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Der Schild · 1936-12-11 · 50 (11.12.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
50 (11.12.1936)
Date
1936-12-11
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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iette 2 — ,*r. SO 11. 193g ur, Generalleutnant o. Budritzki nicht; zu tun gehabt hat. Dieser hat vielmehr beim lieber steigen einer Varrilade dem Fahnenträger de; I. Bataillons die Fahne für kurze Zeit aus -btt Hand genommen, um Tie ihm dann wieder zurückzugebenj K a r f^nni k e l st »i n ater, bei der 10. Kompagnie. gehörte zum III. «Füsilier - Bataillon, das am eigentlichen -türm garnichl teilgenommen hat und besten Saline üderdaupr nirgends erwähnt wrid. Der Tod diese; tapferen jüdischen Soldaten erfolgt« vielmehr erst nach dem Sturm im erbitterten Häulerlanipf. Auf Grund verfälschen Leitung; Artikel lief; sich sogar der 'Dichter lbeorg Freiherr von Dnherrn ' zu einem Gedicht begeistern, betitelt „Die Hahne von Le Bourget", in dem die Legende, die gleicher matzen den General und den jüdischen Fülilier umfatzt, besungen wird. General von Biidritzki hat noch vom Felde. au; -eine Berichtigung an tzie Kreuz Zeitung gesandt, in der er dadurch, datz .er den Ruhm de; Erstürmer; zurtickweist. auch die Episode mit der Fahne für seine Person al; falsch ^dargestellt entlarvt. Karfunkel stein war aber gefallen und kann» keinen Einspruch mehr . erheben. To iil denn diese falsche" Darstellung in das bekannte Ouellenwerk „Tie Juden als Soldaten". Berlin 1395. guten Glaubens aufgenommen worden, wa sie da; Ende diese; tapferen Soldaten 'der Legende preiszugeben geeignet iit. Eine weitere Legend« hat sich um Luise G r a f e m u; , frühere Esther Manuel .gebildet. jerf? jüdische Frau. die die Freiheitskriege als Ulan milgemacht hat,, zum Wachtmeister defördert kein und sich das Eiserne Kreuz erworben haben soll Hier liegt her Fall insofern etwa; ander;, al; nur die Kenntnisse und -die vorzüg- /OÄrbeilsmelbode eine; Historiker; von Bang . di; zir den- Ouellen oorstohen konnten, die hier Wahre; vom falschen scheiden Tr Moritz Stern. der Ältmeister jüdischer Geschichte. hat . in einer ar^ge;ejchne:en Arbeit über L.u i s e G r a f e in u; I in seinrr Schriftenreihe „Au; der feit der Befreiungskriege". Berlin 1935, den -wahren Bern lder falschen /Hitler entkleidet. Auch in diesem sec ll Legend/nbildur g ralide, ->. der noch zu Lebzei Ten Inhalt ist nichtinögl Beweisführung terurls muh i sei nur mnget baden Tageszeitungen an der schuld.- Bom „Russischen In 815 als erster die unwahren An gaben "der Gr-nemu; addruckle. über die Berliner .,4>o'l,sa>e ^tei: mg" bi; zu d.-n -„Rigaischen. Siadtdlalkern" oon-fngl haben die Zeitungen geholfen, die ineschjchte ' io:N weiblichen Ulanen-Wachlmeiiter zu verbreiten ilut Grund der feikungsrneldungen haben ljch sogar a-rtiiche Stellcir. wie die Peter; : burger Preuhj-he Gesandtschaft und Fürillickileilen en der Grafemu; düpieren lasten d, r Srernlchen Arbeit wiederzugeben ii h/ jeder Satz dieser vorbildlichen und de; dapigehörigei Belegma i; l O rjginal gelesen werden - Hier teÄt. wa; falsch und wa; wahr iil. Wahr ist. dah Lui'e Graiemu; ein getaufte Jüdin, die früher Estblr Manuel hieh. die Witwe eine; . geialleters Wachtmeister; war^ a i; ll l a n in;" ' M ä n n e r 11 : iS. u n g den Feldzug 1813 14 mitmachtt. «!s Kämpferin verwundet, wurde und bi; an ihr Lebensende eine Pension vom preuhstchen Siatzre bezog Alle anbeeen Angaben lind falsch-; intbekondere die Angabe der. Wacht m e i K e r ch a r gle und die Berleibung de; Eifernm-}htii|ei Tie'e Lügen konnten ebenso widerlegt werde,« wie ihre angeblicher, Heldentaten und mehrfachen Verwundungen Tie letzte ernsthafte Veröffenllichun t! in die die falschen. Angaben noch, gelaunt lind, ist da; Buck Ae-- Lbersta T.L. Ro--l ».Dir; de«k>ck>«n D«'.d:nn« > ln den Briegsjabren. 