Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 48 (27.11.1936)
- Date
- 1936-11-27
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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3 ritt r — «r. « 3mtxrium, vom guten Willen der rivalisierenden Mächte ab. Demgemäh habe England beute für das jüdisch« Volk als Partner nur relativen Wert, andererseits Hab« auch da; Judentum durch di« Erschütterung der roidf tigilen Positionen in der Diaspora in den , Augen der Engländer als Partner an Wert eingebüht: dies umsomehr, als die arabisch« Frage in Paläitina -dem Durchschniktsengländer als eine sehr ko-tspielige und riskante Angelegenheit erschein«. Wir geben diese Analyse der Palästina- Situation hier lediglich wieder, und zwar als zusätzliche; Argument dafür, dah d.n Belrng.-n < England» ««.eiiwärirz mit ei er Forcierung jüdischer Ein»aaeru«g?»A sprich« nach Pastina offensichtlich wenig gedient wird, dah dementsprechend eine solche Forcierung für das Judentum weder sehr aussichtsreich noch ftimmungsmähig nützlich erscheint. Der Ausgang der polnischen Initiativ« beweist dies. Dagegen konnten wir uns vor'tellen. dah. um "einen gewissen Ausgleich zu schaffen, andere, weltpolitisch weniger ervonierle Deil« de; britischen Reich«; ihre Tore weiter als bisher für Einwanderer öffnen könnte»: und dies nicht allein aus moralischen Erwägungen, sondern weil der .ieitpiuitt gekommen scheint, ihre bisherigen Auffassungen «der dl« Nützlichkeit de» ^tuzu«; wertvoller an) arbeite freudigrr Element« in ihrem eigener Interesse z« revidieren. Hier verdient die dankenswerte Hi.fsstellung Erwähnung, die die jüdischen Frontsoldaten blinde des englischen Weltreichs «und auch die der Bereinigten siaa!e:N unseren ausgewanderten Sta meraden mit Rat und Tat leinen, um ihnen bei der Gewinn».»« neuer Eri'tenzen dehililich zu kein. Mir dem aufrichtigen Dank kur die in vielen Fälie.r bisher schon betätigte St« meradscha'l.ichkeil verbinden wir die Hoffnung, auf ihr Verilänvnis und ihre Unter>kutzung auch da'iir rechnen zu können, dah die überseeischen EinwanüerungsmöFlichkeiten des Empire uff; 'läeler als diider eoschloi en werden. Wir denken an Lander wie St a na da,, wir denken an einen ganzen Erdteil, wie Australien sowie Neuseeland, deren «leschschte io eng mit ruhmvollen jüdischen Namen wie Gonera. 2ii John Morraid und sir Jsaar J>a.ics verknüpft i't. Auch die Monash; ijnd ja eine; fernen Tage; aus der oreuhitchen Provinz Posen eingewanderk. Vergegenwärtigt man sich die Entwicklung ge rade im fernen Osteel. so muszte man annebmen. dah die. Verstärkung des weihen, eurovaitchen Element; i> Australien nur er. wünscht «ein sollte VerSebtll» «k»/zu»ok»eo, orioz»»u»io älZviSCKc» «.v. anderer stelle abgedruckten Mitteilung des „Hilfsvereins" » entnehmen ist, wird di« Einwanderung s sicher Personen verboten, die >^ine Gefahr fü: di« physisch« oder moralisch« Gesundheit der! Zevölkerung bilde« »d.r gegen dir »erfass»»-»« Stztreu «rgent.nyche« Einrichtungen konspirier m Knuten". Die sich aus den gegenwärttgen s lanischen Zuständen ergebenden Befürchtung n werden hier ganz deutlich. Der