Mannheim
Compact Memory

Der Schild · 1936-11-13 · 46 (13.11.1936) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
46 (13.11.1936)
Date
1936-11-13
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
76% known words query
IRI
…/4911661-5448578-5449653--434-4916083
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

«tftt 2 - St. « ni >lisch « n Gruppen. An 41 Stelle ist Pro» Tr Eugen Mittwoch als Verete.er -er Konter v a l i d e n aufg«ftellt. Unter den 49 eriten .Kandidaten befinden sich, vom Fronlbund nominiert, der Berliner Lande; v.rbandsvorsitzend« de; Reicks: und«; jüri cker Front'olkaien Kam.' Walter E«llm«„, da» Mit- Alied der Bniidesleituiig Kam. Kam.tergeruhlsrat i. R Tr. Tlenema»», da» Mitgl.eä de» Führer rats Kam. Tr. med. Fritz Ara» u-.ö der stellvertretende Borsitzend« un-ere; Tportbundes Dr„ Herbert Gibion. Autzerdem befinden sich unter den 49 er'tcn tllamen der EinheiltiiN« u. a. ioigenbe ^K.tmeraden: Kam. R. A. Ferdinand Samoje, Kart. Wilhelm Marru; und Kam. Louis Wolt'f, Kam. Tr. T. London, Kam. Tr. Moritz Garb.tlv. Kam. Alfred ^>au!u-. Kam. Tr. Hermann i-«rlnk. Kam. RA. Erich Mar Timon. Htn;u;ii7ei>fcn i'k, datz «ich auch unter den weiteren, als Griaiitnanner au'gestci'il-tn Kandidaten eine Neide unterer Kameraden sowohl anler den Religiös-Liberalen wie auch unter den Kdnj.-rvalircn deiinden, wie dies dem Neurralitals.irnnd'a« unteres Bundes entivrichr. " * Der Berliner Geineindevorstand zur Neawdhl der vtepräscniantcn. Ai» dem eingangs erwähnten „Anfras znr Einigt»»" de» B.rl »er Gemeinieoor nanbes.^der feine» Je<<t ooll e.reicht hat, geoe» wir d e folge,oen Ad »tze Mietet, da itzr Fnhnii -n»cit »her Berit, »man» m a,ien K.e e.i dr» Fuven- «,m» Widerhall sinoe» durji.. Wie kau--t jemals zuvor mahn: die Tiiualion d^r pueril zu Elnbcir und T o l i d.a r i l a l. Genteintam in uns itrf r Geschick, verbunden wollen wir e; tragen. T.r Meinungvertchtedenh-ileit, die uns in trüberen Fahren .ze.teml baden, baren an Beben.ung ver.oret, die .g« m e, n 'dt a; t lichen A u ' a a b e n sitd in den BordergreettS getreten. Ju gege tl.itiger Hii'e und zu gegen seitigem B»i>lanl s.nd wir oervilichter. Eine Fucke von A:,?jsa5«n darr: der Losung. Tie jüdische Fugend bedarf der Hilfe und Unterweisung, der jüdische M i t l e! >: a n d ringt um seine wir.scharr,sche Eriitetr; und verlang! nach Ausrichtung u.td Tiutze ^jebnlauiende jud.scher -Mensch«t bat uts.-r« jub.'H« Winrerbilk« zu br.reuen, alle untere A.Nrengunge, tn,.t't'en b-.t Frrdcr-n'r bi,l... Hi f wer.et gewidmet len. U-.b. allem aber >rebl die Nolwendtgleil, für Tautetbe und Fen »au'e 'de von Faden Auswnnde rung-mögiickkeilen t> ck Palanina fl über'eeischen L.tnb-trn -u scht' en. neu« Ei>ü>.t;rtl und Heiiniialien für F.-de.i zubet eiten Ti« Füdisch« »le neind« in beratet und gewillt. Träger'vieler utnrnrng.-etut« jud-schen Arbelr zu sein. Uttabl-.b'ig bat >'i« {fite Krätre und Mir »•' in t>e;i T e ick dtr judt'chen v'em.eti sckasksaufgabett gr>te.U. Tie lick ein soziale» Hi.'-tverk von utn 'äsender Bedeutung ge'bt'fen, die Erziehung und beruf.ich« Unckchi.h.unt der Fugetd i>ck' auf neue Grundlagen eeckr'.l!, erbeb.ich: M i.el Und für die Forderung der Auswande.irng einge'etzl worden Ti« T urchtiibrung vieler u id Nu idtg neu an' tauchender n ichrioer A. 