1807---1315". Berlin 1919 Ter Beria-ser Kal aber ' dann fpäten nom die A.l ril? r Stern; in der Entstechung mileifebt, bevor e. au; dieser Well «rbberpfen wurdc^ Bei dieser Gelegenheit darf erwähnt werden, .dah andereren; R o >-1, von Stern aus die -B "ege dingewi"en. nach erfolgter Drucklegung leinet Buche; bedauert hat. zwei an Vere jüdische je raut > ,,-chr in sei Buck «ufgenommen zu haben, da <rs dunml; die Ouellen nicht gelaunt babe ivergü. die Stern "che Arbeit». E; lind Sies die Gattin d. Medizinalrat; Hirsch in Bü«igvbertz und. :-le' Banfter-gattm. Amalie Beer in Berlitz, die 'ich in der freiwilligen Kranlenpstege Berdienste erworben, haben. Wer also" jetzt über de: weiblichen Ulanen Luis? Grasemu; lEstberj Manuel» uurerrichtet lein will, nrutz die diesbezügliche Arbe l von Stern gelelen babe». Auf g.in; anderem Gebiele liegt ein Fall. der "von einen; noch lebenden Beteranen von 1370 71 handelt-und der zeigt, wie eine Legende entstehen kau«. Ta erfabriingsgemäh Legenden auch nach langer Jeit wieder aufzulauchen pflegen, dürfte eo Aul fein, hier d:e Tatsachen eindeutig festzulegen " - Ter Keule ni»,1r In Bonn anlalsige Ebrenkamerad unsere; Bunde;. Mole; Bier hat im 7. Husaren-Regiment, am Kriege 1870 71 leilgenommen. Al; Angehöriger 'ac? Reg»,lent; Verein; wurde er von seinem ehemaligen Oberst, dem spätreren G e - neral d Uoi-, m einer am 19 Juni 1902 in Bonn gehaltenen öffentlichen Rede als einer der tapferste» Bonner Hularen bezeichnet, dem er bei jeder Gelegenheit Zern die Hand brücke, fälschlicherweise bezeichnet« General v. Lori dabei den Kamerad« Bier auch als Inhaber de; Eisernen Kreuwp, obgleich er diese; nicht besah. - Tufti Versehen kam einige Jahre später ,m Reichstag zur Sprache. iBergl. Sitzung, Mittwoch. 22. März 1905 Strnogr. Bericht S. 5501 B bi» 5505 B) Der fall wurde so dargestellt, als ob Bier sieinen alten Kommandeur getäuscht und -) Die einer beutl itfchrist-„Rustkij Invalid", die auch in sprachigen A»sgab« erschien ferSdHtt HB tAUSOCBttt BBCHSbUNO JOOWCHCR riWWTOOLOATEN E.V. + Ms 101418 inem Tapferen zum Gedenken Der Architekt Bernhard E 11 e n ft e i n au; Darmstastt, 1914 als Chaf-Architelt bei einer Rürnberger firma tätig, wurde im August 1914 als Ersatzreservift zum Heer^ eigezogen und kam im Oktober 1914 als Gefteiter zum 6. bai>. Res. Inf. Regt, ins Feld, da; damals schwere Kämpfe an der' Lorettohöhe bei lArra; zu bestehen hatte. Er wurde der.7. ttompdgnie zugeteilt, welcher der Unterzeichnete damals aln^ Iügführer und ab 1915 lange ^feit als Kontpagnieführer angehörte. Ellenst.-in, der Ende März zum Offizier befördert worden war, zeichnete sich von Anfang an durch besondere Tapferkeit aus! Auf Grund besonderer Bewährung bei kühnen freiwilligen Patrouillen wurde er mit der eben'» verantwortlichen wie ehrenvollen Aufgabe de; stälndigen Patrouil-' lenosfizier; betrau^ In welch besonderer Weise Ellenftein sich de; Vertrauen» würdig zeigte, da; in ihn gesetzt worden war, ergibt sich 'am besten au; dem Korpslagesbefehl de; Eenerallommando; des VI. Armeekorps vom 23. 