entschlossene Wunsch Argentiniens — und wohl der südo mrrikanischen Länder über Haupt — wird sichtbar, sich nicht in jene politisch-welkansch luliche Zerklüftung hineinziehen zu lassen, die von Europa aus immer gröber« Teil« d s Erdballs ersaht und die Menschheit in ei ne furchtbare Beunruhigung versetzt. Für die jüdischen Auswanderer aus Deutschland, unt«r denen sich ja nicht wenige unserer Kamerad n oder deren Stinder befinden. darf man r ohl sagen, dah sie in ihrer neuen Heimat n chts weniger als politische Betätigung irgenl welcher Art suchen: sie suchen im Gegenteil den volle Burger werten. Oie Stimme Frieden und die Ruh e. die man braucht, hm in harter Arbeit „ w e r tihrer neuen Heimat" zu der Frontkä Der Not. bi Wanderer sich alle: ibre geistigen, Siräite ganz und genug - wiederholt ist die Vorstellung würdige jüdische in der Welt n u politisch-weit mpfi er h unsere jüdischen Aus Innen- und Äuhenvolitik in ihrer neuen Heimat fcrnbalten und njoralischen und physischen gar auf den Neuaufbau ihrer Eristen, samrieln mögen, kann nicht ott i »erden. Insbesondere aber irrig, sa schädlich, als ob Lpbensbedingungen, drruihen an eine bestimmte Anschauliche Pich rung be;w. Der'ossung geknüpft seien. Wir »eben hierbei freiiick vom Stommunismus ab. deöen Gottlosigkeit ind andere Grundsätze mit Vem Judentum un» seinen sittlichen Normen unvereinbar sind, Nichts vermag das Juden tum zu veranlassen, sein Schicksal als unlöslich verbunden mit einer der in der rolitilchen Well ringenden Strömunzen zu betrachten: fonit wirb es in den st udel der Scylla oder in den der Ebarnbdis , eraten. Die von den englischen Juden ausgegangene Mahnung sollte allcntbaib'en gekört werden! Und auch wir. wir jüdischen Frontsoldaten in Deutschland. erheben an dleser stelle unser« stimme, wie andere Frontkämpfer de» Weltkrieges ihre mahnende -timm« von sichtbarem Platz au, ijniner wieder erheben. So wie erst kürzlich wieder der Aufruf der deutschen St r i e g s d i ch t e r an die Frontkämpfer oller Länder ergangen ist: .Werden Strieg kennen gelernt hah »1 em lt'denschaftlicher Kampfer für den Frieden! und: „Wir nn'en die Frontkämpfer der anderen Lander aut. mit: uns das grohe Erb« Europas zu hüten!" so haben: auch wir jüdischen Frontsoldalen. und gerade wir. kein'yröheres Anliegen an den Herrn aller Geschicke, als dah der ungeheure Druck, der auf der Weit Iaitct, der die Voflck zerklüftet und die Menschheit in Krisen dfr Ungewihbeil und Striegserwarlung stürzt, bald und endlich weichen möge, zu Unserer, zu aller Bestem! . Ein Fried« in Ehren, ein wirklicher Friede, der allen, die gute« Willens sind.; in der Welt das bihchen Raum gewährt, : um in Ehren zu leben: das ist das Verisiächtnrs derer, die 1914 18 auf dem Feld« der Ehre gebiiebrn sind: däs ist da; Vermächtnis der Front, wie es ein Dichter, ein Fronlfamerad aus unseren Reihen in die nachstehenden Verse geformt hat. 'Xnm Dr \X'oIlei>berg. Vermächtnis der Fiont > Virmacktiii;' fter Front! Stolzes Gedenken! ' sinnt ild der Tr.uo und B.