Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 40 (1.10.1937)
- Date
- 1937-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Grete! Bergmann wurde doppelte USA.*Meisterin XES ORGAN DEslsCHILD", PSPORTfeUND Nr. iorTto. 37 DES RHICHSBUNDES JÜDISCHER FRONTSOLDATEN (Letzte Meldung dunch Telegramm) Bei den am 25. 0. 1937 in New-York ausgetragenen Leichtathletik-Meisterschaften wurde unsere Gretel Bergmann im Hochsprung und Kugelstoßen zweifache ^Meisterin der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika. Weitere Einzelheiten stehen noch aus. 4 I | Der Sportbun<f wächst weiter 3 LV. Westdeutschland tagte in Bachum. Ergihnls: Zuwachs an Vereinen und Leistung Am 19. September 1937 hielt der LaiJdessportverband Westdeutschland seine die jjährige Verbandstagung ab, zu der neben i Amtlichen Verbands-Funktionären die Verl teter fast aller unserer westdeutschen Vereine j anwesend waren. Die Tagung zeigte die um hngreiohe und erfolgreiche Tätigkeit unseres größten Landessportverbandes auf und be *ies, dal! man auch ohne lange Diskussionen >raktische und fördernde Arbeit leisten kann. Öer Bericht des Landcssportleiters, Kam. Gustav Hirsch, ergab] im ganzen ein sehr erfreuliches Bild. Trotz starker Aus- und Abwanderung ist es dem La (desspolrtverband und seinen Vereinen gelu igen, den Mitgliederstand im Großen und G; lizen durch Neuaufnahme von Mitgliedern zu falten und darüber hinaus durch Vermehrung! der Sportmöglichkeiten und Aufnahme neuer i Wortarten weitere Anhänger zu gewinnen, s Maß bei einem G esa m t bes tan d von j 52 Vereinen, ein Zuwachs von 8 Vereinen dem Vorjahre gegen iber zu jverzeichnen ist. Auch die drei westdeutsche! j Bezirke Rhein, Industrie und Wstfalen laben unter der Leitung ihrer Be^irkss portleit er Vorbildliches geleistet. So ist der Bericht des Landessportleiters ein Beweis dafür, was Kameradschaft, Onfergeist und starker 1 (Tille, trotz erschwerender Umstände, vollbr «gen können. i Den Berichten der einzelnen Obleute entnehmen wir: Der B o x obmanr,! der am Vorabend noch selbst im Ring e ijand, gibt Rechenschaft. Die Veranstiltungszal I ist gestiegen, die Leistungen des i Durchsc initts haben sich verbessert, wegeii der K Jlner Niederlage brauchen wir uns keine gi auen Haare wachsen lassen, die : viermor atige Sommerpause und die geringen Trainings jiöglichkeiten ließen unsere Jungen außer lorm antreten. Kämpfe und häufigeres Tra ning werden uns wieder mehr nach vorne brii igen. Der F u ß b a 11 obmann hat es am Beaten: fr hat fast 250 Spiele, — trotz der iIjweiinonatspause —, durchführen i können! I In 3 Bezirken wurden Meister und Pokals eger der A-Klasse ermittelt, ein Bezirk hat* i ogar seinen B-Klassen-Meister und 2 Bezirke Ju;;]end- Meister ausgespielt. Der H a n d b a 11 ob Sann kann auf einen Endspielteilnehmer der R<* meisterschaft hinweisen. Und über 40 S a sind auch kein Pappenspiel! Auch T Leichtathleten leisteten trotz der 1 J der Saison äußerst Erfreuliches. Im Tisi t e n n i s ist man ebenfalls erfreulich weit x kommen. Verbandsmannschaft-Meisterscb ä_ wurden ausgetragen, die Bezirk^ hatten i Ogar Einzelmeisterschaften, dazu die vielen G jsellschaftsspiele. Und so rollt sich kurz und bündig, knapp und einprägsam die Arbeit eines Jahres vor aller Augen ab. — Angen hme Ueberraschung bringt der Kassenbericht : Die Vereine zahlen punktiichei, die Kasse ist aus dem Schlamassel der qrsten Jahre scheint’s heraus. T Höhepunkt ist aber dann, — wie immet* auf den Verbandstagen, — die Rede des schäftsführers des Sportbundes zur allgemeinen Begeisterung, seinen „Wildwestlichen“ erschienen ist. hört so manches, von dem man „Schild“, wie stets in der vinz“ so gar keine Ahnung hat; man so einen ganz anderen Ueberblick Gesamtbild unserer Situation. Es folgen die Anträge. Daruqtir der mit besonderem Beifall aufgen wird: Die Anschriften der ausgewi Sportler sollen gesammelt werden sollen auf Gemeinschaftskosten regelmji „Schild“ erhalten! Die Stunden schnell vorüber. Wegen des Feiertag 1 ekommt i ber das einer, ommen nderten - und sie ißig den en zu es muß« Sdiiedsrichterlehrgari^ und neue Fußballrege ende Abwanderung von Iteren zu Schiedsrichtern hat eine empfindliche an und für sich schon guter Schiedsrichter i]nmer schwieriger, für unserer S[ Die zunehm richtern und ä ten Spielern die Reihe der Zahl wirklich So wird es wandfreie Durchführung sorgen. Daher wird es hiermit den Landessp^ri und ihren Obleuten zur Pflicht gemacht, vor Beginn und auch wähfei Spielsaison mindesten!? je eiije s u s zur Allsbildung von S c h i e d s r i nachwuchs abzuhalten und die Qi