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Der Schild · 1936-12-04 · 49 (4.12.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
49 (4.12.1936)
Date
1936-12-04
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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Stttt 2 — Nr. 49 DerSMIÜ MfbAU8QEBE»i REICHSBUND JOOISCHER FRONTSOLDATEN E.V. 4. De^mbrr 193g vle Söhne Des Mattathias Oon Kriegsopfer und Ktiegsonieil jfiDifdiet Familien Funt Sohne hatte der Priester Mattäthias, der. wie das I Buc l der Makkabäer im 2. Kapitel erzählt, Israel zum Befretungskampt auf rief Fünf Brüder: Jochanan. Simon. ,Juda., Eleasar und |onathan, von denen drei als Opfer dos Ringens für Glaube und Uleimat ihr Leben hingaben. auf dem Schlachtfeld oder durch feine liehe Hinterlist. Fünf Söhne -und mehr hat auch im Weltkrieg manche jüdische Familie als Frontkämpfer gestellt: viele von. ihnei sind als Opfer des großen Ringens auf dem Felde der Ehre geblieben. viele sind als Kriegsbeschädigte, viele mit ehrenvollen Ai .Zeichnungen heimgekehrt. ÄIs mir. in den Nummern 4. 10 und 33 tbal, gestorben 1934. 1'rei Zähne der Familie bes „Schild" 1936. auf die Beteiligung Daniel Lewa (Pr. Ftie stand), Ir. Georg Cearn, linbcrrctdter jüdischer Familien am Welk Tr. Robert Leroq, tr. Siegfried Lewy, waren kriege und' gut ihre Kriegsppt'cr binmleien. Cfiipere, der Erstgenanite war im (Seneralstab muhten mir immer wieder betonen, bafi die Hindenburg 'tätig. Ruch zwei Zähne des. Kauf* Nülleilungen darüber uns zufällig und gemanns Rar! Kretschmer (Lissaj waren Offiziere: legentlich ürreicht batten, dasz die anfgestellle Zählung eine unooll ständige sei. ja, dasz Ne es wohl nie zur Vollständigkeit bringen werde. Die fortschreitende Zeit bat uns recht aeaeben. Jede unterer Verönentlichungen dieser 5|rt zieht Ergänzungen und neue Mel düngen nach sich, und es ist >o gut wie sicher, das; das Material über die Beteiligung kinderreicher jüdischer ^atnilien am Aront- Bicn't noch lange nicht erschöpft ist. Wir fühlen uns daher verpflichtet, von Zeit zu Zeit wenigitens einige Namen und Ziffern dem-Dunkel bes Bergeisens und der llnbekanntheit 4u entreiszen. um sie für eine geschichtliche Bptrach tung sicherzustellen. Mit diesen Mitteilungen steigt machtvoll die zkrinnertittg .an die Kriegszeit auf. an die ■Stimmung jener weltgeschichtlichen Tage, oon deren Atem ergriffen auch unsere jüdischen Bruder, vom Arbeitsplatz fort, oft als junge »Iriegsfretuitlige. oft auch von der Schulbank zu den /"rahnen eilten sie standen unter der groben c'enieiiifcha't des Krieges und des Erlebens. des Lebens und des Todes: fie mprschieiten in dieser i>'emeinschg'l: sie teilten thfe Leiden und ihre Freuden. fie traten die gleichen -irauazen. Anstrengungen und Entm z n - < r- , beprungen. fie wurden verwundet und fielen, iaecns oruaer an apr rronti fiel zeichneten nch aus und wurden befördert. „JU| Aufhellung Dom 24 rres war der jüngste ö ohn der Familie, der, 19 Fahre alt, als Pioni r fiel. Bon der Familie Ziegmund Lohn (Lands >erg> war auherdefn bereits ein Entel an der Front. Neben den zwei gefallenen Zähnen der? amilie Meier Oppenheim (Slfeberaula) waren zwei verwundet. Diese Familie üt eine alte Zoldatenf, milie, denn der Haler Meier Oppenheim hat < ttiv im Kurl'. Husaren» Negt.. der Großvater H