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Der Schild · 1936-11-06 · 45 (6.11.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
45 (6.11.1936)
Date
1936-11-06
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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?rft« 2 — Nr. 45 HERA Btt0^Ü6 RE1ÖHS6UND JOMCMCR frontsoloate : 4 E.V. Staaten bahin, in:sich wenigstens einen Block des tYriebe ns' einen kontinentalen, wirk toben Volkerbund zu bilden. Hier sind, von II.S.A pan; abgesehen. in Südamerika große Länder, die in sich alle Voraussetzungen wirtschaftlichen Äusstiegs tragen. Länder, deren Boden und Reichtum noch nicht annädernd erschlossen und deren Aufnahmefähigkeit für Bienschen. die arbeiten. Mitarbeiten und t i et» ein neues D asein erarbeiten wollen, an sich unbegrenzt i>'t. Die'en Län dem. diesem Erdteil gebärt unsere Äufmerlkamkeit. unsere Planung und vor allem unser Kräfteeinsatz. Der Blick richtet sich gen Weiten. Der 11. 'November in P./A7tiim (*jeht unsere Blickrichtung nach £ it e n. so lteht auch dort ein Datum von grober Tragweite bevor: Am 11. November, 1936 triüt in Palästina die Konigliche' Un - terkuchungskommisiion aus England ein. Eine Rund>untanspra.h,e des Hohen Kommislars für Palästina bat die Bedeutung dieses Vorgangs unieriirichen. von eine,n^ „Historischen Wendepunkt in der Geschichte Palästinas" gesprochen. Damit in aber gleickrzeitig bie Reichweite der bevorstehenden Enischeidtrngen in Paläitina für das Judentum überbauvk gekennzeichnet: denn ob der Einzelne nun Zionist in oder nicht. — die von der Losung der Palästina Frage aus gelinden Wirkungen werden zwangsläufig nicht den Zionismus allein, sondern die Geiamtheil treffen, sie werden die jüdische Situation :n der Welt fraglos beeinflussen. In diesem Augenblick Prognosen zu Nellen, iN unangebracht. Das; es tatsächlich um Probleme gebt, die weit über die valäNineniische I >: n e n oofikit hinausreichen, liegt auf der Hand. Sie werden angeschnitten in einem Aufsatz der ange>ebenen englischen Jeit'äin’t „New Statesman °mtd ‘Jia-tion“. die eine dem Zionismus ' wohlwollende Haltung einzunehmen pflegt. Es beißt darin: „Vfet nt E-des wird es unmöglich -ein. Pa tgiima da'elbe N-.ziz von Aukenomee zu verweigern. wst- Furien. Iral und Äegopken es deiiften. >'.egen»grr:g :»t d-r Urterttbie? des kukkurellsn Nireau; den Modam-edavern PataKinas und denjenigen Znrien- oder Aegnxt.n-'- deutlich genug, u-, >:uc!> dem 'lust-tast.-n Bcol-.uliler tzu-zufalleu. st: ko--.--t.-n wob! Jahre dazu verwendet werden, di ien U-t.-richü-d zu verringern. Dann wird «-: o'el.eicht mogli d -.-in. die Zulunit Palaitina» Zo:,:--mus in eine", oerdalf isinaß:.: „-„-.-er -: :unNt, L*r» vi »irosa zu ervrl.-r-, H.--at? de -stel l e f’,0; aß d-.- Berve>ru-:.z ei„ zu'atz irr.'! 1. und!ompl-i er.-ndes Moment ■n &« rn :l‘i; t t fin.-tt P r o . 1? •: angeieben rr-r7. :- die-em G:u"d ziemt es den .!>0!i:-!en. [iua und eingede:t zu '.in d.-.i: -:e ii-r« ni.h: ci^eni au:-ch!:eß!:ch ov - G - iudie-i al : «*■» lerl bewegten t^erick'ts hoi von. "oUit-' -.-.--.t.-rb reiten." Die na Moat»\ »» heißt es in dem Au-' ratz.!önn U". ' i, t i Ji»• :■. n d sei I :ür die Zu tnt be'. Jtori- -'NUH t:: '' e>:br.-n, -stihm drohe-:.!vn-Ie : r v-: dänie-i; st.-sten gewürdigt wer de,!. die Hoden Tsöca! e und -eme bemerlc". werte Er de Mr an, m.-'sten 1-e wundi-rn *"» i 'al-r.-„ -dl.-: zum Teil au> Mangei - JM ' r v* it v äst-t :u kz::'u!