'gaben macht de Et Haltung der Einbeil uid Eiligkeit der >>len»iitde zur unabweisbaren, zur hei.igei Ptll-bt. Fn di«'er Titualian Ware e; rera^twortungsQ . einen Wahlkampf innerbaib un'erer Gc-neinde beiiUifzubelchworen, die produktive Arbeit zi. be"--en und das -vebol der Ei'.igkeir u id To!i daiitar zu veretzan Ter Borbattd der G-etneind«. erfüllt von der Grosze inner Mranrworiung, rur: Zwei ‘Iheafer-Abende „Schabbarhii. Zw." im Kuiturbiind'-sTheater. Welch unerhörter Tr.r'tl Für eknen grgtzr-i. Tichter, we ch Rokckott,' d-n'Iner die judi'che t'ie -» schichte fe.j't li.te.k' tev..u? eine ine-talt sur einen Tar'teller nl: r n M.uel i tt-.agi'cher Ausdrucks kraft, dieser Tck'g.>. rlaa. de.- ta'sche Mef'ias. der itrr 17. Fahr ..nderl die vetpoeijeiteu jü dischen Mähen des Tnens m Beoegung bringt, gen Feruia.em, um dort di» verbeitzene Eriv'ui'g zu finde»; dem in de; Tuktans >4efä»gnis ein weiier Rabbi die Maske oom Ges chl' reihlt der!chliei-lich den ri-at.rg.e.ubstt. abschuioil, zum Fs.aut ubertritt. . . Ralban B i s! r i tz k n , Le sen .. Tchabbalbai Fwi" das Berliner Kulturbu-d Tbeaker iy teutia.er Ueberrragung be.aut-'te.it, eet'ugl über' jete Bra>"l und Geich.ossenbeir nicht, L>« dielen Trat' zur Dichtung iarmei könnten. Er sügt die iniete'sault uiid oieldeu.ige Historie in Bilder, . te ein Taben nach der diama.jlch szenischen Wirlang .verraten, sj« aber nicht erreichen. Fn gaizen etttflcbt^ so ei'tte historische Tchau, ela« sleijzize shriiZsteilerische Leistung, aber leine Dichtung, die den Gegen stand zu ingend rorait, ihre Magie aus den Tchauspielte überströml. Tie Auisubrun i de» Xulturb.i!tre - unter der Rtgie. Tito B e r u >i e i n s loi «me 'arbige Tchau wech'elnder Tzenten von mehr au-zerlicher, „ldeakra lisch«." Wirkung. Heinz E o r. D < 11 harte sehr Klsbsche, Tieten und Höbe.nwirkung erzeugende Bühie tdi.ver und faritenireudi..e Koslum« ge zeiäzitek. Tie Haurlrok!« hal.e Hans Karl Rotenberg in.te. Wenn «ine hübsche, jugendliche Er-, lckteinung, wenn ein rednches Bemühen eine Ge ffalt wie di« Tchaboathaie ausmachen tönnleii, so wäre Rosenberg die>« <*)oitall; aber die Tug geitiokraft, die das ganze Drama erb erklären, die dämonuche Persönlichkeit, die Sen faischat« Messias überzeugend zu machen ocrmöchre, ging von ihm nicht au-. Tlellenweii« war de» der Fall bei Fritz Wisten, der Tchabbalhais Gegenspieler mit viel Einfühlung gab. Au; der Fu l: der Mitwirtenden, di« sich mir einem Gesamtioüe begnügen müssen nennen wir noch den klaren Tprecher Marti» Brandt, den ringenden Fachini Alfred Lichten stcsns, den prächtig wüben Lektleranführer Herbert Grünbaums. Tatz Alfred Berliner fernen Tulran ins Grotesk« DerSehild KkN4u»c»kSkn. Nkioxssuno a0c»sct»cn deshalb die jüdis, t« Bevölkerung jn Berlin zu Einigkeit und Des« ckossenheit auf. Die Tchaffunq der neuen RepräsentantenversSmmlung auf sol her Grundlage soll bekunden, dasz wir fähig sn d, in würdiger Eintracht die 1'. „ NTSOLOATEN E.V. Ausgaben zu lösen, Wir legen desh-Ab h « i l s l i st e vor, sin vertrete» sindi Keü der neue