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Der Schild · 1937-10-01 · 40 (1.10.1937) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
16 (1937)
Issue
40 (1.10.1937)
Date
1937-10-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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k/u find Y-Utot da fh’MtunQ' .'Vir sind erschiei lene neu: Korrespondenzblatt ,, Jüdische Ausia uden in lung jbe der Jj i u Empfel li . die sic i mitj der Frage ihrer Auswanderung beschäl einen die La Heft ir kunff Kenya ordentlk jedwed S richtunj die -E einigter känisch endlich auch Sprachs fiihrung findet lligen.j E 1 ingenieir rächte die vorige Ausgabe wertvollen Ueberblick über ijider Südamerikas, so gibt das neue seinem Länderteil erschöpfende Ausiber [Australien, Neuseeland, Mexiko, und ^üd-Rhodesien. Man wird, außerh übersichtlich zusammengestellt, hier Majerial finden, das man zur Unterbrau:ht. Ferner enthält die Broschüre i ttwanc erungsbestimmungen der Ver- Stat;n von Amerika, das südafri- Ein vamderungsgesetz von 1937 und Nachträge für Südamerika; wichtig ist r Anhang,-in dem man Bücher zum Udiunj und Literatur über die Lebensden Tropen zusammengestellt di i Von essieren in Aus bü der Fr e i 7C Hö4 VC', Moi ach erfr der lanc Isa.i Kö Bu der bür sich >.n t k ic holend Aue h Rci i and Man er dische Judemufn Nicht gemein« nachhaip dem, w wanderdr1 sehr ein wandert beiden Kfimas „Haush^l den Anerkei seinen lig^en bildlich,: Uotdaten der Meinung, daß das soeben ash, ute. >ohn .1 cs ng r dessta unserem besonderen Blickpunkt interbei ( er Darstellung jüdischen Lebens die folgenden Sätze: ür di: willige und weitgehende staatsr gerlicti e Einordnung der Juden ist hohl Prozentsatz deir jüdischen ä m p f e r Australiens ebenso bcwie die Tatsache, daß der listkoi nmandierende der australischen rmacl t im Weltkriege, Sir John ude war, und sieb dessen ungeet einsr außerordentlichen Popularität ür John Monash war übrigens eines Einwanderers aus Deutsch- . Hieihtr gehört auch, daß Sir Isaac d t als Generalgöuvemeur den v^nT England im australischen ton 1931 bis 19t36 vertrat und erste’in einem Dominion selbst geige britische Generalgouverneur war, stets stolz zum Judentum bekannte. nodh in allerletzter, Zeit ist eine e australischer Juden mit Orden und ren Ehrungen bedacht “worden.“ kennt hieraus die Früchte, die die jü- Lieistung im Weltkrieg für das in Australien trägt, zuletzt verdient der einleitende „All- Tein des Korrespondenzblattes die ige Beachtung jüdischer Kreise. Mit s übet „Typische Fehler unserer Aus- “ aulgeführt wird, sollte sich jeder gehend beschäftigen, der sich mit Ausngsplänen trägt. Und ebenso sind die Beiträge über die „Bedeutung des' für den Auswanderer“ und über tsfühihing und häusliche Hygiene in •pen“ recht dankenswert. Besondere nung Igebührt dem Hilfsverein und an diesem Korrespondenzblatt beteij Aitarbeitern für dessen, gesamte vor- Ausg^staltung. Aktuelles aus der«jüdischen Welt e:fi e ti Der Andren): Nazar, ihm s wurde Grund: arabis, vefkau Palästi nähmet» schloss Sn Der -zwei für oi rronfhampferhinder üdI hOherai Minien nderung“ des Hilfsvereins Deutschland nachdrücklicher unseren Kameraden bedarf, Zu den Ausführungen über das gleiche Them.: („Schild“ vom 11. September 1937) sei m tgeteijt, daß die angegebenen Ziffern über lie jüdischen Frontkämpferkinder auf höher« n Schülen aus dem Jahre 1935 stammen. Für c ie angeführten Zahlen (11706 reichsdeutsc ie jüdfeche Schüler, darunter 8042 Frontkämpf trklnder) sind nur die berechtigten höher« n Schulen erfaßt. Legen wir die Gesamtz; hl aller höheren Schulen des Reiches zugrui de, sd ergibt sich folgendes Bild: Im Scnulj; hr' 1<B5 waren unter 11 922 ' reichsdeutsc lett jüdischen Schülern 8210 Frontkämpf :rk|n«lir, d. s. rund 69 v. H. In einer .früher n Darstellung: „Jüdische Frontkämpferkinder anf jüdischen höheren Schulen“ für das Scmljahr 1935 (Nr. 50 vom 11. 