rz Oppenheim gleichfalls, aktiv im Z N. 81 gedient Heinrich Hirsch (Gimbsheim» gebärt zu den (Sit ndern de: Krieger- und Zoldaten-Kameradschaft (nmbsheim. .Jur Familie Nofenlhal (Beldhauf.n: H mn.j gebärt unser Kamerad Dr. Karl Nosenthal. Rabbiner' der Reform* gemeinde Berlin, der im Felde als Frontsoldat und Offizier-Ztellvertreler stand. Die Familie zählt zwei Berlufte, auch die ü trigeu 3 Brüder waren verwundet. stellen wir das Erg/ bnis der neuen Meldungen (12 Familien rtit 60 Frontsoldaten und 9 Verlusten) mit d n Jiffern aus unfern früheren Aufstellungen;t sammen, so ergibt sich: 57 Familien haben je f ins. b. s. 285 Frontsoldaten gestellt, von beten 76 (fall 25 o. H.l gefallen sind. Laut Aufstellung vom 6. 3 1936: 1 Familie mit 9 Frontkämpfern 1 Verlust. der gleiche-feldgraue Noä deckte alle — und verdeckte o't den jüdischen Anteil, der in nicht wenigen Fallen itnennm blieb. Was iit schon votz der Lei tung des unbekannten jüdischen Soldaten bekannt geworden'-' Er erfüllte ja feine B'.tchl. die mit Selbstverständlichkeit, wenn nick-t .mit Begeisterung, getan wurde, und die darum auch einer Hervorhebung nicht bedarf Es bedarf keiner Hervorhebung, datz die! Kugel t.nd der Dienst den' jüdischen Ka me/aden eben>o tra'' wie jeden Frontsoldaten. Mag auch, wasdamals geschah, heute an hie Ferne und, in die Berge>7enheit gerückt fein, mögen auch die Angehörigen oder Nach kommen Feuer, die .damals als Zoldaten ge blutet haben oder 'ur ihre Heimat gefallen ünd. heute den Wanderilab ergreifen: wir werden ihr Heldentum nicht vergessen, wir werden es in treuem (»'»denken bewahren Kam L. N 4 Familien mit 9 Verlusten- ‘ 24 1 1935: Frontsoldaten 1936: Frontsoldaten 8 ' 1936: Frontsoldaten und und und Laut.Äussiellung vom 6. ' Familien mit 30 4 Verluhen. Laut Ausstellung vom 14 . 6 Familien mit .43 11 Verluhen. Neuere Meldungen: Hirsch itnoarshatden) Verluste Philipp schwarz .«Hoch frühen. Kr. Düren > Verluile I illioe Berta Nuszhaui i «Hersfeld» Verluste 5 Nehelka ^inasolm i Sck öulauke» Verluste David Vogel (Hebel. Bez. Kits'el) Verluste Bernhard Lichteiihei» gDüiieidor«» 'Bei Familie Lichtender i fidienen Tobn ein weiter r an einem Kriegsleiden p-r Die ,(u\:inmcit'!cili.iui rer Mitteilungen ge '.hiebt wieder nach den gleick^n (»'irtinbiätKii wie he: z:gieren frufieren Aufstellungen Abr unterscheid.": wieder iroifben solchen Milte: lungen, die genauere Angaben, auch über 'B e r I u e. entbalien. »nd iolchen, die nur die J a h l der geheilten Frontsoldaten a» geben Wieder.-m - zahlen, nur als Verluhe nicht d:e:e»i,en. die in Folge von Kriegs Verleitungen in d.-ii-Fahr ". nach dem Kriegs ende verharbeii Die L rtsangaben suchen mög- Irchst den sta-nn: und Herkunftsort der Fa _ . .. milie zu l.-erbnen: nur tu Falleuj wo dieser foldäten gehellt, von d.-neli uns ni.iit Man-.: war. gvird bet Wohnorr gefallen ( eines der Br..der r’.nint D i> ' Ergebnisse früherer Au'herl..n: : w td'„ nur itffern- "-.gszig r>: il stellen wir das Ergeh ni Pleldungen von 4 Famili ioldaten und .6 Verluhe ausunseren früheren Auf :c ergibt sich: 23 Familien haben je 6 Sieben Brüder an Fünf Brüder an der Front. Laut .'l..' ■Jbfglht:-.:: 7 Familien •. :' ,10 Verl!:>ii"' Fri-':ilg!'ioter>; u-td V..:il '.*1 uf'te:ip 2’J Fgti'.Vien I'I i > Vcrl:!':.