Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 45 (6.11.1936)
- Date
- 1936-11-06
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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6. SoM*t(t ljjj Mt 4 — St. 45 BtrBdHtt HErIuSQEBC*! REICHSBUNO JOCHBCM*» EBONTBOLPATEM E.V. Gesetzgebung uud Rechtsprechung P i*n t&i i Im Reich« »«r»»It»»g»ai»tt mttbtn von Dr. 2P«mec Spoler Ausführungen zur Frage „Nichthrier und Gewerbefreiheit" gemacht. Es txigr in dem Aufsatz, daß für Nichtarier kein« Anderen Einschränkungen des Grundsatzes der Ge erbefreiheil gelten, als sie der Gesetzgeber allgemein eingtführt hat, die also auch für arische »ewerhetreidende verbindlich sind. Insbesondere könne aus, der rassischen Eigenschaft als Richt- «rier nicht grundsatz.ich auf «inen Mangel der Zuoerläisigkeil zur Ausübung ein«; Gewerbes ge- «»losien werden, die oon der Gewerbeordnung und anderen Gesetzes als Erfordernis für bestimmte Erteilungen oon Konzessionen und deren Aufrecht- «rhaltung aufgeitellt wird, Soweit allerdings ausdrücklich in einzelnen Ge'etzrn Beschränkungen der Belötigungsfreiheit der Juden vorgenommen sind, seien sie anzuwrnden. ß erlin und Mark Kameride, des Landesoerdande» Berlin »nd Mark! Kinder unteres | Landesverband«-- wurden ist diekein Jom« in 'der Provinz gastlich ausgenommen. Diele Kameraden gaben damit »in ltuchtendes Beispiel wirklicher Kameradschaft. Sie kalben es in selbstloser Weile ermöglicht, unseren e^Kolungsbedün'kigen Kindern -neben guter Ver pflegung Licht, Luit und 'Sonne zu geben, di« kfirie K^rdcr so nötig halten. Zeigt nunmehr Eurerseits, Kameraden des Landesverbandes Berlin und Mark, Euren lflememichaltslinn und . linterltützt uns in unterem Bestreben, die Aktion „Landkind zum Stadtkind" in den lezemben'erien durchzuiühren. Wir wollen ein« . komeradlchat'tliche Tat mir rer anderen vergelten.' Auch die. Kinder in der- Provinz brauchen Ad -idechsli.na, die ibnen die Enge der kleinen Statt, cho sie vielfach obne Gefährten sind, nicht geben kann. Geb: sofort Eure Erklärung an den zu'tän 'dtgrn Jugenddezernenlen in der^ Ortsgruppe oder iis dem Bezirk ab. da wir der 'Provinz bald die Anzahl der zur Verfügung siebenden. Platze melden niucen All-.', siauierad.-n, tut Eure Pflicht! i Kam. ,Tr TiIberll« in. Iugienddezernenk. CrU«f. Nord, Bez. Weidendamm. Am 17. Cttoi er beging der Bezirk in den Fe!t-alen Roi.-n tkipler .-eio? 'ein Sim-!>a? - Taurod-Felt Der Bezitkslener Slam Scl! o begrünte die zahlreich erschienene" Gälte Mil einem Prolog: „Kampier des Lebentreu b: zu-:: Ted", dessen Autpr - unser Kai" W i.l ch ist. und hdb in seiner an schsietzenden Ansprache dervor. daß treue Kamerad s.-lg-'t a cht mit de n.Tode endet, den unsere Ka. ineraden draußen vor «m Feind oder durch die Folge-: ihrer STriegsoerletzungen erlitten haben; diÄe Ka - -radichait müsie auch au- -die Hinter bl<tb>nen übertragen werden Auch unter .den!•■■»!■. nach lebenden ehemaligen Frontkämpfern >1g!"era--ich -.''k in jeder Beziehung zu pflegen und -'o -da Bermachtnis der über 12 ' d gefallenen Slam r-.t -i! zu ehren, 'ei innerstes Welen des Frvutou''de - Ansä,!:ek>. nd nahm Herr Nabbiner W r n ,, n r k i das Wort zu 'einer Felta -sprach«, in welcher er auf di« religiös« Bedeutung des sin-cha-,- Taursd-Feite» binwies. Na l, dem offiziellen Teil trat zunachn «in aus - gezcrhn!