Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 21 (21.5.1937)
- Date
- 1937-05-21
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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- Joab 3× ep/1005321
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Joab, der Feldherr „Davids Arm und Schwert“. Im ,.Schild" wurde eine Sage aus dem Ma’aße-Buch wiedergegeben, die sich mit der Gestalt des Feldherrn Joab befaßte und zeigte, daß selbst im mittelalterlichen Ghetto in einer Zeit, die unsere Vorfahren dem Waffenhcndwerk fernhielt, bei ihnen die heroische Ueberlieferung noch lebend'g war. Aber die Gestalt Joabs ist es wert, daß man ihre Taten geschichtlich würdigt. * König David hatte von seinem Vorgänger Saul ein großes Ziel übernommen, die Einigung der Stämme Israels und Judas, und er mußte während des größten Teils seiner Regierungszeit -zur Erreichung dieses Ziels erbitterte Kämpfe ausfechten. In diesen Kämpfen tritt die großartige und dustere Gestalt seines Feldherrn Joab hervor, der „Davids Arm und Schwert“ blieb, ein Recke, der an die großen Gestalten aller Heldensagen erinnert. Joat> i wird immer bezeichnet als der Sohn der Zeruja, einer Schwester Davids, war also der i’Neffe des Königs, in ihm verkörperte sich, wie Elias Auerba-ch in seinem hervorragenden Geschichtswerk „Wüste und gelobtes Land“ es ausdrückt, die Macht-Idee und Staatsräson, mit David als Spitze, rücksichtslos und unerbittlich, unbeschwert durch weiche Gefühle und diplomatische Rücksichten, mit Achtung/ Achtung/ . Versorgungsberechtigte im Ausland laufen Gefahr, daß die Weiterzahlung ihrer Versorgungsgebührnisse — auch wenn der Ausländsaufenthalt durch den Herrn Reicbs- und Preußischen Arbeitsminister genehmigt ist — eingestellt' wird, wenn sie nicht dafür sorgen, daß die ihnen zngestellte. Jahresbe- .schelnigung — ordnungsgemäß aus gefflUtund durch das zuständige Deutsche Konsulat beglaubigt — zu dem vorgeschriebenen Termin dem zuständigen Versorgungsamt wieder vorliegt. eherner Folgerichtigkeit. David hat ihn I nie geliebt, ihn eher gefürchtet, doch "entbejjTen konnte er ihn nie. Er blieb dem .Könige treu, auch wo der König sich selbst nicht freu blieb; er stieg mit David auf und ging mit seinem Tod zugrunde, er lebte für David und_starb — durch David. In dem Kampf mit dem Aufrührer Abner, 4 den Joab für "David führte, besiegte er Abner in der Schlacht „beim Teiche von Gibeon“. Hier fiel durch Abners Hand Joabs Bruder Assahel, ein schöner Jüngling, „leicht au Fuß wie einer der Hirsche auf dem Felde“. Als sich dann David mit Abner versöhnte, konnte Joab diese Tat nicht verwinden und tötete Abner aus Blutrache.. David nahm ihm das zwar übel, aber er wagte nicht ihn zu bestrafen, denn er meinte, ..diese Mänfier, die Söhne der Zeruja, sind stärker als ich“. Als David dann König von Gesamt-Israel geworden war, fehlte ihm noch die Stadt Jerusalem. Er schloß sie mit einem Heere j>ein, aber er konnte sie nicht erobern. Die Philister bedrohten ihn von der anderen Seite, und er geriet in die höchste Verlegenheit. Auch daraus befreite ihn Joab. Ihm war es aufgefallen, daß die Belagerten trotz der Besetzung der außerhalb der Mauern liegenden Gibont|ue!le keinen -Mangel an Wasser hatten, er ging diesem Ratsei nach und fand seine Lösung. Er entdeckte einen unterirdischen, in den Felsen gehauenen Wassergang, dessen Oeffnung im Quellbecken des Gibon nur bei niedrigem Wasserstände sichtbar war und dessen oberer, mit Stufen ausgestatteter Teil in der Burg endete. Durch ihn gelangte Joab in die Burg und überwältigte sie. Zum Lohn dafür wurde Joab ganzen Heeres ertj; Joab unternahm Davids zu reorgap genden biblischen Heer von etwa 4 „Gibborim“ (Helden kam das „übrige Ergänzt wurde i stäische Kerntrup werfung der Phi es nun, die Heeresmacht isieren. Nach den vorlie- Angaben stellte er ein 000 Mann auf, die als ) bezeichnet wurden, dazu Volk“, etwa als Landsturm, is Heer durch eine philie, die nach der Unterster aufgestellt wurde. Sie zum Oberbefehlshaber des annt. bewährte sich trefflich und ist als „Kreti und Pleti“ auf die Nachwelt gekommen. Diese Truppe bestand noch etwa 200 Jahre nach dem Tode Davids und Joabs. Joab hatte in dieser Zeit nicht nur die Philister unterworfen, sondern auch das Westjordanland, und er hätte noch weitere Siege erfochten, wenn nicht politische Erwägungen David davon abgehalten hätten, weitere Kriege zu führen, um noch Phönizien zu unterwerfen. Fortsetzung folgt. *lln v inA-Z Altpapier ] Adolf Ntiftanlel N«. Am kauft mH Im iS / «NM f-Aarantla [ Ankauf ] Jtpapier £? ERMANN BEYERSD0RFF HEI SWM,Ko<ktr.S4i oster OtrutM Elutanpfia 4 SOtfl TeL 17717» [ A nt ober eff ing 1 AcMnm! Reparaturen. Ah-, Nra-> Batterien nen o. rar Mi!■*. K98tTi / Kftpcsfck. R^fnaduMidta erkauf preiswert, late. 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