-eei>,:uvt-a.h!i,d aber --?.u i &:> trr:: ,-ie cka:- Antlitz E-.irovas In den!■ ta n i Ja!'-'-"' oera„>.-rt. vaaen. und .zu: d:e - ont»i?r den .A. -ederung.-n der Be : :.: J: I u n t]? D; ’ e E n g 1 a n - s . L.rder -ei Palästina Aua stück in d> >1 Vorder gaund geire'ien nommen«:: zur.-vai England ->ch >-. .,-r anzupa-ien b.-.b-. 1 ganzen, dem v: da GfinlHge» KuswanSeningsbestimmunsen Iffle „KloinKopitallsten alle nach dem Krieg sorge Regelungen zerbröckeln und -ehr unerfreulichen Lage Enal.-.nder stünden im großen -"iu.- u-obls-ollend gegei-.ü'.'-.-r. wollen al>: durch ihn ni.chl b:-iörg.-tt werden aber, ach r;:t -:vl z erten Aga me'tten Uder d'-- Inter ptetierung -rcn D >!uienlen!-eia».-„. .Als vor vier Wochen die arahilche Fuö ruNg in Palästina den r»ioncraI*rreit abb.a-ck». gab lie ihre Bedingungen toor allem: Ei:: wandeiungsioerre und Verbot tüdi'.l en Bode:: erwerbs' vreis: dielet scheinbaren Niederlage nand -aber als höher "Gewinn gegen über, "daß die unabhängigen suji-' lchen Staaten ihr Won sprachen. e: > gewichtiges Wort! '.iu welcken E'tderaeb-.'s-.-n wird die Arbeit der Untersuch'! n rstemnhi gii eines Zages fuhren'.- Werden m i> -,-ndgullige Lblungen nock' - mals vertagen l-.'.-i:'.- ■•Peltbe E-mluHe. welche - Empire Inter,-''. >: werden d n Ausschlag g: I-ouWie wirk die Po-inon „Palä't.na" kün^- Iig >n der Re: tat iuei'iK Auswank rung. jüdischer, Leie-rsra..-n zu 1>ewerten »ein.- £K-r ent-iel't -'ich d-i ,-nüeicklung im Säen e iii.ter Berechn»n t. .e.u.bcr Sicherheit über : auot'.- Das Arahertui", -st nicht nur in Arabien selbst in Beweguna. Die Dnncunik reicht dis nach Aegnvten. ja bis Algerien, dis Marokko . hinein. Das 'ammedanikche Nordafrika wird spürbar von ihr er'aßt. Wer vermag etlva die künftigen Auswirkungen der. Tat lache >» erme-ien. daß nach der Niederwerlung der Negus-Regierung in Abeklinien. allo einer chriiilichen Vormacht in Afrika. Italien durch weitgehende Mastnaln-.en zu einer Schutz --.acht des Islam geworden Ft'.- Wer über 'ieM. bas beule, am roeit liehen Zip-el des Mitielmeers. auch marokkanische Regimenter unter tüeneral Franco in Spanien lampten'.- Doch an bseier Stelle toll ja kein politiiches ' Bild entrollt^es tollen politische ,tragen weder genellt noch «eantworle! werden. Es geht nur darum, iuduchen Leiern in Deutschland, die ihre Zutunstsvläne miü Ani'icht betreiben, in groben Zugen die Tendenzen in 3t> e it und C it -darzulegen - für Menschen, die. unter einem schweren Schicksal und in harter, unrhihooller Zeit Wege in die Welt tuchen Wege, »ie zu einem Platze möglichst ruhigen und aussichtsreichen, t'riedlichen Eiütenzaufbaus, fern aller Politil, führen sollen. Die ReichslleUe für Dtoifenbewirlschaftung hat in einem RE 153 vom 2a 10. 1936 sehr wichtige Erganzungsbettimmungen sbr die Auswanderung getroffen. I Große Bedeutung fük viele Auswa iderer bat die Mitnahme des logena»nten Umzugsguts, die obne Genehmigung de» Devisenstelle, aber erst i-ach Erteilung einer Unbldentilchteitsbescheinigung des Ainanzomts möglich i». Es war nun bisher naht eindeutig, was unter llmzuasgut zu oeriteben sei. In einer Mmiste»alanwe.sung vom 12 6. 