- diabadett in Aktion Die Tombola Lo>e fant siabadelt reihenden Adnty und 4' : f T. recht avrt-.’o',;. ur. ihr« gluck Ii.i'in >6 euviver ilm äa> ' 4'.-l,->,cn di.ck.-r Brra---!altll--;; l.-AU;irf> *:n K:'ii S.-lio ui:7- £e:«n \K, -• i i. - ■.'■rTTvti auch Kam,' Martin Woiif n::t \\\: •- rr >,-• «V’ raur-chu!-.--. k.-ionbrrs rrrdl.-llt;v - . -l Al l-r-r r«; hiermlt Herz liJi't .;o,' j-im i Tir'-t rlluni hat den Be 5’c'; eine Mai":r cr*.:'.w' : ir. B Z.rk W>>dendamn: ci rlTi. .r. il:: t: <rf: .ul ch-r uichl gedacht ' werden kann CrsV-.Ci«. _ Toi-.".rbend. dem 14 Rov! in de:-. Lon.ordia F.-ilialei, Berlin O . Ä::d:e-r.-ilr. -4 zu-i Bechen der Krieg opf«r und notleidend.m >1.:-c.jter. ein Woklt itigkeilsieit Natt. Es wirken mit: Rita Ailasz, Ca-niila Spira Eisner, Edith J.iod, -Walter Guttm.-.n-r, Wa.rcr Oliyki, Siegfried Urias. A n , F ügel: . Kapell-'.eiiler Herman- Schwarz. C:n >!>'! der Snnage,e Le vetzi-chsitai«" Karten 'Baroer: um sei n L V Berlin, E'a, Burglir a». Berliner lKameravschaftsadende Orisgrap^pe Edorletteabur-l *c:r Äar^ir-- f': m ' Oersgruppe 2»ce®«tif«r; : : : / >.7 ©nncacdr ZtvtHcr? Ovttfftsw Stegfeieb: •; 1; - Ä:.V- Oersgeappe D'mjlaitt Dera:; r f 33 : r t $ : n;• ^cc: C‘ ii: : .« ' Si 0 rrr , n §!.* I! r - C:, n .■.•'iVslt. jPrfijtMpe OK: it U eei..7'?v 7 - > 2- Entreeibz&e .4 " (Ec-: P f i; r f l e ' : c t f II II v 7v- Niederschlesien - Lieguch. Rach fast einjähriger Pauie hielt di« Drlsgruppe am 28 Oktober 1936 einen biamerad sichaftsabend ab, an dem auch der Landesoerbomdsvorsitzend«, Kam. Elkele: leilnahm. Nach Be arützungsroorien des Orlsgruppenvorsitzenden >kam. B a u m g a r I ergriff de: Lairdesoerbandsoor sitzend« das Wort. Er berichtete über die i>»«saml. arbeit des 'Bundes und inschesonsere des Landes Kameraden I Bitte beachten Sie unsere ständige Rubrik ..Stellenmarkt' und berück' sichtigen Sie die dort mitgeteilten Angebote und Gesuche aus unserem ,Kameradenkreise n der« Verbandes Riederschlesien, di» für di« Rameraden Judentum m Deutschlan > gehend berührt, inrbesol opfer- und Sportangelg> regen Aussprach« referie t> Landesverband auf Anfrkreise über Auswanderu r wurden auch noch eini > örtert. Der Vorsitzende gab bah am nächsten Ramer, raden ihr Jnteresi« an Erscheinen bekunden we Kameradschaftsgedanke osich oon der gemeinsam»; Die Liegnitzer Kamen Schluh des offiziellen mütlich zusammen. Baden Dabei wrden aN« Fragen, wie überhaupt für da» oon Interesse sind, ein- Kriegsopfer Kriegsen heilen. Jp der sehr e Kam. Pollack vom gen au; dem Kameradengsmöglichkeiten. Später i« Kriegsopfersragen «rna. i*\ welcher sich alle Versammelten von Plätzest ' - - - »er Erwartung Ausdruck, dschaftsabend alle Kämeunserer Arbeit durch ihr Erst dann sei der e^wirklicht, wenn Niemand Arbeit ausschlieh«. den blieben noch nach Tseil» einig« Stunden ged irch O:i v Weinhei«. Unser letzter welchem säst die gesamte Auswärtiger erschienen i tober statt und gestaltetzu einem Erlebnis. Nach dichtes „Soldatengrab" backxr