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Der Schild · 1937-10-15 · 42 (15.10.1937) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
16 (1937)
Issue
42 (15.10.1937)
Date
1937-10-15
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Mitteldeutsche Mannschaften in Berlin und Hamburg Glatt :e Siege der Berliner Die eine Die JSQJ 33 hatte am 'letzten Sonntag ,,Schi du-Mqnnschaften aus Mitteldeutschland und fNordwjestdetitschland zu Gast utfd vermochte in sämtlichen Spielen Sieger zu bleiben. spiele hatten in Eppstein (Bar Kochba) einen ruhig amtierenden Schiedsrichter. Hat. Fußballer der JSG. 3 3 spielten gegen _ Elf dar VTH. Hannover. Nur in der ersten Spielhälfte, die mit einer verdienten 2:0-Führunj" endete, zeigte die JSG. gute Form; der)* nach der Pause warendie Berliner allzu! sorglos, sie tändelten und vergaßen dabe| zu kämpfen und Tore zu schießen. 3:0 stand et bald nach Halbzeit, dann machte ein ijecht i* glückliches Selbsttor den Hannoveranern Mit. Die JSG. kam ins Hintertreffen, mdlite ein weiteres Gegentor hinjiehn en ur}< I konnte zum Schluß zufrieden sein, wenigstens noch einen knappen 3:2-£rfolg hera isgeholt zu haben. Es senpint, daß die JSG. nur Auswärts bessere Foiim zu - zeigen verirag. Di; Hantel aller der JSG. 3 3 hatten vorher gegei eine! Magdeburger-Dresdener Kom Dinatioh leichtes Spiel. Das verdiente 7:0- Ergeani-, \jtr ein Erfoig besserer Kombinatio lsarbejt im Sturm und-sicherer Deckungsleistimgen.'jBei den Mitteldeutschen, die aller- dingst. zu'iti ersten Male zusammen spielten, vermißte Inat vor allem das in einem Mannschaftsspiel'(nun eimnar notwendige -Verständnis innerhalb der Elf. Die Fja ü e n - M a n lisch alt t e n| der JSG. 33 und des „Schild“ Leipzig trennten sich mit einem!7:3-Sieg der Berlinerinnen, die aber noch wen von ihrer Hochform efi lernt sind. Bei Halbzäit stand das Trefteä berb ts 5;0, dann ließen die* jSü.erinnen betlenk|i :h nach, zumal die Leipziger Tor- 'teherin ausgezeichnet hielt. Beide Handball-: Leipziger Gäste in Hamburg Am 10. Oktober weilte die Sportgruppe Leipzig mit drei Mannschaften bei Schild in Hamburg zu Gaste. Am Vormittag traten die Handballmannschaften an. Leipzig begann sehr hoffnungsvoll und schien nach dem ersten Tor .die Oberhand zu gewinnen, als Hamburg sich auf sich selbst besann und mit einem Torregen einsetzte, der eine unerwartete Höhe erreichte. Mit 1S:2 (8:0) siegten die Einheimischen. Am Nachmittag gab es zuerst ein Fußball spiel der zweiten Mannschaften. Auch hier waren die Hamburger Schildleute stark überlegen und siegten fast kampflos mit 12:0 (3:0). Erst das Spiel der 1. Fußballmannschaften brachte die unerwartete gute Leistung der Gäste. Ihr Angriff kombinierte gut, sodaß schon kurz nach Beginn das erste Tor für Leipzig fiel. Hamburg glich zwar aus und erzielte auch ein zweites Tor, aber durch eine gewisse Unsicherheit der Hintermannschaft und die" weiter gefällige Spielweise der Gäste, kamen diese vor Halbzeit noch zu .zwei Erfolgen. Nach der Pause war Leipzig erst noch ein wenig überlegen. Hamburg holte zwar ein Tor auf, aber Leipzig riß bald die Führung wieder an sich. Nun wurde das Spiel sehr aufgeregt, und der Schiedsrichter hatte Miihe, die Mannschaften im Zaume zu halten. Ein Elfmeter für Hamburg brachte den Ausgleich, einen zweiten Elfmeter für Hamburg hielt der Leipziger Torwart. So endete das Spiel 4:4. Die jungen Leipziger Spieler machten einen sehr guten Eindruck und werden bei größerer 'Praxis und Routine zu besseren Leistungen befähigt sein. J. L. Wiedci} ständiger Kleinring im LV.