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Der Schild · 1937-09-24 · 39 (24.9.1937) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
16 (1937)
Issue
39 (24.9.1937)
Date
1937-09-24
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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veranstaltet hatte. Er gedachte der einzelnen Gefallenen, unter denen sich ganz Jugendliche neberj solchen gereiften Alters befinden. Der Gedenkstein gemahne an das Wort: „Wenn Menschen schweigen, werden Steine reden“. Nachdem die Hülle gefallen war, wurde das Ehrerjmal der Obhut der Synagogengemeinde übergeben. Derjn Vorsitzender, Kam. Walter B e nid i t, übernahm den Schutz des Ehrenmals! mit dem) Gelöbnis, für seine würdige Erhaltung Sorge zu tragen. " Der Rabb.-Verweser Cassel beendete die erhebende Feierstunde mit dem Totengebet, dem lKaddi»ch,| das alle Kameraden ergriffen mitspl-achen.; Die Abordmingen legten Blumengewinde an dem!Fuße des Ehrenmals nieder. ' Im mals! Anschluß 1 wurden zimmfer gastlicl mit großer Lii vorbereitet. Ka hebende Worte Kamefaden aus reichtfc namens dienten Karner; Oder IBendit, die sijberne Et ri an die Einweihung des Ehrendie Kameraden im Gemeindeaufgenommen. Ein Imbiß war iibe von den Kameradenfrauen n. Dr. Dienemann richtete eran die zahlreich erschienenen dem Landesverband und überder Bundesleitung den verden der Ortsgruppe Frankfurt-' liinbinder, Meyerheim, Urbach ennadel des Bundes. Gedenkfeiern Offgnbach p. Main. Am Schabbos-Schuwoh ffand $ier in der Synagoge eine Gedenkfeier für uisere gefallenen Kameraden statt. Aus unsere! Gemeinde sind 30 Kameraden für das Vaterland gefallen. Die j Feier selbst war in den Gottesdienst •der.Gemeinde.:eingebaut worden. Herr Rabbiner Dr. - Didnemann widmete den Gefallenen ergreifende Worte des Gedenkens und ' knüpfte daran die Mahnung, dafT wir Lebenden, nie jene, die Treue zur Gemeinschaft und zürn Judentum bewahren sollen — bis zum Jode. Nachdem der Herr Rabbiner das Andenken der -Gefallenen durch Namensnennung nochmals iii unser Gedächtnis zurückgerufen hatte, sprach] der Vorstand der Ortsgruppe das Kaddisthgebet. |! — Hameln. Anschließend an die Seelenfeier am Japm Kippur ehrten die hiesigen Frontsoldaten, ihre gefallenen Kameraden. Alle j Frontkameraden traten geschlossen vor die Gefalfenen-Gedenktafel, wo dann Kam. Birnbaum die Namen der Gefallenen und der im letzten Jahre verstorbenen Kameraden verlas;. anschlic ßend sprach Kam. Steitnfeld das heilige-K< ddischgebet. Die Feier War für alle im Gottephause Anwesenden sehr ergreifend. * Zur großen Armee Frankfurt a M. In die Reihen der Ortsgruppe [hat d :r Tod durch das Ableben unserer Kamera len Carl Aretz Sally Grünebaum Zacharias Hackenbroch Max Levy : Prof. Dr. Eugen Schlesinger schmerzliche Gedefiken ist Hameln. A i nach! langen treuester Ka heim; (Westf.J) ihm durch letzte Geleit. Lücken gerissen. Eit» ehrendes ihnen gewiß. , n 26. August d. J. verschied Leiden unser ältester und m lerad Salli .Emmerich, Stein- Die Ortsgruppe Hameln gab :ine entsandte Deputation das Ortsgr. Obere Aar. Unser Kam. Liebmann Stmuiß aus Kettenbach ist am Jaum Kippur wähnend de; Gottesdienstes plötzlich an einedi Herzschlag