begrüßte unser R a pp die zahlreich Ersck i sondere den erstmalig in Landesoerbandsvors. Kan berzlickist willkommen. Kan nanten Worten Ausgaben. gen des Reichsbundes jüd eine kraitoolle und in iation darstille, welch« dem gesamten Judentum bewußt sei Wahrend der Kameeadschastsabend, zu bememde und eine Reih« ren, fand am 20. Cf> sich für alle Besucher dem Vortrag des Ge- Kam Lehrer Auertsgr -Vor?. Kam. Fritz «neuen und hieß insbemserer Mitte anwesenden Dr. Nosenfeider Rapp streifte in präg- Jweck und Bestrebun- Frontioldalen, der heute ich geschlossene Organiihrer Verantwortung Deutschlands gegenüber ergreifenden Gefallenen- [t) chr«"^lätz«^ «rhoden.Hte di« Äusik da, Lied vom guten iKameraden. Mit der Verlesung «mes Briefes des im September 1914 gefallenen Dr Ludwig Frank-Mannheim au, dem Buche „Gefallene Deutsche Juden" schloß Kam Rapp seine einleitend« Ansprache, woraus unsere emheimische Pianistin Frl Pouline Rotdschild und die Mannheimer EellPin Frl Auerbach «inen stimmungsvollen Musikvortrag zu Gehör brachten. Alsdann nahm der BoAitzende des L v. Baden Kam. Dr. »oseirfelder das Wort zu seinen interessanten und.instruktiven Aprsührungep. Der Redner betonte di«! Hauptaufgaben des Frontbundes: Pflege der Kameradschazt.-. Sorge für die Kriegsopfer, Sport für die Jugend. Eriftenzmögltchkeiten und Auswanderungsfrageni Seine Dariegnngen besonders zum- Auswanderuügsproblem fanden umsomehr die regste Beachtiing, als er zügleich in seiner Eigenschaft al» Btrater des Hilfsvereins viel Jnteresiantes und Anregend«» zu sagen wußte Trotz ungeschminkter Schilderung unserer Lagt, verstand er neuen Mut und i Hoffnungen zu wecken Anschließend hörten wir! oon Kam Auerbach e r ein unterhaltendejs Reserat über Leben und Wirken de; gesallenen! Dichters Hugo Jucker- I mann, desien Geist durch Rezitation einiger seiner Dichtungen lebendig veranschaulicht wurde . Die zwischendurch dargebotenen Muükstücke unsetes vorerwähnten Ensembles -fanden durch ihr künstlerisches Niveau ungeteilten Beifall. Den Flügel hatte in dankenswerte» Weise Kam l.Braun zur Verfügung gestellt. In seinem Schlußwort sprach der Ortsgp.-Vors. allen denen, die zum guten i Gelingen des Abends beigetragen haben, insbesondere dem L. B-Vors Kam. Dr. Rosenselder sür j seine packende, Ausführungen den Dank der Oftsgrupp« aus Aus Kameraden- und Familienkreisen Ehrenkamerad SiijfrUb Proskauer 90 2-ihre. Veirden. Bei allen Ve:anstaltungen der Ortsgruppe Breslau fällt ein Herr mit lchneeweißem Haar allgemeM auf, der f:ts als einer der pünkt- Illbsten m der vordersten Reihe seinen Platz einn:->imr Ob bei der G«-allenenfeier der Ortsgruppe der Friedhof Los« m Schnee gehüllt ist, ob ani Abend Kameradich iftstrcffen angesetzt sind, niemals ieblt dieser alte Herr Kerzengerade ist -e:ne Haltung, und nieman - würde es für möglich halten, daß der Besucher bild das.neunte Lebensjahrzehnt übekschreitet -Und doch ist es io 4 m 7, November 1936 feiert »wer Ehrenmitglied - unser lieber Kam Tiegrr'ed Proskaler seinen neunzigsten i>>«burt:-!aa Ein Leben vo! Arbeit und Erfolgen, reich an Ehrungen, Lei - und Sorgen liegt dint-r ihm. Auf Wunsch semes Bat rs