dilcker die uns zugewiesen sind, der Gemeind« ein« E i n « der alle Richtungen t hat «in lkebergewicht. kein Fude Fall den and treu majorisieren. Zu den in G eoteindea/feir Persönlichkeit bewähite > Mitarbeitern treten i, die ihre Fähigkeit zu jü Arbeit dargttan haben. m Oie DennOerungen in Det fi!Ut|5Dcrtrciung Tk Pre f ,d ei!»»g der Rrich»»«r<ret«ag der Foden in 2 >r»tsch!and teilt mit: Fm Rahmen der! irzlich erfolgten Ausgestaltung der Trga.itsation der Rrichsoertretung war der Prasidiatans-chutz dei Reichsve.t.elung durch den Hin.zutii.t Einiger neu. r Mitglieder erweitert worden. T.r P r a > i d i a l au s s chu tz in seiner neuen Zusammensetzung hat nrnmenr seine Arbeit au,genommen. Tie neu e ngetretenen Milgtieder sindt Rabbiner Dr. M. Etü.iewald, Mannheim, Kam. R.chlvanwail A. Ho Tr. Georg Foiepht cl,’ Ber.in Al, red Eine K.ee weitete Ber.in des Präfibialaus-chu' Rechtsanwalt Tr. R nchr auf seine Fnansp wtinenscha,tiiä>e Arber weiteres von seiten Pratioiatausschusies zu i!t Rech.san^a.l Tr. Aendet ung in der Zu ammensetzuo.g io v > tz, ijiamiurt a. Recht-onwalt M., Tr. Ado.s Michaelis, Berlin. ist dadurch «iageteeten, das, Ea.Imann, Ko.n. mit Rück uchnabme durch ein« grötzere geoeten hat, ign bi» aus P-.schien a.s M.tglied des entxiade.t. An seiner Steile K A.erander, Keeze.d, in tun Prosidiaiau-ichuiz sberu en wo.dea. Dem Prä Iwialau-tchuiz gehören i nu tmehr nutzer dem PräsPenkeN oer Reichsoi-Nretung, Rabbiner Tr. Tr. Ttlo Hirich, Bopitzenker. Tr. Tie ri:d Mo'«,, klel.oe.t.etenrer Bor itzenser, Tr. Kurt Aleiatber.lKre e.d, Tr. Maa Grüjtenalt!, Mannheim. Tr. Fa.ob Hdtsmann, Frank urt a. M.. Kam. Abrabam Horboitz, Frankl«:! a. M.. Tr. Georg Foepi-t tl, Ber.in, Tr. Ai res K te. Berlin, Kam. Tr. L.opold E'andenberger,- 'Rürnberg. Tr. Franz M-r»rr, Eferlin, Asolt'Michaelis. Berlin. Kam. Tr. Fuliu Htinrich Ttabl, B« Fn den Kreis der Retchnertrelung' i>: am Rtchttanwakt Bruno ^tt>'en. R.-chr antvalk Kl 'Fris Bi.lg.ied de» F b u n r>r^ f ü S i t ch e r einiger ^eil auch in de hilf« der Ber.i er Fü Hunden i-'l,. bat die B A"-gel.-genheite r :n de •tctsn.i, Demnach befind«» fi< übrigen dir auf Tr. Al q.ledern de, Prä-ititikai lemerod, Her. Reckt für« ». M-, der der g» e^i Bor allem aber > I Telig'ohn, Berlin, in. T a chb e a r b e i t e r der 1. Rorember 5. F. Herr 1 e o i f. Berlin, eingcf, oer ber judifcken Arbeit rerrales de; Reichs- Frontloldalen, seit Leitung der Wirt'chatts. ckxn tüemeinse eng pcrarbettung der rechtlichen Reich ioertrctung übrrunter de» n u:n lim rander zio« tz.sck n> M-ts.'ckui e; «n Bunde»» anw« t Horooitz, Franttreu.n Rick t erg argeeö'l. n den Körper dee 7 eite,»«, Benntt«, »« Reich«»ertrei»«, „»«ehr i* der Perso« de. Kam. RechI»,»M»U Kl», ff <» führe,»«» Mitglied de« Reich»»,«»«, f,» Ich« Fr»,tsold«te, ei»g«trete^ «»>« T«>s,che, »« '» de, Kreise» „serer Ka«er«»e« sehr »illkoMme, geheiz«, werden wird, „chdem bi»«- dafür, »atz ii,.