-üoerlichleit! Tu sol.il die schrille der Leöenden len>e», Tu^ fei un; ^Führer in Urteiler Zeit! j ckkenn rot- B.rga-.g'l>e:n sich je tten die Lohnen, Wenn ron den Opfern dr; Krege; man spricht, Loli un; da; eigene Herz nur gemahnen, , Iah einst auch wir erfüllt Mir« Pflicht. . Treu lein den Vätern isnd Gotte; Gedotrn. Tr.u >«in sich selbst auch jaus dornigem Pfad, Tr.u fein den Brüdern, treu lein den Toten: Ta; ist di: SCamerad'chasi der Tat! Höher ai; je iaht da; Haupt un; erheben. Vom Ltoiz »e; reinen gewissen; umsonnt! Allen zur Ehre in Ehren! zu leben, Ta; ist da; höchste BeriNäcktnis der Front! Judentum und „Antifaschismus4 >v Du »ec Hinwo:; auf den fernen Ciren. Cc-i it 2i:ua:ion ivird> die drei Worte: Japan, ElNiia. Towjetruhiand gcke.rirzeichnel ist. ge um Die groben ge^e-.rkätz.lche», Grupp,e runae:: . 'stre Stoü'.r.'is'üpglichkeiten a»f zuzc'a::». die mchl nur in Europa, 'ändern in großen Teilen der Welk immer schärfer 'ickrba.l werden. Un: are-izere Beachtung tomn:: der Me.bung z!. die wir in der o. .!.:en Nummer aus rti.'.i Wiedergabe >. nu;2 ,• i« « no« i tjr c tna der b r i f' >' ' I.- ' »n e; ,ßia.ler Deutlichkeit b . e i. n te'n , ern.-n Siainv' .. g e , » ' » ■ r " [ii-.,'t:;;:«hf.i zu i.'.' en: -... en eer Hinweis, daiz t 'JitMiuit inIIa . i: n orten;®».;: ja u:ii;r de r, ,Z ‘ a!e:'i : "seren. ...-d. o de; u n g .: : : - bchichdwi'-r'f tta.ieiti'.I- 2ow:>.l. angebä,!: Zuschlag-', iuck». du adjedn' ' Bolicheua.inue a zum Judentum jene ita.ieni'che Er gewehrt Al; o'.a r. . »"!U'!g ..." d.'iZl eine", drabst.:,:: . s:. .-rö.-.: u 'reundichait-' * .. v.v.? M-rburger,:".- ■: :”o t bi, Ei Gliederung . n -I. 'nist eure an:> --Ut -Nb rar allem je:;e; . a e >i 11 gegenüber der .J-y-tstja", der-u-plge Jtalion ja; :.i'.c:ndi;a,«>z Stars eilt e Tee räech ichiige Vor >la.ioniiche Haltung rem guber nxr der Einstellung - s : g i: ,1 ick ,!I wird ßUii!) «i'ie :: cherweiie ab Juden müssen wir die grphen 2trümunge, der Gr.,« :wa«, die durch viele Länder Europa; - un» nicht ~ nar Europas — gehen, klar erkennen. Ju. mehr al; die;: wir haben mit ihnen zu rechirn! "JJiit Pchltl bat der V.'aed o» Devulie; o- Brit. Jews. di> -i.'l"e-n -.rtr.-iuna der :n ilisryen Juden. festges:»,1t. . >>; o:e Ji.den-Jlalien; unter iaich-sttichem Nogiine in Recht und Ehren leien. In an erer Ländern ähnlicher sraalsstrultu.' tseiaen Juden «unter ihnen' auch aus Deuiichlan», ausgeiraiiderre' gleichfalls leben mui'.'it Ulli) leben wo.len. Tmü-st-n nameiillich iiiejeaige.r Siamcia e»! erkenn,!», die'auswanderungsberei: ii id. und die dor Weg viclleichl in da; e no odrr a.idore dieser Länder fuhrt Mindesten; nur Strömungen dieser Art werden U.o auch in manchen Län chcrn kret'en. deren Mehrl-eit noch an ihrer bisherigen Perfai-'ung 'estball. Jnlere'saorl ist f^g-eine Aeuherung zur Judenirage, der »,rubrer der belgischen Rer-Bewegung einem 'judiichen Journa.iitea gegenüber getan hat: Er persönlich neige in der Judenfrage der Richtung Mussolinis zu, die Mitglieder seine'. Lrganisation frage er nie nach ihrer Religion, und die Angriff« in seinen Zeitungen richteten 'sich nicht gegen die Judenl sondern gegen die Fremden, die in 5en letzten Jahren nach Belgien gekommen (eien, und unter denen sich allerdings in der Mehrzahl Juden, befänden: von dieieir verlange er, datz sie sich in belgmhe Fragen der Innenpolitik nicht «in- Mischten. Und nun beachte man, dah 'auch die Derschärsung der Einwonderungskontrolle in Arge n t i n i e n vornehmlich durch politische Gesichtspunkt« bestimmt wird. Wie aus der an Sie CinmnnöccunQ nodi Stiil-SmeriKa Ver^tsSrite F.ontroIIe der Einwanderung nach Brasilien und Argentinien Hiü;o»'reii-!