Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 51 (18.12.1936)
- Date
- 1936-12-18
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Detember MM J ' - BttS^Up Re. 51 - Sette , ... .- 1—-:— --- ^ci egsopfecoecforgu ng, Bon Kam. Ob^rlandrsgerichtsra Ueb«r die Einordnüng der Kriegsopfer über die verschiedenen Bestimmungen für Liersorgung. Dertretunz und Betreuung herrscht in weiten Kreise i. selbst in den SJtrci (cn ehemaliger Fronlsol »aten. also auch serer Kameraden, vielfach grotze llnkenü Nachstel^nd soll daher |in möglichst fna^ Zusammenfassung einj U geben werden. Einleitend mutz mein sich darüber klar eberblick hierüber und ihre unnir. per ge per den. welcher Personemreßs von dem Begriff „Kriegsopfer" umfastt «riird. In erster Reihe vetstehlt man unter Kriiegs- »eki opfern.diejenigen früher;n Angehörigen Deutschen Wehrmacht^ b< I denen eine Di nst beschädigung durch gösunt heitsschädigende Lin Wirkungen bei militärische i Dienstverrichtu, gen lifo Art an c n. die ger oder durch einen wä»rcn>> der Ausübung des Militärdienstes erlittenen Unfall oder durch die dem Militärdienst eigentümlichen Vergäll niffe herbeigeführt worde r ist: dies sind z. D. die durch Berwondungen aller Kriegsverletzten und die durch Erk tumjen im Dienst Kriegsbeschädigt Fenärr gehören zu den Kriegsopfern Hinterbliebenen früherer Angehör der Deutschen Wehn «acht. und zwar insoneit als der Tod des Hel resa «gehörigen die Fi lge i einer Dienstbeschädig» ng st. Zu diesem fs >ersonenkreis gehören clfo i B. die Mit» en. l Waisen. Eltern und Grltzeltern (unter Dm I ständen auch Adoptfv-, Stief und Pflcge eitern) gefallener deutsch«r Loldaten, ebenso die genannten Hinterbliebenen, falls der . od eines Heeresangehörigen auch nach Beendigung des Krieges als «folge seiner Dienstbeschqdi; gung eingetreten ist , Ferner sind den Kriegsopfern alle dies gen Personen glcichgestell, denen soziale sorge im' Sinne des Reiclisverforgungsgefetzes zugebilligt ist. Hierzu gehören z. B. die Per lonen, welthe auf Grunl, des Altrentner ze | setzes, des Kriegspersone> lschädengesehes. ies Wehrmachtsversorgungsgel etzes und des Be j sahungspersonenschädengesehes versorgt werd I) Bon Kriegsopferocrsorgung ist imcher! nur dann zu sprechen, wenn aus Grund stiminter staatlicher Gesetze, , Reichsversorgungsgese ifs [ .Personen vom Staate! renten oder sonstige v egsopfecoecfcefung a. fc. D r. R ose nth a l-Derlinj Leiter der Kriegsopfer, bteilung der Bundesleitung. ieii ze willigte z. B. Heilbehandlung, scher Hilfsmittel, gewährt werden. Hüter Versorgung in tiesehi sind also immer nur des Staates an di auf Grund bestimmte ge etzlicher Beftimmutt gen zu verstehen. Der Unfang dieser Leistui gen des Staates wild ei sichtlich, wenn mi n sich vergegenwärtigt, oatz das Deutsche Re ch für die z. Zt. von den Bcrsorgungsbehörd >n gezählten rund 1.5 Millionen Kriegsopfer Iw insbesondere les den vorerwähn! en gezahlte Gel om St wate h B c r f r g st n g s l e i st u n g Gestellung orthop Fühfrhuisde für Blinde us Kricgsopf technischen Si die Leistung!