-:i - Fre'nl'cldgti'» unk L.:;il vla-'gi-.. I; 1.1 Fgmii.eit 9 22'"ht:.: •< : Frg'itkg. lv'i vir nd V •. > . Fa>>':.':av Leon Bri-Iaü 'Verluste Laut Ausheilung vom U4. 1 6 Familien mit 42 9 Verluhen. Laus Autstellittig vom 6 3 3 Familien mit 21 4 Verluhen L-.u: Aufhellu ig vom 14 u FamUien mit 14 2 Verluhen. Hierzu tritt Bre Familie Lang (Frankfurt a M. Karlsruhe) Bei dem heutigen Ueberblick ergibt sich also: 93 Jüdische Familien stellten 516 Frontsoldaten. hiervon find 123 gefallen > (fast 25 v. H.). Wir haben sodann bei unfern Aufitelluiige» auch teilweise die Familien berücksichtigt, die je drei oder vier Frontkämpfer stellten: Laut Aufhellung vom 6. 3. 1936: 55 iFamilien mit 177 Frontkämpfern und 36 Verluhen. ' Laut Aufstellung vom 14. 3 1936: 1 Familie mit 3 Frontsokdaieu und 1' Verlust- Laut Notiz. „Die Frontkämpfer einer Kleingcmeindet', „Zchild" 'Br. 31: 7 Familien mit 21 Frontsoldaten. Verluste nicht bekannt. Laut Notiz „Die Fronltatnpfer einer Kleingemeinde", „Zchild" Nr. 33: 2 Familien mit 6 Frontsoldaten, -Verluste nicht bekannt- Nach neuen Meldungen: j Wilhelm Nosenthal (Posenst- Lazarus) ' Verluste — Neu-eld (Grimma) Verluste — Lehrer b'oldschmjdt (Nürnherg) Verluste 3 L. stein ((firofzeicholzhetm, Bad) Verluste Tannenbaum (Mansbach) Verluste Kay (Frankenberg ad. Eder)- Verluste Vachenheimer (Nüddenau b- Frankenberg) Verluste Facobfon (Berlin)! Verluste H. Goldschmidt (schmallestberg. Kr. Hefzbede» Verluste 2 Nvnarzewski (Berlin) Verluste — F« vier Fronltoldaten ftelltcrl laut Aufstellung vom 14. 8 1936: 6 Familien mit 24 Frontsoldaten und 8 Verlusten. Hierzu treten neuere Meldungen und Ergänzungen: Wolsers (Berlin W) (Korvektur) Verluste Wwe. A. Frankenberg (Blinden. < Kr. Iserlohn) Verluste steinielv: (Iosbach. Kr. Marburg) Verluste M- Nosenthal ((f/roheicholcheim, Bad» tsterluste 2 Meier Nothfels (Bebra) Verluste 2 Wolf Gottheimer (Breslau) Veriuste ,4 «Bei Fam. Goltheimer find also alle 4 Bruder gefallen). 87 Familien haben je drei oder vier, im ganzen 285 Frontkämpfer gestellt,' von denen 72 (über 25 o. H.) gefallen find. schlagen wir diele Ziffern dem vorhin genannten Ergebnis zu, so ergibt sich: 180 Jüdisch« Familien stellten 801 Frontsoldat». von denen 195 (ca. 25 o. Sj.) gefallen sind. " , - . v Wiederum ergänzen wir diese Liste durch :rüntfgifu>torn, und _ Meldungen, bei denen 5 Brüder und mehr als Frontsoldaten ausgewiestn, nähere Angaben über Verluste uswans jedoch nicht gemacht worden sind. Nach den oerschw > unterer neuen mit 24 Frontiol mit den .lifiern lellungen zusammen. nd. er Front: 1936: rontfämpferit 143* /: Fitu-ue Bern hart- Br e nsli «Hoheufglzai 'Beriu'le I . Fami.ii' Fri'.'iing 'suiibtirg- 'Verluste Familie Franke':berg -Neuling daufen) 'Verluste Fgiiiili^ Daniel Lew,-. - (Pr Friedlaud - .Verluste Familie Karl Kretichme.' <Ltini, Pofen» 'Verluste 1 Fgihilie Nosenthal (Veidhaufen, - Hannover» Verluste 2 Familie siegmund Eohn (L'andsderg. W. > Verluste Familie Wwe. D avid Frankenthal - (schmallenderg, sauerland) Verluste - Familie Heinrich Hirsch ("'-imbs ~ ■ heim, Nhein» - Verluste Farm ie Meier Oppenheim . «Ni deraula» t Verluste 2 Famil e Hopp (Berlin) Verluste — Den' ' terluiKn wurden nicht zugerechnet zwei Zähne tjk Witwe David Frankenthals.