~West Westdeutschlands Boxer noch nicht in Form! Die j. Veranstaltung des „Ständigen Kleinrings“ , 193/1JS war eine sehr zahme Angelegenheit. Die Zuschauer glänzten durch Abwesenheit, addaß keine rechte Stimmung aufkam. Die Paarungen der einzelnen Kämpfe waren Iz-waf! gut zusammengesteift, die Begegnungen jap sich dadurch auch interessant und m|treiß|end, aber große boxerische Leistungen: wdräen nicht geboten! Doch muß gesagt :werdest, daß fast alle Kämpfer „gut bei Luft;“ Waren, nur fehlte ihnen das gewisse EJtwasi Jdas man nur durch viele Kämpfe bekommt. Wjenn noch etwas zu rügen ist, so die scheinbar jetzt bei den Westdeutschen „Starken Maurern1' in Mode kommende Haartracht. Besonders die Dortmunder konnten vor lauter Haardnl kaum aus den Augen schauen. Das Difum qna Dran der Veranstaltung klappte und es; ist eu; erwarten, daß „Ständiger ’Kleinring“ Nummiro 2 in 14 Tagen mehr Zuschauer unq jnoch bessere Kämpfe sieht! Von den Kämpfen war unbedingt der beste die Feder* gewichUfegcgnund zwischen berger (Dortmund) und Frank [(Krefeld).! Der sehr an seinen Klubkameraden Klinger .'erinnernd^ Dortmunder hielt immer wacker mit und uberließ ^iaera erfahreneren und stirkeren Gegner nur cindn Punktsieg. Packend war auch die Auseinandersetzung 1 zwischen Isttrn (Dortmund) und Grünberg (Wuppertal). ■ In der E2. Runde mußte der Dortmunder eine Verwarnung weter mehrerer Qenickschläge einstecken und -lag klar nachf Punkten zurück. Dann bekam er seine zweite Luft und rettete im Endkampf ein „Unentschieden1*. Verbessert zeigte! sich weiter Wingens (Köln), der ~nach Punkten über ädigmann (Wuppertal) erfolgreich war. Er mut sich [ nur angewohnen schneller in Fahrt zu kommen, sonst1 kknn er noch unliebsame Ueberraschungen erleben. Auch »Btarlan (Köln) zeigte sich von der besten Seite, iftdem er gjegen Leven (Wuppertal) zu einem etwas schmeichelhaften ^Unentschieden“ kam. GabeLn (Krefeld) scheint langsam wieder in Form zu kommen, gegen Wolf (Dortmund) brauchte er nicht einmal eine ganze Runde, um durch k. o. zu siegen. Auch Samuel 2 (Krefeld) hat allerhand dazugelernt, noch ein bißchen mehr Köpfchen, und er kann ein Könner werden. D.eses Mal gab es gegen den. aufgeregten Gasiorowski (Wuppertal) einen verdienten Punktsieg. Auch die Schwerathleten stellten, sich mal wilder vor. Stern (Dortmund) siegte in einem wildbewegten Kampf in 7 Minuten gegen Rosenberg (Witten) entscheidend. tre. Radsport Abfahren der Schild-Radsportler Es ist in Frankfurt schon Tradition geworden, daß die Radsportler des Schild Frankfurt die Sommersaison mit einem Abfahren beschließen. Die in der letzten Woche durchgeführten Wettbewerbe unter der bewährten Leitung von Walter Friedenstein zeigte eine ausgezeichnete Arbeit. Sie umfaßten: Mannschaftsrennen, Langsamfahren, Seniorenrennen, Hindernisfahren, Geschicklichkeitsfahren, Bahnrennen. 1. w. Faustball Faustball-Derby In Frankfurt Das Faustball-„Depby“ zwischen Bar a und Schild Frankfurt zeigte Kochba und Sch fl d Frankfurt zeigte zwei spielerisch etwa gleichstarke Mannschaften. Dieses Verhältnis kommt auch in den Ergebnissen der 4 Spiele des Tages zum Ausdruck: Bar Kochba Frankfurt I. gegen Schild Frankfurt I. 49:51 und 51:31; Bar Kochba Frankfurt II. gegen Schild Frankfurt I. 36:62. ]_ Wir suchet! Die JSGj. Kampfgelegp tarq- bis Sdr auswärts- An Weitere Spiele in Breslau eine Ringerstaffel Dortmund im „Schild“ sucht heiten für ihre Ringerstaffel (Banitergewicht) nach Dortmund und ngebote an H. Gollubier, Dortmund-SchürpnL ' Schüruferstr. 221. Die Sportgruppe Breslau veranstaltete Faustballwettkämpfe, an denen sich neben drei Mannschaften der Sportgruppe, Bar Kochba mit zwei und Sportgruppe Neiße mit einer Mannschaft beteiligten. In der Endrunde siegte Bar Kochba I gegen Sportgruppe Breslau I -mit 34:30 Punkten.. E. P. Leichtathletik TCK ist Hakoah Karlsruhe Der TCK. 03 beendete die Sa Clubkampf gegen seinen Lok ilgegner S.C iberlegen ran mit einem Hakoah, den er überlegen mit gewann. Die erst 14jihrige Hanneüese Himmelburger lief im Wcitsprung mit 4,46 m neben Margot genehm auf. Als Trophäe für den bi< f in der 8 nul 1-Rundcnstaffel (mit Blum, Abt, Marke Simon u. a.) überreichte der Starter TCK Mannscbaftsführer Simon einen gestifteten herrlichen Pokal. tz, Palm, Haai, Heiraberger. ürm’ TO* der Gemeinde E—I. Sportfest der Mitteldeutsch« n Am Sonntag den 10. 