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Der Schild · 1937-10-01 · 40 (1.10.1937) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
16 (1937)
Issue
40 (1.10.1937)
Date
1937-10-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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General Goldslein lol Frontkämpfereigenschaft und 8000 RM.-Transfc In Chicago ist Brigadegeneral Otto H. G o 1 d s t e i n im Alter von 55 Jahren gestorben. General Goldstein stammte aus der Tschechoslowakei. Er ist vor 37 Jahren nach Amerika ausgewandert. , In der Zeit des russisch-japanischen Krieges trat er in j a p a - n i sehe Dienste und brächte es zum Rang eines Majors. Als die Vereinigten Staaten in den Weltkrieg eintraten, rückte er als Oberst ein und machte' den Feldzug in Frankreich als Brigadegeneral mit. Rnmanlens loden Im Krieg Führer der »Radikalen Bauernpartei Rumäniens gaben Erklärungen für eine Verständigung mit den Minderheiten und für einen Ausgleich der Spannungen zwischen Nichtjuden und Juden in Rumänien ab. Der frühere Justiz- und Arbeitsminister und Führer der der Partei, Lunian, sagte auf einer Versammlung/ der Fortschritt des Landes könnte nicht gesichert sein, wenn eine Verständigung mit den 5 MilFonen Staatsbürgern nichtrumänischer Nationalität nicht herbeigeführt werden könne. Der ehemalige Bürgermeister yon Bukarest, Döberescu, meinte, daß in Rumänien keine jüdische Gefahr bestehe. Währerd des Krieges.habe es Juden gegeben, di: wundervolle Taten im Dienste des Landes ausgeführt haben. JOdlsdie Legionäre der CSD. Bei den Bestattungsfeierlichkeiten des tschechoslowakischen Altpräsidenten |Masaryk war auch die jüdische Bevölkerung des Lan Jes vertreten. Die jüdischen Sport- und Jugcidbünde aus dem ganzen Lande t|eteiligten sich korporativ an der Spalierbildung in «len Straßen. Der Kreis der tschechoslowakischen Legionäre jüdischer schritt im Trauerzug zwischen slowakischen Vorbeimarsch Bahnhof teil. Legionären und i ahm vor dem Sarge Der Ring der Freunde der ts sehen Legionäre jüdischer He staltete eine Trauersitzung, in beschlossen wurde, einen Masaj-y Unterstützung von Legfonär errichten. «jhechoslowakikunft veräneinstimnig k-Fonds a m i 1 i e n der Nledersch/eslen Breslau. Unsere Kamerade wird voraussichtlich am 15. Oktp ten öffnen. — Die bisherigen „Gesellschaft der Freunde“ stehj; Verkaufs des Grundstücks nicht fügüng. Unter großen Schwie finanziellen Opfern haben wir in Räumen Antonienstr. 17 neue Speisungsräume gefunden. n s p e i s u her ihre Pf?äume in n uns info’ mehr zur V igk eiten u den Parter^ Küchenu Dank der Mithilfe des Vorstar«. gogen«zemeinde Breslau sind wi ■ versetzt worden, neue Küchenherd auf denen das tägliche Essen für soneh zubereitet werden kann. A sind in vollem Gange. Die Anmeldungen, die natu überprüft werden müssen, sind reicty, daß sie die Höchstzahl der ren Jahren Gespeisten bereits jet; 32000 Mittagsportionen sind im Winter in unserer Kameradensp geben worden. Die bisher einge meldungsformulare, aus denen c lichten Verhältnisse des Einzeln Familie zu erkennen sind, zeij Deutlichkeit die dringende Notwi Speisung, die aus dem Leben Gemeinde Breslaus nicht mehr w Daß unsere Kameraden und uns das großzügige Winterhilfi; führen helfen, diese ernste Tats haben, ist ein erfreulicher Umsti an dieser Stelle festgestellt zu we Bald werden unsere freiwillig« i Herkui ft den tschec 10am an dem Wilson- :ur zu ig Order ge erind end des der Synain die Lage e aufzustellen, 250—300 Perle Vorarbeiten rgemäß