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Der Schild · 1936-11-06 · 45 (6.11.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
45 (6.11.1936)
Date
1936-11-06
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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i pttmkt 193* IfctSdiUd _HERAU80EBE«i REICH8QUN0 jQOISCHER FRONT« 10ATEN E.V. »t. 45 — Srtl« 3 Dl owatenbtzwe iHordwestdmutMChland 9pKd|Mt( 3ol|lcn gid. Am 21 Oktober kamen di« Kamieraden Monatsoersammlung Zusammen. Der! BorfjiiN, ttain l'asf, gedachte der <5tfallfn«n de, giltfiitgn, deren Andenken bei tut» in Ehrfurcht dalttn bleibt. Die letzten Wochen brachten di« Xitfliuna von manchen lieben Kameraden, die i Mt rttrne zogen, am sich ch, neue, Leben ^h»bautn. Kam. David, bi,h«r Baumeister t Arudrburg, in seinem Berus« hochgewertet, im jbiegc von 1914 dis 1918 an der Fronst au, e, al, sergeant mit dem bereit» 1914 w- Ittciun E. K zurückkebrl«, ging mit 48 fahren Johannesburg in «üd-Afrika. Kam Hamei _ LSjährigee ging gum Siedeln nach Pariguay ^süd-Amerika, Kam. Willy Jona» mit seiner Zimlit nach Haifa; er leidet heute noch an einem fetreli Bauchschub, der ihn am Kemmel nieder. NeLie? Alle drei Kameraden lassen schwere Lucke» , rnsfrer Ortsgruppe zurück. , T«t iVorntzende richtet an die Kameraden einen -liegenden Appell zur Jüdischen Winterhils, für ge auch dielen Winter die Kameraden zur lr aupt «dp die Laminier stellen Er weist ferne; auf Mt Kelannlmachungen zur Wehrüberwachung und ns die neuen 'Bestimmungen über da, Vewu»- Uienabzeichen hin. Nach einem Dank für alle Mn ju keinem 60 Geburtstag« erwiesenen Ehr engen Imrd« der Abend mit der Bekanntgab« aller] Einlage und der Aussprache über all« uns betreffs,den Ikreigniise au,gefüllt. Der Vorsitzende gibt folgende I»iere!fanle Statistik der Kieler Ortsgrupptz: jetziger Bestand 25 Kameraden, |jj»on baden 1 J6 Kameraden das E K II, I | »i Tu: i'.i.ti ausgeschiedenen! 6 Kameraden. | kitttn 5 das E. K II | €, BJUttlf II verwundet 10 K a m e r a d e » , | laon ein Kamerad 3 mal, I «on 6«’t ausgeschiedenen Kameraden charen |p«i schwer verwundest 3 Ha;’;trabtn sind 50°a Kriegsbeschädigtenlien> ^un-Em;s.inger, ein Kamerad war verschüttet Aon unseren Kameraden ist einer 4 Jrihre, Iiin anderer 51/, Jahre in französischer Gesaizgenf^ast gewesen. Tik Frontkämpferkreuz besitzen all« Kameraden, loiele auch andere Kriegsauszeichnungen, ein >Ka- I nerad dal, 4 Kriegsauszeichnungen und den schle- I Ulchen ^iBrrr. I Südwestdeutschland I b«»au. In dem schlichten und darum so schönen I ibemeindesaal hatten sich am 18. Oktober die Ka- Ineradcn hes Stadt- und Landkreises zahlreich ver- I lammeil Die Erwartungen waren hochgespannt, siollte doch der ehem. Frldrabbiner Kam. Dr. äaltl'elrger aus Frankfurt a. M. zum ersten I Kale .n , diesem Kreise sprechen Nach feierlichem IHmnoniutnspiel begrühte der Vorsitzende der ^Dttsgruppe den verehrten Redner, di« erschienene» lAettr ter 'des Landesverbandes sowie alle §la öntraden lind forderte sie auf, in einer Miaute I>l»mi;cn fbedenkens di« gefallenen Kameraden z» I tbicn! 