absolvierte er leine Lehrzeit m der damaligen Kgl. Dominialbrauerei in Proskau Tann war er n Ratibor und Zabrze iHindenburg» in Brauerei«'!, die damals in jüdischem Belitz waren, tätig Aktiv diente er im Feld. Art. Regt. Nr. 6 ii Neiße und Breslau und wurde zum Obergefi riten befördert Den Krieg 1870 71 machte er im gleichen Regiment mit Er nahm an emer steihe von Gefechten und Belagerungen teil; bi anders stark war die Getechtstätigkeit leine; Regii lentes in den Kämpfen vor Paris Im Februar 1971 erlitt er mfolg« Ttlirzcs vom Pferde eine heftig« Prellung und wurde mfolge dieses Unfc lies am 3. 3. 1871 als TranspoNlübrer nach Breslau kommandiert Bald nach dem Kriege ntdm er feinen Beruf wieder auf und war in j ehobener Stellung in deutschen und ausländischen Brauereien tätig. Im Jabre 1897 verle |te Kam Prostauer leinen Wohnsitz nach Strieg tu. Er war dort eine iri ollen Kreisen bekannte >nd geschätzte Persönlichkeit Durch da; Vertra >en seiner Mitbürger wurde er in den Vorstand des Veteranenvereins, des- Vereins d-:imatlreu«r L berschlelier, des Tierschutz und Hausbesitzerverei!S berufen- Für leine Verdienste im Krieg und Frieden ist fstm der Centenar-Lrden, die Auszeichnung' für Kriegshilfe, d-r Schlesilch« Adler II und di« Bronzemedaille des Tier' hutzverems verliehen worden nahmen am Weltohn Hans fiel als Komp, ^des Res. Inf. Reg. Nr 66. Der Tod tzieles Sohnes hat ihn schwer. getroffen. Im porigen Jahr! wurde ihm da; vom Herrn Reichspräsidenten o iHindenburg gestiftete Ehrenkreuz sür Kriegereltern verliehen. Der -zweite Tohn wurde im Jahr« 1915 tzingezoaen und wurde zuletzt zur Bildberichtstelle der Luststreitkräfte kommandiert! 'Die Ortsgruppe Liegnitz, deren Ehrenmitglied der 96jährige eaensalls ist, lonnte d«m, Ehepaar Proskauer im Jahr« 1934 zu Feier der Goldenen Hochzeit gratusieren Wenig« Zeit später starb seine heißgeliebte ' Gattin, und Kam. Proslaurr oeriegte seinen Wohnltz'nach Breslau. Es ist eine große Freud«, den alten Kameraden aus früheren Jrilen plaudern zu kören. Ein guter Jude, ein Mann vog echt« n Schrots und Korn, an dem zwar auch di« Stürme der Zeit nagten, dessen Ge'innung voibildlich ist.für d!e jünger« und jüngste Generation. Unsere hrrzUchften GlückwckAsch« zu seinem 90. Geburtstag klingen wir unserem Ehrenmitglied Siegfried Proskauer dar. Mö \t ihm, dessen Wir- Hl 5 4.1(1 l) worden Sein« beiden Södne! kziegc 1914 18 teil. Sein So Leutnant in der 5. Komp, jk ken »nd Leben uns deisplelbast sein soll, ein glücklicher Lebensabend in lötperlicher und geistiger Frische belchieden sein! « Ke». Rabbiner Dr. M. Winter begeht am 9 November! 1936 seinen 50. Geburtstag. Gebürtiger Magdeburger, studiert« er in Berlin an der Lehranstalt für die Wisienschoft des Judentums ^und an den Unioersitätin Berlin und Heidelberg orientalische Sprachen isnd Philosophii Er war als Prediger in Leipzig tznd Königsberg tätig- und ist nun seit 15 Jahren ^n Berlin Rabbiner des Religionsoereinr F r i e:d e n a u - S t e g I i tz und Umgegend, gleichzeitig Mi der Jüdische» Gemeind« akademischer Religion^lehrer und Religionsschuldirigent. Während des Krieges war! Kam Dr. Winter zunächst in Königsberg