«i reu fei enden Beamte, der Rtich»»trlr«t»,g tei» «i,ziger „» dem Fro,l»„» her„.gega,g«, war, „>«r „jere, K,m«.ad«a ket, «Berit,,d,t» gelrerrscht h»tte. Wir Hofs«, «„> d«tz mit d« Beruf,»; he» K»m. KI«,ff «i, « »s , »I I« macht ist. , Kam. Bruno Kleyff, «in sehr verdienter ezront. lampser, ist j bekanntlich seit Gründung des Reichs, dundes jüoifcher Frontsoldaten führend im Bunde tätig. Llmgemark-Kämsler Zu dem Artikel „W-r sang das Tturinlied von Langenüirl ’i" in „Tchild" Rr 41, wird uns inilgeteiit't Bei dem ge.a.lenen Kattowitzer Kam« roden hande.t es sich um den Kriegsfreiwilligen Herbert Wi.kelm Pisli (nicht Pinstif vom Res. Fnf.-Regl. Z06, gesa.ten am 2i Lltober 1914 deiin Siutm! aus Langemarl, (ft war der einzige Bruder der. Frau unseres Kam. Tiltenseid- Ranisiau, und halle sich znsnnnne, mit 4 weiteren jüdisch«, K«wer«de, —, sämtlich Angestellte der Firma B. Mannheiiner, Berlin, — bei Kriegsausbruch freiwillrg gemeldet. Rydz-Smigly Maeschatt von Polcn. Wirschou, 10. Rocember (FTA.) An den Feierlichrei.en anlötzlich dtr Er.iennung de- ^Generalinspe-lorder polnischen Armee R y d z - T m i g l N zum M a rsih a l l. o o tu P o l e n hol auch .die po,nikche Fukenheil dür-h ihre Pe.lieler leilgenomtt.en. A.kf fudichen Torganisanonen und Fnni.ulioneti bep Lande; hal.e.i Abordnungen nach Wartchau enssandt. Fn den Tynagogen fanden Fe.dgo.lesdienslc statt. Tie Futeni Po,ens Kossen, datz der n:ue Mar schall ebenso wie siün Borganger Mars ch a l l PiIsudsli Tultsamieil gegenüber der jüdischen Beaö.lerung an den Tag legen wird. Bisher hat sich General Rydz T nigiy in keiner We.se als voieingenommen gegenüber den Fuden er-' wie en Es f.itb von ih n üb.rhaupt nur wenige - Aeutzcrongen sbelannt, dies sich aus Fuden und Fuden.um beziehen. To prlläkle er 192ot Fch bin in ei. er Atmosphäre i aufgewachswr, in der alle polniche.r Burger a!^ gleich ge.rcn. Fch glaube an 'den milifärisch-tameradschasrlichen Geist,, drr leine Art rassischer oder re.igio>erj Tistriminiertzng duldet. Fm allgemtinen glaubt! die jüdische Bevölke rung Pozens, nach der Ernennung des neuen Blarschats, eitlem politisch^! Akt, dem autzrrorbcnt.ich« Brdeulung beigcht« sen wird, etwas zu oer'ich..iäter «ls bisher it^ die Zukunft diiäen zu dürfen.! '! Projes or Eduard Euorl ipird am 12. November 85 Fadre alt. Der delaitnte L-teraturhistorilcr bat «ine Fül.e von Büchern versatzt, die sich t-il; mit Fragen der deutschen Tprach« und ihrer Reinigung de salen, t.nls Mriiterwerlen deutschen, englischen, ska>>zöiische» und tzriechi'chen Tchiijttums gewidmet sindk Tein« Goethe Biographie hat starke Berdrcikung gb'unben. Proies'or Engel war wegen, seiner Bcrsienste um Reinigung uni» Verbesserung der dcutlchein Tprach« zum Ehrenmitglied des Iiut!ch«n Tprachvereins ernannt worden. überspielte, empiand tnanl ii diesem Drama ebenso als Tlildruch, wie die Ftr n, in der die Me^siat braut von Frau Gi.tr Tot; rd'« tich.ttch mit oie! subrun.^ einen verdiente i mit t .nugluung fet'tgeiie.s ed.na in an.ze egt wai.!.eb« oerwirliichte Auf A.itlungserioig futid, ft» li. jt: Abend. Ein crnrezek Beriia. Wilhelm Gir . li hatte, auch woh! na «ns lei.ter Mi-tlreiteti z.im 4. 9!ovcmber in fln Tchn nann'aal geka >e»i. Tchan drs aus der ketz.en Platz ge>ul'te >>:.