Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 32 (6.8.1937)
- Date
- 1937-08-06
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/4911661-5448596-5449693--143-4916271- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
DerSchild H ERAUSGEBER: REICHSBUND 3ÜDISCHER FRONTSOLDATEN E.V. Nr. 32 / 16. Jahrg. Berlin, 6. Aug. 1937 Preis 19 Pfennig WÖCHET Beiblatt > ITLICH . MIT I .DIE KRAFT“. pEN OFFIZIELLEN MITTEILUNGEN Offizielles Organ des Schild, Spoitbun i DER KRIEGSOPFER-ABTEILUNG d des Reichsbundes jüdisch« Frontsoldaten Schrlftleitnng and Verlag! R Redaktion»' o. Anzeigen» chlufe Bezugspreis i RM 0,40 moa Anzeigentarif durch die An eichtbtmd |fldltcher Fronte «den Dienttaf tot Encbetn etllch möglich Pottbcptej tcUenvcrwaltmiä ■ Bept rfdaten E. V. Berlin W15. Knrfüntendtmm 200. Fernruf 91 en. Für unverlangt eingehende Manuskripte wird keine Gewfthr i Igeld. Anzeigenpreisi Die 9 gespaltene Millimeter* Zelle ■Verlag. Benskt & Pakusdter» Berlin V 50. Regedsborge 85 71. Postscheck i Berlin 76142. Telegrammanschzift i Schiklkamerad. benommen. Bei Nichtlieferung ohne Verschulden keiaVergatungsanspnich. 0,16. Stellenangebote und - Oesuche, Familienanzeigen RM 0.10. r Strebe 21. Fernsprecheri 24 66 97. Postscheck, Berlin 325 29. Weitersagen f" Verbesserungen jj Wir Alle erinnern uns: so manches Mai lief durch die Marschkolonne, die weit; usgezogene Schützenkett :, oder durch dis Ciräben von Posten zu Ptsten, von Geschütz zu Geschütz das mit halblauter Stimmt gesprochene Wort „Weitersagen“.]. Und dieses einfache Verfahren der Üe4ermittlung eines Befehls einer Meldung, hatte jedenfalls die Wirkung, daß das Weite»gesagte sich mit aller Geschwindigkeit > von Mann zu Mann fortpflanzte,: o ine daß die Truppe „anzutreten“ brauchte oder ein lautes Komm-ndowort nötig war. Die gleiche Aufgabe, die Aufgabe des „Weitersagehs“, hat heut ift unserem Reiclisbi rnd Frontsoldaten vornehmlich der ‘ zu erfüllen. Woche für Wo:he alle Kameraden in unserem über Reich verzweigten Bunde wei :erfür uns als ehemalige jüdis :he \X im Versorgongswescn rontkämpfer zu erfahren speziell von Wert t. Dazu ist nötig, daß er auch einen Jepen Jüdischer „ Schild* will er an das ganze sagen, was Frontkji ist. erreicht Sonst isT die Verbindung irgendwo unterbrochen, unsere Meldungen und jWitJeii&ngeii „kommen nicht durch“. Dies war auch der Grund, weshalb ivir unter Verkleinerung des äußeren Umfan res den Bezugspreis des Bundesorgans beträchtlich herabsetzten und unseren Ortsgruppen die Sorge zur Pflicht machten, daß j e d e r -B u n - deskamerad den „Schild“ regelmäßig in die Hand bekommen müsse. Drei Mojnate sind nun seit dieser Neuregelung vergangen; wir haben in dieser Teil — einer Anlatfszeit — das Ziel zwa ■ noch nicht voll erreicht, aber sind ihm erfreulicherweise!schon erheblich nahe gekommen. Und dieses Ziel, jeden unserer Bundeskameraden zum Bezieher des Bundesorguns zu haben, ist für den inneren Zusamme ' bedeutsamgenug, um heute einmal darüber :nhalt unseres Hundes lach diesen 3 Mönafen zu unseren Lesern izu sprechen. Wobei wir uas nicht zuletzt gerade Berliner Kerner, Zeigt Eure kameradsdia ff, unserer Sportjugend u. sh h, guten Platz f. d. große Sj i Leichtathletische Rc ii des Sportbund Berlin, Sportplatz Gram Endscheidungen Endspiel um die Rn im Frauen -Kap Vorführungen des Jüdi im Sportbund Vorverkauf b. Sportbuni dämm 200 u. allen bek Ijlll aden, Achten, kann na: 19 i;4 Der 1937 ten ein gro gungswesen erzielt worden sei 1. würden die Nachuntersuchungen tikel 2 des Gesetzes vom 3. Juli hören, 2. stünden die Verhandlungen über die] kenfürsorge für die Kriegshinterbliß vor dem unmittelbaren Abschluß, 3. würden demnächst wesentliche Vejl rungen in den Bestimmungen er die durch Notverordnungen verschlf wurden. h Arauft tsk Auf Grund des erwähnten Artikels seit dem Gesetz vom 3. Juli 1934 in großen Anzahl von Fällen frühere .reell tige Rentenbewilligungen herabgesetzt ganz in Wegfall gebracht worden, wen früheren Bewilligungen, ohne daß inzwi eine Veränderung der für die Entsch^i maßgebend gewesenen Verhältnisse ei ten zu sein brauchte, der Sach- oder I läge nicht entsprachen, und wenn dahr Aug, Bezug der Versorgungsgebühmisse nicht oder Punknicht in der zugesprochenen Höhe gerechts o r - ' fertigt