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Der Schild · 1937-10-15 · 42 (15.10.1937) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
16 (1937)
Issue
42 (15.10.1937)
Date
1937-10-15
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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iroOe n Armee Zur 0| Forst i. L. Der langjährige erste Vorsitzende. der Ortsgruppe iFiorst Kam. Koenigstcin, der dieser (Onsgrüppe seit ihrer Gründung angehörte und seit 1933 ihr Ehrenmitglied war, ist in der Nacht zum“ 12. Oktober nach langem, schweren (Leiden sanft entschlafen. Er hat einst lajs Soldatebenso treu seine I Pflicht erfüllt,'wie er unserem Bunde ron-An- (-faiig an ei« treuer und vorbildlicher Kamerad war. Seinem Sohn, der gleichfalls Ortsgruppe Berl tj-Süd ist, gilt unser aufrichtiges Beileid. Die Bcisetzut g fand auf dem jüdischen Friedhof in Forst ant Donnerstag statt. Das Amjeukci unseres Kam. Koenigstein u ird in unseren Keilten stets lebendig bleiben. Halle. Die scheiden ihres Farn. Waldemar Müller. Er war Mitgritnder ihrem ersten \ zeiehneter Sold; rechter Mann mit Ihtit dship.; 0 Worms. Am Worms,. ()bers l)r. Leopold N Seiilaganf.;!!-, in jüdische (iuneit '•'■ehr als 1b j. Kamerad und E't-entnitglied der Ortsgruppe ar/t d. R. a. D. Sariitätsrat ckelsburg, infolgfc' eines t erlitt verschieden. Trauernd te -teilt die Ortsgugpe und mit ihr die ganze Worms an seiner Bahre, litte gehörte er dem Vclrstande der i-tacL Cietttiitfde Worms an, hiervon die letzten \pr sei als Vorsiti ender;tt besonderem >. Zf. durch' Fi teiliguttg /um? n Ausscheiden i. J. 1933 Wir Frontsoldaten sind ihm Dank verpflichtet: “so hat er rderung und persönliche Beunserer unvergefiiiclieu Rlieinlnmjtt.jgung im Jahre 1925 entscheidend beigetr.i|:en. Er wird uns allen unvergessen hleibeji.; | * Berlin. Ortsgruppe Charlottenburg betrauert das Ableben desi Kam. Adolf M a r c u s , Ortsgruppe (>st das des Kam. Georg Deutschk r o n . f(am. Siegfried Koenigstein, itglied des Bundes in der EK- I lind war als Offizier-Stellvertreter Führer einer M.G.-Komp. Herr Fiartog Heymann, der sich durch sein aufrechte;, kluges Wesen allseitige Beliebtheit erworben hat, war lange Jahre Vorsteher des Repräsenlantenkollegiums und ist auch den Jungen Leute noch ein Vorbild an treuer Pflichtcrf illung. Infolge seines reichen jüdischen Wissens wurde ihm der Titel „Morenti“ verliehen.! Währeridon Rheydt unser Kam. Max Fleymann segensreich für die Gemeinde arbeitet, ist in Gelsenkirchen sein Bruder Moritz Vorsitzender] des Synagogen-Chors, seit langen Jahren Mitglied der Repräsentanz und stellv. Vors, dis Repräsentantenkollegiums. Auch der Schwiegersohn des Jubilars Leopold Mosbach ist /VJitglied des Repräsentantenkollegiums. Mögen i dem Jubilar noch viele Jahre der Freude an seinen Kindern und Enkelkindern beschieden sein.;gruppe beklagt das Hinder Ortsgruppe und hat auch instand angehört. Ein ausget und Kamerad und ein auf- \frni ehrenhafter Gesinnung ist :gan_en. * September 1937 ist urnser Krefeld» Herr Lazarus Falk und Frau Eva geborenei Meyer begehen am 19- Okt. das Fest der; Goldenen Hochzeit. Am 27. Okt. feiert Herr L. Falk auch seinen 85. Geburtstag. Seine Söhne Philipp und Hermann waren Frontkämpfer und erhielten beide u. a. das EK. II., Kam. Hermann Falk, als Uffz. auch dasi Verw.