genau derartig zahlin den friihe- : übersteigen, vergangenen eisung ausgeangenen Anie wirtschaften und der en mit aller endigkeit der ler jüdischen e jzudenken ist. Freunde, die werk durchache erkannt nd, der au:h Jden verdient, n Helfer zür In Nr. 45 des „Schild“ vom 6. November 1936 war über die Transfermöglichkeiten für Kleinkapitalisten berichtet woiden: Im Anschluß an die Runderlasse der Reibhsstelle für Devisenbewirtschaftung 153/36 und 73,37 habyh sich in der Praxis einige Grundsätze hcraüsgebild :t, die auch für Frontkämpfer von besonderem Interesse sein dürften. t Bei dem sogenannten Kleinkapitalisten-Transfer handelt :s sich bekanntlich um gen Bar- Transfer bis zu RM 8000.— mit 5u°/o Abschlag, der bisher durch die Deutsche Gold-' diskontbank und jetzt durch die Allgemeine , Treuhandstelle, für jüdische Auswanderung GmbH, durcligeführt wird. . I Ein weit v irbreiteter Irrtum geht nun ,dahin, daß ein jed:r von der Devisenstelle ohne weiteres ein :n Betrag von RM 8000.— mit 50 o/o Abschlag bewilligt erhält, auf welchen im Hinblick auf seine eigenen Vermögen^verhältnisse, sowie auf diejenigen seiner .Ehefrau bezwr. der Verwandten auf- und absteigender Linie die V braussetzungen dieses Kjeinkapitalisten-Tran: fers zutreffen. In der Prixis haben sich aber b« stimmte Staffelsätze lierausgebildet. Es werden für ledige Personen nur RM 4—5p00.— für kinderlose Ehepaare RM 6p00.— für Ehepaare mit Kindern RM 7—8 WO.— in der Regel zum Transfer mit 50 o'„ bewilligt. Innerhalb dieser Staffelsätze spielt nun' der Umstand, da|ß ein Auswanderer Frontkämpfer war, Kriegsauszeichnungen hat oder ve wundet gewesen ist, eine bedeutende Rolle, j Der bei der Auswanderungsberai nach Ausfüllung einzureichende F enthält ausdrücklich die Frage: Kriegsteilnehmer, Frontkämpfer, verw wesen? Falls der Auswanderer in de diese Fragen zu bejahen, so wird von Wanderungsberatungsstelle ■ in der Nachweis über die behauptete Fron eigenschaft, Kriegsauszeichnung oder düng verlangt. tjungsstelle gebogen, Sind Sie undet ge- Lage ist der Ausltegel ein Jkämpfer- Verwun- Bei der Erstattung des Gutachtens durch die Auswanderungsberatungsstelle, das in der Regel die Grundlage für die Genehmigung der Devisenstelle bildet, pflegt dann von der Auswandererberatungsstelle bei der Bemessung des zuzubilligenden Transferbetrages dieErontkämpfereigenschaft usw. wohlwollend in Betracht gezogen zu werden und auf die Höhe des zuzubilligenden Betrages unter Berücksichtigung , aller sonstigen Umstände einen wesentlichen Einfluß ausüben. Es wird damit zu rechnen sein, daß Frontkämpfer innerhalb der Staffelsätze die Höchstbeträge zum Transfer begutachtet erhalten, falls dem nicht besondere devisenwirtschaftliche Umstände entgegenstehen. Ebenso wie bei dieser Art des Transfers, findet auch bei a n d e r e n Arten des Transfers die Frontkämpfereigenschaft ihre Berücksichtigung und kommt häufig bei der Zubilligung verhältnismäßig günstiger Transferbedingungen zum Ausdruck. Dr. jur. Heinz Coh;n, Devjsenberater f. jüd. Auswanderer. Stelle sein, um die schwere tägliche ■ Küchenarbeit zu leisten. Das Werk wahrhaftester Kameradenhijfe für unsere bedürftigen Kriegsopfer, Kameraden und deren Angehörige muß - auch trotz wachsender Schwierigkeiten in diesem Jahr gelingen, wenn alle bis zum Beginn des Frühjahres ihre Pflicht tun. Für einen Freund und Kameraden / Wir koaraien der Bitte, die folgenden Gedächtnis von Kam. Gustav Sondheimer 29. 9. 