1^. 15 und den Dwistonstagesbefehlen dev 10. banr. Infanteriei Dioilion vom "14. 8. 15 und 23. 12. 15, die hier in ihrem Wortlaut folgen! ..Siorprlagtsbksthl füi den 23. 12. 1916. Da; 6. und 8. Bagr. der Rächt vom 20.—21 Patroui.lenunternehniung den gegenüberstehenden? ein gebracht. Ich ipreche den beiden d. R. Ellenstein vom Ba! und Ofiizier-Stello. Abrih^ Regt. 8 meine besondere erteilte dem Unteroffizier Inr'. Regt^ 6 eine 'Belobig Verwundung sich nicht de gab, londern zwei Franzo bann zu seiner Truppe J?«3- »10. d«n»r. Infai Tiviiions-Tagesbesedl 1. Leutnant d. R. Elle ist am L. 8. 15 mit mehre Abschnitt Sulzkach bi; n. Drablhinderni; vorgedrungei tije Feststellungen gemacht Ich ipreche den Teilneh iur ilr munge; Verhallen etc. etc. »10. baqr. Infont Tivisions-Tagerbefetzl In der Rächt vom 20. R I R. 5 uns 3 unter stein und de; Offizier-Stell, Patrouillenunteriiehmungen o tangene gemacht und wertv, g,stellt wurden. Diele; Erg lich.n Vorbereitung und Tapferlei! au-, ezeichneten danken. Allen Tei.nebmern ich meine volle Anerle.nnüng |«T. Inf. Regt. Hab«» in 2. durch je eine kühne e.tvolle Racheichten pber ind und 2 Gefangene schneidigen Führern i Ll. r. Res. Ins. Regt. 6 vom Bagr. Res. Ins. Anerkennung aus pnd erling vom Banr. Rei. >g. weil er trotz schwerer Feinde in die H«nd m niederftreckte und -sich üöschleppte. - von der Marwitz'^. Ilrrit-Dioision. »om 14. 8. 19151 stein 7. 3. R I. R. n Begleitern vor dtm e an da; feindliche und hat dabei wp>- »ern der Patrouille |cin« Anerkennung atz;, gez Rösch"., rie-Division.! im 23. 12. ISIS.- 21. 12. IS sührif» strunz de; Lt. Ellei jeNreler; Abrih zw^i "is, bei denen 2 i>5« lle Erlundunge» aj>< mis ist der vorzüh durch Umsicht und furch: uhrung zu vef st Patrouille spreche jürUA.; Ihre Ramen werden im Folgenden der Dio. drtaint gemacht: 5. R. I. R. Lt. d. R. Eisenstein, Führer, etc. etc. gez. Rösch" Der Balaillonskommandeur Ma.or Hacker schrieb Ellenstein bei diesem Anlässe: „Ich freie «ich sehe der tapfere, Müaaee. die »,tee iheer her»»re»ge«de» Führ»ng teilgeavmmr« h»te» „» ich di» st«lz svlch: Fützeee »«d.Le^e „ter «eine« K»««««d» r» habe»". Anlählich der schweren Kämpfe de; Regiment» an der Somme am 1. Juli 18 zeichnete sich Ellenstein wieder besonder; aus. Nachdem schon am Nachmittag des 30. 6. der Unterstand, in dem er sich befand, durch eine schwere Mine eingedrückt worden war, wobei er mit dem Schrecken davon kam, beteiligte er sich am I. Juli mit dem Gewehr in der Hand an der Spitze seine; Zuge; an der Abwehr der in den vordersten Graben-eingedrungenen Engländer. Während er in gMoohnter Kaltblütigkeit in der Feuerstellung stehend die Angreifer abwehrte, wurde er durch einen Kopfschutz getötet. Etlenstein war im ganzen Regiment, da; im späteren Krieg;verlauf wegen weiterer schwerer Verluste mit dem 16. dayr. N. I. N, „Lift" vereinigt wurde, allgemein wegen seiner über da; gewöhnliche Matz weil hinausgehenden Uner schrockenheil und Tapferkeit, aber auch wegen seiner kameradschaftlichen Gesinnung besonders geschätzt. Rani t)r. Landcnbcrgcr. Ok letzte Oefeton Oes firimhrlBQBS ' WLS. Port Eliz«b«th im November. In der lüdairilanilchen Stadt Port Elizabeth verstarb dieser Tage im ehrwürdigen Alter von 104 Jahren der letzte Veteran de; Krimiriege; ein Jude. Der Verstorbene, Elia; Perl, hatte an der Belagerung Sedastopols und an den gesamten Kämpfen in den Jahren 1353 bi; 1356 aut russischer Seile teilgenommen. Er