Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 48 (27.11.1936)
- Date
- 1936-11-27
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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"ihr 194 ’tJiAei A i erSMld HERAUSGEBER: REICHSBUND 3ÜDISCHER FRONTSOLDATEN E.V. Mit den offiziellen Mitteilungen der Kriegsopfer-Abteilung / Mit der illü itrierten Sport- und JugendBeilage „DIE KRAFT frbc ■imm riltleltung und Verlag: Berlii froitsoldaten E. V.). Samin.-Nr. sschrift: ’ Schildkamerad, Redak ahme und Rückseifdu tg un r übernommen. Bei Njchtlief |Sr.i48 15. Jahrgang W15, Kurfürstendamm 200 (Reichsbund jüdischer J 1 —8571. Postscheck: Berlin 76142. Telegrammtionsschluß: jeden Dienstag vor Erscheinen. Für erlangt eingehender Manuskripte wird keine Oer:rung ohne Verschulden kein Vergütungsanspruch. tme Preis 20 ' Pfennig Anz. i St. 1! tpräs: RM 0,55 im Monat : Millimeter-Zeile RM 0,16. 0,10. Anzeigenschluß: jeden l)i^ gentarif! Anzeigenvcrw.: Bep nsburger Straße 21. Fernspr.: f heint wöchentlich ägl. Postbestellgeld. Anzeigenpreis: Die 12 gclenangebote u.--(jesuche, Familicnan/eigen nstag vor Erscheinen. Man verlange genauen -Verlag Beuzki L Pakuschcr, Betiin W 50, B4 Bavaria 6697. — Postscheck: Berlin 32 529 Berlin, 27. Nvv. 193fl P* iidiiehe Kolonis? tion Steife -er LtrrgewiMett" zie ktn P- Stil i »itbic iriittriJlung sorgt b< für. dfth immer wieder fpuri wiunung neuen Siebe b .ine der dringend ‘!>'N erscheinen Iaf[. :i sei r 3Jtnül) Eolönisation |j(a genannt. u. a eine ‘ t-ttg für die Juden in Deu asbeic obere für diejenigen, 4t in Palästina suchen. letjeWt: Bericht, den der :ir Esmontz E. d'Avigdc r *. Leiteralversammlung d Isnbcr : fce. jttl u rntac'iL’n ifrfnbrungen vo, or«:rhobeit wurden. Der Fest he Tätigfeit der Je, ad dqoon trennt uns ei der bei dem Tempp DaseinsverHältnisse Zeilspanne. Nichts asiührungen nicht n Ioniern auch darM Aze. c linfercr lernen A üüdbii All Init mti |}ta 211 Sehr :viyc lat der Ihiid-cn pten htlpted Irerben Ikadt. I.ntere : (her wir l i (vef eritotlct bat, erb ipruchen, zumal baA» h mit Auswanderer t innen prattifd>e io bedeutungsvolle eit lieben kann. mit Recht setzt Sit ittes Berichtes den ..wir, chafiliche Krise der aud> wir die tiefere ' esamtlage feben, s hibc. und datz die jüdischen chend angewachsen seteis. wir in das grausa ntweder in einer oft tra.. ilfe zu versagen, obejr aber uns so lange Sabre a|I)r zu bringen". ur, bar itsrati len i n. Hi Assort aktule schlau! die So daff ')räkid«n Go leses chte ei die aus t ihm Bez im ne an der recht best och ür als t wes. Sfücksch! fernerb die Ten» tleiben, die mes in der :n Rollerdurch bat igtion, kurz Ile Bedeugewonnen, ne Zukunft der grob t der Jca. dsmid, auf Instituts in ufmerkfamtn Deutsch- Oeutschkand > besonders cht ’ betrifft Jahre 1935 sich zwar Entwicklung ejrbeblich ereniger sind bistorischer nllich, weil ch'se auf die S!iitic der 2 Osmi.nd an die Hinweis, dasj die Ung, witzhrit". tHias-Jca-Emigration Association) trotz grotzer Ursach ch noch z ie^ L rganisation des Hil ><r? u d en in Deutsd> otu gemeinsam mit andere, nnaiwn. n in Angriff tnibn verschied men Immen. Da isl , ''irutiioe 'Arbeit in Deulschlan meiniam mit dem Ameriran oau bei jüdischen Darlehn», on 193.» wurden 53 jüdische n Deutchland. gegenüber < untcrftüi it. Gegenwärtig roT «r Err chtung von jüdischer |Tarleftn ifafftn in sieden ‘ Ländern I jelei itet, l.anb ei I können. die den vor kurzein atfs Deutschisgewanderten Juden zugrte kommen i bt. Heber I u n b Ar Ts I »endest verwirkü iflnb in einet in »nzuijedtj wirtichafjl I Greife I «ehbarfei I f*s neue t [«„nuifet: I mi'.icn it Labet w: l^urchge,' kmtreffe z | «nrilämfl l. --2ch bit a, 3 all iSN ötilend«. «nb m Die Er gewit e der jü nicht be Rote de inner wieder lemma gegjischen Lage die 'Arbeit, m«t babrn. 