3" nmsiderooll Harem Aufbau entwickelte dann ^i'khte Frankfurter Kanzelredner das selbst - I VtelTt« Hhema „ SchicklaI und Sendung", Indew er. ausgehend von dem Buche Jona, nach I »>e-, dost niemand sich dauernd seinem Schicksal, aber auch nicht seiner Sendung entziehen kann, la" lüegeiisah zünden übrigen Völkern des Alfer- I. die die Schickung, das Schicksal, als |m» lentr!» bar widerstandslos und ergeben hinnabnien, I tauchte bei den Juden zuerst der Glaub« an!die I reneung undihre Verknüpfung mit dem Schicksal o»i Wenn sich das Schicksal des Judentums! an »nlerer Generation in seiner ganzen Schwere »nd Lraqg offenbart, so muh uns der Gedanke : an °>t scndung Hochhalten, mit neuem Glauben »nd | Mimitshpffen erfüllen - l fit Kameraden halten mit ungeteilter A»s- I nerk-'amkeit den grohangelegten Ausführungen des Adner» gelauscht und spendeten reichen Beifall. HarmoniumNängen schlotz dieses erhebend« Ju- I amnienlein. das allen,. die teilnahmen, noch lange s" der Erinnerung sein wird. Dermftadt. Kameraden und Freunde mit ihfrn! nra-im batten sich in groher Zahl zu unserer ertten Witzteroeranstaltung am 22. Oktober «ingeiundcn. Hatten wir doch zu diesem ersten Abend Herrn Rabbiner Dr. Dienemann, Offenbach, zu einem Vortrag über das Thema: „Was bedeutet »ie Bibel. dem Menschen der Eeaentbarl/" eingeladen. Lautlos folgten die Anwesen- \ LnJzc i ALLIGATOR w o t lind lederworen UNSjßUB VERKAUFSOESCHAFTE. Bulla, Ti >•••■.«■ Hmp»b«h«»olll Buk», KoilaiaaWa*« il Mhil aM. Rotaa»fct t» Olfitbieli «. M b«n den tiefschürfenden Ausführungen diesetz hervorragenden Redners, der uns eindringlich und mahnend, die Gegenwärtiglei, unserer,' heiligen Schrift vor Augen führte Mögen sich Pie, vor auem^vlese Worte des Redners einprag^n: Nicht die -pende an eine Wohlsahrtsorganisstlcc» löst unsere Pflicht zur Nächstenliebe und Nächstenhilse - *“-' ' " Wort« klei- Und Rah ab, sondern die praktische Ausführung h^r unserer Bibel: Du sollst den Nacklein den und den Hungernden speislfn weiter zeigte er uns an Beispielen, wie Ha, menwerk der Gesetzgebung der Bibel einüulig der! gesamten Kulturwelt richtunggebend was], sei es Für unsere Kriegsopfer Krirgsopfer-Abend in Breslau.! Am Sonntag, den 1.' November hfatie die Kriegsopfer-Abteilung der Ortsgruppe lBreslau ihre Mitglieder zu einem Tee Abend geladen. Trotz des sehr schlechten Wetter,' war der Sacl der Eintracht" dicht gesülll.! I» Abwesenheit des durch eine pläyliihe Reise verhinderten Kam. Dr Hirschberg gedachte Kai» Pollack der in allen Kriegen und Grenzschiltzlampsen gesallenen Kameraden. Er richtete heiz lichc Worte der Begrühung an alle Kgmtraderi und Kameradensrauen und an den Vertfetcr der Synagogen Gemeinde. Mit Genugtuung ste lle ei feit, dah der Vorstand der Ortsgruppe fast voll zahlig der Einladung gefolgt war unh konnte feiner besonderen Freude über di« Amvelenheit he, 90jahrjgen Ehrenkameraden P r o s i a!u «r und feiner Reihe von auswärtigen Kriegsbeschädigten Ausdruck geben Worte herziichlter Begrünung richlete Kam. Pollack an den Ehrenkamergd«, Dr. Ernst R o s e n t h a I, Berlin, dem er glei hzeitig sDank für seine unermüdliche Bundes unh Kriegs, dpferarbeil aussprach. l Dann ergriff Kam. Dr Rosenthal das Wort Wesentliche Aenderungrn habe die «nlgemeine Kriegsopservtksorgung im letzten halben Ja hx nicht erfahren. Auch die jüdischen Kriegsopsech erfuhren die gleiche Behandlung wie alle andern. Jf» Bunde selbst nehme die Arbeit fük unsere Kruigspeschci diglen, Kriegereltery, -Witwen und »Waffen! einen Ehrenplatz ein. Kurz und doch instruktiv Erläuterte er an Hand von einigen Beispielen Mötzlimkeiten im Rentenerhöhungsoerfahren, bei Eltenkbeihilfen, llnlerstützungen usw. Der