hatte. in den Armeen Nicolau; l. und Alerander; II. insgesamt mehr als 25 Jahre gedient. Für seine soldatischen -terdienste wurde er zu einer Icit, al; die Juden Nuhland; noch weit entfernt von jeder Emanzipation waren, m.t der Zterleihung der Bürgerrechte und einer Pension belohnt. Elia; Perl wurde als Kind von 11 Jahren von den Werbeoffizieren des Iaren seinen- Ellern entführt. Bei seiner Nücklehr, 25 Jahre später, lohnte er sich leinen Eltern nur durch ein tbebürtsmal als ihr Sohn zu erkennen geben. Südafrikanische Ieitungen bezeichnen Elia; Perl der vor nunmehr 42 Jahren nach der Union ge kommen ist, als eine Figur von höchstem historischen Interesse und berichten u. a. die Tatsache, datz der Greis bi; kurz vor seinem Tode autzerordenllich rüstig war und allen militärischen modernen Entwicklungen ein lebhaste; Interesse entgegenbrachle. sich selbst, unbesugterweile, al; Inhaber de; Eiiernesi Kreuze; ausgegeben bade . Es fiel dabei der Satz^: „Wie es bei den Juden mit »en Eisernen Kreuzetz manchmal, zugeht . . " ' Der Abgeordnete E i ck h o Schreiben zur Berlelung bri-ig Genera'reldmarschall geworden fkonnte jedoch eitz i, da; der inzwischeis ehemalige Husaren! Oberst o Lop als Berjchliguitg an den Reichstag zur Ehrenrettung seines einstig! geiandl batte. Es heitzl darin in.feiner Rede die Tekorierun, Tatz er sich dabei in einem habe, sei aber einzig und Schuld. Bier war näm geichlagen gewesen, d, die Brigade undnahm später rierung auch erfolgt »ei. Bie: vor v. Lo>i; Rede oo» der noch nachher B i e! m e k r n Untergebenen Blei Er bade allerdings de; Bier erwähnt.: Irrtum befunden! leln seine eigene ck<dafür vor. nn erhielt o Loö an, dah die De!oselbst bade weder j loration ge'prochen, > die falsche Daillellung unterstützt.! sei er nachher sofort zu i hmi!-ersönlich denj gekommen und habe Irrtum aufgell ä-rk. Unserem Kam Bier ist damckl; also oon seinem! alten Kommandeur eine öffentliche Ehrenerklärung zuteilgeworden, bei der sengest mit Kenntnis des Obersten z vorgeschlagen gewesen ist und e liebe Umstände nicht erhalten in allen Kriegen vorgekommen Freiheitskriegen durch den Mod! oon Eisernen Kreuzen am gerei Datz Bier sich selbst niemals Kreuzes ausgegeben hat, wird stätigt, datz er unter den Dekorie „Die Juden als Soldaten'" oer^ichnet ist Ein anderer und im Kriege 1870 71 zum förderte Joseph Binge hat ment da; E K. II erhalten i geschichte» 4 lt wurde, datz er Eisernen Kreuz nur durch unglückt Derartige;'ist Nd wurde in den; der ilererbung testen verhindert I; Inhaber de; uch dadurch been in der Schrift rlin 1396, nicht t, der Gefreite Unteroffizier be- :m gleichen Regirgl. Regiment; ck e Iu unieiem Thema gehört au-, bildung durch den Super'atio. Da; Kreuz in den Befreiungskriegen sondern ein Major von Bor 1813 erhalten. Der „jüngste" Krie Weltkrieges in Deutsch and hi:h war 13 Jahre alt und wurde verwundet. Sein Bild hängt Armee-Museum. Zahlreiche Juden haben in den Freiheltskriegen da» Eiserne Kreuz erhalt««. {m Weltkriege die Legenden- „erste" Eiserne hat kein Jude, am 18 April lsfreiwi (ige des m i l Huber, nit 14 Jahren m Karlsruher wurden Juden als Freiwillige mit 16, 15 sogar mit 14 Jahren eingestellt. Aber mit Behauptungen im Superlativ soll man vorsichtig sein. Unbestritten war der „älteste" Front- und Jagdflieger der jüdische Fliegerleutnant Jakob Wolfs au; Hamburg, per zu Beginn des Weltkrieges bereits 46 Jahre zählte Eine weitere Legende, die immer wieder auftaucht, ist die, bah in der Schlacht bei Belle- Alliance 1815 allein 55 jüdische Landwehrosfiziere gefallen seien. Diese Legende geht wieder auf eme Zeitschrift zurück «Tulamith, Iahrg. 