stolz sag« i uns“. Un i auch jetz: hmen, n in, eußea und Schlesien bemühen in diesem Jahre endlich ihre Hand- -Spiele zustande zu bringen, weniger Sportplätze stehen jüdischen zur Verfügung, immer mehr werden Schäften der Klein-Vereine durch Ausso geschwächt, daß sie spielunfähig Ipaß hier der rechte Zusammenklang serer Sportvereine entstehe, das ist u|nsch zum Anpfiff der neuen Saison. Pym. {schau auf die Fußballsaison bringen erfolgter Einteilung. ellos Sportbund-Rekord steht auf :el im Mai uns verließ, da schlossen n Dank an sie an dieser Stelle mit n: „Und wenn wir dann von „drü- Deinen Kämpfen und Siegen hören, ir fest glauben, dann werden wir n: „Das ist unsere Gretel, eine von mit diesem Stolz dankeir-wir ihr für diesen ihren größten Sieg. Offizielle Mitteilungen Anschriften der Schach-Obleute Baden : Fehlanzeige;'— Berlin-Mark: Dr. Herl ert E. Hirschberg, Berlin-Westend, Baden-Allee 1; — Kurhessen-Waldeck : Siegfr. Feinemann, Kassel, Moltkestr. 8; — Mitteldeutschland: Rechtsanwalt Adolf Halle a. S., Adolf' Hitlerring 17; n: Fehlanzeige; — Nordwesthland: Julian Lehmanm Hamburg, 75; — Ostpreußen : Fritz Knopf, „The Gretels also mgeben, „4, feet üierikanitleistung erreichte 11,50m Goldberg Sa c h s e1 deutsc Hansastr. Königsbe g Adr. Mc r. Pr., £ostschließfach 1079 (p. Herrmann); — > Oberschlesien: Ludwig Jacob, Beuthin O. S., Solgerstraße 12; — Niederschlesien: Siegmar Friedländer, Brieg, Mühlstr.; — Südwestdeutschland: Theo Loeb, Frankfurt a. M., Oederwejf 11; — Westdeutschland: Julius Heß, Dortmund, Mönchenrordstr. 2; — Württemberg: Fritz Dreyfuß, Stuttgart, Tübinger str. i. Fa. Tanne. 5

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