* bewies da; Fnlete se, aur welch«; daanzekundbzte Programm geitohen, es bewie; das BsrKant>e»em eines geistigen Be- Lut' >it><> nach iniete ,i Programm, nach >oick>er Ku.luxai.eil. Fn.e.e sanl i>ftrlei war, det deutlichen Unte.'chied ia de» Pub.iiütts -egenüber dei in der Kot .. .andante.r'tratz Ten Auf.otr gab ein En „Tie geliebte Ttii von Li!y Kann meiih Reiner, der leicht in; tün.tet ,-etti tich nicht . Zusänintezsetzung deüt'Iichen Auditorium zu beobachtet, faklcr von 'Featt Eoctean >me", eibe Tc!o!;enc, ierhasl dargesteill: ein tiviale Halle abgleilen ßne oirtuose Künillcrin mit ail ihler Helrzeugutigsktatl dailll . emgetetzt hält«. Lillh Kann fand Per einmal Ge'.egenbeil, ail ihre RegiNer zu zielen,! uns durch eine Leistung binzuteisze i, die au deu T4>äulpieier ungewöhnliche Forderan. ei itellr. den Tthauspieier, der hier ja kein Gegei.übcr bat! Tlhrmischer Beisall qutl lierte davolle Geiinge.i. Ta- Hanrttlück de; Abelids bildete (Erini.trung an Täte.che: Bcier'ef diel „Geschichte vom T o l d a i e n " , jenes ei .eitwillig« Werk, das in Znfain,t:«n:ta,g von Tlrawinsln; einmaliger Mu. 'il mit der volksmärchendaften (parodijtischen't'» Berserzäbiung und den I tfalt pantomimischenf Bühnenbi deru em hohe; Matz echten Tlilbewutzl lein;' bei allen Be.eiligtenI voraussetzt. Denn je bewutzter Tirawinsky und dtr Dichter L. F Ramuz den T'.il dieses Werks auf! Anspruchslosigkeit abgeftellt haken, - umso höher sind in Wirklichkeit die Ansprüche, die e; fteilt! Unbeirrt durch Neine technische Mangel, die bei »nstigen Aufführungen sicher.ich behoben werden, letzten alle Beteiligten «ich spürbar mit letzter Hi»gab« für ihr« Tache eint ob mulilalisch, darfteilntsch, lezitatorsisch öder lanzerischt das Orchester unner Wolfgang iFraenkel, Bert Baer als Toldat, Alerander Lipschitz als Teufel, mit ihrem Tanz ftls« Bordemberg« als Prrnze'sin. Wenn Herbert sMeyerowitz hls oer Borieser dagegen etwas zurhBlaid, sä mutz dg; Ganze doch als Kollet.io.eittuug gewertet werden und war als solche «in Gelinge.!. Tie Regie Eifoschofss bräch.e manche rigene und neue, gelunzeue ‘ Conde.ls Buhne ibiider gaben den stiige.echt.n. diider-.uchkafteu Rahmen. Tos Audilorinm fühlte sich durch diese Ausführung einmal Lieber an kütih.ernche Prob.e.ne herangesuhrl und zeig e sich d istlbar. ja begeittert. Ter Beisail, der sichtlich Lürch ernile Arbeit, durch die Liebe zum Werl ällseits verdient war, wollte nicht enden. hawo. Tie Gaftspiel-Opr de- Reichsverbandes der Füdiichen Küllurbunde in Deutschland und der Künsl.erhilse der Füdi'chen Gemeinde bringt am 17. Novembers abend; 8 Uhr im Bach-Taal, Lützowbr. 7<jj zugunsten de; Aerzte-Hilssfonds ais F « st v o r fte 11-u n g di« Premiere der heiteren Oper „Toltor und Apottjeler" von Tiilersdorf. Füdisch« Büchoerciu^giiiig. Unter allen Anforderungen, die heule an jeden jüdischen Menschen geste.il werden, steht nicht an letzter Stelle t>* Torg« um untere jüdischen Tchriftsteiler und Tichtn da sie besonder; unter der Rgt der Zeit zu leiden haben. Unter diesen Gesichtspunlten ist vor 2< i Fahren die Füdisch: Buch-Bereinigung e. B. gegründet worden, die es sich zur Aufgabe ge stellt hat, wertvolle Bücher jut veröffentlichen. Tie darf schon heute für sich in Anspruch nehmen, datz manche- Wertvolle durch sie lnerannt geworden ist, das sonst nicht hatte