SchwerkriegsbesHäaigtenschutz stehe auch allen jüdischen Schwerkriegsbeschädigten zu. Selbstverständlich müssen bei alleii Anträgen die gesetzlichen Voraussetzungen ohrher ge nou geprüft werden. Am Schlutz seiner Aüssüh rungen richtete Kam. Dr. Rosenthal eine» Appell an die Mitglieder, auch Ihrerseits der sehr geringen Beitragspslicht nachzukommen und! derjenigen Kriegsopfer, di« noch nicht Mitglijidee un ferer Organisation sind, für unseren Bund-zui wer den, denn dann erst könne sich die segensreiche Tätigkeit der Kriegsopfer Abteilung in? vollem Umfange ouswirken. Lebhafter Beiafll däiiktf dem Vortragenden für sein« streng sachlicher, Ausführungen. i ] Kam. Pollack gab dann an Hand von-^Zc hie» material «ine Darstellung über die Arbqte, der Kriegsopfer-Abteilung des Landesverbandes und der Ortsgruppe Breslau. Die Anwe'endenwerden aus diesen Ausführungen den Eindruck gikwi nnei, haben, datz auch hier im Rahmen des Müg iche» alles getan wird, was in unseren Krästchr teht. Erfolgreich beendete Renteuversahren, zahlieict de willigte Kuranträge, einmalige llnteislützuhgen, neu gewährte Eltembeihilsen, Vertretungen :oo' de» Arbeitsgerichten und den Fürsorgestellen haben zur Erleichterung des Loses unserer Kriegsopfer beigetragen. Eine nicht geringe Summe würdan Unterstützungen in besonders schweren Fallen aus eigenen Mitteln gezahlt. Gemätz den Anordnungen der Bundesleitung wurden di« Kriegsopfer in allen Fragen des täglichen Lebens nach ] bfstem Wissen beraten und in den adgelaufenen 9 Monflten haben rund 600 Kriegsopfer unsefe täglichen Sprechstunden ausgesucht.! > Für den Vorstand der Synagogen-Gemeind« ergriff Herr Spanier das Wort, für den ]Lan desverband Niederschlesien versprach Kami EI k e I e s dah in Niederschlesieü die Arbeit! für die Kriegsopfer die vornehmste Aufgabe huch in Zukunft bleiben würde.! ' Dies« Kriegsopfer-Veranstaltung wird allen Jteilneymern in angenehmer Erinnerung bleibend > bei dem Gebot dir Sahbathruhe, beim Mahkalten m der Ernahrun. u. ä. Wohi hat da» Altertum Geschichtslchreiber gehabt, die über Feldzüge, Bauten und -Feste bericheten. lein Voll aber kann ein Werl ausweisen, da» in seiner Einmaligkeit unserer i heiligen Si rifl gleichkam«. Lehhaiter Beis >» war der Dank der Versammlung, dem unser l Pärsitzender in beredten Wor ten Ausdruck ga i. Der L. V. Lüdwelldeutscbland halt« in der P:rson de» Eieschästssührer Kam Rosen st rauh einen Vertreter entiandt. Ein verheihunj^voller Auktakl für den kommen den Winter! Opfern des We lkrieges", so glauben wir sage»' zu dürfen, dah auch wir jüdischen Kriegsopfer leilhaben an dii er Danlespflicht, denn auch wir haben für Deut chland unser Blutopfer gebracht Durch die ,oe änderten Berhältnicse kam der Reickrsbund judif her Frontsoldaten in dje Lage, seine Kriegsopfer cbteilunaen stark auszudaüen. Alle jüdischen Kriegsopfer,, ob sie Rente beziehen oder nicht, sollten es al» ihre Pflicht betrachten, der Kriegsopfergrupp: im Fronlbund beizukretcn. lieber die M tgtiederbewegung der Ortsgruppe Karlsruhe sei so lgende; - gesagt: Ordentliche Mitglieder des Rei hsdundes sind ^190, davon sind 53 in der Ster pekasse; nur in der Kriegsopfergruppe sind 57, i riegerwitwen 50, Kriegerwaisen 35, Kriegereltery 12 Anträge der verschiedensten^ Art wurden im Larle der Berichtszeit gestelltSo wurden 14 Ant äge gestellt.