« e Kriegsopf einschl. der erfordcrli> bon im Haushalt über 1 Mi Iahr eingesetzt hat. im Artikel des Berfas sale — Pflichten" im 9. 10. 1936 gebracht Berwaltungskostgn liarde RM. Einzelheiten hierzu s:i „Zahlen — Schit Rr. 41 vo>> ers: „Shild" worl en). 2) Wenn von K r u n g »gesprochen wird, schiedene Matznahmen öffentliche Fürs für Hilfsbedürftige e grundfätzen über Borat« der öffentlichen Fürfoqg vate Betreuung Die öffentliche Fürsorge und Kricgshinterblicbefi tigen tunlichst in den und feine unterhaltsbLr den Lebensbedarf selbst auch drohend« Hilfs! gend verhüten, und die die Gesundheit halten. Auch soll und Umfang der Hilf!« bensverhältnisse Rüäsish Die Fürsorge darf 'Berkirauch oder der Bermögens (bei Ehelcist, 6000.—), eines angem kleinen selbstbewohnten abhängig gemacht we Vermögenswerte sollen erhalten bleiben. Die «eg so inbeyriffen. Einmal dse rg u nach auch Pe sopferbetrc« sind darunter veg des Staate i tfprfchend den Reich' ssetziing. Art und Ma e >Hid dann die p r der! Kriegsopf« füje Kriegsbeschädigte e soll den Hilfsbedür! Stand setzen, für echtigten Angehörige!« zu beschaffen. Sie sofl b dürsfigkeit v orbe zwar durch Matznahmer «d Arbeitsfähigkeit Möglichkeit bei Ar! auf die früheren Le t genommen werden. nicht vom vorherige, i rwertung eines kleine« l cn etwa höchstens RM Offenen Hausrates, «ine Hausgrundstülkes ufw den. Derartige klein eben als Rotgrofche, sozial^Fürsorge llaxhe ALLIGATORS d a i sind gwti lodcrwaren VERKA JFSO UNSERE Berlia. Tao««t*icQ»tr»i* 1« Hambor|. Jonlfarartlet 43 K«)ln a. Rh-, Hoh«ttn»< IIS E > a. ÜabeAilrili 10 Wappattal-abwM I. ESCHÄFTE. Ems, Ab Haaptbshahof Bocjiao, Kortaaitrtl« Pml htft N. M., Rotaaikt Z%oUik, Offeobsch ». M. Hssoftsträfe* fü der «inen Kriegsbeschädigten umkatzt auch die Fa milienmitglieder, deren Ernährer er gewesen ist oder ohne di« Dienltbeschadigung voraussichtlich geworden wäre. Borastssetzung für die Geioährung der sozialen Fürsorge ist natürlich, dah die Notlage mit der .Dienstbeschädigung oder bei Hinterbliebenen mit dem Verlust des Ernährers zusammenhängt. Nach den Reichsgrundsätzen hat die soziale Fürsorge' bei Beschädigten das Ziel,, sie tunlichst wieder er «oerbsfähig zu machen und dem Wirtschaftsleben zu erhallen: den Kriegesrwitwen soll die Fortführung ihres Hausstandjes und die Er Ziehung und Ausbildung ihrer Kinder tunlichst aus eigenen Kräften ermöglicht und den Waisen die Erlangung einer ihren Fähigkeiten! angemessenen Lebensstellung erleichtert wer i den. Die soziale Fürsorge fostl auch die Be schädigten und Hinterbliebenen nicht nur in 'den Bersorgungs- und Fürsörgeangelegenhei! ten. sondern auch in ihren Familienangelegen Heiken beraten. Die öffentlichst Fürsorge wird von den Landesfursorgeverbiänden und den Bezirksfürsorgeverbänden durjl, die Fürsorge ' stellen ausgeübt. , i Zur öffentlichen Fürsorge siijd auch alle Matznahmen zu rechnen, die Kriegsopfern, insbe sondere Tchwerkriegsbelchädlgten, besonderen! Schutz oder besondere Vergünstigungen gewül, jren. Als besonderer Schutz kqminen ,. B. die Bestimmungen des Zchwerktiegsbelchädigten ljgesetzes in Frage. Hierüber hat der Berfaiier ausführlich im „Schild" Rr.