Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 39 (24.9.1937)
- Date
- 1937-09-24
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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rSdrild Nr. 39 / 16. Jahrg. Berlin, 24. Sept. 1937 Pre la 19 Pfennig H E RAUSGEBER: REICHSBUND JÜDISCHER FRONTSOLDATEEN E.V. WÖCHENTLICH * Beiblatt: „DIE KRAfl Ff mtso Btpa~Vi OFFIZIELLEN MITTEILUNG zielles Orgjan des Schild, S] poi tbno< EN DER KRIEGSOPFER-ABTEI] id des Rekhsbundes jüdischer Frontsi iiUNG Idaten ibimt Scfariftlettoog and Verlad * Reldul Redaktion»' o. Anzeigen» chlai Jeden tyl< BeragapreU: RM 0,40 raoaetUdi Anzeigentarif dorcfa die Anzeigern erwi id Jfldladier lenstag vor nisflglid) Po»ll Oe ei B. V. Berlin 15. Korffintandamm 200, Fi aarerlangt *<*1grK»rt'<* Mannakrlpte wird keine Anzeigenpreis» Dia 9 gespaltene Millimeter' Renskl £ Paknsdiec; Berlin W 50, Telegrammanad «fft 91 05 71. Postscheck i Berlin 76142. Ti rihr übernommen. Bei Nichtlieferung ohne Vendmlden kein , Mia RM 0,16. Stellenangebote and - Oesache, Fi Strebe 21. Fernsprecher i 24 66 97. Raget karger Sdiildkamerad. Vergütnngsansprach. RM 0,10. Berlin 325 29. '»«nfUi nsnssl|sii PoMsdadi Frau Rebekk Ehrenmal-Wellie md ihte fünf Söhne it: Wenn wir den Namen Lexikon“ nachblättern, so gende Auskunft: „ltzig, l.m entwickelt aus Jizchak (I Jargon der Antisemiten vi« Bezeichnung eines Juden“ gleiche Stichwort aber der Namen nachschldgen buch, das die gefallenen krieges aufzählt, so finden sehr verbreiteten Namen verzeichnet. Neun ltzig in den blutigen Jahren 1914, ' lieb lg" im , erhalten ännlicher 1. ach zur Wenn j s lak). iel f, li Jpqischeti ir folrname, <$itnt im (rischen ir das Buch 4 e n k1 - Weiter It;: d< s : n n eswegs /unmal d ■ als V', tr« t an|; c, letzter I-ahnen ld a u nahelieget drei B Feststellungen ih(e Mutter, t i: dies der Ehre geblieben sind. Bei dreien von ihnen ist von dem aus sie unter die ostpreuBische Städtchen S o Dies muß auffallen, und die mutung, daß es sich um handelt, findet in unseren Bestätigung. Noch lebt, hochbetagt» die drei Söhne geopfert nat: Frau Rebekka ltzig in Neidenburg/Opr. Ihr Schicksal ist unser Interesse wecken mult ln dem Grenzstädtchen Soldau Familie ltzig die Kriegsfuiie fühlb, spüren, als andere Familien im Innfc Reiches. Jeder Russeneinfall fegte übe, hinweg, immer wieder gab es die St einer hastigen Flucht von Heim un 1 Die fünf Söhne standen aii der Fropl von Ihnen sind draußen geblieben: ltzig, 1893 geboren, war bereits s 28. Oktober 191.4 vermißt; er lag 2. Komp. E. Btl. Inf.-Regt. 18 in der von Suwalki. Sein Bruder Georg, boren, fiel am 22. Juli 1915 Lei der 7. in Polen. Max ltzig, 1887 geboren, Gefreiter und mit dem EK II. ausgi am 15. Sept. 1918 bei der Minenwei I. R. 59. Das sind die fünf Jungen ddr Frau Rebekka ltzig aus Soldai! Freilich, auch nach Kriegsende g;ib es dort, an der Grenze, noch keine Ruhe. Es folgten Einfälle und Besetzungen von Osten. Nachdem die Angehörigen der Familie dann 1921 für Deutschland optiert hatten, s edelten 'sie 1922 von Soldau nach Neidenburj über. Als 1933 ihr Gatte verstorben war, blieb Frau ltzig mittellos zurück. Sie ist heute 76 Jahre/., jenem dem G ( Juden ir den kei ig darin s waren 18 auf deW Felde j Söhne verloren öhnsit;<:n, däs;<;gebei i. qe Ve ü d e Frankfurt a. O. Am 12. als auch in anderen Ortsjj: Toten des Weltkrieges geds die feierliche Einweihung des Ortsgruppe errichteten E h Wohl die ganze Gemeinde Fi erschienen, dazu Vertreter d des Landesverbandes Brandeh schiedener Ortsgruppen. Das Ehrenmal, das die N, 17 gefallenen Kan}< aus Frankfurt, Oder enthält, i: gelegenen Platz, der für diesjei vorgesehen war, auf dem j errichtet worden. Kam. Rosenbaum, der Ortsgruppe Frankfurt, Oder; September 1937, nippen unserer cht wurde, fand von der dortigen enmals statt. ankfurt/Oder war :r Bundesleitung, bürg und verk en der eraden : an einem schön n Ztveck bereits iidischen Friedhof am Vorsitzende der verband mit der 1 >: Im „Scliild“ Nr. 30 vom 23. 