verschieden. Ein ehrendes Andenken ist ihm gewiß. Ehrentafel jfltülcher Familien Nußl mann ihren Frontk mann EK. II, schwei Leutna n a n d in fran Der Glückw itlUj Ochi unerwa Löwen berg j Weltkri im Felq, miigem 11 och b. Heidelberg. Frau Helene Ehrgeb. Richheimer begeht am 24. d. M. Oeburtstag. Sie ist die Mutter dreier; Impfer: unseres Kam. Wilhelm Ehr- (Heidenoldendorf b, Detmold), Uffz., 3ad. Silb. Verdienstmedaille, Verw. Abz., r megsbesch.; Oskar E. Kriegsfreiw., t d. R., EK. II, jetzt in USA.; Ferdii. Kriegsfreiw., 4). Jäger-Batl. 14, später . Gefangensch. Soldatenmutter gelten unsere besten t ünsche. p. Am 16. August starb plötzlich und tet die Mutter unseres Kam. Julius terg, Ochtrup, Frau Ricka Löwen- I;eb. Stern im Alter von 74 Jahren. Im ' ge sah sie ihren Ehegatten und 2 Söhne von denen der eine kurz nach den ichten Strapazen starb. Chi Der und modern : Der gab im gedenk kämpft hierzu zende jüdischen Teilneh im naraen Als hatten M e y e kiersfath Tsingtau Auch Todes* Leise Kam Briefe nant 1901 >ewaffnete Konflikt zwischen Japan i i n a hat die ^furchtbaren Formen des n Krieges angenommen. Beginn der Kampfhandlungen um Peiping uns die Anregung, am 6. August 1937 .Schild“ jener jüdischen Kameraden zu n, die in früheren China-Kriegen ge- und geblutet haben, Wir erhielten tus unserem Leserkreise einige ergän- A litteilungen, die sich zumeist auf solche China-Krieger beziehen, welche als n?r an der Expedition 1900 in der S ihild“ Nr. 6, 1933 veröffentlichten t ichen Aufstellung enthalten waren. , üdischen Gefallenen des Weltkrieges wir den Unteroffizier d. R. Johann --Cohn (Sohn der bekannten Banilie aus Berlin) genannt, der 1914 bei gefallen ist. die China-Expedition 1900/01 forderte obfer, so den jüdischen Kam. Artur r aus Schubin. Die folgenden unsvon Erich Mathias-Oranienburg übermittelten geben über ihn Auskunft. Oberstleut- Qammer schrieb unter dem 30. März den Vater des Gefallenen: E S( sicht sch it; gej ef> Schicksale jüdisch er Chinakrieger Betr. Verwundete n-Abz eichen. Im „Schild“ war s. Zt auch unseren Kameriden die Verordnung vom 30. Januar 1936 i iber das Verwundeten-Abzeichen bekannt gegeben worden, die den Zweck hatte, den zahlr riehen Kriegsverletzten, die das Abzeichen roch nicht erhalten hatten, seinen Besitz no:h zu ermöglichen. Die Antragsfrist hierf ir war vom März bis 31. Dezember 1936 bemessen. — Lieber das Ergebnis der Verordnung liegen nunmehr amtliche Ziffern vor. Cie Gesamtzahl der eingegangenen Anträge b< trägt 442 669. Hiervon wurden rd. 46700 Anträge abgelehnt; inerledigt waren am 1. 7. 1937 loch rd. 28 000 Anträge. Erteilt wurden Berechtigungsausweise für das Verwundeten-Abzeichea in schwarz -d. 290 000, in mattweiß rd. 71000, in mattgelb rd. 7000. Unter Anrechnung der noch schwebenden Anträge ist mit nl. 400 000 Be- •echtigungsausweisen zu rechnen. ag nn afce >en“ Ferner teilt uns Kam. Abrahp chlüchtern mit, daß er mit luchheim beim Feldart.