4, Bd. 2, 3 48) »nd wurde bereit; 1906 oon dem jüdischen Historiker Philippson, der sich als erster mit den jüdischen Freiwilligen der Befreiungskriege ernsthaft befatzt Kat, in da; Reich der Fadel verwiesen. Ein legendäre > Dasein führt schlietzlich „Die Fahne rwn Lazarde", die angeblich 1914 als erste französische Fahne oon einem Juden erobert sein soll Belege: hierfür sind nicht bekannt geworden, dangen'wurde ein Gedicht veröffentlicht, das diese^Tat betzngt. Solche Heldengesänge ander falschen Stelle gereichen niemandem zur Ehre; erweisen sie sich j als zu unrecht entstanden, so schaden sie nur d«ir Gesamtheit". Wenn denn durchaus eine Fahne;mit dabei fein mutz, so sei hier noch einmal auf ibie „Fahne von Filre Champenoise" Hingewiesens oon der Generalleutnant a. D. Graf B Fink oän Finkenftein folgende; schreibt: A« tz. Tepte«der 1914, bei« »ichtlich«» Stur« de» K«ise»-AIe»,»dee G,edeiSre»adier» **«»- Xe. 1 d»rch die Wilder »»» Före- - Cd««»euoise ergriff »er Ei,jtdri,e-Frei»>IIi,e Füselter S « « , e I s» » »er g. K»«p«,,ie. »,chd«« der A«d^,t»ä^r. »-, Fütz.rtch F r tz . ,. der Re ll« »,» »er Horst «lt de, F«h»r de» Aiselier-B«t«ill»»» t, der Heu» gef«Ue» »ur. »lese F»h»e »üd stürmte «:, ih» »»r»i t»! Weuige Mchute, spüre» ereilt« ch» >«« gleiche Schicks«! k Er >»«r der ei»,ige Loh, ei«:* Wit»e. Die Xtme« ktt drlde, «»»fer«» Fehueutre^r si,d ,, ihre« etzreide, Gedicht,!» «,f ei«, sUderoe, F«h»e»ri», ei»,e»»ieet. fs. Schild, 1933. Rr. 15). Die Dok»mente der Pflichterjüilung jüdischer ^Soldaten >m Kriege sind zahlreich. W i r drauchenkeineL egenden Deshalb müssen pir sie zerstören, wo wir ihrer habhaft werden Wir sind e; dem Andenken aller seit 1813 gefallenen jüdischen Kameraden schuldig, dafür zu sorgen, datz der Schild, den unser Bund über sie hält, fleckenlos bleib« Grundsatz« der EiawaudeniuaspoNlitz aus dem Panimeridanischen Kongrctz. ,IT«.) UM»»» «lr.,. Auf der F,i..^. konserenz der Länder de; amerikanischen Konliinni; hielt der argentinische Auhenmtnister Lama <ine grohe Rede, in der er sich auch mit dem 2 i n. Wanderungsproblem be,atzte. Der Mmiistr erklärte, r, sei notwendig, datz eine gewiiigh, von Eniwanderern in den südamerikanischen Landern zugelasfen werde, doch mühten die Eimv mHerei ein gewisses kulturelle; Niveau besitzen, u -. i(,m Analphabeten fein, auch dürfe e; sich ni g um Menschen handeln, die mit destruktiven Joe >, in siziert sind. Berufung nach Stockholm. lITA.) Ltvckh»!«. 27. November I , neu , gelchaffene Lehrkanzel für Psizchologie ader Universität Stockholm ist Pros. Tavid Katz verliehen worden, der früher am p'ntiolo gischen Institut der Universität Sötting. und der Unioersitäk Rostock tätig war. Prof Katz, der 1884 in Kassel geboren wurde, ist insbel, >ideie durch seine Untersuchungen über Bibrntinn-dewegungc» und „Studien zur Kinderpsni>i.