<28 vom 30. 7. 1936 in dem Artikel: „Die Rechtsstellung der Schwerkriegsbeschädigten" der chtet. Bei den besonderen Vergünstigungen sind auch. die vorzugsweise Abfertigung bei allen : Behörden, verbilligte Fahrten bei den Ber kehrsunternehmungen. Steuefoergünsiigungen u. ä. zu erwähnen. Daneben geht die weitere zusätzliche Fürsorge für Kriegsopfer als | Betreuung durch private Verbände. Unmittelbar nach dem Kriege bildeten sich im« grotze Reihe von Kriegsopferverbänden, welche die Kriegsopfer nach politischer, religiöstr und sonstiger Zusammengehörigkeit sammesten. Da eine Trennung nach Rassen damals nicht bestand, waren die jüdischen Kriegsopfcsr in den meisten! dieser Verbände je nach ihrer Einstellung vertreten. Alle diese Verbände»hatten neben Beratungsstellen auch Einrichtungen für Unter stützunge» aller Art. Sterbegöldversicherungen unb ähnliches geschaffen. Nach dem Umbruch ' im Iahre 1933 wurden sämtliche arischen Kriegsopfer in der National-Sozialistischen Kriegsopferocrsorgung r. D. zsusammcnqefatzt. Die jüdischen und niihtarischen Kriegsopfer im Sinne der Beamtengesetzgebung wurden vom! Reichsbund jüdischer Frontsoldaten in leinen Kricgsopfcrabteilungen zur Betreuung über ' nommcn. Diese Betrcuunä' der Kriegsopfer durch Organisationen ist naturgechätz «oeit ver-! sönlicher als die amtliche Fürsorgetätigkcit. »Autzerdem werden zusätzliche iUnterstützungeü durch Geld- und Sachleistungen an bedürftige Kriegsopfer hurch die Orgaifisati^onen aus eigenen Mitteln gegeben. Der! Reichsbund jüdischer Frontsoldaten verioendet hierzu eigene Mittel und erhält ferner für die ihm erwachsenden grotzen Kosten seiner Kniegsopfer-Orga nisation aus allgemeinen Mittcjln der Juden in Deutschland Beträge zur Berfützung gestellt, da ja die Kriegsopfer über den Mitgliederkreis des Bundes «oeit hinausgehen tKriegerwitwen. Kriegereltern. Kriegerwaifen!) i und diese zusätzliche Betreuung der Kriegsopfer «ine allgemeine Aufgabe aller Judenj ist. die voiv Reichsbund jüdischer Frontsoldaten auf Grund seiner Erfahrungen und Sachkenntnisse auf diesem Gebiete seit seiner Gründung im Iahre 1919 wahrgenommen und in den letzten Jahren besonders ausgebaut wordein ist. Die vom Reichsbund jüdischer Frontsoldaten zur Verfügung gestellten Mittel werden zum geringen Teil durch die kleinen Mitglicjdsbeiträge der Kriegsopfer aufgebracht. fern«ir durch freiwillige Spenden, durch Büihsensammlungcn und durch den Vertrieb vors Kriegsopserspendenmarken. ' Auch die Erhaltung der Stcroegeldansprüche der aus den allgemeinen Kriejgsopferverbänden ausgeschiedenen jüdis^n Kriegsopfer konnte durih Verhandlungen und Vereinbarungen mit der Nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung und der Dersschetungsgesellschaft erreicht «oerden. indem der Reiihsbund jüdischer Frontsoldaten diese Sterbegeldversiiherung für die aus den Kriegs»pferv«rbänden und dem Knffhäufer ausgef<died«nen Versilberten übernahm. Die von ^den iubifdjcn Kriegsopfern in den früheren Verbänden gezahlten Beiträge zur Sterbegeldversicherung sind dadurch erhalten worden:! nahezu 1000 iüdislhe Kriegsopfer wurden in die Sterbegeldoerficherung de» Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten übernommen. Die > durch die Versicherung zur Auszahlung gelangende Sterbeieldfumm« beträgt im Regelfälle M. 100.