Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 40 (1.10.1937)
- Date
- 1937-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Hamburger Ehrenfriedhof Himburg. Am 16. August beging die —Beerpigungs Brüderschaft t sch Deui s rig“ In Kam Reprti Den sitzei i Auci Tätigt* in dischlei Liebl Di schrift \x u Ang. 1**14 '« > •liifll vher cknera den vertnt-, lOIf» Liehen- 1^17 werden 1013 künftig Das n zweexe, Die Schik ei der Hamburger :h-Isra ditischen Gemeinde ihr 1 2 5 j ä h - s J u b i-I ä u n der Re he der Redner sprach auch unser Drl U r i a s als Vorsitzender der isentalr en-Versammlung der Hamburger -Isia ditischen Gemeinde und Vorder i nserer Hamburger Ortsgruppe, er erinnerte an die aufopferungsvolle eit id :r Brüderschaft im Dienste der Ham jurger Lazaretten gestorbenen jüi $<>I laten und dankte ihr für ihre statea ‘ zu qcm Jubiläum .erschienene Festenthajt in einer Chronik u. a. folgende en: ' [)j<--h .die wird bei dem General- 1 IX. Arm*-, kor^ beantragt, Todesfälle judiatrf Hamburger Gebiet melden. Das stimmt tu. Der Gcsieiridevorstand äußert datci kcmmaifd- „Der der Cje bürg " ..Di : fertig; e: fand ei hofs aber tektori gung Deuts dischc i schrätfk Entw ehrenf tekten ersten grundig Troi* läge, es ihn : rißforip der schlich|t wählt, Mater einfüg besitzt gräbni satz ein s z e n e Obel Platze: dienen denkst von ü1 dischei sind, jnann einen zu de Friedh pflanzt niedri; ei des Seiten dringlüfi tums druck, alten Mm Zlmm dlsjclie Ehrenmale Mangel ffbcrmblnscKT b< i jeder Beisetzung eines Kriegsgefallenen /u :i. Den in^.. Felde stehenden Mitgliedern werden hen jjfcs ndt Es an Leinen macht sich bemerkbar. _ Liebesgaben ms Feld geschickt. Auf Ve anlassung der Reichsbekleidimgsstelle soll statt L -inen Papierbekleidung verwandt werden, h vorh mdene Leinen wird fü£ WohEtätigkeits-?ur Vetfguung gestellt. Festscirift enthält weiterhin folgende rung mter dem Titel: Ehrer friedhof für die Kriegsgefallenen uts.'h-lsraelitischen Gemeinde zu Hämin Ohls dorf“. er Ehfenfriedho! wurde im Jahre 1922 stellt, i Bereits während des Krieges auf dem Platze des jetzigen Ehrenfried- Deisctntrjgen von Kriegsteilnehmern statt, leider! iji einer Form, der kein archischer1 Irian zugrundelag. Nach Beendies Kriegs schrieb im Jahre 1920 die -Iradlitjsche Gemeinde unter den jü- Archjtekten Hamburgs einen Jaecten Wettbewerb zur Erlangung von ütrfen für) die Ausgestaltung des Kriegsiedhofs aus. Der Entwurf der Archi- Dr. j Block und Hochfeld erhielt den Preisi lind wurde der Ausführung zuelegt. ■ derf an sich etwas verworrenen An- Jie dte [Architekten vorfanden, gelang n, eine jclare und eindrucksvolle Grundzu finden. Für die etwa 80 Gräber er Bestatteten wurde ein einfacher er Stein mit einem Blattornament ge- und zwar aus Muschelkalk, einem *L das skh’der Landschaft am besten und zugleich eirfe hohe Lebensdauer In der freigebliebenen Mitte des Beplatzes [steht,' im wirksamen Gegent dem gelagerten Bild der Grabsteine, empdrstrebender, mit einem b r o n - Lorbeerkranz gekrönter s k . Zu beiden Seiten dieses mittleren der auch gleichzeitig Gedenkfeiern soll, sind neun einfache, strenge _Ge- :ine aufgestellt,. auf denen die Namen J »er 400 Tn fremder Erde ruhenden jü- Kriegern aus Hamburg eingegraben I »er ganze Platz wird durch eine übers! lohe Taxushecke eingeschlossen, die .virksamen architektonischen Gegensatz n losen, schütteren Baumbestand des >fs bildet. Die gleichmäßige Efeubeng der Gräber, die Einheitlichkeit der n Grabfeteine und die strenge Wucht elisken t|nd der Gedenksteine zu beiden des mittleren Platzes bringen in einher Förth den Gedanken des Soldatenjnd schlichten Heldentums zum Aus- Er knüpft an die gute Tradition der üdischen Friedhöfe an, ohne auf die ti aff Jam is öoßmann, Berlin SW 68 1J- ■ aG ii efTM*; bui < rstrefce 49 Scknaidtrai, Palzarbeiten Fernsprecher 17 18 2 9 künstlerische Form unserer Zeit zu verzichten, amit hat die Hamburger Jüdische Gei ade eine würdige Erinnerungsstätte an die ner und Jünglinge geschaffen, die in r Pflichterfüllung für die Ehre des jüsefcen Namens ihr Leben gelassen. Dieser infriedhöf, inunmittelbarer Nähe zum t pteingang des ganzen Begräbnisplatzes, dem Ohlsdorfer Friedhof ein eigenes r ei e Gepräge. 