>er f ,T mit: Im ,!u'ai»>me»liang ,i Spanien iiii» i u.'-ret.'chen Ctanoern Eimranrrruäg ei>i^e übr: dlionker; die 'üsa-ncri, » rranderneg r.rdiraier E luräiten. Hierbei ha De I 'olgcriL^ ViahnaKmen: Jude» in T,ut:chland teilt :l »ei» Vurgerlrieg leerer Zeit in mehreren leii -e Erschwerungen der worden, dä naturgemüh nischen Ltaaren die Ein uente au; Lpanicn dee; Uch vor allem uni 0!,' l» VreistZen. über S ülawrichten in der Prei-e line A e n d e r u n g <in,'e übrk. wob! aloerl:,t, oeriibar'l und Üi: s! : r e ii 1 o i e uni .r.'!;nrei’«:i wie für »öe Einu a:d rung «>nge zum Teil irre unreude erschienen änd, häl bisher e; Ernuanderung-geietz»; Kontrolle weient Vi'ieruzg von Päöen fiu zwar i'vwohl für Ton imit:-reiieii uiid ur Die llt tie 'tier'char ung de: stonl.olie beginni 'owohl kür Teurere,» wie r'ur »die Einwanderung auf Eramaden 'Anforderung,-Gresten von in Vra >'li«n ar-rai-igen Persone i. V-.idie Touristen E ru'e'.nierung änge! r, so S'.rd dar Tatum der EiTei'e und die Tauer de; Au-ent! altergenau «Hera acht. die H' l»;>!s»e:e: B>: brr Einwanderung i.tt'r Zeit die Sio: gestailer worden, wc' ei den 'o-ie iandten Lan i. d. Äniordeiung;!chreid» A.rbkst;!r>iiie, grober aTyrtt E; wurde festgeil zu^i Teil gewerb;mahig i.'onen perlauit wurden. ' o:!er waren. Einigen di Landung verweigert und Preise Kat der Votiia'.t Anlah gegeben. Ter 'Teurichland kann vor d Ehamaden nur dringend 2» I» Aege.nöiien ist die Stonirotleebenfjll worden. Tie rrgeniiniich dürfen Paste nicht visi prüft zu haben, dah ichaslen und sonstigen rer; wirklich io sind, wie gegeben ist. Tie Einwa^d die eine Gefahr für die "'.esundheii der Beoöllerjn die verfaisungsmahigen lonspirieren könnten, ist Es muh besonders die oer'charite Kontrolle reif« von Touristen Pa iagi.-re erster- Stlafse. las neue Dekret, das niicher Einzelheiten enthält 1927 >« Mrafl, wobei a fetzlichen Bestimmungen für schon jetzt ist «ine gl lung von Llamaden Argentinien ansässiger ar i« Herr 5 Per noch eine Reihe lechtritt am I. J«n»«e entgegengesetzten geungü.tig erklärt werden. dUatorische Behand- <A iforderungsschreiben in on«n zugunsten einwana ie ««!f« dernber Verwandten! seitens der Behörden festzustellen. Tiefe dilatorische Behandlung tritt allerdings nicht ein, soweit es sich um Llamaden zugunsten der allernächsten Verwandten handelt, fanden» nur bei etwa; entternleren T<erwandten 3» Endlich entsprechen die Pressemeldungen über eine Einwanderungsiperre für Juden in Päreg»»«, insbesondere die Meldung der Jüdisihen Telegraphen Agentur, leider den Tatsachen. selbst Personen, deren Passe für Paraguay schon visiert sind, »nüs'en dringend vor der Einwanderung gewarnt werden «ITA.» Warschi», 23 