'Swerch l a n judi , ool zuuä d se Joint fasset : Da in ird ‘ 5 ar die eigentliche Aus 'iedlungstätig mond d'Avigdor Go Es wurde ein Ulai: jüdische stamilii n den argentinischen Brasilien neu er In. Im Hinblick auf 'iche Borbildung Deutschland mublle: werden, die den E Einwanderertyps eine sehr scharfe Deutschland getroffe. iiksame landwirtschafi ' ishrt und es mutzte in den Kolonien iche Unterstützung van feit chsmifi ent aü Kolonie: r ichtet^n die g veile' n :ford. ingepia' Auslese n, i iche ihnen int. äewäkir: sicher (so erklärt dies dazu -beitragen cher Banen, zn an ihrem Boden rtoolle Bürger ihrer Fahrungen, die IS» Le Sir wird, -len. zw am zig Ko» Jahr mit der ersten Gruppe von j ü d t s che n IL a m i I i eit in der neuen lonie d'Avigdor in der Provinz Entre Rias gemacht haben sind autzerordentlich befriedigend und wecken optimistische Hoffnungen. In diesem Isahr (1336) wird bereits ein bedeutend erweiterter Plan für dieses Tätigkeitsgebiet verwirklicht". Die allgemeine Lage in den landwirtschrftlickten Siedlungen und Jca-Kolonien in Argentinien bade sich im abgelaufenen 'Jahr hauptsächlich dank den Matziiahmen der Regierung in gewisser Hinsicht verbessert und damit auch die Lage der Kolonisten und ihre Fähigkeit, Rückzahlungen zu leisten. „3n unseren Kolonien — führte Sir Oamond aus — wird die Milch-Industrie ununkevbrochen entwickelt, die Erweiterung bes Gemüsebaus bat die Lage unserer Siedlungen wesentlich ronsolidiert, so datz sie heute im grotzen ganzen a l» gesichert angesehen werden kann. Autzerdem beabsichtigen wir. die Zahl unserer Siedlungen zu oergrätzern und die Erfchlietzuug der grotzen Bodenreseroen. die wir in Argentinien noch besitzen, zu beschleunigen". ^Rach einem Hinweis auf die Lage: der Siedlungen in Kanada und in osteuropäischen Ländern erklärte Sir Osmond d'Aoigdor ttzoldsmid im Zusammenhang mit der I jüdi scheu Auswanderung aus Deutschland, dätz die von der 2ca weitgehend unterstützte Hicem „drüben" oder ein neues Leb ne i. eite t Der neue Und darum Konferenz in neren Anteil. Zweck feiner Geste eine gung einjulei Amerika aus Welt nechme-: Tagesordnung unmittelbares vollkommnunih Verbesserungen Verbindungen, Studenten, '} mit dem Ziele vorzugung einz. Musik ili anders die gegenwärlt l tl ren Erbteil ilt uns nahegernckt. nehmen wir auch an jener Buenos Aires lebhafteren in Präsident Rooievel! bat „als Weife betrachtet, mit grober c umfassende Friedensbewc und er Itofft, datz dieie von -iegestug über die »lVtn \ e werde. Schon die auf der siebenden Punkte lenken unser Interesse auf' sich, wie: Ber bestehender Antikriegsvertrage. inneranterikanifcher Verkehrs Iluslausch von Professoren und orm der Handelsbegehiinge» der Vermeidung jeglicher Be Ulner Fremdhaaten. Ja. diese instrumentiert als die Themen, aus Europa klingen ... V | .er*- Schwierigkeiten ihre halten konnte. Tätigkeit aufrecht e r - zuguniten das die chen Orgazog sich in Hst die ko» fbst, die gedurch Auserfolgte, tlehnskassen Vorjahr, ilhilfe bei südamerikanischen Wenn der Präsident der 2ca nach diesem seinem Tätigkeitsbericht feststellen zu kbnnen glaubte, die Jca habe im Jahre 1935 ersprietzljche und segensreiche Arbeit im Sinne ihres hochherzigen Gründers Baron Hirsch geleistet, so