—. Da diese Summe bei ordnungstnätziger Meldung meist bereits «oenige Tatze nach dem Todes! all zur Auszahlung gelangt, haben die Hinter! liebenen eine sehr erwünschte Hilfe für die er teil notwendigen Ausgaben nach dem- Todes' alle. 3) - Inter Vertretung von Kriegs opfern versteht man die Wahrnehmung der Rechte von Kriegsopfern in ihren Verlorgunsangelegenheiten bei den zuständigen Fürfor ie-, Versorgungsbehörden und Verfor gungsz erichten. Für diese Vertretung besteht auchei «e genaue gesetzliche Bestimmung. Wenn ein Kr egsopfer sich nicht selbst vertreten will, so sink zur Vertretung der arischen Kriegs opfcr «usschlietzlich Mitglieder der National sozial stifchen Kriegsopferverlorgung 'und des Reichslündes ehemaliger Berufssoldaten, zur Vertre ung der jüdischen und nichtarislhen Kriegs >pfer a u s s ch l i« tz I i ch Mitglieder des R e i ch s b u >« d e s jüdischer Frontsoldaten zugelassen. «Ersatz des Reichs« rbeitsminijtcrs wom 27. 6. 1934 Reichs« erforgungsblatt Rr. 8 vom 5. 9. 34t. Jg dei>en Fällen jedoch nur. soweit sie von den ge annten Verbänden mir der-llebernabme von tertrelungen allgemein b e a u f trag« sind. Ferner dar« jeder zugelassene Rechts, nwalt sowie der Ehegatte und Per sonen. die mit dem Antragsteller nahe vcr wandt oder.verschwägert >ind. als Vertreter zugelas en «vctden. j Die sachkundige und ordnungsmätzige Per trctun« der Kriegsopfer in ihren Bekforgungs angele enheiten ist von ganz besonderer Be deülunz. da ja die grotze Zahl der in Frage komme «den - Bestimmungen und die Herbei schaffu «g des erforderlichen Materials dem Nichts« chmann die - Bearbeitung von Versorgung» achen ganz besonders erschwert. Ilm nur einen ganz summarischen Ilcberblick über die zu de irbeitendcn Angelegenheiten zu geben, seien s rlgende Angelegenheiten, die am häutig sten v »skommen. erwähnt: Anträge auf Ren tenerb'hung bei Verschlimmerung des Dienst igungsleidenstaneue Anträge au» Ren illigung. falls* er Kriegsbeschädigte bis beschüt tenbeu her nich keinen Antrag gestellt hatte oder die Folge« seiner Dienstbeschädigung e«st jetzt einen tentcnbcrechtigten «s,rad' erreichen «min! Spendet unfererf Kriegsopjern! j ÜBerweifungen erBeten auf j PofifcBecBBontOi Berfin 140208 ReicBsBund jüd. Trontfofdaten e. V. | (KriegsopferaBteilung) bestens 25- Eriverbsminderung:: Anträge auf Heilbehandlung einschlietzlich der Bewilligung von Kuren: Vertretung bei den Fürsorgestellen, in den verschiedensten Einzelanqelegenhciten: Anträge auf Hinterdttebeneiwersorgung beim Tode eines Rentenempfängers: Anträgeauf Elternrenlen und Ellernbeihilfen: Vertretung der Schwerbeschädigten in ihren; Kündigungsängeleqenheiten: die gerade fürJ— Kriegsopfer in letzter Zeit oft errorderlilhen \ Anträge auf Genehmigung des Auslands , aitfentbaltes und bezüglich der