Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 30 (23.7.1937)
- Date
- 1937-07-23
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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rann Ehrentafel fl dllcher Krefeld. Unser E Phil. Daniel, Veteratz 17. Juli seinen 93. ihm noch manches Zufriedenheit. len hrenmitgli^d, Kam. i von 1870/71 beging am (Geburtstag- Wir wünschen Jahr in Gesundheit und Zar großen Anni Fi ei d is Pirmasens. Am wir unseren Kam. bensjahr zu Grabe, die Bundesnadel, Bundes, den blankejn Verstorbene steis s und mit Stolz an gab unser 1. Vorsit itag, den 16. Juli trugen Karl Strauß in) 55. Le- Den letzten Grpß sowie Wahrzeichen! unseres Schild, den auch der , iuber und rein gehalten seiner Brust getragen, zjender ihm mit ms Grab. 7 m Bad Kreuznach. Kam. Arthur Wolf Kreuznach unter grolle Ruhe geleitet. Unser hielt eine zu Herzen bei nicht unerwähnt geschiedene, fast nocji hinauszog, und mit die Heimat zurück!^ er nun verschieden Eltern und Geschwisti Ortsgruppe einen treu 18. Juli wurpe unser in Spabrücken bei Bad :r Beteiligung ztir letzten Kam., Rabb. Dri Jacobs, gehende Grabrede, woblieb, daß der Dahinein Kind, in den Kampf;inem Leiden behaftet in hrte, an dessen Folgen t. Mit den tiefbetrübten rn betrauert auch unsere en Kameraden. Göttingen. Am 1 langer schwerer Kr; Magnus. Er war Ortsgruppe, war viel: und seit mehreren und Inhaber der Goldi München. Am 19. München nach kurze. unser 54. Lebensjahr Leo L e m 1 e. Dr. Lemle 'ückte Kriegsfreiwilliger ein er vor Verdun schw halb im Oktober 19 gruppe München de: er mit kurzer Unter j Er war ein kenntnisrp glied, das sowohl einzelnen Mitglied zur Seite stand. Wir immer hochhalten. Ein Kamerad schreibt Von einem Bundes Juli verschied nach nkheit unser Kam. lsi Mitbegründer unserer Jahre ihr Vors tzender ahren Ehrenvofs tzender enen Bundesnadid. Juli 1937 verschied in schwerer Krankheit im Kam. Rechtsanwalt Dr. im November 1914 als Im April 1916;r verwundet uni des- 6 entlassen. Der Orts- Reichsbundes gehörte rechung seit 1920 an. iches und eifriges Mitr Ortsgruppe al; dem ets mit Rat und Tat werden sein Andenken d :r wurde 3reslau s kameraden aus erhalten wir die folgende Zuschrift, c|er wir gern Raum geben. Lieber Schild! In Deiner Nummei 16 vom 9. Juh 1937 bringst Du einen Au satz vom Kam. Martin Pollack, „Kriegsopferbetreuur^g — Aus der Tagesarbeit e ner großen Ortsgruppe“. Kam. Pollack hat ir übergroßer Bescheidenheit unterlassen zu er.vähnen, welcher Einsatz von Wissen, Hilfsbereitschaft, stets gleichbleibender Freundlichkeit Geduld, Interess: und, wenn es not tut, auch Energie dazu gehört, allen den vielen Klage l und Wünschen, welche tagtäglich an den Leiter der Kriegsopferfürsorge herantreten, Sta id zu halten. Wenn jemand dieses Rüstzeug für seine Aufgabe mitbringt, dann ist es Kam. Pollack.. in dessen liebevoller md umfassender Tätig! keit kaum einer die Sprechstunde verlassen! wird, welcher nicht den Glauben un i die l Hoffnung mitnimmt, daß seine Sache in .den|| Tagung in Stuttgart Stuttgart. Der Landesverband Württemberg- HohenzoIIem des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten e. V. hatte am 7. Juli 1937 eine Landesvorstands-Sitzung, zu der die Vorsitzenden aller Ortsgruppen eingeladen waren. Der Landesverbands-Vorsitzende Kam.; Rechtsanwalt Albert Mainzer begrüßte idie gut besuchte Versammlung und gab verschiedene, durch Auswanderung notwendig gewordene Personal-Veränderungen innerhalb des Landesverbands bekannt. Er erstattete einen Rückblick über die Tätigkeit des Landesverbandes, edachte der ausgewanderten Kameraden und etonte, daß die Betreuung der Kriegsopfer die vornehmste Aufgabe des Reichsbundes sei. Sodann erteilte er zu einem ausführlichen Referat über Kriegsopfer-Betreuung dafe Wort an den Vorsitzenden der Ortsgr. Stuttgart und stellv. Landesverbands - Vors. Kam. Adolf E m rich. Dieser leitete sein Referat ein mit dem Gedenken an die im Weltkrieg gefallenen Kameraden, insbesondere an unsere 12000 jüdischen Gefallenen und dem Ausdruck der Dankbarkeit an die Tausende . jüdischer Kriegsbeschädigten. Die Beratung und Unterstützung d^r verwundeten und erkrankten jüdischen! Frontsoldaten und der Hinterbliebenen der j Gefallenen im Verkehr mit den Versorgungs-Behörden gehöre zu den Aufgaben der Kriegsopfer-Versorgung; diese sei aber damit jeeineswegs erschöpft. Bei der materiellen Versorgung sei grundsätzlich festzustellen, daß der jüdische Frontsoldat von 1914—18 esj nicht nur als seine