10. h« tte die Sportgruppe Chemnitz, Dresdi n und L e 1 p - zig zu einem Leichtathletik-Sportfest zu Gast. Obwohl das Wetter, besonde s nachmittags recht ungünstig war, konnten die einzelnen Disziplinen vollständig und rei >ungslos abgewickelt werden. Die Leistungei litten selbstverständlich unter dem durch Regen rum Teil völlig aufgeweichten Boden. Es ist trotzdem oder gerade deshalt um jo höher zu bewerten, wenn Leistungen wie z. B. von Egen Obstler, Leipzig: 100 m Lauf 12,8 (Jahrg. 1921—2), Franz Wachsner, Dresden (Jahrg. 1919—20) Hochsprutg 1,45 m, Peter Schwab, Chemnitz (1921—2) Hocnspung 1,40 nu und Haddy Oeiblinger, Chemnitz (weibl. 1< 21—2) Hochiprung 1,30 m hervorgebracht wurden. Die Staf er gewann Chemnitz vor Leipzig und damit einen vom Vors tzenden der Chemnitzer Gemeinde gestifteten Wanderprüs. Auch, in der Gcsaratwertung siegte Chemnitz mit 34:48 Punkten Wimpfheimer an- Leipzig mit 63 und Dresden mit 48 Pu ikten. 85 Punkten vor Den aus 100 m, Kugelstoßen, Weitspi nng und Diskuswerfen bestehenden Vierkampf gewann 1921—22 Ehrlich mit 2351,7 Pkt., und Krebs. Der Jahrgang 1923—24 hatte zu absolvieren, den Oratz mit 1735,1 PkL vor Orunbaum siegreich sah. Den Dreikampf der gewann Freund vor Löwenson. üblichen Hockey Unvollständiges Hockey-„Deiby Bedauerlicherweise konnte da^ Frankfurter Hockey-„Derby“ Bar K o c Schild Frankfurt wegen derung vieler Spieler nicht mel ausgetragen werden. Nur eine Halbzeit wurde regulär gesph It; Schild Frank' furt erzielte einen 8:0-Stand, dann wu rde die unvollständige Bar Kochba*Mannschaft durch einem Trainingsspiele ergänzt. Die Schild-Damen konnten Bar Kochbp Frankfurt mit 6:0 Toren besiegen. IT Schild Kegaln Pokalkegeln im Hamburger Am Sonntag fand ein Pokalketeln statt, an dem neun Klubs teilnahmen. Für die Kegler des Schild bedeuteten die Kample gleichzeitig die erste Ausscheidung für di« Zusammenstellung der Hamburger Verbar dsmannschaft zu den Reichsmeisterschaften. Im Mannachaftawattbewerb siegte der Kegelklub „Out Holz“ mit dem ganz ausgezeichnete i Ergebe/* von 100 Holz über dem Durchschnitt „W >hin roOft Du“ (Schild) mit 4250 Holz, vor Schild I 4175, Pudel 4131, Schild 11 4120 und Schild-Altona 4120. wurde Friedländer mit 703 vor Efcbettgrün 701 und Heymanb. Die besten Einzelkegler vSrt i: Jiorwitz (Out Holz) 730, Herzberg (Schild-Altona) 728, Pokalkegeln in Breslau Im Keglerheim „Tivoli“ /and preiskegeln um den Pokal dei statt, an dem sich zehn Klubs Jedes Mannschaftsmitgliel hal t Bahnen je 25 Kugeln zt schie x AI» bette Mannichaft gine der Kt il 1936“ mit 2842 Holz vor „Jorgenbrech ü betten Schub dea Taget errette Peritz während bei den Senioren, Barnett ml Kugeln) den beaten Schub hatte. Tischtennis JSG. Dortmund fai Gebenkir: Der einzige Kampf, de leide ' geführt wurde, war die “ischten: r. der Dortmunder mit den dortige Die Gäste waren arg rervös, SentoreffiMkter Kovacz (Schild 1) I. L das Wander- Sportgruppe beteiligten. vier e auf;en. b „Sportfreunde r“ hervor. Dea mit 719 Hob, 338 Holz (50 E. P. hen nur durchvw n Makkabi allem die Jugendsportfest in Breslau Bei günstiger Witterung fühlrte die Spottgruppe Breslau ein Jugendsportlest durch. Die Teilnahme, sowie die Organisation hätten besser sein können. Besondere Leistungen wurden nicht erzielt. bei der Jugend vor Tarnowski einen Dreikampf end iba gegen der Abwanr vollständig Jl

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