-aus Rentenerhobung, 3 auf Kurbehan >lung, 2 auf Witwenrente, 2 aut Waisenrente, 3 auf Elternrente, 4 auf Sterbe gelb und 30 Anträge auf Zusatzrente. In 25 Fallen wurde Berufung eingelegt, davon batten 12 Erfolg, wä aend in 8 Fällen der Erfolg versagt blieb. >:incm eingelegten Rekurs wurde nicht itattgegeben - Zieht man noch dje vielen mündliche» und schrc llichen Auskunft« in Berücksichtigung, so lann man sich aus dem Geschilderten ein 'ungefähres Bild von der grohen Arbeit-^, leiflung im Inte ejse der Kriegsopfer machen, wenn sie auch nach au> en hin wenig in Erscheinung tritt. Nachdem Kam. Forsch noch an Einzelbeispielen in der Rechtspre hung der Kriegsbeschädigten und Kriegsbinlerbliedc um deren Bedeutung für die jüdischen Kriegropf r beleuchtet hätte, schlvst er seinen mit Beifall ausg, nommenen Vortrag mit der Mab nung zu Pflichte jüllung, Tapferkeit und Beke.inl nis zür Schicksal gemeinschast. Datz die Arb it des Kam. Forsch auch von der Bundesleilui g gewürdigt wirb, bewies die Verleihung «nies Ehrendiplsms, das ihm durch Kam.' Dr.. Weil! überreicht wurde. Nach Dankes- und Mähnworien von Kam M e ie r. Pforzhe ni, war der offizielle Teil er ledigt. Es folgt m nun in bunter Reihenfolge Mach weiteren ei ilten Rezitationen von Margot Wimpfheimer heitere Lieder zur Laute von Ruth P o r i tz k i . die auch als feinfühlige Pianistin zum guten Gelingen-der Veranstaltung beitrug. Einen alle liebsten Fäntasielanz führte die kleine Be itzing er vor,'der mit herzlichem Beifall belohnt wurde. .Eine heitere Novelle aus dem Nachlatz. des Sck riftsteilers Poritzki wurde durch defsen Gattin oo; gelesen und mit Spannung u»d grotzem. Interesse angehört. Dank gebührt endlich auch Kam. L a r g für die Durchführung des Ganzen. *-S_1 hßruttjßfc ZöGefafse. General Sixt v. Arnim Im 85. Lebensjahr starb in^Magdehurg, seine»; letzten Borkriegsslandort, General d. Infanterie Sirt v. Ar^:c, einer der dewahrleilen Führer des deutschen Heer«, im Weltkriege. Er war zu Beginn des deulich-sranzö'i'chen Krieges im Jahre 1370 als Freiwilligir in da» Königin-Äugusta- GardegrenadierregimenI, das. damals noch in Koblenz lag, eingetrcten und nach kurzer Ausbildungszeit in» Feld geruckt. Schon im Gefecht . bei Gravciötle wurde er schwer verwundet. Er wurde durch Berleihung dks Ei'ernen Kreuzes und durch Beförderung zum Offizier ausgezeichnet. 'Noch al:> junger Offizier wurde Suct in den Gencralslab verieyl und war nacheinander Generalstadsoffizier bei dtr 22. Diviiion in Ka'sel, beim VII. Aimeclorps in Mcknllet und Ehcf beim XIII-Armeekorps in Siu'tgart^Jn Froniitellungen war er Kompagnicchef bei den 2. Gardegrena Vieren, Bat. il.onslgmmandeur im F»-ilien«g>mcnt 36 in Halle und Kommandcut d.-r-üäer in Detmold. Im Jahre 1903 zum Generalinazor deiorderl, wurde er ins Kriegsniinislerium berufen, befehligte dann die 13. Diviiioi» in Munster und wurde schliefzlich im Jahre 1 al» stlachiolger de cizisicheidenden Generals o.' Hindenburg Komma,: dierender Geiieral de-'- IV. Armeekorps in An der Spitze diele Korp zog iKeneral Sirt o. Arwf; in, Jahre 1914 ins Feld Die Magdeburger kämpften in: Verbände de: 1 Arcuee am rechten Fluge! der d.-uilchen Westfront und nahmen an dem 4tprmarf.h i» Richlung Par' arrvorragenden. Anteil Beionderc Anerkennung landen die Lei ikungen d- Kom-nandrerenden i'-eneral.. und 'einer' Truppen bei der bela>:n:ei Fluäel-chwenkung voc- Süden nach Weiten zür Adwenr des Vorilofzeder franzostichen Pari-.