Seelshrger sür die jüdischen Soldaten und wurde dünn zum Armee- Rabbiner beim A O,K. 7 frnonnt. Rach dem Kriege schloß er sich bald dem Reichsbund jüdischer Frontsoldaten an. in dessen Berliner Ortsgruppe Stegsried er «in. tätiges und hochgeschätzter Kamerad ist, ' desien Borträg« - stets die Aufmerksamkeit der Kameraden finden. Es ist noch in krinnerung, daß Kam. Rabd. Df. Winter bei der Einweihung des Kriegerdenkmals in Friedenau im Jahre 1923 neben dem evangelischen und katho-, lischen Geistlichen im Rainen dr» jüdischen Frontkämpfer dar Wort ergriff. Wir gratulieren Kam Rabbi. Dr. Winter auf das herzlichste. Breol»,. Am 7 November feiert das Mitglied unserer Kriegsopfer.Bbteiluna, der kriegsbeschädigte Kam. Albert Littauer seinen 60. Geburtstag. Wir wünschen ihm für di« Zukunft das Beste. Eusklrche«. Am 8 November 1936 begeht Frau Witwe Alben Rolef, Euskirchen, Billigerstr., ihren 75. Geburtstag, von ihren 4 Söhnen ist einer am 27j 5. 1918 auf dem Felde der Ehre g«. fallen. Lin Sohn, Unteroffizier und Inhaber der L. K II kehrte erst 1919 aus engl. Sefangenschast zurück. Zwei Söhne tragen das Frontkämpfer-Ehrenkreuz. Frau Rolef begeht ihren Eeburtstag in seltener geistiger und körperlicher Frisch«. Di« Ortsgruppe Euslirchen wünscht Frau Rolef noch lange Lebensjahr« in voller Gesundheit im Kreise ihrer Angehörigen. U,s«re K»mer,de, Sp»«ßenth»> s Spangenberg, Kasiel, Eisenach) sind durch da» Ableben ihrer Mutter, Frau Bertha Spangenthal in Spangenberg, in tiefe Trauer versetzt worden. Di« Jüdisch« T»,,hr»-Hall« sür Volksbildung und Unterhaltung der Berliner Bn« Brisi-Logen, Gipsftr. 12a, hat am 17. Oktober ihr« diesjährige Wintemrbeit ausgenommen und ist damit in das 33. Jahr ihres Bestehens eingetreten. Die Veranstaltungen finden jeweils Mittwoch und Sonnabend von 20 bi; 21 Uhr in der Gipsstr. 12a, in der früher Hildesheimerschen Synagoge statt. Zutritt haben nur Angehörige der Jüdischen G«. meinschast. 'Nach einem populär-wissenschaftlichen Vortrag, mejst aus dem Gedanlenkreis des Judentums, erfolgte «me Bewirtung der Säst« mit Tee, Gebäck,! Kakao oder einer Suppe mit Zubrot u. der^l.; alsdann schlirtzt sich «in unteyhaUender Teil, oft mit namhaften Künstlern an. Der Vorstand der Toynbee-Halle würde es begrüßen, wenn! diese Einrichtung in weiteren Kreisen als bisher Beachtung, Interesse und Unterstützung würde. kl SOIWG 8. Novemb e r Uü duckt Wüiknkiffe Pt* jüdischen Gemeinde zu tuim Die nächste Eintopsispend« findet am Sormtag. den 8. November I -'36-iian. Die erste Pfnndspende gelangt a n 12.. iz und 26. November 1936 zur Ausga!'«, mz zwar bereits 4 Wochen lnach Eronnun-r, und 3 Svoiben nach Beginn der Antragsautnadn» der Jüdischen Winterhilse. Weitere Nachnchln, über Ausgabe und Zeik werden im '-emenis«. blatt bekannt gegeben. I „Lichter Nachmittag". Di« Berliner Reiomiz« meinde eröffnet« am 1. Roo die Reih« ibra „Lichten Nachmittage" mit! einem »oa-.er,, des« Progtammfolge Bach, Handel und T:.tctzd»a ' - spielt« dar Orchester d«: Hünh!«. Leitung oon iDr. Schild!-:ä;er; >. ielen als Solisten Gertrud Wendän brach«. Es hilf« unter sondets gesielen am Eembalo, dessen Klärjge sie zar: emn, Schleier wob, unk Susanne Löwe„l-r:-, dem weicher, voller Alt in dsr „Abend.