Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 32 (6.8.1937)
- Date
- 1937-08-06
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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sind. ’ Nur Eines wollen auch diese Kritiker in unserem Kameradenkreise bedenken-: Mm kann an den ..Schild" selbstverständlich nur diejenigen Ansprüche stellen, die seinen Aufgaben als Bundesorgan des Reichsbund es jüdischer Fr 0411 s o 1 d a t e n entsprecht n. Damit ist sein Inhalt klar Umrissen. Unter Beachtung dieser Voraussetzung aber ist u ts jede positive und anregende_Kritik zur Fc rderung unseres Bundesblattes willkommei! Als das G e g e n t e i 1 hiervon müssen w ir jedoch jene Ein/elfälle einer rein negativen Einstellung ansehen, in denen der Bezug des „Schild" überhaupt verweigert wurde. Wir meinen hierbei nicht etwa diejenigen Kameraden, die aus w irklicher wirtschaftlicher Notlage sich außerstande erklären, selbst die wirklich^ geringfügige monatliche ,,Schildf‘- (iebiihr an ihre Ortsgruppe ab/uführen'; vielmehr: wo eine derartige Notlage vorliegt, Stichen wir auf dem Standpunkt, daß unsere Ortsgruppen die Belieferung solcher Kameraden mit dem Bundesorgan' wirtschaftlich ermöglichen sollten: denn es würde der grün 1legenden Idee un-eros Bundes, dem Kameradschaftsgedanken. keinesfalls ei tsprechen, daß der mittellose Kamerad auf dis Bundesorgan verzichten soll, für den es s jgar möglicherweise praktisch von noch größerer Bedeutung ist. Nein, wogegen unsere Vusfuhrungen sich vielmehr richten, das sind jene Ausnahmcf.ilL'e, in denen einzelne Kameraden sich ohne wirtschaftlichen Anlaß dein Zweck und der Bedeutung des „Schild" für unseren Bund, de n sie ja angehören, verschließen und auf d, u „SchiI<!"-Be/ug verzichten zu sollen glaube i. Selbstverständlich kann es keinen Z w a n g zum „Schild"-Bez\ig gehen, aber um so g wi-ser muß für Aufklärung gesorgt werde t; es muß „weitergesagt" werden, um was :s hier geht: nämlich nicht um die Werbur g für eure beliebige Zeitschrift, deren LcRni e eine persönliche < iesehmacksfra. c i>t. solide n darum, daß al’e unsere Kameraden aumahm;-* los sich als de Träger eines Bundesblrt. :s fühlen sollten, das ihr eigeneg in seiner Sotderart unersetzbares Organ als jüdische Fror tsoldaten darstellt. Was ' w ir in einem solchen Falle dem Aßbestelltfr geantwortet haben, sei hier auszugkwei-c h iedergegel.cn :• . .....Wir übermitteln thheu den ' ,.Schilc seit eiaiger Zeit, w eit ’ die Bundcsleuung apf den^ sicher richtigen Standpunkt steht, daß das Bundesorgan den Zweck hat, den Zusammenhalt der -jüdischen Frontsoldaten imi ganzen) Reich herzu>tcllcn, - und diesen Zweck nur erreichen kam, wem Cs jedem Kaufe raden Zuce-felit wird Da Sie seihst -Ihr Solid ,ritätsgefühl für die gemeinsame Sache erfreulicherweise beton, n so bitte» wir Sie, sieh selbst die Frage -u beantworten, w ie die g e me i n s a in e Sache der jüdisch,n Frontkämpfer zur Gtltui gebracht werden kann, wenn nicht durch <ßie Herau Dies saine s o u d die in bracht hätten zu Kamerad , was durchj-die Rubrik ,,Von merad" alle,ul an praktischer K der Bundesi rbeif enger oder lockerer verbunden fühhn u. a. m. Allein, bei Jedem, der dem Reirhsbund angehört, darf man voraussetzen, diß er von unserer Sache überzeugt' isf und die Notwendigkeit unserer —1- Bayerische Landesv erbands-Tagung Ger leinschaft bejaht. — Nach dem Grundsatz unserer Kameradschaft aber tritt Einer für den Anderen efail Und dies bitten wir jeden unserer Leser, in den Reihen der Kameraejm weiterzusagenl h. w. Nürnberg. Am 25. 7. 