Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 34 (20.8.1937)
- Date
- 1937-08-20
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/4911661-5448596-5449697--168-4916294- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
aus die uns fre solcher leicht idie m isten Kinder sicher kaum Gelegenheit hat en, ihre Ferien außerhalb der ManeriJ der \ Weltstadt zu verbringen. Wir bedauern so sc «reiben einige Mädchen, daß es nicht allen möglich ist, wenigstens ihre Ferien auf dein L.ancc zu verleben, damit sie lernen, wie man Hiitner füttert, auf Bauemwagcn fährt und mit Landkindern spielt. Ein Junge schreib!: Wir sitzen in einem über 100 Jahre alteil Bauernhi.us. Ich fühle mich sehr wohl, Gottseiilank s nd wir nicht in eine Pension, sondern - in ein Bauernhaus gekommen. Lebeijsbej ihcndc Freude spricht sen Zei en und wir “Erwachsenen dürfen :.ien, d «ß der Landaufenthalt auch in auf die Kinder gewirkt hat. hlte Plätze in Anspruch genommen wurcen. so läßt sich dazü sagen, daß sehr mäljige Preise verlangt wurden. es sich um bedürftige Kameas verdienen wollten. Aber und die Aufnahme der Kinder war so großar ig, daß es uns nicht leid getan hat, ■unsere Kinder dort hingeschickt zu haben. Fs sind in di, sem Jahr durch uns und unsere Ortsgruppen 1)3 Kinder verschickt worden, acht Kinder aut unsere irch die Berliner Jüdische Geir Beiträge gezahlt haben Unkosten der Gemeinde voll Die Weise Soweit bez; Meist handelte raden, jlie etv die Verpflegung außerdem noch Veranlassung d meinde, der wodurch die gedeckt wurdei Verschickung dieser 111 Kinder kostete 17 661.7 lieber Zusamm marbeit vom Landesverband, den einzelnen Ortsgruppen und vielen Kameraden aitfgebractt wurden. Ihnen allen sei gedankt, ebenso k düng Und d elhen. llie'cii nannten Betragt Koste«) für die lieh als > 5(i. (iesamtbetragc Fahrgelder entl auf weitere ein licrlicher E wollen hoffen nächsten Jahre ilurchgefiilirt w Kameraden sich Kindern unbemi opfer'kostenlos zu bieten. Dem Unttr/e denen zu dank« RM, die in kameradschaft-; uch insbesondere der Bundesr Kriegsopfer-Abteilung deren ansehnlichen jBetrag zur Verfügung gest« 11t hatten- Von dem oben geworden bald 50fk). RM an Verpflegung und Unterbrinüer Kim er ausgegjeben. durchschnitt- M pro Kind für qie Zeddauer \ m ca. 30 Tagen. In dem. obey genannten : ind ferner für ca.j 2200.— RM alten. Der Rest verteilt sich / ufwendungen, wife" Versicherungen, Porti ii 'W- Jedenfalls ist damit doch folg erzielt worden, und wir ind wünschen, daß, falls im das FerienhiHswcrk , Wieder rden sollte, recht zahlreiche zur Verfügung stellen, um den telter Kameraden und Kriegsrin^n schönen Ferienaufenthalt i ebneten bleibt nun noch zum Schluß, die angenehme Verpflichtung' allen n, die durch ihre Mitwirkung oder durch Zurverfügungstellung von Plätzen oder \on Spein en das Ferienhilfswerk unterstützt haben. I isbesondere?gilt dieser Dank dem Kam. Mat Dan ziger, der sich in unermüdlicher < elbstloser Weise für das Gelingen des Fer enhilfswerks eingesetzt hat. Kam. RA. Dr. Alfred Silberstein Niedere ichsen Nu Hannover. abgeschlossen schließend übet richten: . Trotz großer gelungen inner! falb durch zur Verji Austausch oder Genuß einer gungstellung von Freistellen, gegen geringe Vergütung den dreiwöchentlichen Erholungs- Berlln u, Kriegsopfer-^ und Mark e. V. hat sich auf An ders bedürftige freiplätze zu di fügung zu “ste^li umgehend und Mark e. Königstr. 