Ttansferierung i nach Palästina oder "Illeiterzablung von Ren! ten im Inlande bei einer A>isivander»i«g und > vieles mehr. ', , In allen dielen und den ion>l möglichen Fällen der Bearbeitung von Versorgungsan 'gelcgcnheitcn tvnnen die ötriegLop'er vor Schaden bewahrt werden, wenn sie sich ver trauensvoll von ihrer D rganHation. d. b. nlu; für die jüdischen Kriegsov'er vom Reichsbund -, jüdischer -Frontioldalen. beraten und vertrete» lassen. Der Reichsbund jüdischer Front-oldaten! lieht es als seine vornkbmste P'Iichl an. intamcrgdsch«r«t!icher Treue seine Iricgsbenturdig - ten Kameraden und »-ie Hinterbliebenen seiner! 12 000 gefallene» Kameraden nach bestem Kra'len und bestein ÄlllHen ui betreuen .und! zu vertreten. - , -! Andereziseils mu>z der Reichsbnnd jüdi'cher! Frontsöldalen auch voi«^ n 1 i e n jüdische»! Kriegsopsern erwarten. d«tn ne >i>!> der Kriegs opierorganiiation anichlieszen unk dies n.chl eril in einen« Augenbliä tun. wo >iesecherl Helle benötigen. Auswanderung — Einwanderung «! Fünfzig Jahre Auswanderung. Die Universität Columbia in den Vereinigten Ttaate, veröjfentlicht eine Ttatiitit über die Ans wander ng aus Europa in den letzten fünfzig Jahre» - Danach baden ' 19 300 000 Auswanderer wahrenl dieses Zeitraum; Europa oerlanen. 16 700 ( 00 oder 86,7 Prozent Netzen sich in Nord und T> damerita nieder. Die .Vereinigten Ttaalen allein n chmen 9 300 000 auf, die in der Hauptsache aus Ro d Europa tamen. Aus Tpanien, Portugal und Jl, lien siedelten -silh 5 700000 in Tüdainerita an wahrend 2 6000M ihre Heimat in der übrigen Welt sa iden. * ■ Ziffer» von der Auswanderer-Betreuung. Pari« «ITA». Obwohl die Zulassung jüdischer Auswan >«rcr aus Deutschland in die verslhiedenen Einwant erungsländer . wachsenden Schwierigkeiten begegnet die eine entsprechende Rückwirkung auf die Hil! barbeit der Hins- Jca Emigration Ailoriation - Hicem» aurüden, bewege» sich die Zahlen der von der Hicem auf der Wanderung betreuten Ausnmnl erer iniutlleigender Linie. So «rianderteN mit Uni -rjlutzung der Hicem im j Juli d. I. I8g aus Deutschland stammend« Juden aus.ö . da von nach llebersee: im ) August 22 2 , davon nfch llebersee 203: im September 2 90, davon n^ch llebersee 252, und schlietzlich im Oktober 353, von denän 266 nach llebersee gingen. Finanziell ist diese ' luswanderung durch die Hilfe der Jewish Colonisat on Association, de» Joint Distribution Committe-, de; Council for German Jewrn >md der Refr gee Eeoüomic Corporation ermöglicht worden.! Die in Monat Oktober 1936 betreuten Auswanderer verteilen sich auf i die einzelnen stimmung länder wie folgt: Palästina 120, Südamerita >8, Südafrika 46, andere Länder 2, europäisch: Länder 19. Rückwanderung 50. Es find fomi: 335 au» Deutschland stammende Juden im Otlol er eudgültig ausgewandert. Von ihnen kamen an - Hmland 112, au» Frankreich 74, aus der Tfch ichoslowakei 33, aus Italien 27, aus Oesterreick 26, aus Velgi«:« 17, aus Polen 14. au» Jug, slawien 8, au» Litauen 6 und au; an deren Lä idern 18. Aust raffelt af» Einwailberungsiand. Erft ur längst wurde im „Schild" auf di« un> Einwanderungsmögjichkeilen des Vrstifh ..... 