-Abz. | Richtigstellung. Im „Schild“ Nr. 40 vom 1. 10. 1937 hatte sich in der Notiz über den 80. Geburtstag der Frau Amalie Heide, Schönlanke a. Ostb. unter „Ehreritafel jüdischer Familien“ ein bedauerlicher Druckfehler eingeschlichen. Von den 5 Söhnen, die sie an der Front hatte, ist Kurt Heide gefallen, während Paul Heide in Schönlanke lebt. SShwcinfurt. m 21. Scpt. 1937 wurde unter grH'-.-t Beteiligung aller Kreise der erst im 55. Lebensj ihre stellende Kam. Ludwig Silbcrs.tc.in beerdigt, ln Badenweiler, wo tr trholmtg suc itq. creihe ihn ganz unerwartet der Tod. Die ui|ADlicli der Beerdigung gehaltenen Anspra chen zeigten deutlich, welcher Wertschätzung siJ'i der Verstorbene allseits erfreute. Kanu Silherst i:ij ist als einfacher Mann in den Weltkrieg hmausge/ogen und kam, in Anerkennung inner Tapferkeit vor dem Feinde, mit holten "Orden ausgezeichnet, als Offizier zurück. ' Er war lange Jahre erster Vorsitzender der, Ortsgruppe Schweinfurt und .hat in Anerkennt ng seiner Verdienste im Jahre 1935 die silberne Ehrennadel des Bundes verliehen bekommen. Für iHe Ortsgruppe Schweinfurt und den Landesverband $pi ach der gegenwärtige erste Vorsitzende Kap Michael Lehmann tief empfundene Wohjc. Er dankte noch einmal dem heimgegatisenen Kameraden für alles, was er den Kameraden gewesen ist und versprach, daß in deren Herzen die Erinnerung an den Heimgegangenen nie verlöschen wird. Ehrentafel ffidilcher Familien Gelsenkirchen. Herr Hartog H e y m a n n , Gelsenkirchen, vollendet am 16. Oktober sein 80. Lebensjahr. Sechs Söhne und 1 Schwiegersohn dieses schlichten Handwerkmeisters standen während des“ Krieges an der Front -(S. Bild im;,Sdhild“ Nr. 38 vom 5. 10. 34). Alle 6 erhielten das EK II, 3 wurden zum Unteroffizier befördert. Alle besitzen das Frontkämpferehreilkreuz und 3 das Verwundetenabzeichen, : Ein Sohn, „Kam. Lehrer Max Heymann, Vorsitzender der Ortsgruppe Glad- - bach-Rhej-dt, ist außerdem noch Inhaber des Westdeutschland Dortmund. Als neuer Vorsitzender der Ortsgruppe Dortmund, wurde unser Kam. Dr. F i s c h b e i n vom Bundesvorsitzenden bestätigt. Bayern Nürnberg. In der letzten Zeit konnten unsere Kameraden Kurt H o t z n e r , AJbert Strauß; und Martin Weil heim er ihren 60. Gebijrtstag, unsere Kameraden Dr. Josef J)e ss auer, Josef Heiibronner, Heinrich Leijter, Igo Levi, Paul Metzger, Adolf Sjrhloßberger, Albert Silbert h a u urjd Paul Wohl ihren 50 Geburtstag begehen. Die Ortsgruppe entbietet den Kameraden, die ihr fast alle schon seit Gründung angeboren, herzliche Glückwünsche, denen sich die Bundesleitung anschließt. Kurhessen-Waldeck Hoot. ^n den letzten Tagen hatte die hiesige Ortsgruppe den Fortgang von vier Kameraden zu verzeichnen. Es sind die Kameraden Kaiser. Oumbert, Kaiser u. Japfet, welche sich in USA. und Argentinien eine neue Existenz aufbauen wollen. Sämtliche vier Kameraden waren seit dem Gründungstage Mitglied und haben’stets in vorbildlicher Weise dem Bunde die Treue gehalten. Wir wünschen diesen Kameraden für ihre fernere Zukuntt alles Oute. Baden Gailingen. Unser