50 zu chdem unser Ferienhilfswerk ist, können wir Ihnen abdas, Ergebnis folgendes be- Schwierigkeiten ist es uns des Landesverbandes 22 Kindern lief .i«I 4 reise zu gewähren. Die Opferfreudigkert einer großen Änzi hl hannoveraner Gemeindemitglieder ermöglichte uns fast ausnahmslos die Kinder ohn« irgendwelche Zuschüsse und durch Transport mittels Aut« an ihre Erholungsstätte zu bringen. Ein besonderer Dank gebührt den Kameraden des Emslandes, die dank der unermüdlichen Arbeit des Kam. Leopold S i r i o n. Quakenbrück, zehn hannoversche Kinder bei sich aufgenommen ha- ' ben. Die Kit der sind restlos Alt erholt in ihre-Heimatpl ätze zurückgekehrt und werden noch lange at ihre schöne Ferienzeit denken, die ihnen dutch kameradschaftliches Gemeinschaftsgefühl ermöglicht wurde. Niedersdileslen :h d ie uni sk t ife Breslau. Dii kinder ist wenigen Tagen Landesverband jedem, so au Schickung von der Provinz w erdenden .Sei i mit sich, daß einzelnen GrtH konnten und besondere der die in nachaH bedüftige Schiil« Aus den eb auch die Gesa hinter der des Zwei Junger brachten auf schöne Ferientl] heim in R e i cf Jungens und zusammen, Jujj« sonst überhaui Gemeinschafts sehen Kindern Willigkeit unsei materiellen Hi amtes Breslau Breslau und ni den Landesver! zähl Kinde genießen, der« Extraausgaben Besichtigungen gedehnte Wa gebirge, Schw : Sportplatz in kommene und Auf die wü Abende und •die Herr Predig abhielt, ■ wurde Der Schild N bereits einen 13 jährigen Sabbath-Feier Daß unser dem von Angi gesorgt wird, ßeren Insasser meinschaft von ist hier vorhait« vor allem für sorgen hat. Landesverband N e i s s e r unt ii Mark bteiiung. Landesverband Berlin Die Jüdische Gemeinde Berlin frage bereiterklärt, für besonn Schwerbeschädigte Synagogen* Hohen Feiertagen zur Veren. Begründete Anträge sind ii den Landesverband Berlin ., Kriegsopfer-Abteilung, C 2, richten. wie immer, fügung gestelljt auch dem H und seiner Ga Fürsorge; Di Reichenbach, betreut hat. unseren Dank Gemeinde Re cl immer, m je stand. Für all^ sicherlich das zu haben, der Die „Schild*1 rend der groll Tagen der Wcc! letzte Gruppe unserer Ferienich Hause zurückgekehrt, in beginnt die Schule. — Der Niederschlesien hat wie in in diesem Jahr die Ver- Ferienkindern aus allen Teilen d «irehgeführt. Die immer größer wierigkeiten brachten es leider nur wenige Familien in den gruppen Kinder aufnehmen wollten, und dankbar sei ins- Ortsgruppe Neiße gedacht, mens werter Weise erholungsler aufnahm.?n angeführten Gründen blieb ntzahl der verschickten Kinder vorigen Jahres zurück. - und eine Mädelgruppe vere Dauer von je 13—16 Tagenge in «fern prachtvollen Sporthenbach. Hier fanden sich Ajlädels aus «fern Landesverband endliche aus Kleinstädten, die t keine Gelegenheit haben, ein ben mit gleichaltrigen jüdizu führen. Dank der Opferijer Reichenbacher Freunde, der Fe des jüdischen Wohlfahrts¬ und der „Schild“-Sportgruppc icht zuletzt der Zuschüsse durch Land konnte eine große An; r Ferienfreude und Erholung l Eltern sich sonst derartige nicht hätten leisten können, von industriellen Werken, ausnjderungen im schönen Eulenmmen, Turnspiele auf dem Reichenbach brachten willgesunde Abwechslung, rßige Ausgestaltung der Freitagder Sonnabend-Gottesdienste, er H e i d e n f e 1 d aus Breslau besonderer Wert gelegt. — \ 30 vom )23. 7. 