erscheineil können. Um dies« Arbeit zu ermöglichen, ist «d erforderlich, datz jeder Einzelne, der noch irgeüdwl« dazu in der blage ist. sich der Füdischen Blich Bereinigung als Mitglied onschlietzt. Auch für das lammende Feihr sind recht interessante Berösfentlichungen oorüesehen. To z. B. ein «and „Jüdische W eil t", in dem die schönsten Erzählungen jüdischer ausländischer Dichter gesammelt ei scheinen. Dabei ist »er Mitgliedsbeitrag sehr germg. Er beträgt nur?iM 3 25 für ein Birrleljahr, wofür rin in Leindn gebundenes, gut ausgestattetes Puch dargebolen wild. Hinzu kommen die „Blätter der Füdischen Buch-Bereinigung", eine Zeitschrift, die! in zwonzloser Folge erscheint. Dazu aber darf jeder, der Mitgtitd wird, das stolz« Bewuhtsein in sich tragen, da» er zum Bestand und der Fortentwicklung der jüdischen Kultur sein Teil beiträgt. xtd neue Heer und Völkerschicksal Gelittchttscheet»«« vo» soldatisch?» Blilw! Alfred von' Pawlikowski.er»,! l etwa : „Heer und V ö I k e rschj ttl, (Betrachtung »er Weltgeschichte; Punkt des ü-oldatenf, B-rlag R. CittxbZ? München-Berlin. 488 3tü«n, 31 »IbbtiZ ' Grotzoktao, geh 6,80 RM, geh. 8,50. S- Er «fibt in allen Ländern, in allen Tvr-iti. zahlreii,« Werke, die sich die Aufgabe ft.,-,, die Geschichte der Welt, die Geschichte der Wt,' darzüstellen oder zu untersuchen. Es gab bis heute wohl noch kein Werl, das die geschicht« einmal vom Blickpunkt der Armee »», Tlahdort de; Toldaten au; betrachtet ihi'p dei lag, der Verfasser mit Gustav Freitag m richi',: „Kaum «in Kreis irdischer Fntetess.-a so scharf di« Besonderheit der Zeitbndung au. -als itas Heer und dir Methode der Krie-- fühcung". _ ”s Dqr Verfasser ist mit ungeheurem Fleitz ,, dies« da,Iensw«rle Arbeit herangegangen. Er ji,^ auch in der jetzt vorliegenden zweiten, vermehr,. Auslage .noch' kein abgeschlossene;, jeder n , standhalsendes- Werk, denn er schlietzt etmH dringenden Bitte an die Leser, ihn aus Quellen hinzuweisen, ihm Matertal zuzuleiie, ihn auch aus abweichende Auffassungen hsnzt lenkeh. Das Werk hat eine eigene Rote, en-, eigenin Stil. Der Autor sagt betont subjekt.. an;, p>a; er sieht und wie er e; sieht. To wird auch istist Aufruf zur Mitarbeit nicht ungehjt,, verholleif. — Die! gtistige und zeitliche Spannweite de, L-tk, ist ungewöhnlich. Es beginnt bei dem aiien im Fohl« 2400 v Ehr Geb und enk'. mild. Ttanh der Heere in der .Zeit nach oe-a De, krieg«: «s behandelt all« Länder und all« Lid. teile »nd widmet auch dem Heer der Fuden i,. bidlisäter Zeit ein Kapiteh das die Unletüdei.! schrifl trägt t „Einflutz des Handelsgein. auf Hn und Machtstellung". Rach feiner Darstellung ist die allge netne D>bt. Pflicht bei den Fuden zwar vorha >,- \ geexln, aber t in wirtlich wehrhaftes Voll i ein ei in ihnen dhch nur zu gewijsen Zeilen Tie «n ihnen fü» Kriegszwecke gedungenen T-.dner batte* sich zwar zum jüdischen Glauben de kamt!, sei«, aber sticht jüdischer Abstammung getrese't. las Gemisch an Völkern in der Leibwache' David-, die mqn „Krelhi und Pletdi" nanine, erklän der Beffasser damit, datz der! Tänzer der Bsalmet,, bevor er König wurde, im Hauptde.uk „Rauke!, hauptmahn" gewesen sei. Ta Pawukowstz die Bibel sticht für «in zuverlä'stge; Geschichlurnik hält, da sie erst 450 Fahre nach Ehr. Geb lobtsiziert lei, ist er in det Darstellung de; Heerwesens dtr Fuden vielfach auf Vermutungen nt persönlich« Eindrücke angewiesen. To. gab e; nach seiner Darstellung Pslichllrege und sietwi.Ii^ ^Kriege. .