-Ixmee Die ickm'ierigste Aufgabe erwartete de" Ge-rcigl. als er zum Führer der 4 A:m«' ernannt wurde Hier in Flandern galt rechten Eckpieiler der Front zu halten und zugleich die!l Boot Bästan der tl-rndristhen Küste' zu i.hu-ze i, auf die es die Engländer beioc-deiabgelehe» halte::. Es-lag tabe, dafz >ie hier immer wiederdurchzubre-chen ->er'uch:en. und im Sommer >44 7 letzten ne zu -iiiem verzweifel:«» Berluch an, bei dem ne grofztc Maiön' von Menschen ubd Material einietzlen Die 4 Arnk^e - u-dcrstand in ' monaielangen ichwedste» Kampfe» unter »ngunniasten - Bedin guiigen jeder alle Flandernkampicr kennt die besonderen Scku ieiigleiieii die-- "iclandes. Die Ar-nce und ihr Führer wurde» durch 'Verleihung des Eiche,,lauds zum Pov Ie M>ii.e und des schwarzen Adleiordens a»--gcz« äniet Aach an der Ofieniive i-n Fruhjabr 1.-1 -'Kalle die 4 Armee einen bedeutenden Anteil E gc-ang ihr. in b.eitzen Kämpfen de» Bperndögen und den Kemine!- i-ecg zu nehmen.. Rach den -chweren' Tage» des Herdites D'lll führte General 3:it v. leine Truppe» in. völliger O idnznig in die Heimat zuruck. Dajz die Leistungen deverst»:lenen Generals auch in der mililacisthen 9!ächkricg.!i!eral»r ihre Anerkeiinuna gefunden haben, gel-t am - beiten daraus hervor, datz ein st» '>ch->rier Kritiker wie >''-eneral Lubendori, in ieicien Erinnerungen von der „vorbildlichen Führung der 4 Armee" iprichl Lrksgr. München ml» neuer Leitung it«ari»e»y«. mm io unuun i^auc obferabteilvng der Ortsgruppe ihre Mitglieder zu einem Vortrag de» Obmann» der Kriegsopfer, Kam. Emil Forsch, Karlsruhe, über Kriegs- " ' Gäste wärest lan« Micholski, der -an- K«rl»r»tz«. Am 16 Oktober hatte di« Kriegs- Kam. . opsierfragen «ingeladen. Als weslend Herr Rabbiner Dr. Michalski, desverbandsoorsitzende des LV. und zweite Vorsitzend« de» Synagogenrat» Herr Hugo Stein. Besucht war die Versammlung!von ungefähr 80 Kriegsopfern. Besonders zahlreich waren die Kameradinnen und Kameraden von auswärts erschiefien, u, a. von Philippsburg, Malsch, Rülzheim, Baden- Baden, Ebersteinburg, Bodersweier, Hagenbach. Gemmingen, Grötzingen und Pforzheim. Kaiy. Dr. Robert Weill erössnete mit «egrützungswstten die Versammlung und gedachte der 12 000 gefällenen jüdischen Kameraden des Weltkriege», wfoiiauf «ine Minute stillen Gedenken» folgte. Margot Wimpfheimer rezitierte Walter Heyytanns. .^Heimkehr".! Alsdann ergriff Kam. Forsch da» Worf. -Er wie» u. a. auf di« durch die Nürnberger <pesetz« geschaffen« Lag« hin, der wir unser« Lebestsführung und Lebenshaltung anpassen mützlje». Wenn Seneralseldmarschall o. Blomberg in seiner Gedenkred« am He'.dengedenflaa 1938 sagt«::„Pie wird unser« Dankespslicht erlöschen gegenüber Pen München. Ein Kameradschaftsabcnd von besonderer Bedrutunj im Leben der Ortsgruppe fand zum ersten Mal u »tcr der Leitung ihres n e^u e n 'Vorsitzenden Kam Kommerzienrat Paul Josephthal, llläjor d. L. a. D., statt. Mit Antritt seines Amts ergriff Kam.'Josepblbal die Gelegenheit zu eil er programmatischen Ansprache an die ' Kamerader. " Nachdem er ein! sttend unsere 12 000 -.Gefallene» mit einem feierlic en Treugelöbnis geehrt batte, gedachte er mit «E lortey des Dankes seines' Por gängers, des Kai leraden Dr. B r e tz f e I d^e r, der leigen Wohnfif ms Ausland verlegt hat Sein Dank galt ferner, »erdunden mit der Bitte, unter seiner Leitung ihr: Aemter weiter zu behalten, den bisherigen