1936 wiederzugeben, gern nach. Westdeutschland Köln. In den nächsten Tagen verlä unser Kam. Gustav Kaminka, um USA. eine neue Existenz aufzubauen. Kaminka war seit dem Gründungstagie Ortsgruppe Köln deren Mitglied und die ' Zeit über in vorbildlicher Weise im Vc i tätig. Seit 1934 hat er die Geschäfte Landesverbands-Kassierers übernommei war seit dieser Zeit im Vorstand des deutschen Landesverbandes. Wir wü dem vorbildlichen Kameraden für seine Zukunft alles Gute. das 5t uns I j;ich in Kam. der ganze rständ eines und Westtschen fernere Der Bundesvorsitzende hat dem Kam zum Abschied die Luxusausgabe dejfallenenbriefe mit eigenhändiger Widmu sandt, während Landesverband und Ortsr ri ihm ebenfaljs ein Andenken mit Wie überreichten.: craden Gtegeuppe mung Bonn. Unäer langjähriger Kassierer, Erwin Kober, der seit Gründung der gruppo dem Vorstand angehört, verläßt Oktober unsere Ortsgruppe, um in Krefe« neugegründete Gaststätte der jüdsicher meinde zu übernehmen. Als Dank und kennung für die der Ortsgruppe, d. hinaus dem Landesverband und Bunfl leisteten treuen Dienste, ernennt ihn die gruppe Bonn zu ihrem E h r e n m i t g 1 Alle Kameraden sehen ungern den bei und stets hilfsbereiten Kam. Kober In seinem neuen Wirkungskreis wünsche^ ihm viel Glück und alles Gute für die ~ Katn. Orts- Ajnfang ' ld die Ge- Anerlarüber Zu ( Pfalz Landau/Pfalz. Kam. Bernhard Becke Billingheim wird uns nächstens verlassen sich in USA. eine neue Existenz zu gri Die Ortsgruppe, der er seit Gründung hört hat, bedauert seinen Weggang wünscht ihm in der neuen Heimat alles Er war einer von denen, die man den Tod hinaus nicht vergessen kai dessen menschliche Eigenschaften überdauern. Wenn der Name Gustav h e i m e r irgendwo aufklingt, dann im gleichen Augenblick der wirksame der unvergeßliche Freund und gute im Zimmer, denn er lebt in denen, kennen lernen durften, ungeschwäch Ich habe mit dem zu früh Versjt« während des Weltkrieges von Anfang Schluß Schulter an Schulter gekämpft treue Kameradschaft ist draußen an angesichts des tausendfältigen sammengeschweißt worden. — Gustav Sondheimer gehörte a gere Zeit dem Vorstand der Ortsgrupjb fried im Landesverband Berlin-Mark bundes jüdischer .Frontsoldaten an. müdlichem Fleiß und vorbildlicher füllung führte er die Kassengeschäft^ Ortsgruppe. Schlafe in Frieden, wir vergessen di« Dein Ka auch über n, einer, Grab Sondeht auch Mensch, Kamerad die ihn weiter, orbenen bis zum . Unsere x Front de: To les zu- : d<5 ich läne Steg- Reichsit uner- I ’flichterdieser 1U Heinrich Si! berstein. Aus Kameraden* und Famlllenkfßleen . t*: ge- Ortsi e d. ebten iden. wir unft. Berlin-WeiAensee* Am 8. Oktober 1937 Kam., Schlossermeister Max Rosenthal, Ocburtstag und zu gleicher Zeit das 40jibrig •einer Selbständigkeit als Schlossermeistcir. —‘ August 1914 als Landsturmmann ins Feld und Landw.-Regt 8 den Feldzug im Osten bis schweren Verwundung im Jahre 1916 mit. Cr des CK. II und des silbernen Verwundeten In seinem Berufsleben erfreut sich Kam. R den vier .Jahrzehnten seiner Selbständigkeit Wertschätzung, eine Reihe gut ausgebildeter aus seiner Werkstatt hervorgegangen. r aus um tjnden. ange- und Gute. Arofix Das flüssige Re In igungs-Boh netwachs «och na Mltcbta mit Si|*sp«n» i |«»Unet Tiots hmnante QuUtat ntaolU ' ~ Lssis Sohrtemar. DrMdan N. S Pabdk rfcnnlirh Urhnla rlm Produkt*. .1 ~ Zeilen zum Jezt am (h nie! iierad eht unser Beinen 65. Jubiläum kam im machte im seiner st Inhaber Lbzeichenss »senthal in allgemeiner blosser ist •MtHrPfti« Str.63 1887 ' 3

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