kann man dem "beipslichten und hinzufügen, datz diese Arbeit im nun bald vollendeten Jahr 1936 weitere Fortidiritte gemacht hat. Freilich sind diese Fortfchritte nur sukzesiive möglich und können mit. dem Tempo kaum Schritt halten, in welchem die Rot aa Lebensraum vorwürtsschreilet. Als Anhänger der Grundidee jüdischer landwirtschaftlicher Gruppensiedlung kann man daher nur wünschen, datz die Jca und die ihr nahestehenden Organisationen das Tempo einer Tätigkeit, an die sich die Hoffnungen vieler bedrängter Menschen knüpfen, nach Kräften intensivieren möge, und man hat weiter die Pflicht, auch alle anderen denkbaren Möglichkeiten auf diesem Gebiete in Gang zu bringen, zu unter stützen, ja zu fördern wobei wir etwa an die Jla (jüdische Landarbeit") denken! Leider errei wo der pa Hoffnungen — aus Sübameri Nachrichten. Hilfsvereins d eine Vers.härfup matznahme in A r g e n t i Blattes wieder Anlatz zu I gerkrieg in s naturgemätz ge ten die Eiztwai d. Spanien befürcht datz die neuen schärfte Ko deuten, sich pr rungswilligen bar machen, bengedankeit m bei entsprechend als sich mit ehtl bauen. Man des Hilfsverein: Katastrophe Wirkungen auf lchlietzlich wird spanische Bürgj: .finden. I Und lätzt erhoffen, einer Konsolid werden, die a gute kommt. di: ih: e r u n g sberichtete etwa folworfen und Deutschn und in Kolonie Dringe landjüdischer dingungen ^missen die» hl waren: der Fare schnelle, usbildung bei ihre,« kandt werden. eifioe Osmond), eine neue schwer ar< SigeuSle Menschen new r Heimat chir ins dem ersten ßlick nach Panamerika Während ein jeder spürt, wie der über Europa liegende dumpfe Druck gegenwärtig immer noch anwäckst, geht der „neue>Erdteil" einem grotzen Ereignis entgegen. In den nächsten Tagen, am 1. Dezember 1936, wird in Buenos Aires die panamerikanische Friedenskonferenz feierlich eröffnet. Der eben erst mit einem so gewaltigen und gewichtigen Vertrauensvolum seiner Nation ausgestattete Präsident der Vereinigten Staaten wird selbst daran teilnehmen, nachdem er noch vorher (gerade am heutigen Datum, dem 27. November) in Rio de Janeiro dem brasilianischen Präsidenten Dr. Baraas einen eintägigen Besuch abaestattet hat. Wieviel enger und immer zahlreicher werdende Fäden verknüpfen heute viele jüdische Familien Deutschland mit Brasilien k Wieviele Fäden, Familienbande. Pläne uttd Hoffnungen mit Südamerika überhaupt! Wie so mancher, der einst mit un» vor 20 Jahren im Schützengraben lag, hat seine Kinder Neben der amerikanischen auch jenes wel da» darstellt. Es g. iit heute selbst dabei, sickt dort n zu zimmern! chen uns in dem Augenblick. npMerikanische Friedenskongretz auch für uns — schöpfen lätzt, la auch minder ermutigende r geben die Meldungen des Juden kn Deutschland über g der E i u wa »d e r u it g-ssowohl in B r a s i l i e n wie ien an anderer Stelle des Der Hilfsverein bringt den Matznahmen mit dem Bur p a tt i e n in Verbindung, da ijade die' südametikantichen Staaerung rädikaler Elemente rus en. Es wäre nur zu wünschen. 