7. „Damals 1914/18“) berichtete Ka amuel „ iVie Leutnant Seiler fiel“, die drei auf dem Felde der Ehre jüdischen Offiziere des 5. Bayr. Leutnant ,d. R. Moritz, Leutnant c und Leutpant d. R. Seiler, dessjei tod auf ^iner tollkühnen Patrouille schilderte. e kampf er Der geallene Lt. d. R. Seiler ist irrtümlich „ j. „ worden, "atsächlich war es, worauf * ' ZUSChrift bir*u/i>>rF I 4 /J D A4 q I Herfl. L Drei | u 1 i U s dem bei der jegepd 195 gje- IR. 203 iel als eichriet er-Abt. Endlich Bruder boren, w treten Inf.-Regts an der W und er A 1 f r e andw. 3, Kreuz II. :ht. liMHMIMIIIMIHIMIIl IIIMMIMimiMM Heimgekehrt sind die Brüc ■ Regt. 73) und Artur (L Beiden bezeugt das Eiserne Erfüllung ihrer Soldatenpfli^l iiiiiiiiniiiiiiiiiMiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Spendet unseren Kriegsopfern Oberwal P Reichsbund jüdischer Frontsold (Kriegs« ipferabtklluag) Schicksal ihre drei i37, Seite 7 n. Ludwig Er nannte gebliebenen Inf.-Regte. R. 'Lewin n Heldenim Nahmit dem Vornamen Os«, hinweist, Lt. d. R. M der vor N essines im Sommer 1915 Der gleichfalls gefallene Oscar sein Brucer; er war bei der 6. Feldart.-Regt. 8 an der Front i 26. Juli 1 >18 als Unteroffizier in lazarett zur Großen Armee einge^, der uns gewordenen Mitteilung Unteroffizier bezeichnet, im Gefal denkbuch Seite 233 steht er als ist auch der dritte u; u d w i g Seiler gefallen ar er als Kriegsfreiwi” fiel bei der 1. Komp. 13 als Gefreiter am 9. :stfront. von uns ar benannt if uns eine a x Seiler, gefallen ist. Seiler war Batt. Bayr. d ist am 4inem Feldangen. (ln ird er als llenen-Ge* Gefreiter); id jüngste 1898 geer eingedes Bayr. August. 1917 lüg ci Wie urs geschrieben wird, lebt Mutter der drei gefallenen Brüd :i in Ounze: lhausen (Bayern), betreu Tochter 1 Ilse, die durch Musikun Lehensun erhalt bestritt, bis auch aus dem Leben geschieden ist. die a.l t e - r erblindet von ihrer tjerricht den unlängst den sie Wir gllauben, daß unsere Kam« raden das essiert, die auch dieser Mutter intei Söhne geopfert hat. •ntui. jüdischer Mütter sollen emeut das 40X08 Vor die vesentlkhe Aufgabe des e. ,V. Kriegsopfer-Betreuung, »Barl nl‘ Die hi^r kurz skizzierten Schicksale zweier Bewußtsein »lindes» die wachrufen, fhüenen ist Kriegs die das opfer-Betreuung Vermächtnis unserer Gel Begrüßung den Dank an tretung und die Mitglieder, keit die Errichtung des Ehrn Zeit ermöglicht hatte. Kam. mann- Berlin überbrachte Bundesleitung, Kam. RA. K Warthe, die des Landesver bürg. Beide hielten eine de: Zweck der Veranstaltung ang Kam. Rabbiner Dr. S a 1 o .der' früher Gemeinderabbinqi oder gewesen war und im sorgerisch betreut hatte, hiei: Er erinnerte an die Bittanc: bei Ausbruch des Weltkrieg« s in Frankfurt/Oder unter Zug Textes: „Nachamu ,ami — tre m PrtntbUd ie Gemeindevec- •en Qpferfreudignmals in kurzer Dr. Dienedie Grüße der n n -i Landsberg/ ■ »andes Branden- : n Ort und dem; :paßte Ansprache, o n S k i - Berlin, r in Frankfurt/ Feldje uns seel- ... die; Weiherede. i< acht, welche ei s am 2. 8. 19P rundelegung des ■(stet mein Volk!*