(Zchmal. lenberg», die an Krankheile, verftarben, die sie sich im Felde zugezogen hatten, und zwar Josef Frankenthal, gestorben 1921, und Julius Franken« D ie Familie Lang ih eine und zugleich Zoldatenfamilie. Angaben oorliegen. Zchon bei aus der Pfalz stammend und 1870 71 mitgemacht und starb,, mit militärischen Ehrin begraben. Zeine heben Zähne haben sämtlich waren sämtlich Frontkänzpfer. vom Afi'ang bis zum End waren bei brr Marine, einer, bat sich 1914 als 45-jährigei gemeldet. Bon dreien von \t ein Zohn zugleich mit bei he wurden zu ln Teil schwer DieK 'Verluste 1 ist dufter dem ge nach dem Kriege korben). d. f. 138 Front- 31 (fast 25 o. H.) und 1936: rontkäntv'ern und ortns. Verluste denen am 14. 8. 1936 zufamittengefahten Aufstellungen ergibt sich hier: j 8 Familien stellten je fünf, das find 40 Frontsoldaten. 11 Faistilien stellten je sechs, das find 66 Frontsoldaten. jüdische Handwertervon der jeyl nähere Bäte:. Adam Lang, hbt die Kriege 1866 3 Familien stellten 21 Frontsoldaten. 4 Familien stellten 32 Frontsoldaten. sieben. acht. das das find find wurde, als er 1395 .Hi«rzu tritt Familie aktiv gedient und die den Krieg meist mitmachten. Jwei August Lang, Worms, freiwillig ins Feld Ihnen stand bereits Bätern im Felde: verwundet. ) Earl D ach I (Heilenfirchen»! mit 7 Frontsoldaten, stellen wir die Ziffern ays diesen Zächlungen <27 Familien mit 166 Frontsoldaten) mit dem obigen Ergebnis zusammen, so erhalten wir als Gesamtergebiis: 207 Jüdisch« Familien stellten 967 Söhne als Frontsoldaten. riegsopkersdteLlung ist mit de r Betreuung der Hinterbliebenen unserer 12000 getal lenen Brüder sowie unserer kriegsverletzten Kameraden betraut. Diese Aufgabe heifit Erfüllung höchster Ehrenpflicht Spenden bitten wr auf das Postscheckkonto 140208 einzuzahlen. Vermächtnis r einst zum K.i„i,(t Das Ergebnis dieser Aufstellungen ist: 12 Familiea haben je 7. d. s. 84 Frontkämpfer gestellt, oon denen (5 ckfast 20 o. H.) gefallen find. Neun Brüder an der Frontt Wir rollen schweigend unsre Fahnen! ein [ Ij'nd künden vor den selben Tempeli stufen, Wo uns Dein Diener! gerufen. ..Herr, unser Ehrepschild blieb st:.ili'.! lend rein. Sfj lauter, daß man ihn auf jul '; Grab j Statt eines Riesenkranzes senk! könnte. <) Vater, der uns stolzes Kampfgl.; gönnte, j Begrüß' uns einst mit Deinem I densstah!" i ‘' i Arthur Silhei und ClnmuMiali im £id|t Der Ge|B|id|fs|ilireibung . Fn der Bücherei des Zchocken Berlages - 'ü 47) ist ein Band „Die Makkabäer. Eine Taf-c'. »ng ihrer (beschichte" oon Elia« Bickermaun e J' rteii Das ausgezeichnete Buch zeigt dieses »che Fuhreraeschlecht im Lichte der thefchichtswü 1 est. in der Beleuchbtng der politische t, religio«,, dä, j-,, liehen und kulturellen Zusammenhänge ihr.- Fahr kmnderls. Mit freundlicher Genehmigung K Jh! lägesgeben wir einen Abschnitt daran .. ^dei. der die' Stiftung des LhanuNahfelte; bin ,JaSs Matkabl schildert. ' *! „Zu Ende des Jahres 164, etwa Ant. T< zember, sammelte er (Zuda Maktabi) vi.-t. .g>e.- gänze Heett' und beseyte in einem H. :re,<& plötzlich Jerusalem. Um fe|ie Mäglichkei: er. solchen Ueberrafchungsersolg^; jii begieil- .. -reiz mjtn wilsen, dah die Zentralregierung i Zahn ldB die Elabtmauer Zerusaltms hat fchleii.: : - f.- sie wollse auf diese Weis: die Stadt n; in Ahhängißkeit oon der Zitadelle, der „Atta" .!: Eden dadurch aber wurde es Zuda p-er F:!i:e später Mäglich, sich so leicht in den Be . von Zerusälem zu s.