'Anordnungen: die eine perlt r o 11 e für Einwanderer be nicht gegen die auswande Elemente aus Deutschland fühlja ohne alle politischen Die t-.einwandfreien'Papieren und r Eignung nichts weiter wgllen, icher Arbeit eine neue Eristen; deutlich aus der Meldung wie jede politische Jirise oder e Ausstrahlungen und Ruckdem. Erdball hervorruft. Aber früher oder später auch der rkrieg hoffentlich sein Ende >er panamerikanische Kong re tz datz seine .'Auswirkungen Zu erung in Südamerika führen ich unseren Auswanderem zutz cht Oie Häßlichkeiten c1e5 Brijish Empire grotzen Staatengruppe des .Kontinents erinnere man sich I weiten Staatenblocks, den britische Weltreich ' bt auf die Dauer nicht an. über dem engltshen Mandatsgebiet Palästina die in seinen ri. sigen-Dominien und Kolonen noch unerschlosse ten- Aufnahmemöglichkeiten für arbeitswillige u td arbeitsfähige Einwanderer aus dem Auge zu verlieren, selbst wenn die | " südaf rikani lche Union neuerdings hier weniger in k »etracht kommt. Die Anregung zu einer solchen Bemerkung gibt nicht zuletzt der kürzlich erf >Igte Besuch de» polnischen Äutzenministers voerst Beck in London. Von Polen war ja unlängst erst die Forderung ausgegangen. Palästina für eine jüdische Massen einwai derung zu öffnen. Wie vorauszusehen, ist I teser Wünsch in London zur Sprache gekomn en. und über das Ergebnis weist der dortig: Berichterstatter der Frankfurter Zeitung olgendes zu melden: „Minister Beck mitnehmen müssen jat au, London die Ertenntni, datz die Voraussetzungen für en.- Tutchiuhning g tsi e e ii ü- ‘fr ber;ü > ck>- djrui'i't i. und a r ... c ,i-. i :. , Vir-;-., I-: - t:iiut ac*: J)t. ■ Die I>, un i )! ■ t. am 'uf ‘balaitnla. ruc tri ru.':: bio;e >!. b>^ A--!-t laitaia, a; tick, i in. l'i_ in <" :- uu-.'At' ii i :t wirlung h:r. ,,c r. unter Fern J :r_i,t jn 2u'«’-m:a z cio i i ir . :r fit1 iiiMier urr.,ei noch Gi.nten!Auch Proragnnba -'.ck :-ie zu einer Fort ü’irm.: nunmehr ’ür bei inne in W.tr'ch.iu ■■ine ■I> u e Wir. ate; n i ef) t ■ :1!<■.. 1 - uf . I. iK i ■ >n err rai.' e-P ■üii- - " . t ’ X t l f :!'. ' stli:: l 1, ckit ■iiPMtft d,7 ' : =:nr. b : in . i .;. n. Vi r >- >■ ' ■ lützii.!'-' : . -'.N.l.D. --rartre v ui.--‘iiii -!eil tu1' .■»: ■ t tr.-: r Arali .rhano-j Untere hier 'mehr«.':- datz heute die engi: ■. Vaig mehr voru'.egeitd e ■■> iuh;iiheit Heii.f iäile l r :■ herridit werden I a nn! oben zitierten Meldung itati.imu: im tibri, t - ■ '•■' naliudiickie Kteile i■ Augen, und ielb't a:-' : .Flügel wurde. ■ z- .■ soeben die Aniickil . >; ■'-■ "■• englische t'Hiritiion in Pala : baut bestimmt, den- 2.. >t v ui die Petroleiimguellen un 2r:i man io rack, von dem en.il-l n durck» eine oölitis.Iie Ver ena, uu ■ Palgitinas und de. Jca! ■.■' kraft der iralitzhen Araber .■ ■» JütE-en lind Türken ui harleii. wobei ii.:: ..,>■ -- :. ,:iiu die Jntereiien der enälikchen Arar ro. ilik mit. den juditzhen freuten mutzteg. eAan wie-s au> die Veränderung der niiackgoel - i.'nüie eur.h de» abeiiiniichen Krieg hin: fei man 'ruhet in Palästina gegen jeden 'Veriuck, irgend eine «irotzmackit vollitandig geiickieri gewc-'.'n, fr» sei das nun nickst mehr der Fall: bei Kon flikten im Mitielmeer müsse es mit maihvma tischer Sicherheit tu einem Zusaininenstotz der rivalisierenden Mächte am Tuestanal lamme». Solange England das '.vkiticstmeer allein 'beherrscht habe, hätte man die von den selb ständigen arabischen Staaten drohenden Gc fahren für Palästina nickst tragisch zu nehmen brauchen: beutle hange Palästina, früher eine objektive 9kotwendigkeit für das englische Nt hülfe SdiilJ-Nr. in erhöhter Authn/e Chanukkah-A usgabe (rtiih iltullricri) Au% dum Inhalft . _ JüJUcher Heroismus Makkabäer der Lüjte Flieger kfil.tfole ) Die Söhne Matfatias!Kriegseerluste juJ. Familien) Das Gefleht der Jiidilchen Jugend ras Ergebnis unteres Foto- Wettbewerbes Weltkrieg auf fl en Spuren der Makkabäer - v. ü. m. . 2rt»ßruppen und Sportvereine geben iestellungen zu Werbezwecken baldigst au . an Reldisbund jüdischer Frontsoldaten Verlagsabteilung / Berlin W13 I