- ipiinduiiz" ohn Mozart stärsite Wirkung erreich«, nr?. CiLi Zuckmonn-Buzony und Sabine Heymann hbne mail 2. Kammerdueit«: Carl Siqbernack spi.-::« aus da Orgel! das Präludium T<Dur von Buh iiam Sanitchsrat Dr. Peyferl, der vors,„ende de: Resorch 16«,neinde, sprach zur Erüssnunq der Lichte,. Nachm ttage im großen Werk der Winterliiise wid gab der Hoffnung Ausbruch daß, wie di. Asirkunz jeden Pichte; auf den Menschen, so auch die Wirkung des Lichtes der Kunst Freude in trübt Tag« dringen möge: die 4 nächsten "'ercmnal. tungen werden Gestalten der Bibel vor dm Hsreni erstehen lassen, \ — i. Der tutilxibiil lldjlcher BcauuCci "rVinoung b« erneut einen Aurju« zur -r»ungung bei kM' X 111 D j Ml u n[( 11 i d) i zu : Vdibigurg, , - -- - -.. . : erretten, u: •innen)« Studienassessoren (~ionca),: OtuPuntfU. sovte fcntift Ledrrräfte, fei« minderen» eine ötc- »etegt feo >eu, e,nzurin>ke». Der Kurtus »st au» in rechnet stach «rlcigmdKm Besuch! rennen v.oi (inet Bfel dtußprüiung unrerzirheN, nbd) feued zur tutuont von Rcir-teasunrcrrtchk Retchtonoschulen zuertannr »irtz. Der Unterri»- Nachm,rronen feer Woche mir je zwei £cppfl|turOi:; Unrerrichrchocher finfe: ÄdifeicnolctK, Hedräisch. i lufeilrtie tSbjchichte, Patöltinarunfee. -i Herren und feem Kursb« reitzunedmen »üntchen«! wcr-fern g<.. . meifeting nedfr Bnßafeen über ihre rrvaigen retig i - l'chen Lotr«nnm>ne sowie Nachweis ihrer vo? dilfeung d»n zum 15. Novemfeer heim - verfeanfe iLfe,scher Ormtmfetn« ©alln-Cbotlcutnrstraße I>/| etnzuretchen uafettüfi. - öijfif« Swfe»e»:tu :r« 1-itUlt O* . Aützer kr lattrMn itzne» fei« a psn , 'ttftntsfert lkil'»e »ak .-.fi, feit M ifett 5cs 5r»t.'E . l'r:- Ke«- Von Kamerad xu Kamerad ' Wrr ktntUf fett A*np»nes auf dre venefsowd« 9t « m m c t a»4»seven, da mt eie ©nett « » Aevft » er »eutfiette«. «U,edore Herren hzw Damen, feei Prtdatt»Mfe«n kiN§eti.itt u. Irr t Ärrikes -eei-ner, zur Rirnohme einer erstklassigen Maßoherhemeen gewchr. « ZU. BearnWeMswSrfeißee A««ecafe sür Verrieb m Oat«ltir»ra *tt Gänge zur Bank v. fegl. gesucht. Zertigkeit in Lun.-k-Mr Ochrelbmasmine erwünscht. Angebote w. Bebatr»serfe».-ri- KÄ» MnUusattUrworeUgelchssr i. Oderschles. sucht Ducri-uur. »kU änttliie^tttf sddßes Mädchen als Lehrung tu: Berliner sdittcaltnento gesucht. A ZU., -e>. ufe Dnemgeschn« in Oberschürsien sucht »jt '^erl nto tungen Mach,, evti. mir Führerschein. Stngrdote 212—Z3\ an feie Nedakuonh Berlin W H KurferAn- Oesnche: vtscheife -verfeienstmöglichkeit, evtl PeNirrltkLk vertetzrer Kämerafe, feioher Viehhändler, L4 Chftraa erwünscht, v ZZA. 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I-Br*b«r»rf»r*lnr «. fmpftblrnsrr I,chl fit S-ibc» mb •bir ®rlt|rnb«i!*b»fM«llonrr v 220. . 3lurTn-D«ititaM i» BttU, °» «»■i1',1*6" iji'e» S*''tf. iin «HW ■tsssvus BaMafett, »rltret. v--»!-»»d»»n. 36 3. ■'< ifW8l atbrittn vrrneul, l»<> velchijiltz"»» B t Rgurfvonbrat, Kaf<*liii«(ittilbrt ebrr brrot B M Bnftbelc a, bir Ribofllor, Otrli» B 8oi'urfus# Seschilstliche». „ Der heutigen Nummer liegt ein "fU* Selbsthilsegrupp« der jüdischen »linden m land bei. . |