-tzen. Die erste Tat des Eroberers war die Rc.r rung bet) Heiligen Stadt von bet Spuret d-- i^öaetj. biejthes und «mschliefzend die , Wtederhetsteä ~de; (öoittesdiepstes im Tempel. Es war nach n j» difchen Kalender der 25. Kislew, auf . Tag als» drei IZahre nachdem das! erste beibmfc Cp'e: durch die Nesormpartei auf penz Brand.üia: da: gebracht worden'war, als Zuda in der frühe junl ersten Male wielder das oi "Ve; oorgefchriebene tägliche Tainsdopfer in de: alte« Weile oolfzog. „Da fiel das ganze Ball a:' da; Antliy, beugte sich und s.'gnejte .himmelwar:- Fd«, der Errettung gewährt hatte". Acht feierte matz die Neuweihung he; gereinigten cklltars. Und dann, setzten „Juda und seine Boi-. u»d die ganze Gemeinde Zsraels) fest, die T »«l Altarweihe Fahr für Fahr! acht Tage um: ju ihretz Zeit,^ nämlich vom 25. ^es Monat^ hi-iei: an, Ifeiernbl za halten in Ftieude und frobi:''.—i Beginnen".! Diese Feier, nach Kirche ihr! jährliche; Weih deren Vorbild jede! ,,e(t hält, ist tut«! Ehatsultäh,! was wärtlich „Einweihung" tv utet.'; Dieser None ist aber erst seit dem ersten F.ilir hundert n. Ehr. belegt. Ursprünglich nannte ru« das Fest, eus bisher unerkannten Eiriinden. ..Sa- Hüttenfest i Zukkot) des Msnails Kislea>", ^o. z V in einem rffiziellen Zchriibtzn der palästlniche, Juden an ttze ägyptischen avm Zähre 12 4 n Edr Zudem Züdä und die Temen dieses Fist em setzten, erklätten sie sich für das wahre .Israel Darüber hinaus war es eine Tat von aeitrei chender Bedeutung: alle bisheriger Feste worein der Schrift vorgefchrt'i beit. Niemals war i» Zsrael eine , Feier von ir enfchlicher Hand ringe setzt worden. Selbst die Wtederherstellun» des Heiligtums nach dem bauylomischen Eist batte keinen Anlatz zur Festsetzung «jines Gedenk: -g. ge geben. Zudas Borgehen stellte! eine Neuerun.. bat. für die es in Zsrael kein Botbild gab. .IH'Nqege» entsprach sie igenaü dem Brauch der ckioller. E» war bei den <6riechen üblich, Hatz eine (tzenetalion ein Ereignis der eignen köefrhichte für fo ustbüg hielt, dah sie ihre Erinnerung für alle j'it« festhalken zu sollen glaubte. Zuda ahmte al a .« Einrichtung seiner, Feinde nach, zog sie aber je gleich ins Zndentum hinein. Das war der crHe schritt auf dem Weg, dessen Begehung die - biho rische Mission des Hasmonäerhauses werden -feilte: die hellenische -Sitte ins Zubentum einzufübre». ohne das Zubentum preiszugeben. Niemand teiert mehr die griechischen Feste, welche Zuda Vorbild waren. Aber der achtarmige Leuchter, wieder eb Symbol, das eine heidnische Sitte nachabmi. brennt am 25. Kislew über die Erde hin ü> Ländern, dere« Eristenz Zuda unbekannt war - ■ in Sidiney wie in New Port,, in Berlin wie i» Kapstadt. „Es ist ein Erläser,: es ist ein Reiter Zsraels". t \ Öerr oon Zerufalem geworhen, erbaufe Znbc sogleich hohe Mauern und feste Türme um de« Berg Zion, er legte Truppen in die Besestigungoi. um den Tempel zu schützen, befestigte dann a»4 Bet,Zur, welches, wie schon gesagt worde« ist- ■ den Weg nach Zerufalem vom Süden her deckte. und verantwortlich'Klr'd^^djKrtioflellen Teil Dr. Han Wollenberg, Berlin-Wilmsdorf; für den Anzeigenteil: Dr. Marw Benaki; Berlin W 50. ,^c_, Druck: BucbdruckerCi R. Sckerk, Berlin b» D.-A III. Quart 1936: 13 858.

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