12. 1936) hatte i:h bereits die Ziffern für die jüdischen Frontk impfeifkinder auf jüdischen höheren Schule: i errechnet. Der Prozentsatz betrug 66 v. 1 [. (unter 2189 reichsdeutschen jüdischen ’ "t:n auf.jüdischen höheren Schulen waren rontkämpferkinder). das Srhuljahr 1936 ist eine Zählung d er Frc ntkämpferkinder nach dem vorliegenc en amtlichen Material nicht erfolgt. In c iesem Zusammenhänge sei mitgeteilt, daß si,:h die] Zahl der jüdischen Schüler auf den höheren' Schulen des Reiches innerhalb :Schuljahres beträchtlich verringert Schüle 1453 F Für hat. Wahren«! im Schuljahr 1935 noch 12 922 Ro) und d Dr tätspr, Alter einer kologei < m Dozenten für medizinische Chemie, ert Willheim, den Titel eines Universio essors] verliehen. — In Wien ist im ■on 75 Jahren Prof. Ludwig Mandl, bedeutendsten österreichischen Gynägestjorben. d :r Wie liehen erfährt, der fri sichtsr, Kredits w schäfte einer entspr, wie«ler lauf dation; d er Der der Ps Prof. Vortra der letzten nischei Der Dr. in Rio über In flolen öffentl ic Polize eine Ruhe hördei i schiecqei Ges et: Schukfi straft .Distrikskommissar in! Nord-Galiläa 'S ist von arabischen iTerroristen in ermordet worden, gleichzeitig mit Leibwächter Mc. Evan. Kurz zuvor ♦_in gafiläischer Grundbfsitzer und ein l< tjDcksvtrmittler ermordet, die von den den Extremisten fälschlich des Bodeni $ an! Juden beschuldigt waren. Die i ia-Regjerung hat außerordentliche Maßzur Unterdrückung des Terrors be- .Bundeispräsident von Pesterreich hat ji klischen Gelehrten, dem Privatdozenten rhopädische Chirurgie, Ör. Alfred Saxl, Kreis s Schic: cs: sturnj, eüig ‘ chüler jüdischer Religtonszugeh« rigkeit höhere 5 chulen besuchten, waren es im Schuljahr 1936 nur noch 8834. Es ist sot lit ein Rückgang um 4088, das sind rund 112 v. H. einj etreten. Legen wir die Ziffern tiich der rassi- < chen Gliederung zugrunde, so ei gibt sich, daß s ich die reichsdeutschen jüdische) Schüler von 11 922 (1935) auf 7910 (1936), c as heißt um ^012 oder rund 34 v. H. verringer; haben. Eine Schätzung für das Jahr 1937 ergibt eine weitere Verminderung der jüdischen Schüler uf den höheren Schulen des Reiches. Während mir für das Jahr 1936 nur die ahlen der jüdischen Schüler aufl höheren Schulen des Reiches 1 vorliegen, ist!für Preu- 11 e n eine Statistik für die jüdisenen Schüler; uf allen Schulen, also den Vo(kS-, Mitteli ind höheren Schulen, möglich. A ist ein deutlicher Rückgang der Aittel- und ahre 1936 i 3 055 jüdische Schüler die Volks-, 1 öheren Schulen Preußens; im waren es nur noch 28 822. Der Rückgang be- I ragt somit 4233 Schüler, das sind r ind 13 v. H. . iuch hierbei fällt der Rückgang I öheren Schulen Preußens am meis: rieht. (Rückgang von 8040 auf Ergebnisse für das laufende Schtlljahr 1937 verden zu gegebener Zeit im „Sphild“ ver i iffentlicht werden Dr. Hermann Weil, Frankflirt, Main. die JTA. zu dem beantragten gericht- Vergletch bei der Iwria-Bank eGmbH. haben die Feststellungen ergeben, daß ijhere Vorstand und ein Teil der Auf-; tsmitgjieder die Bank für persönliche vecke iit Anspruch genommen uiid Gedurchjgeführt haben, die dem Rahmen jenossenschaftsbank in keiner Weise 4chen. lOb die Iwria-ßank ihren Betrieb