selbstverständliche Pflicht erachtete, seine Heimat zu verteidigen, sondern auch seinem Judentum Ehre zu machen und auch diesem gegenüber seine Pflicht izu erfüllen. Es sei deshalb Ehrenpflicht d|er gesamten jüdischen Gemeinschaft, sich j weitgehend für die Kriegsopfer-Fürsorge leinzusetzen und ihren Dann durch materielle Unterstützung zu beweisen. Eine Schicksalsgemeinschaft wie die jüdische hätte gajiz besonderen Grund, hier ihre Dankbarkeit zu bekunden. Die Betreuung der Kriegsopfer könne nur auf einer breiten Basis verwirklicht werden. Die Wahrung der Belange unseres Bundes, die im Wort Kameradschaft ihren Ausdruck finde, fordere Diszilin, Gemeinschaftssinn, Einsatzwillen und Hilfsereitschaft gegenüber allen Kameraden und den Hinterbliebenen unserer Kameraden- Es — sei Pflicht aller Kameraden, mitzuarbeiten an dem großen Werk der Versorgung und der Fürsorge für die beschädigten Kameraden und die Hinterbliebenen unserer Gefallenen. Darüber hinaus müßten Mittel beschafft werden, um auch bedürftigen Kameraden, praktische Kameradschaft zu erweisen. Der Referent führte aus, er könne sich nicht denken, daß auch nur ein Jude, wenn ihm die Notwendigkeit der Kriegsopfer-Betreuung vor Augen geführt werde, uns seine Unterstützung versage. Es . müsse sofort eine großzügige Tätigkeit entfaltet werden, da die Not in Kameradenkreisen sehr groß sei. Sämtliche Ortsgruppen müßten einen Kriegsopfer-Fond anlegen und hieraus die in ihrem Bezirk wohnenden Kriegsopfer und bedürftigen Kameraden unterstützen. Keine Gemeinschaft sei so gefühlsarm, daß sie nicht dankbar sein kann, .und keiner, an den wir herantreten, sei so arm, daß er nicht noch Aermeren helfen kann. Der Landesverband-Kriegsopfer-Fond wurde am 5. Juli 1937 gegründet. Die Verwaltung desselben liegt in den Händen des Kam. Moritz Lindauer. Nach diesem Appell des Kam. Emrich wies der Kriegsopfer-Dezernent des IL. V. Württemberg-Honenzollern, Kam. Wfily Gideon, nochmals auf die Notwendigkeit hin, -größere Mittel zur Behebung der Not bereitzustellen. In einer ausgiebigen Aussprache, an der sich alle anwesenden Ortsgruppen-Vorsitzenden beteiligten, fanden die .beiden Referate zustimmenden Beifall, und es wurde beschlossen, daß eine großzügige Sammelaktion zu Gunsten der Kriegsopfer und bedürftigen Kameraden sofort in die Wege geleitet werden müsse. — Mit Worten des Dankes für die Bereitwilligkeit aller Kameraden, an derti Werk mitzuarbeiten, schloß der Vorsitzende die Sitzung. besten Händen ist, und daß ihm, wenn möglich, auch geholfen wird. Ich ritöchte nicht als Lobredner des Kam. Pollack heraustreten, drum, lieber Schild! wenn Du meine Mitteilung für Dein Blatt verwendest, dann lasse bitte meinen Namen fort. Mit kameradschaftlichen Grüßen bin ich Dein getreuer Kam. Fi H. Berlin und Mark Ortsgt; Prenzlauer Berg. Dienstag, d. 27. Juli 1937, abends 8.30 Uhr, in den Berolinaisälen, Schönhauser Allee 28: Kriegsopfer- Abend. Referent der Kriegsopfer-Dezernent des Landesverbandes Berlin und Mark, Kam. fegierungsrat a. D. Adolf Bloch. Westdeutschland Krefeld. Am Sonntag, dem 11. Juli veranstalteten wir unsere diesjährige Kriegsopferfahrt. Sie führte die Mitglieder der Kriegsopfer-Abteilung durch die landschaftlich schönen Gegenden des Rhein- und' Ahrgebietes und brachte den Teilnehmern einige Stünden der Erholung und Entspannung. In Bad h^euenahr wurde dann das Mittagessen eingenommen und dann in kleineren Gruppen die Sehenswürdigkeiten des Ortes und der nahen Umgegend besichtigt. Kam. D a n n_en be rg begrüßte die Teilnehmer und sprach allen an der Vorbereitung der Fahrt Beteiligten, sowie den Kameraden, die z. T. trotz starker anderweitiger Inanspruchnahme sich und ihre Wagen für diese Fahrt zur Verfügung gestellt hatten, herzlichen Dank aus. Kam. Ullmann brachte dann in launigen Versen den Dank der Kriegsopfer für die in vollster Harnfonie verlaufene Tour zum Ausclruck. Baden Pirmasens. Zur Unterrichtung unserer Kameraden über Versorgungssachen veranstalten wir von Zeit zu Zeit aufklärende Versammlungen. Eine solche Versammlung fand am Donnerstag, den 24. Juni im Restaurant Mayen- (Kam. Jena) statt, in der der I. Vorsitzende der Ortsgruppe, Kam. Ernst Baer über das Schwerbeschädigten-Gesetz. referierte. Daß für Veranstaltungen dieser und ähnlicher1 Art Interesse vorhanden ist, bewies die starke Beteiligung. 1 ' l*"1 rünfeld-^Atmmer- ) Landeshu er leinen und febildwetwrei F.». 6R0NFELD . Berlin, Leipziger Stnfie 20-22, KurfOrtte^damm 227 « Min, Hohe StraBe 77 78 erka 3