1jjni genutzten Empire u id dabei besonders auf Australien gewiesen. Eine Ergänzung hierzu bilden die folgenden A isätze, die wir einem gut unterriihlyen Aufsatz £ tto Torbachs im Berliner Tageblatt entnehmen. „Auftra len mutz, um sich gegen Rückschläge.: auf den Märften innerhalb der japanischen Macht-!! sphare zu sichern,, alle Hebel' i> Ventzagna , setzen, seinen inneren Marl, inr -:i-;:m r.r >>g iabrilale au'nabmeiabiger zu m.ube» Dazu, wiej zur -Verleidigung iein-r langen >-»>««" l-fond«! e - vor allen« mehr Men Der australische Konlinen« zahl« , o-'-gc-nwaili-.« ungcfabr 6>.. Millionen weihe-Bewolmer, weniger als «>>rotz London. Die jabrlim. ,(>>!>! der «ne - bürten betrag« 110 O st wenn sie f.ck> ans: 130 000 Hobe, würde sich trotz geringer Sterblich keil bis Ende de. zwanzigstel J.lbr.hundcrlaus nalürlicheni ^luwa!I>-> nur eine, V:vol!erung von rund 8 Millimien ergeben. 2-ei Fortdauer der die Vevöllerungsbewegung heu:k belli»nnenden llmstandc und Triebkrä'le würde die weihe Bevölte rung im Jahre 1973 ib:en Hol crunlt mit - >2.7- 'Oy Köpfen «ireichc i, um am Ende de-^_Jahrhunderts! auf 7 -145 000 abzusinle». >'7e.,rn d.-n V>,-vö!!erungs . Mangel gibt es d.ih«r leine A.-liilfe gl »erstarlte Einwanderung. Zwar nimmt das „tot: H-rz^Au-traiiens". de: Gürtel zwisch-n der ,!one de: Sommer und de des Winlerregcnwo die jabrn.br Reidernbla.sn' menge weniger als -' > Muli ne:er betragt, zn-ei . Fünftel des .Konrintiil: ei», u zd gen'itz >st .da lropi'che Klima "Rordaustra.i.-nc- <u w.-itze Siedle, wenig anzicbead. Aber ealeio.-i i> d.-n uoirgen Teilen des Kontinents genug i r n ch l b a r e menschenleer« oder sebr dünn de v ö 11 e r t e Gebiete m i t „ n e n e b m e m ZI l i in a übrig, einem V : e l r a ch e n der. jetzigen Einwohncrzabl -Nahrung: spiel rau in zu bieten. I:» ü.-ri.ze:r leben in den Iropi-che» Gegenden Austl-a ien.' sckron letzt rund 250lXX) Äveitze. .zum Seil le:t drel «6ene rationen. Sie baden sich den »iniatilhen —:^er bältnissen so vorzüglich gnzup..s-en qewu'zl. datz ihre Gehurtetlziiser in Queensland bei aerillgerer Slerblichleit sogar Höker ist. als die des Vewolmer , der gematziglen Klimag,biete Aunralien-. 1 moderne Hngien» bat bier wie andcrwarlb Gefahren des / Tropcnlli-nas tür den - weikeu.- Menschen überw>id«7i. . . . - Auf dem australischen Arbeitsmar!, beiitül ' heute schon «in cinpsindiich.-r Mangel an ge le raten Arbeitern, besonder-.- m b-r. Eis- und Sladindustrie. Dir Ausnabmetabigteil - Landes für grötzere Maste» neuer "ndern ist in erster Linie oon for»chreile,'der .stn-nutzung , eigener industrieeller Produllwkrastc abh- "gbb r < . , grotzen Städte werden mit Iandwirl,chaNi>che» - > zeuqnisten aus de» bestehenden^ , näheren Umgebung reichlich -.ri-w». in den letzten Jahrzehnten gefammella'Erfabeunge , beweisen, gibt es in den abgelegenen andau^h.ge . . aber nicht oder M1» 1?.‘“n" für landwirtschaftliche — ibrft Möglichkeit wirklichen ^de.hens. ohne »-!> Räbe Mi:telpun!te neuer ,ndu»r,ee,.e . gewerblicher Entwicklung entstehen .