1937 fand hier eine Tagung der) Ortsgruppen-Vorsitzenden des Landes vcjrbandes Ba-yern statt. V on der Bundcsleuung war Herr Kam. Oberlandesgerichtsrat d. D. Dr. Rosenthal, der Leiter der Kriegsopfer-Abteilung des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten, zu der Tagung erschienen, tjer ein umfassendes Referat über das Thema „Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten und seine Kriegsopfer-Arbeit“ erstattete. Sein: Ausführungen wurden von den Vertretern d, r Ortsgruppen mit größtem Beifall und stärkstem Interesse aufgenommen. Im Anschlt ß brachten die Qrtsgruppen-Vorsitzenden eine Reihe von Einzelfragen zur Besprechung und stellten verschiedene Anfragen. Durei Kam. Dr. Rosenthal und den Lande>verbards-Vorsitzenden, Kam. Dr. Landenberge - konnten alle aufgeworfenen Fragen gekli rt werden. Kam. Dr, Rosenthal hat sich durch seine Anwesenheit bei der Tagung und seine wertvollen Darlegungen erneut den Dank des Landesverbandes Bayern verdient, der ihn# I .andesverbands-Vorsitzenden be-; esprochen wurde, während der ler Ortsgruppe Augsburg, Kam. , namens der Ortsgruppen der und der Leitung des Landes- Dank für die geleistete Arbeit durch den sonders aus, .Vorsitzende Wormser Bunde-leitun verbandes defri au-spraeh. Die Tagung, Ortsgruppen sehr schönen sämtliche bis 14 Uhr durchgeführt werden, sodaß die Ka neraden noch Gelegenheit hätten, beim Mi tagessen gemütlich zusammen zu sein. Allgemein wurde der Wunsch ausgedrückt, daß rec tt bald wieder eine Besprechung der Ortsgn ppen-Vorsitzenden veranlaßt werden möge, zunal, da dies zur Klärung der sich stets vor neuem ergebenden zahlreichen Zweifelsfra jen und schwierigen Fälle auf dem Gebiet dei Kriegsopfer-Betreuung unbedingt notwendig sei. I 'am. Oberlandesgerichtsrat a. D. Dr. Rosen- I von der Bundesleitung hatte sich in mdlicher Weise bereit erklärt, anläßlich ler Anwesenheit in Nürnberg zur Tagung Vorsitzenden der Ortsgruppen des bayerischen Landesverbandes auch in einer Mitglieds Versammlung der Ortsgruppe einen Vortrag halten. Aus diesem Anlaß fand am 24. 7. abends im Sitzungssaal der Gemeinde th; fre sei de zu 19 in sie. wie vor; zu der die Vertreter fast aller erschienen waren., nahm einen und anregenden Verlauf. Obwohl "rage kommenden Punkte genau und ausführlich erörtert worden sind, konnte .sehen, in der Zeit von 9.30 Uhr Ehrentafel jfidilcher Familien Hehlen (W am 9. Aug der Vater i des auf dem Paul Bach. Ee-lin. Fr son feierte a einziger San.-Gast be hei Cambrai eser). Herr David Bach feiert t seinen 80. Geburtstag. Er ist seres Kam. Alfred Bach und Felde der Ehre gefallenen i u Ernstiiie Sehe er geh. Flirschn 3. 8. ihren 75. Geburtstag, ihr o h n, Alfred Scheer. ist als Ob.- der 3. MGK. Mar.-Inf.-Regt. II am 4. 7. 1918 gefallen. .ralfe des Bundesorgans! e uns jüdischen Frontkämpfern genie n- Saehe muß naturgemäß auch die b e - ife r e n Gesichtspunkte hes.iinni;n, unserem Bundesblatt zur Geltung gew erden. Wir) w issen nicht, ob sie die Pflege unscer ehrenvollen Tradition als Frontsoldaten, lie Betreuung der Hinterbliebenen unserer (ia-- fallcnen, die sportliche Ertüchtigung qef Jugend im Sporthund Schild usw. für unbeachtliche Aufgaben halten; jedenfalls aber s i n des die Aufgaben unseres Bundes (btw. Sportbundes) und damit auch-seines Buncesorgans.,Sie würden, lieber Kamerad Dr. .i. . , überrascht sein, ,wenn Sic einen Einblick Käme ad Kameradenhilfe geschieht füj diejenigen Kameraden, dadurch: ihre Frontkämpfereigenschaft nicht] in Beruf! und Stellung bleiben konnten, wie es bei Innen als Rechtsanwalt der Fall ist!. . Es Irnag in der Tat sein, daßdas persönliche;Interesse bei den einzelnen Kameraden verschieden abgestuft ist und davon beeinflußt wird, ob sie einer größeren oder kletteren Ortsgruppe angeboren, ob sie sich mit Wuppertal, Pflicht, das kantor G. S ihres Vorstandes zuteilen. Hagen. Ain 31 Krankheit in Zuf großen Armee Die Ortsgrupe hat die traurige Ableben ihrer Kameraden .Oberiss m a n n , langjähriges Mitglied und A. isaacso.Jin mit- Löwensti in. Wir verlieren einen lieben Kameraden, Sportgruppe denken werden wir stets hochhalten. Berlin. Or senstein zu :sgr. Zoo teilt mit, daß Kam. Ernst Großen Armee abberufen wurde. Westdt nrtschland Duisburg, am-21. 