37. «brachte begeisterten Bericht eines Breslauer Jungen über eine im Sport beim Sportheim kein Hotel ist, in stellten für alles und für' Alle merken die kleineren und grödes Heimes bald. Eine Gejüdischen lungen und Mädeln den, die für sich selbst und Ordnung und Disziplin zu dieser Stelle dankt der den beiden Jugendleitern Wagner herzlichst, die sich, aufopfern«1er Weise zur Vergaben. Dank gilt vor allem efbergsvater Herrn Kaminski ijtm für ihre stete Mitarbeit und auch Herrn Dr. Aron, Jungens und Mädels ärztlich Vor allem aber sprechen wir dem Vorstand der Synagogen- :henbach aus, der uns, wie : 1er Weise hilfreich zur Seite : Mitarbeiter und Freunde wird Gefühl, lostock. Die Ortsgruppe betrat ert den Verlust des Kam. Gustav Pommei, dem seine Pf ichterfüllung im Felde durch Verleihung de; EX. II. bestätigt und der ml 62 Jahren jeizt aus der Reihe der Kamera« len gerissen tjrde. Kam. Pommer war lange Jahre Leiter hiesigen Kolonne vom Roten Kreuz und r 30 Jahre Vorsitzender der Chewra. wi de üb: ist tel be ischwege. Unser Kam. J. St di« s< tei cir sfarb er fern der Heimat. Die «lagt mit den Angehörigen es im Wesen so einfachen und so anständigen Kameraden un 1 wird ihm ehrendes Andenken bewahren.' 46. atr m Kr un I ve aus tei aul er Feiji II öi Au siel dei Zur großen Armee e i n h a r d t von uns gegangen. Plötzlich und unerwar- Ortsgruppe ien Verlust im Charaki «tünchen. Am 0. 8. 1937 ve Lebensjahr Kam. Julius H a a .. 16. 10. 1912 beim Bad. Feldarflil 50 eingerückt und vom 2. egsende an der Front. Er besaß die Bad. Verdienstmedaille Buitde gehörte 'er seit März 1926 c nt voi Jo z unter Aufsicht geeigneter Persrii r^nstaltet, an denen Hunderte allen Kreisen der jüdischen tyiahmen. hat stille und zähe Arbeit, vo en nicht viel Wesens gemach möglicht, zahlreichen jüdischer ienfreude zu bereiten und di tige Erholung zu schaffen. Das Schaltung jedes jüdisch-politisjd I itspunktes, denn die Arbeit des Gesamtheit des Juden nlichkeiten n Kindern Bevölkerung / ktuelles au > der jüdischen Welt Li;e Refugee Economic Corpoiation hat Losta Rica 50 000 Acres Land tun; einer landwirtschaftlichen Si« dlung für Au: v Wanderer aus Deutschland erw Jose wrid berichtet, daß die 1 ireren hundert Familien begin.. Gebiet ist zu 30°/» Weideland Sar me DaJ ______ _ Waid. Die Kolonie wird durchaus n ödem eiliger ebtet sein, Musterhäuser und Mi_... erhilten. Die Durchführung macht große Aus— Ma am der sch i gaben für Straßenbau, Anschs ffung” des ichineninventars usw. notwendig. eheimrat Prof. Richard Willstäter wurde 13. August 65 Jahre. Sein Nai modernen Entwicklung der N iturwissensch i schied im Er war lerie-Regi-, 1915 bis das EX. II. Unserem i der nach wird, es Kindern dringend alles unter hen Gellundes gilt ums. M. P.;ur Erricharben. Aus K olonie mit qen werde, der Rest ine ist mit Pfl; seine Forint«! andere sto! f in wi N Pro F. Lei Wi J.n ■ Kit kla iften eng verbunden. Durch Ingen über das Chlorophyll __ nzenfarbstoffe, über synthetische Färbte u. a. hat er zu zahlreichen Fortschritten ien theoretischen und praktischen Naturisfenschaften beigetragen. 1915 erhielt er den b e 1 p r e i s . Als akademischer Lehrer haV F. Willstätter in München, Züri« h und als er des Chemischen Instituts der Kaiser- I äelm-Gesellschaft in Berlin gewirkt. Er ist "•ndoktor in Manchester, Mitglied zahller wissenschaftlicher Akademien und :l er des Ordens Pour Ie merite (Friedensüse). An jüdischen Dingen nahm er stets ril. Eht e reic i Ant; Al B< II « Kameraden» und Familienkreisen Kam Silbe die ältest» < as aks (in, OrtsKr. Süd« Einet unterer il Hermann Pich,- Neukölln, feierte nen Hochzeit. Ihm und seiner Gattin ukunft. itben O.S. Am 17. August 1937 feier David Jena seinen 50. Oeburtstaj .. j e nimmt an dem Ehrentage dieses eifrig bewä irten Kameraden herzlichsten Anteil u noch ungezählte Jahre erfo^rekrheo Sd Mitgiiedct Fest der Oute für B< uti enipi ihm unser Kam. Die Ortsen und stets und wünscht laffens. 57 Jungef und Mädels eine große i freu de bereitet Fedenfi schönste Lohn sein! -Sportgnippe Breslau hat wähen Ferien regelmäßig an drei "he Sportspiele auf ihrem Sport- F ürther Bergbräu überall beliebt m ‘L J