rung mir zu melden. Gleichzeitig Liste der geprüften und anerkannte Schiedsrichter einzureichen. Bei Mang :1 neter Lehrkräfte sind durch mich zu liehe Angaben zu erhalten. Ich erwarte, daß diese Anordnung Interesse des gesamten Schild-Fußballp unbedingt befolgt werden. Mit richtung der Kurse ist sofort zu Die erste Meldung hat bis spätest November 1937 zu erfolgen. Dr. E i c h e n g r ü n , Reichsfußball-01 Schiedsbefähigliiicke in geringen gerissen. <:ine einiele zu tleitem jemacht, nd der Kurchterurchfühist eine neuen eci ricl it ii Geder bei Man Pro- Die Weltregelkommission, nach der Fußballverbände der ganzen Welt neue Beschlüsse und Aenderungen Spielregeln gefaßt, die lt. Anordnuh Reichs-Obmanns ab 9. 10. 193 7 den Sportbund „Schild“ verbindlich Zunächst nur die wichtigsten für Frage kommenden: Regel 1: Von der Strafstoßmarke ein Teilkreis von 9,15 m Halb außerhalb des Strafraumes zu zieh diesem Halbkreis müssen alle Spieler nähme des den Strafstoß (11 m) Austy stehen. Regel 5: Im Augenblick des muß der Spieler auf beiden Füßen das Gesicht dem Spielfeld zuwendei sich ein Teil eines jeden Fußes auf oder außerhalb der Seiten i finden muß. Er muß den Ball mii Händen über seinen Kopf in beliebige tung emwerfen. Regel 7: Genau wie beim Abstoß, Torwächter auch einen Freisto kunft direkt mit einem Schlag Strafraum ausführen. Er darf also i bisher den ihm von einem anderer seiner Partei zugespielten Ball mit dei aufnehmen und dann erst weiterspUl einem Verstoß gegen diese neue Bc«t: erfolgt eine Wiederholung. früher geschlossen werden. Aber auch der persönliche Austausch von Gedanken und Erfahrungen brachte wertvolle für die einzelnen Vereinsvertreter. Ausschjd- Anregungen Sportart, c|ie tung der einen oder anderen aus~Mangel an Mitgliedern nicht mehr betrieben werden kann, zu Gun den einer an^. deren Sportart, die die Aktivität des Vereins wieder steigerte, und eine weit« re Fülle praktischer Anregungen bewiesen die Notwendigkeit persönliche^ seins und mündlicher Aussprad So darf auch diese Tagung stein und ein erfreulicher Fort n Landessportverband Westdeutschland und unseren $portbund bezeichnet w«rden. immer wieder Zusammen- 1 geeigkdienen im etriebes ier Eil(- 1 eginnen. ns- 29. bmann. sich die en, hat einiger g des uch für;md: uns in aus ist esser en. Auf mit Aushrenden Regel 8: Der Torwächter seines eigenen Strafraumes, m i eines' Torabstoßes < Stoßes, den Ball mit der jedoch - nicht den Ball tragen Regel 16: Bei einer zu rührung beim Scliiedsrichtei Wiederholung. Bisher w i die Folge. RegeT 17: Bei einem Strafstoß der gejgnerische Torwart auf zwischen den Torpfost der Ball gestoßen ist. Er darf z. B. als Zeichen seines Protes ti Schiedsrichterentscheidung beji: neben («las Tor stellen. Oeändert wurde nach Regel an Fufibalischuhen, die wohl in Frage kommen und Regel Gewicht des Balles in intemai schwer :r sein darf als bishe(. nommen wurde der Vorschlag Zweise liedsrichtersystem emzufi Die Schiedsrichter und Fußba gut daran, ihre aktiven Kamerad mit verstehenden Aenderungei macher. Sie sorgen dadurch' es bei Beginn der neuen Serie Reklamationen gibt und alle ~ durchgeführt werden können Auch Regelkunde geh£ Trainingeines jeden und wird dazu beitragen, m; richter« ntscheidung zu versteh : der Arlaß zur Unzufriedenheil Verhalten ist. darf innerhalb Ausnahme der F rei - Hand spielen, (U m) muß seiner Torlinie en stehen, bis sich also nicht fir Sp ei lichem Der Offizielle Mitteilungen Schact obmann für Nordwe Werfens stehen, , wobei Entweder nie bebe iden r Rich- _Landessportleiter für N land, Kam. Julian Lehmann, Hansastraße 75, übernimmt b« kommissarisch auch die Geschä Schabobmannes. muß ein in Zulus 3em icht wie Spieler Händen Bei immung i len. Tischtennis Westdeutscher Meister gescl Es i$t schwerer als Meistei zu bleiben als' Meister zu wercei Gegner nimmt sich gerade f gegen den „Meister“ besonders alte Weisheit mußte „Schild“ Hi deutsche Mannschaflsmeister im erfahren: Die JSG. Dortmund si 10:4 Erfolg über den Meister, Spieler freilich zwischenzeitlici als ein Markchritt für den n rühen Berball erfolgt r ein Freistoß es-gegen eine m Strafstoß 2 betr. Leisten uns weniger 1, wonach das tjonalen Spielen Nicht ange- Englands, aas Obren. ill-Obleute tun en schon jetzt vertraut zu dafür, daß tyeine unnötigen le reibungslos mit rt mit zum Fußballers inche Schiedsn, die' häufig und unsport- Anhalt. »tdeutschland «rdwestdeutsch- Hamburg 13, auf Weiteres te des Landesh lagen! ungeschlagen n, denn jeder den Kampf viel vor. Diese me, der West- Tisch-Tennis, legte mit einem dessen Spitzenauswanderte.