'Das größte Erleben ^artsgeneration, die Zeit des seinen Erschütterungen und sej. damit bei jedem Besuch des wieder ms Bewußtsein. MeliJ unserer Ahnen von ihrer Leben, ]so die Steine des von der : Bewährung unsere Tode“. unserer Gegen- Weitkrieges mit nen Opfern tritt -riedhofs immer en die Gräber Bewährung im Ehrenfriedhofs r Brüder im Kam. I. L. Bild; Kastan Zur großen Armee Be ’lin. Ortsgruppe Prenzlauer Berg betrauert das Ableben ihres Kam. Hermann Lewy. Be tirksgr. Vogtland. Unser langjähriges und treue; Mitglied, Kam. Eugen Niklas, Reichen! lach i. V., ist im Alter von 50 Jahren plötz ich verschieden. Re [ensburg. Die Ortsgruppe betrauert tief das;ilötzliche Hinscheiden ihres langjährigen Kassierers Kam. Alfred Alexander. Ebrsnfafel jüdJIcher Familien Kr<feld. Veteran Kam. Josef Gimnicher begel t mit seiner Gattin Seitna geb. Lcvy am 3, Oktober das Fest der Diamantenen Hochzeit. — Veteran Gimnicher hat den Krieg 1870 71 rm J. R. 63 mitgemacht. Fünf Söhn : waren während des Weltkriegs' an der Front in Frankreich, Rußland und Serbien; sein lohn Fritz fiel an der Marne beim 5. Fe d. Art. Reg. — Zwei Söhne wurden mit dem ü.K. ausgezeichnet. Wi wünschen dem Veteranen Gimnicher und seinei Gattin noch viele Jahre in Gesundheit und Zufriedenheit. Frau Kreis:: 80. Krieg 1936 krieg: gefall :i Es Heide, Ber Schi Förden burtstp S ö h k ä m Aber kenpf I habet beide i (Mag 1 Ha'mlji kam Der Schpnlanke a. Ostbahn. Am 7. 10. 37 begeht Amalie Heide geb. Falkenberg iin ihrer Kinder und Enkelkinder ihren (leburtstag. Der Ehemann Max Heide, teilnehmer von 1870 71 verstarb im Jahre it 86 Jahren. Die Familie hatte im Welt- 5 Söhne an der Front, von denen einer n ist und 2 schwer verwundet wurden, ndelt sich um die Kameraden Hugo Dortmund, Paul Heide, gefallen, Alfred Heide, Berlin und Walter Heide, San Franzisko. Auf erdem waren noch 2 Schwiegersöhne Frontkämpfer. gehörte zu den Begründern iji in Hamburg. Dem Jubiljar gehören unsere b nseres Bundes isten Wünsche. * in. Am 2. 10. begeht Herr Carl 1 d, früher Magdeburg, wo er stets ein er unserer Sache war, seinen 85. Geg in voller Frische. Seine beiden e Paul und Ludwig waren Frontpfer und unsere Bundeskameraden, auch zwei Töchter haben als Kranegerinnen ihren „Mann“ gestanden und das Ehrenkreuz erhalten. Die Schwiegersöhne Alex Safian eburg) und Georg Czarlinski (früher iurg, jetzt Berlin) waren gleichfalls Front- und sind unsere Bundeskameraden, chwerkriegsbeschädigte Kam. Czarlinski p fer Kommerzienrat Julius Ber jer 75 Jahre Berlin. Am 22. September beging Herr Kommerzienrat Julius Berger in voller Rüstigkeit seinen 75. Geburtstag. Die von ihm geschaffene und bis 1933 geleitete Julius Berger Tiefbau Aktiengesellschaft ist ein Unternehmen von Weltruf.-Unserem Bund hat der Jubilar stets mit ausgesprochener Syn pathie gegenübergestanden; im Kriege hat er, der selbst über das dienstfähige Alter hi laus war und keinen Sohn hatte, drei Schwieger, söhne an [ der Front gesehe i, von denen zwei vor dem Feinde zum Offizier befördert worden sind: Seine ungewöhnliche und w« nig bekannte Lebensgeschichte weist Züge auf, die in unserem-Kameradenkreis interessier :n werden. In dem jetzt polnischen Zempelburg wurde er » als eines vori fünfzehn Geschwk tern geboren. Sein Vater betrieb mit viel Mü iseligkeit ein FuhrunterneHmen. Er selbst ka n schon mit 12j,i Jahren hach Berlin in eine harte Lehrzeit, die ihm dennoch Zeit ließ, seinen Gesichtskreis und seine Bildung außerordentlich zu erweitern. Aber mit 16 Jahren mußte er, um in dim väterlichen Ges :häft schwer mitzuarbeiten; nach Zempelburg i urückkehfen. Dort setzt er sich u. a. für d e Gründung -ines Turnvereins lebhaft ein, jetätigt sich mch führend in der freiwilliger Feuerwehr. . Dadurch wird der Landrat auf ihn aufmerksam. 3ei einem Eisenbahnbau liefert ezum ersten Vlal die Steine, die er bei den Bauern auftauft, und fährt sie an. Aus diesen ersten Anfängen wächst langsam, Schritt für Schritt, las Tiefbauunternehmen, dessen Sit^ er wenige ahre später nach Bromberg verlegt, wo es i lann in die Aktiengesellschaft umgewandelt vird, deren Leitung in seinen Händen liegt. )urch bedeutenden kaufmännii chen Blick, isernen Fleiß und das Vertrauet, das er sich 1 rwirbt und in zahlreichen Ehr jngen seinen Ausdruck findet, gedeiht das Unternehmen zu ■einer führenden Bedeutung. Die Verlegung i les Sitzes nach Berlin folgte. I n Jahre 1933 1 egte Kommerzienrat Berger nac t langem, ungewöhnlich erfolgreichem Schaf en sein Amt ls Generaldirektor nieder. Wir aber wünschen i tim noch lange gesegnete Jat i i ungebrochener Gesundheit! re der Ruhe h. w.