Vorsitzender, Kam. S. Bloch-Brückner erhielt zu Rauschha-schonöh vom Bundesvorsitzenden die Silberne Ehrennadel. Kam. Bloch-Brückner hat als Kamerad für den Bund, besonders aber für die Kriegsopfer-Abteilung, während seiner Amtstätigkeit sehr viel geleistet. (Inf. eines Versehens war Ortsgr. Gaüingen in Nr. 41 unter „Württemberg“ zu finden. D. Red.). Mitteldeutschland Erfurt. Der langjährige verdienstvolle Kassierer unserer Ortsgruppe, Kam. Julius Loew enstein, feierte am 14. Okt. seinen 50. Geburtstag. Aus dem Felde kehrte er mit dem Eisernen Kreuz II. dekoriert zurück. Dem treuen, einsatzbereiten Bundeskameraden gelten Unsere aufrichtigen Glückwünsche! Soraafeniamiiie 11 Kä sei F tra in ein dem Beitrag „Schicksal jüdisch i npfer“ in Nr. 39 gaben wir von Kenntnis,. die den jüdischen eiwilligen Isaak Buchh; es war darin mitgeteilt, daß di ialle a. S. wohnt. Hierzu erfahrer Mitglied der Familie Buchh« es Ch 04 1. ins No Un wu der Un t]l II! I > Chma- Ch in a - wir von P rivatau har d iS I Im sich um eine Verwechslung na-Freiwillige Isaak Buchheim lsenkirchen und ist dort Bu tdeskamerad in der Ortsgruppe bui des jüdischer Frontsoldaten, krieg ging er am 4. 8. 1914 eitenden Battr. Feldartl. Rgt. 15 Feld bis zu seiner Entlassung rember 1918 und wurde mit de aus jezeichnet. Der in Halle ansässig gewest Bi* hheim war ein Vetter von ihm ges lorben ist und nur kurze Zeit S er wegen eines Leidens aus assen wurde. Hingegen waren Brilder von August 1914 bis zum Fr< ntkämpfer des Weltkrieges: M schon während seiner aktiven n J. R. 83 in Kassel zum för lert worden war, ging am mathungstage ins Feld, erhielt 1915 eroffizier seiner Komp, das E. ■de zum Sergeanten befördert; J ebenfalls aktiv gedient hatte, eroffizier 1914, 1915 und 1916 an unc Ostfront, erhielt das E.K. II., Ser jeanten befördert und geriet lisc te Gefangenschaft; Meier B waf ebenfalls 1914—18 als Unteroff Front, wurde zum Sergeanten die. Der lebt in geschätzter Reichs- We.ltmit der nochmals am 11. kn EK- II. ne Isaak der 1928 c^ldat war, Heere dessen 4 Kriegsende s es B., Dienstzeit iten be- Mobilals erster IC. II. und >sef B-, war als der Westwlurde zum dem Oefie der unc mit dem E.K. II. ausgezeich; te Bruder, Rektor Wilhelm mutd, stand gleichfalls bis 1918 als ge t eroffizier an der Westfront und 2 eichnet. 1917 Ot erschlesien-Kämpfer I n „Schild“ wurde wiederholt übei if me von Juden an den Kämpfen Schlesien berichtet. Hierbei befanpei uns mitgeteilt wird, auch ve München. So standen in Kofnpagnie des Korps „Oberland* Stijdent Weiß, aus Oppeln gebürtig Hans Wachsmann, der vorher Inj Kappte im Ruhrgebiet_ beim Freikjo: mi im ge de H< i de gemacht hatte, 3. Dr. Maximili Felde Stabsarzt, der es sich zur nacht hatte, nicht als Arzt, son« e Waffe an der Befreiung seine* mat teilzunehmen, 4. Kam. Euge i im Felde verwundet und vor c zu n Vizefeldwebel befördert war; letrteren stammen aus Königshütte nähme. in eng- Berlin, izier an befördert Der Dorf- Sanitätsvlurde ausi ef. II. die Teilin Oberin sich, fschiedene e i n er 1. der 2. Dipl, auch die;rps Epp . in Keins, ledirrgung rn unter engeren Stern itz, Feind die drei O/S. c em 2

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