7. Kameraden Geschäftsfüli Deutschland Köln, hatte o p f e r- V < discher Froi führungen die im Wel: Kameraden allgemeinen Anschließ tete Kam. Kameraden eine Ortsgruppenversammlung statt. Kan. Dr. Rosenthal referierte hier über das TT ema ,.Der Reichsbund jüdischer Frontsolda en und seine Kriegsopfer-Arbeit". Die formvo lendeten, gehaltvollen und umfassenden Ausfül rungen des Vortragenden fanden den stärkste t Beifall der Kameraden. Eine Reihe von An fragen wurden im Anschluß an den Vortra; durch den Vortragenden und den Ortsgrt ppen-Vorsitzenden, Kam. Dr. Landenberger be; ntwortet. Die Ortsgruppe Nürnberg freute sich besor ders, Kam. Dr. Rosenthal wieder einmal bei sich begrüßen zu können. Dies wurde ihm zui leich mit dem Dank der O Aufdruck gebracht. rtjigruppe zum Juli verschied nach schwerer 63. Lebensjahr unser Kam. Julius der unsere Ortsgruppe sowie die jederzeit unterstützte. Sein An- Kam. Dr. Otto Hanf, der Vorsitzende der Or sgruppe, schloß den anregenden Abend mit beonderem Dank an den Redner. I ecklinghauscn. Der Vorsitzende unserer Or sgruppe, Kam. Sally Gott lieb begeht am 18. August seinen 50. Geburtstag. Wir sprechen ihr i unsere besten Glückwünsche aus. B srlln und Mark (Irtsgruope Charlottenburg. Montag, den 9. Au just 1937, abends 8.45 Uhr, in der Konditor» Leon, Kurfürstendamm 155,p: Kriegsopfer-Abend. Referenten: Der Leiter dei Kriegsopfer-Abteilung der _Bundesleitung Ka n. Oberlandesgerichtsrat a. D. Dr. Ernst Roienthal, der Kriegsopfer-Ohms nn der Ortsgri ppe Charlottenburg, Kam. Dr. Henry Cohn, dei Vorsitzende des Landesverbandes Berlin und Mark, Kam. Walter Callm uin. Ortsgruppe Köpenick. Dienst tg, den 10. Au?ust 1937, abends 20.30 Uhr in Heim Obersclöneweide, Wilhelminenhofstr. 1:. Kriegsopfer-Abend. Referent: Kam. Amtsgei ichtsrat a. D. Dr. Emst RamoKoff. N ordwestdeutsehli» 1937 Nach längerer Pause fanden sich im Tneodor Laüter-Haus die wieder einmal zusammen. Der rer des Landesverbandes West- Kam. Dr. Wilhelm Weinberg, es übernommen, über ..Kriegsrsorgung im Reichsbund jün tsoldaten“ zu sprechen. Seine Ausleitete er mit dem Gedenken an kriege gefallenen 12 000 jüdischen ein. Der interessante Vortrag fand Beifall und reges Interesse, nd an seinen Vortrag beantwor- . Weinberg die t-on verschiedenen gestellten Fragen. Cr mi dal) in er Juc die un: der sei: i ser Et\: ihn vei Be nie zu ge v ol c ie i )rtsgr. Unterweser. Bremeß 1 ide. Soeben erreicht uns Herr Prediger i. R S. Bac lerlin verstorben ist. Ueber 4(i lie Geschicke unserer Gemein e, ein aufrichtiger Mensch, iter Mann für alle Aufgaben qeres Bundes Verständnis hatt|e Gründung der Ortsgruppe e Förderung und nahm er n Veranstaltungen mit >as über 8 Monate ist es in einer Veranstaltung unser^i i abschiedeten, da er seinen Iin verlegte. Er war ein Mar untätig und immer hilfsber :i ihm kam. Wenn er jetzt die unden hat, wollen wir seine und treu gedenken. In jnd haven-Weser- _ Nachricht, enheimer Jahre leitete de. Ein guter der als ge- und Bestreben! Vom Tage gehörte ihr an allen uniteresse teil, her, als wir x Ortsgruppe rohnsitz nach n der Arbeit, :it, wer auch ewige Ruhe stets ehren- 2