November. Ta; Brasilianische Stonsulat in Warschau hat von der Brasilianischen Regierung die - telegraphische Anweisung erhalten, in Zukunft keine Visen an jü; diiche Auswanderer zu erteilen, die sich in Brasilien als landwinschastliihe Arbeiter betätigen Die polnische Regier»», «»ißt, »ie e; tzeiht, schrirre gegen dies« Mnhnntznee der Br« i innisih«!, Regier,»,, »,d gegen dir Et»»«ndernngssperre nach Pnr«,»«, z» >»terneh»en. au Ehamaden ist olle ebenfalls strenger e^rlgedockl wurde, dah mir a rb e i t e r - Ehamaden, für landwirilchafllich« i h b r a u ch getrieben lt, dah diese Ehamaden vermiktelt und an Perkeinesiveg; Landar r Personen wurde die im der brasilianischen erregten Erörterungen .perein der Juden in Verwendung solcher warnen. durch ein neue; Telret!; wesentlich verschärft Stonsuln im Auslande »n, ohne vorher g e - . die persönlichen Eigen 1l n»lande de; Einwandein s.-i.ien Papio.en an-- ^»erung aller Personen, shysis^ oder moralische »g bilden oder gegen ntinischen Einrichtungen »erboten. »rgehoben werden, dah ich auch auf die Ein- -ezieht, bezw. auf die Aus der Frontsoldaten- + bewegung des Auslandes Das.Ehrrnmal am Douaumont. : Vor einiger Zeit berichteten wir über das Ehrenmal, das für die jüdischen Gefallenen bei Touaumont errichtet werden wird. Jetzt hat auch der Abgeordnete diese; Streises, der katholische ltzeiftliih« Abbe Polimann, dem Stomitee iin Namen des Stiiegeroereins von Bar le Tur eine spende zugehen lassen. »ITA.» Wien, 22. November. In der Wiener Hauptiynagoge fand anIShlich des 24. Gebuttstages des Thronerben Otto v. Habsburg ein von dem „Neichsoerband jüdischer Legitimiften Oesterreichs" veranstalteter Festgottesdirnst statt. Als Vertreter des Kaiserhauses waren Erzherzpg Anton und Erzherzogin Jleana, die Schwester des Slönigs von Numänien, erschienen, sie wurden mit ihrem Gefolge von dem Bundesführer de, Verbandes der I e g i t im i ft i sch e n jüdi. fachen Frontkämpfer, Generalmajor sommer, und von dem PrSfidenten der Stultusgemeinde, sta'atsrat Dr. Friedmann, degrüht und in die Ehrenlogen geleitet. Dem Gottesdienst in der überfüllten Synagoge wohntta ferner Feldmarschall Leutnant Weih v. Tilh-ny sowie Generäle »nd hohe Ofsiziere der alten Armee bei. Vertreter der alten Armee, denen sich später kaiserlich« Leibgardiften zuge,elften, hielten Ehrenwache zu beiden Seiten des Thoraschreins. Die Festrede hielt Rabbiner Dr. Rosenmann. Nachdem vor geöffneter Thoralad« gesprochenem Gebet für da; Kaiserhaus wurde von dem synagogenchor die alte Kaiserhymne gesungen. tl. Rom»»«, Jüflifdje kille vricht Jüüiftöe not JÜDISCHE*"" WINTERHILFE DK Jüdische Winterhilfe benöl: ,l fcrk weit re sanmler für den Westen. M.- .-unon, beten unter D 1 6711 App. 56, Adl HgupL lung. Di« Jüdisch« Winterhilfe ttt GenSelnschait mit dem Jüdischen W .^7 Berlin 11 Warme Stuben eröifnel. Jür du «,l öffnungsfeier hatte sich eine Reihe v.-:> Äfinftten zur Verfügung gestellt. . Hie Abteilung A n g e [I e 1111 n ipeitj der Jüdischen Winterhilfe der Judi'che», meind« , zu Berlin bittet die Verira^e-.;!» der Angrstelitenspend« in Betrieben! «. ^ineite-id der i gesammelten Beträge die Bezeichnung ^4,1 gefteliteiibeiträg«" nebst Firma au» den Zihd larten zu oermerken. lÜ(ltinil;!r!'