-Reg^, sammen aktiv gedient hat, der nach China ging und in der child Nr. 6, 1933 genannt ist. Halle a. S. m Hain aus Kam. Isaak Nr- 15, zu- Frei williger Aufstellung im wohnt jetzt als fr Kam. E. de Levie aus Quaken ns, daß der gleichfalls in Nr. nannte China-Freiwillige Adolf Ißadbergen aktiv 1900 beim 3. lAurich diente und leider bald Rückkehr in die Heimat verstoi (Vater, Herr Joel Mindus, lebt [bergen in seltener Rüstigkeit 1. Oktober d. J. seinen neunzig^ [tag begehen zu können. Im Grenzschutz Oberschksien , wir a i_ „Meine Kompagnie verliert in Ihrem Soh t einen wackeren Soldaten, der still und unverdrossen seine Pflicht getreulich erfüllte. Am 15. Februar stand er mit uns geg:n eine große Ueberzahl chinesischer §ol< aten in 2V'2Stündig«m Nachtgefecht als tapl erer Soldat im feindlichen Feuer. Sein An< enken wird in der Kompagnie hochgehallen werden“. Oberleutnant Hagner berichtet: „|hr Sohn hat bei der berittenen Komlie in meinem Zuge gestanden und ich ihn daher am meisten kennen und tzen gelernt. Er war ein in jeder Hinbraver, ordentlicher und anständiger Sol lat, von' seinen Vorgesetzten hoch gesch itzt und seinen Kameraden geliebt. Wir alle haben viel an Ihrem Sohn verloren, um er wird bei uns stets in hohem und gut ui Andenken stehen“. Der Hauptmann und Kompagnie-Chef schreibt am lf. Mai 1901: « „Mein tiefstes Beileid für den Verlust ~lhr s armen Sohnes. Vom ersten Tage seii es Dienstantrittes kannte er nur ein Oe ühl, seine Pflicht zu tun und der Kompanie Ehre zu machen. Einen Feldwebel um l 9 Mann habe ich nach China geschickt, ab« r von keinem war ich so überzeugt, dal ein ganzer Mann in dem Rock «fes Ka: serst steckte, wie von meinem, ach, so zerig in den Tod gegangenen Leiser. Die an« em haben sich auch brav geführt, er hat aber das Beste, was der arme Junge hatte, sein Leben für das Vaterland hin- In den Nummern 31 und 33 . | die in Nr. 30 veröffentlichte Lii Isis eher Orenzschutzkämpfer; |digung tragen wir heute den Katjl Rothe in Meseritz (Orenzmarf Schutzkämpfer nach. Er führte aufstand 1921 bei den Kämpfen eine Kompagnie und erhielt [sischen Adler I. und II Eichenlaub. irück schreibt 6, 1933 bell i n d u s aus I. R. 78 in nach seiner ben ist. Sein ioch in Badd hofft, am ten Oeburtsftl un ergänzten te oberschle- Vervollstänfmann Walter als Selbstim Polenvor Ratibor den Schle- Klasse mit 1;) Ferner wird uns aus Berlin Kam. Ernst Tic hau er als Freiwilliger beirt Oberschlesischen Freiw.-Korps unter Obe^. im Grenzschutz Oberschlesien des Schlesischen Adler gemeldet. st Hoffmann und als Inh. I. und- II. Bitte melden! Kamerad, der 1917 Sanitätsgeireiter in der 8. Komp. I. R. 99 war, wird v >m Kam. gesucht. Meldungen bei der Redaktion aes „Schild“ erbeten. Aua Kameraden- und Famlllonkretaen Quedlinburg. Die Firme Siegfried Rawak, Spezialgeschäft für Herren- und Damenkonfef tiou wurde 1987 gegründet, und begeht am t. Oktober ihr Htafzigjihriges OescUftsjubilium. Der Sohn des Orüniers und heutige Mitinhaber Paul Rawak Ist unser Bjundeskamerad und Mitglied der Kriegsopfer-Abteilung. Euskirchen. Am 24. 9. begeht Schwarz, die Mutter unseres Kam. ihren 80. Oeburtstag. Wir gratulieren. Karlsruhe. Herr Julius Qoldich 20. Q. seinen 78. Oeburtstag in voller ist unser geschätzter Kam. Rud. Ool führer des L. V. Baden. Unseren Frau Vw. Jos. Philipp Schwarz, i d t beging am 'rische. Sein Sohn OeacMfts- Oifidc wünscht ktchmidt. beiten

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