war. In Zukunft werden also derartige äbänderndc Entscheidungen nur wie im früheren Versorgungsrecht ergehen können, wenn eine Entscheidung offenbar unrichtig war, oder wenn eine wesentliche Besserung in dem anerkannten Dienstbeschädigungsleiden eingetreten ist. Ob und inwieweit auf Grund des Artikels 2 eingeleitete und noch nicht rechtskräftig abgeschlossene Verfahren von der regelung betroffen werden, bleibt abzuw^ Hinterbliebene von Kriegsopfern keinen Rechts anspruch auf Krankenfürsorge. Die Heilfürsorge für hilfsbedürftige, nicht versicherte Hinterbliebene gehörte nur zu den sind Aufgaben der sozialen Fürsorge, ln weleiner eher Weise im Einzelnen hierin Verbesserungen kräfeingeführt werden,- wird auch bis zur Ver- oder öffentlichung der maßgebenden neuen Bestimn die mutigen abzuwarten sein. Das Gleiche gilt von ischen den weiteren erwähnten wesentlichen Veridung besserungen derjenigen Bestimmungen, welche »jgetrein den Jahren 1930—1932 auf Grund der Not- Rechts- Verordnungen Einschränkungen im Versorder gungswesen anordneten. Kam. Dr. Ro. Kranbenen besseblgen, chtert rechtsr Netf~X varttti. naben!ig< % Iliehe Verbundenhält •ert Euch Jetzt schob eilten ortereignls dieses Jahres chsmelsterscliaften es „Schild“ j ewald, 22. August 1937 14.30 Uhr ichsmeisterschaft dball sieben Box-Club „Berlin“ Schild" d „Schild", Kurfürstenten Vorverkaufsstellen an diejenigen Kameraden wenden, die in Zeit n e u zu Schild-Beziehern gewordei i und die wir als solche herzlich willk heißen. Gerade bei ihnen wird uns die Erfajl: bestätigt, wie wichtig es ist, daß Bundesmitglied den „Schild“ liest ur durch erst in eine wirklich lebendige Bezife zu unseren Ideen und zu unserer Arbeit zu den vielseitigen Interessen unserer tritt: der groß«» Gruppe der ehemall dischen Frontkämpfer und jüdischen opfer. Groß ist die Zahl der Briefe und Schriften verschiedensten Inhalts, die für Tag mit der Post bei der „Schild“ - tion einlaufen; und ein erheblicher Teil von Kameraden, die selbst erwähnen, erst neuerlich unseren „Schild“ lesen für die Belieferung bedanken. Vielfach durch den „Schild“ kameradsc' liehe Fühlung „von Kamerad zu rad“ gesucht; sehr oft wird an den oder anderen Leitartikel oder sonstiger trag angeknüpft. Ergänzende Mitteilung« den gemacht, Fronterlebnisse werden leb jüdische Fragen werden angeschnitten zu unserer Genugtuung (es ist der sei Lohn, den es für die Arbeit einer Redj gibt) wird uns immer wieder Zustim zu den Ausführungen zuteil, in denei dieser sind imen lrung jedes dahung und Gruppe "icn jiiriegsd; und Auffassung und Haltung der jüdischen kämpfer in Deutschland zum Ausdruck gen —: mag uns nun der Eine die Vers senden, zu denen ihn die Schilderung Zu- . Tag Redakkjommt ß sie sich wird a f t - jCameeinep Beiwermdig, und ßönste ktion ung wir 1 :rontbrin- : eindes Heldentodes von Rudolf Haase in Oberschlesien inspiriert hat, mag von einer anderen Ortsgruppe die Mitteilung kommen, daß 'unser Artikel über die vorgeschlagene Teilung Palästinas „gerade bei den in Deutschland lebenden Juden das größte Interesse erweckt habe“. All dies kann uns in unserer Arbeit und Haltung nur bestärkenp wir bitten die vielen Einsender, es zu verstehen, wenn wir von ihren Zuschriften in unserem Bundesorgan selbst nur in den seltensten Fällen Notiz nehmen können, aber der Raum, der uns wöchentlich für das Wichtigste zur Verfügung steht, ist ja knapp bemessen und will ökonomisch verwertet sein. Nichtsdestoweniger begrüßen wir jede Zuschrift. Jedes" Material ist uns willkommen; - keine Mitteilung wird gering geachtet, jede findet irgendwie ihre Verwertung im Interesse des Bundes^ Vor Allem: jede Aeußerung, die uns aus dem Kameradenkreise erreicht, gibt unsdie Gewähr, daß die Fühlung hergestellt ist pnd daß der „Schild“ seine Aufgabe des „Weitersagens“ praktisch erfüllt. i Das gilt in vollem Umfange auch für kritische Zuschriften. Wir sind für Kritik und Anregung stets dankbar; denn wir alle wollen das Beste für unseren Bund und für unsere Kameraden leisten. Wir freuen uns gewiß, feststellen zu können, daß solche kritischen Aeußerungen am Inhalt und der Haltung unseres Bundesorgans, außerordentlich selten sind. Aber auch sie wissen Vir, wenn sie ausnahmsweise zu uns dringen, richtig und ernst zu werten, wie sie gemeint