V 'rstandsmitgliedern. Hieran knüpfte kam. Josephthal Aussüdrungen von programinatisck er Bedeutung. Als der Neichsbund jüdischer Froi tsoldaten.kurz nach dem Kriege gegründet wurde, ei man verichiedentlich in den Kreisen der jüdische: Frontkämpfer der Ansicht gewesen,-dies« Grün >ung -sei nicht nötig, ja, sie könne sogar schüdl ch wertzen; er gestand offen, datz auch er selbst' z, diesen Zweiflern gehört habe Heute jedoch ist e» wohl jedem in unserem Kreise klar, datz di« Eri ndung des Neichsbundes «ine zwingende Rotwe »digk^it war^ Manch« Leute freilich wissen auch heute noch nicht, was der Neichsbmid gelei tet hat. Bon fenen Kämeraden, die auch jetz: in unseren Bund noch nicht eintreten, di« unserer Kameiadschastradenden fernbleiben und nicht «»mal - durch Zahlung de» geringen Beitrage» di: Erfüllung wichtiger Aufgabe» erleichtere, habe er noch kein«, stichhaltige Begründung z> hören bekommen. Da» heute noch nicht erreichte Ziel sei eine,wirtlich restlose Zusammenfassung al er jüdischen Frontkämpfer. Der Neichsbund jüdischer Frontsoldaten ist ein Treu- und Abwehrband, «icht aber ein politischer Club. Frontkümpfer mutz der Mann gewesen sein, der in unseren Reihen % Iah nehmen will! Di« Erinnerung an all da» F achtbare und doch auch Herrlich«, da»- wir in d er Kriegsjahren erlebt haben, ist dar Band, da, un« alte umfchtietzt «nd das, o G'It will, me zerreitzen wird. J,-'. » Front ampier reiche» mir in treuer -Kameradichari -die ba.nd Wer aber Parteizwistigleilen ausiechten vill, möge ' unserem Krei'e iorithleibcn- _ 'Mit der Aufforderung, in dieiein Ä»ne auf i ilte unserem Bunde noch fernstehcndenJ Front cimpfcr cinzuwirten, mit dem Veripreehen, 'elbil -liier zu tun, was in feinen Kräften flehe, umdie Ortsgruppe auf ihrer Höhe zu erkalten ulid weiter < uszubauen, »nd mit der Bitte um volle linier > utzung und Mitarbeit aller Kameraden an den ins gestellte» Ausgaben ichlotz Kam Jolepktkais cinc Ansprache, die einen -starten Widerkall fand » Der neue Vorsitzende der Ortsgruppe München. i!am. Kommerzienrat I o s e p b I,b a I. war im Jahre 1907 als Oberleutnant d L. «Landsturm ll» aus der Armee ausgeschiede» Bei Kriegsbegm» am 2. August 1914 meldete er sich ats 45 jnhrigcr freiwillig und bat um Ver . ucndung an der Front; dort ubernakm er brld darauf die Führung der II und spater der I! Kompagnie beim aktiven 14. Inf. Regt. Be rc it» am 6. Oktober 1914 wurde er im Wald o >n Apremont vor Beidun schwer verwundet Kam Josephthal ist noch heute 60 fdiowt kriegsbeschädigt Nach zweimaliger vergeblicher O peration wurde er beim Ersatzdatl. 14. Inf. Rgt. al- Fübrer der Aspirant.-n-AusbiIdungssompagni.-n d<schästigt. Juni 1916 wurde er zu einer Dienst^ le stung von zwei Monaten zum deut'äxn v>e nerattonsukat in Lemberg kommandiert, wo er al^ en ziger deutscher Offizier tätig war Ende Augult^^ 1£ 16 kam er zum Ersatzdatl zurück und wurde Anfang Oktober als Etappenkommandant nach Rumänien berufen. Oktober 1917 wurde das Kommi ndo der rumänischen Erdölfelder, das bis oao_ eite selbständige Behörde gewesen war. als au gelöst, mit der Etoppenkommandaiitur oere,»^ un > das Ganze der Befehlsgewalt de» Ir fephthal unterstellt - -kam Josephthal, Major d. ^.?5-^.'tdi-nftda i E. K I und II.. den Aoö/ «'lM°s».n orl «n IV m.t Schwertern und de» ^rtern, Kregroerd. Orden mit Krone und >

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