aufnentnen wird, hänge von dem Vergegenwärtig durchgeführten Liquimaßnähmeq ab. jüdiseqe Physiker in Rom und Mitglied 'ipstiiehjen Akademie der Wissenschaften Levi-Civita weilt gegenwärtig auf einer zstouriee in Südamerika. Er sprach in iversijät von Buenos Aires über die Forschungsergebnisse in der mecha- Physik. Ui Ri Wiener junge jüdische Gelehrte dolf Dreikurs ist - von der Universität de Janeiro eingeladen worden, Vorträge Ihdividnalpsychologie zu halten. i^t ein Regierungscommuniqud verht wjorden, in dem es heißt, daß die behörden in den letzten Wochen über Anzahl] von Störungen der öffentlichen und Ordnung berichtet haben. Die Beseien entschlossen, Unruhen mit Entnheit und mit der ganzen Strenge des es zu unterdrücken. Die an den Unruhen gen würden verhaftet und streng beerdex. lene einig« n war fritzd) frühe e war Juden von Krzepice irtshause des ersten Gefal- Is Weltkrieges wurde vor hen eine Gedenktafel enthüllt; es ler Jäger Paul Grün aus Mai- Jäger-Regiment zu PferdeNr.il, nison Tarnowitz O. S. den aufregenden Tagen des iches. Die Grenzbewohner des :nberg O. S. bangten um ihr dort wurde Landwehr und Landauch nur notdürftig ausgerüstet, im «len Sicherheitsdienst an der ich hierbei >chülerzahl u verzeichnen. Im Jahre 1935 besu:hten noch auf den en ins Gc- »304). Die Grenze zu verrichten. Bald kam jedoch Ablösung durch ein kleines feldgraue; Truppen- I :ommando. Reitende Jäger vom Jägerregiment;u Pferde Nr. 11 aus Tarnowitz rückten an i ind zogen auf Grenzwacht. Am 2. August 914 in aller Frühe erschien im Dcrfe Radlau, km von der russischen Grenze entfernt, i ine Patrouille dieser Jäger, der auch Paul Grün angehörte. Sie hatte den Befehl, gegen die Grenze hin aufzuklären. Widerstandslos vurde diese auch überschritten, der Feind 1 latte sich scheinbar zurückgezoj en. Doch plötzlich brachen aus dem unmittel »ar an den ' jrenzkordon gelegenen, jetzt polni sehen Dorfe I Crzepice Kosaken hervor und beschossen die Patrouille. (Krzepice ist übrigens den leuthener Juden nicht unbekannt. Hier wurde im Jahre 1774 Rabbi Mendel Cohn geboren,der päter viele Jahre in der Beuthene' Gemeinde egensreich wirkte.) Bei diesem l eberfall fegen 10 Uhr früh — traf den 20 Jahre alten äger Paul Grün die tötliche Kt gel. Nach imtllcher Feststellung ist er das :rste Opfer les Weltkrieges. Gerhardt Siegert, Breslau, der rach Jahren liese Gegend aüfsuchte, brachte Einzelheiten n Erfahrung und weiß darüber Folgendes z» »erichten: „Ueber den Gefallenen fielen die iegestrunkenen Kosaken her, plü iderten ihn ms und verscharrten ihn dann wie einen tollen dund hinter dem Friedhofszaun. Nachdem leutsche Truppen eingerückt waten, gruben hn jüdische Dorfbewohner aus, fer igten einen »arg und beerdigten ihn nochmals. Später vurde er nach Botzanowitz, dem jetzt nach hm benannten Grunsruh, überfühi t, damit er venigstens in der Heimaterde ruien kann.“ Die Tat der Juden von Krzepice erdiente an sich nicht besonders erwähnt u werden, da sie nach jüdischer Auffassung 1 ediglich der religiösen. Pflicht en spricht. Sie dokumentiert nur, daß das Judentum eine i mterschiedliche Behandlung And :rsgläubicer i icht kennt. In dem Schulchan; iruch ()ore lea 367, I.) ist zu lesen: „Man begrabe die Toten der Niditjuden, tröste ihre Trauernden nd wandle so die Wege des Friedens“. C. L. Kranken-Versich Zorerliulti Beratung flbci Vers.-M&ttid)ketten, »ach Tfttfetfeld'V Philipp Ucko Eli« B*rita Alt«-, Bifillnt |it« Beuthen. erung ffixutlflte tnldnnuif ’llmcradorl Str.22 lU

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