„Letztere waren", so schreibt der tluto.' ^,nach jüsti'chen Luellen merkwürdigerweise de Le: leidigunsttzlriege und die durch Bundeweit.'age p> botenen,. erster« dagegen zur B-rnickilang. ,gitw«7besserlichter" Nachbarn au» religiösen Grüttden" Es hot nach dieser Darstellung im Kriegsfall bei den.Fuden stets zwei Generale gegeben, eire, „Äusteröeneral", der Aushebung und Ausdildng zu überwachen hatte, und einen „W-H>«zeneiai". der „die Propaganda für den Krieg zu belorg»'! hatte. Heimtückischer Uebersall und Hintethali «et Hauptlampfmitlel der Juden, ihre Kriege Hütte, meistens i Giwerbszwecken gedient. Dem heroischen Fanatismus im Maecabäev k a m p f, den der Autor durchaus änerkennl, i« nach seih«r Meinung kein Erfolg be'-hnden gewesen, wseil „Unordnung, Streitsucht und lto.st«- wistischer Terrorismus diesem legten Kamps« ata doch ein sowohl national als auch militärisch » erfreulich«; Aussehen gegeben! haben". Abgeschlossen wird dieses 'Kapitel: „Bei Fuden hat der Handelsgeist di« Abkehr n» Ackerbau . und Viehzucht, Handarbeit und haftitzkrit verursacht und dadurch den ltiegemcha Geist geisttet, denn nur «in durch seine Xä.tfsc mit dem: Grund und Boden seiner Heimat oawurzelte; Volk ist vaterlandsliebend und Itiegen«' für 1 uns, deren besonderes Arbeilsgtstä ze Soldatentum ist, interessant, auch e» , gewitz sehr kritisch« Auflösung d« Kriegswesens in biblischer Feit, d. d in einer der objektiven Erkenntnis heute nul ui sehr schwer und nur mit gediegenstem wipeivch»^ lichem Rüstzeug zugänglichen Epoche, Zur Kemt' nis zu nehmen. Allem Aoschem nach hat I«. auch nach der hier gegebenen Darstellu»«. damalige jüdisch« Kriegssührung nicht wesettw« von der des anderen Bölktr und Tiämm« >«« Frührpoch« unterschieden,' was heute oerfenit» Taktik ist, war damals wohl Hinterhalt und Um» fall. Erwhrbs« bzw Eroberungszwecke haken »» nur in bititifcher Zeit, sondern di; in di« Moden, hinein häufig den Anlatz zu Kriegen 8*4«* Was aber dein jüdischen Soldatentum, de» früh antilest! Grausamkeit, schon in bibnsch" die eigene. Rot« gab, ist sicher die grotze Smw' idee, di« l hinter allem staatlichen und prwa. Leben in Fssrael stand. Damit erklärt sich n*1*» auch der hem Buchaulot ausgefallene UntekW^ zwischen „freiwilligen" «nd „Pflich!"-Kri«e,, au; religiösen Motiven aesührl-' wurden. C. DICIKi f SALOMON, BERLIN N043. Neue KOrjigetraSe 79 ptr. Zwi»c™J Alexanderplatz und König^tor - I Kem. «er, Wie«», der 12 Fahre lang » » Musik-Abteilnng des Berlin« Sender» tätig hat soeben einen Kursus ^ber allge« . Mikrophonkunde in der Mustlschul« W laender eröffnet._ HMpbckrlllMnl und rerurtwofttldi für de« rfd^tttpo«”*?JT Dr. Heut. Wollenberg, dort; für den Anzeigenteilt Dr. Beoiki; Bertta W 5a - Druck t Bucbdrockerei R. Scberk, Ber» D.-A. III. Doari 1936: 13858. Es ist das jüdisch, mal dies, jüdischen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.