-'->,,je-- beiannt geworden. Warsch«». <ITA.) Der Korps-Kommandani oo, Lemberg, General Tokarzewski, hat j!e, trekrr des Verbandes polnischer Studentc. ,ur Verkeivigung der Ehre Polens zu sich ^fen und ihnen seine Anerkennung für den Kamps ausgesprochen den sie gegen die Erregung -udrn seindlicher Erzesje führen. Wien. Der ehemalige Direlkor der Wien Uni oersitätisbibliothek BundeskuUurrat Hvfral P. e'lar Dr. Frankfurter ist Mit dem Ko :r kreuz de; österreichischen Perdienstorde:: ' pagezeichnet worden." * Dir Juden in Persien. Rach einem Interview der ITA. mit p-rm hohen Konsulatsbeamten de; Iran tPerl-e-?, er? freuen sich die im Iran lebenden 50000 Juden, gleicher Bürgerrechte und völliger Freibeii. ganze Reihe beUeiben Regierungsstellen r. den Diensten der Ministerien für Verkehr, imi5-^rtschaft, Handel und Finanzen. E; gibt im Iran auch eine jüdische Einwanderung. Da- Land" hat in den letzten Iahzen seine Iprt u>ii(h<n Auswanderern aus Afghanistan, Nutzlam und Deutschland geöffnet. Auswanderer au; Te^lschland haben Arbeit beim Erziehungsminiüeiium, einige auch in Krankenhäusern gesunden. Für ju dische Einwanderer bestehen keine Beschra-Iungen, fall; sie eine« Beruf und eigenes Vermöge,!!iaben. In de» Krankenhäusern sind auch jüdisch.- Aerzte tätig, die von iranischen Hochschulen gradpieil wurden. Im. iranischen Parlament gibt . eine, jüdischen jAbgeordneten Dr. Longdam, du ich.nllgemeiner^ Beliebtheit erfreut. Die Juden werden von der iranischen Regierung als patrioti-,i>- und louale Bürger geschätzt. » Die Wochenschrift „Deutsche Zulunfi ' i ich:e in Ihrer Ausgabe vom 29. 11. 133-j. den nachstehend wiedergegedeiien Bericht. r-.!'ei>- Inhalt für jüdische Leser von besondere' In teresse sein dürfte. „Der Voranschlag für den englische» Sl^nl Haushalt des kommenden Jahres enthält u-.i.-r anderen einen Posten X in d«r Höbe?_>» 1215 000 Mark, lieber die zukünftige -Ver dung dieses Betrages dürfte auch die kommende Haushaltsaussprache im Unterhaus keinen ,in--:.en Äufschluh geben; denn es handelt sich um einen Zusatzposten für den. Haushalt des britischen Geheimdienste» fSerret Setvicei, und es etztspricht einem alte, '-parlamenlaiiichen Brauch, datz dieser Haushalt ohne Debatte de wilsigt wird. Cs liegt nahe, die Ursache^ für die beträchtliche Erhöhung dieses Au;gabepo>I< -in dem grohen Umfang und der Beschleunigug "der englischen Ausrüstung zu suchen, die wegen der Uederwachung der KriegsmaterialhersteUung. der Werften und der Flugzeugindustrie erhöhte Vb: forderungen an den britischen Geheimdienit ilellk» wird- Aber die Verwendung dr; neuen Poiien X ist damit nicht erklärt; denn er wird in c; iter Linie für „aützerordentliche Erforternisie" zm Verfügung gestellt, und wenn heute von „autzei ordentlichen" Anforderungen an den englische» Ge heimdienst dje Rede ist, so denkt man in London zzznächft an die Vorgänge in Vorder-Asien: und zwar hier zumeist an den gesamten Bereich der arabischen Gebiete- Es ist in London ein otfenes Geheimnis, dah die Zahl der Agenten des Senel Servic ftzr die! vorderasiatischen Mandat; >md Einfluhgebiete erheblich verstärkt worden ib tie Agenten sind durchweg Mittelsleute der engliichen Admiralität und des Kriegsministeriums, und zwar Gelehrte, Altertumsforscher und Techniker aUer Art, die unü-r dem Scheine eines privaten Auient Haltes zu wissenschaftlichen und sonstigen beruslichen Zwecke, irgendeinen Geheimaustrag der Londoner Stelle, übernomm», haben. Sie sollen vor allein die Täligkett der weitverzweiglen arabischen Geheimoeganisationen ausknndschaften, di« sich oon Syrien über Palästina Irak, Translordanien, Saudi-Arabien, Aeguplen di» weit nach Rordasrika hinüber erstreckt. Ihre Tätigkeit hat sich süf die Engländer wählend der Unruhen in Palästina höchst unangenehm bemerkbar gemacht'. WushHliWplw ri* wohfflM«» merkbar gemacht TDedkuf

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