!l[T)!!IIIUHMIIIflllUliUlUNJOiUlUitUIIIIIIII|jltllil!li'. RymsSIbDIlcIk Ftnnttitirforschung in Ünqarn. Der ungarisch« Genealoge Böla von Siempela arbeitet zurzeit an einem Werke, in dem söinlich jüdischen Familien, sowie adlige Fomilien jedscher Herknnft Ungarn» Platz finden so'.Ion In ein» Interview äuherte er sich über leine Arbeit, bn der ihn weder anlinach philosemili'che iör'ichd-: punltr leiten. Er werden etwa 2300 adlige jidiich oder ehemals jüdisch« Familien in dem Werk g, nealogisch bearbeitet. Di« ersten ungariichji bischen Adligen waren die U I l m a n n; uud die Wodianers: auf ein ehrwürdige; A'.tet SRI auch die Familie Goldberger von Budo {■> rück, die die erste Blanfärber-Fabril befirünbrte. Heroorzuhebrn sind ferner die Familien Istizta». Doczy, Dallagi, Haizai, Koranyi dir getaufte Baron Alerander Koranyi ist der me tberübral« Herrspezialist —, ferner die Familie Werlbeimer. die im XVI. Jahrhundert au; Franüurl a. lüfli« eiiigewlandert ist. Da sind ferner die Aaimlie» Teleszky (Johann leleszky, gelaust, war ooreinige, Jahren Finanzminister), der al; Ju--' gebornu latholische Bischof Wilhelm Frolnoi, die Jomili« Baron Biedermann und Baron C ro-dy. Rener Anfstleg. Kam. Alfred Stöhn, >» Kriege Frontosfizier und schweroerwunO.t, ging » April d. I. von Hamburg nach Brasil ie», wo er eine neue Heimat gesucht und geinnde» bet Sein« Gattin Hertha Kahn hatte in Hamdirz einen Namen als Biolinistin. E; wird >>«'« Kameraden, die di« Künstlerin gelaunt haben, interessieren zu erfahren, datz Frau Heill'ä ^ab», ein« Schülerin von Karl Flesch, sich auch „brut*t“ durch chre Kunst durchsetzen konnte, lln; liege» Kritiken eines Stonzetts vor, die hierfür den voller Beweis erbringen. Slnckhnl». An der Beisetzung des mit 71 Iah»» verstorbenen bedeutenden jüdischen Arzte; Tr. Atth« Fürstenberg, der auch das schwed'ch«^iiuphaur hüufig behandelt hat, nahmen die Pniv» Karl und Eugen, di« Brüder de; König» »« Schweden, sowie Prinzessin Jngeborq teil, r» Kronpriirzessm von Schweden, das dänis-h« Komg;- paar, der König der Belgier, das norioegnäe und dänische Kronprinzenpaar liehen Krav^ med«- legen. «JTA.j Wie«. Bei seinem kürzlichen Aufenth«! in Wien konsultiert« der italienische Auhennnmffa Eiano den bekannten Professor Heinrich Re»- mann, der auch König Eduard VIll. behändell. Minister Eiano lud Prof. Reumann ein, an »a Universität in Rom einige Gaftvotträge zu ka»«»- Dar JtimtkämpfttM&ttnitm- Au» einem unter dieser Ueberschrisl m des ..«offhäuser" vom 15. November 1936 öffentlichten Gedicht entnehmen wir die beiden l°s genden Strophen, weil sise sinngemäh auch »» Beachtung jüdischer Kreise im Hinblick aut ehemaligen jüdischen Frontsoldaten verdienrn. Da, sollst du dir inmi-r.wieder fase*. Du deutsche, Mädchen, du deutscher Jung': Männer, die da» Ehreykreuz de; Kriege« trägen. Sind Deutschland» heil'g« Erinnerung. Di« sollst du lieben, die sollst »u «»«" mit dankbarem Sinn, ntit heiliger -ch«»- Si« dürfen heut« nicht' «ehr entbehren Dm Dank der Jugend für ihr« Tre».