1933 Deutscher Reichsanzeiaer Nr. 137 wurde als Umzugsgut nur der „Hausrat" bezeichnet, wobei aber wiederum ungeklärt »lieb, was man nun unter Hausrat zu verstehen! hat. Nach dem neuen Nunderlah sind nun unt« Umzugsgut sämtliche Gegenstände zu verstehen, 1 die der Auswanderer und leine Familienangehörigen in ihrem Haushalt bis zu ihrer Auswanderung benutzt haben, -owie neuwertige Kegenbändh. die der Auswanderer z u r B e r o o j I st ä n d i g uri g seines Hausrats oder als Handlwertszeug oder Arbeitszeug im Ausländ zur Ausübung >(ine; Berufs verwendenI will. Demnach kann ein Ausu-anderer sich auch! neue Einrichtungsgxgenktanbe zur Veroolistär^>igunb seines Hausrats anschaffen, Ferner tanrzlein yandroerler oder Spezialarbeiter ohne Genehmigung der Deoilen stelle neu angeschafites Hanrwerts- oder Arbeitszeug bei der Auswanderung I als Umzugsgut mit nehmen: auch das I»irrumen»trium eines Arztes oder Zahnarztes wird!man in diesem Sinn als „Handwerks- oder Azbcitszeug" ausfaNen können. J.. Noch wichtiger jedoch ^Is diese Zllarlegung des. Begriffs des' Umzugsgu» lind aber die Be iummungen des neuen Nlinderlasles, die den oileintapitalisten eine Igünstigere Irans fermögtichteit gewädreri als bisher Nach dem NE I 36. der ntzt durch den neuen NE leinc Ergänzung gesunden hat, batte die Deorlenitelle die Möglichtelt, wer Deutschen Gold distontdant den Ankauf eine» Auswanderer-Gut Kadens zur Transferierung mit einem Abschlag von 25 zu empfehlen Hierzu war aber der Nachweis erforderlich, das; ein «allgemeines deutsches wirt'ä amtliches, kulturelles oder sonstiges Interesle an dci Tätigkeit des Auswanderers vorhanden war. Es was ausdrücklich hervorgeboben, daß die Elgenlchart eines Auswanderers als Front! ä 'm p r e r nicht ausreichend I war. um die ge -,. i-iteii Borau-letzuntzen zu erfüllen. Nunmehr itz d:el> Deut'che Golddistontdantl in der. Lage, ini Interei-e einer Förderung d«r Auswande rung M i n d e r d e m i 11 e 1 tje r . von mit W'ein fap taiüten genannt, in größlrcin Umfang als hisner Auswanderer Gutbaden unzutaufen. Deshalb tonne'» jetzt die D eoisenitelleii! hei Antrag eines Auswanderers der Eiolddistonliant empfehlen, das Auswanderer Guil-aben des Ailswander'crs bis zur Höbe r-on etwa 8b. NM.Izur Transferierung rt cinem^Al-s-chlage von 51 1 gnzutauien lieie Emp'cdlllnglM Ipllrn in erster minie für Per>on,n .! bescheidene» -'iermögeiisoerltältnisse» deslim'-'I , Ierner wird i.i dem Nu:>d.-rlaß den j u d i sche» Ausnrander.r i au'gege'w-i. eine Erklärung des H i lf^'oe r e >-. s l-er Juden in Deutschland tarule: rorjulegen. au und i> w-.-lchet tbei e ihnen durch Bermittlpn-, dieser Stelle! eine Hilfe bei der Gründung einer neue» EristenH :-n Auslände ge wahrt wird. D e>e Bestimmung wird viele, kdie aber ein üei Mar tal von einige > l.-.u'.nd -tzvichsmart verrug-n - die r.'age verletze:,, die Auswanderung vorzü .... mit einem Verlust von r lisienz auszudauen Diese . für die Auswanderung Bedeutung, nachdem die n dorthin kürzlich ver nehmen und im Auslanl - 50--» sich eine kleine Bestimmung gewinnt z nach Südafrika besonder- Einwanderungrbestimmun! | schärft worden sind Der Nunderlaß bringt dann noch neue Belkrm mungen über den Erwerb auständischen Grundbesitzes fvgl. meinen Aufsatz in Nr. 241, die besonderer Erötterun^ bedürfen. ,1um Schluß sei erwäh it, daß für jeden Trans fer Antrag und auch fifr Umzugsgut nicht mehr d nigung des Finanzamts ä die Beibringung einer die Verwendung von t Undedentlichleitsbeschei- Itin genügt, sondern auch tzescheinigung der Gemeinde tarüber, daß der Auswanderer mit keinen öffentlich-rechtlichen Umlagen, Abgaben odcr Beiträgen, di: M: Gemciide für sich und andere öffentliche^ Mörperlchasten zu erheben haben, i m N ü ck st a n d lit. Die Un >edcntlichtelt;tescheinigang Kat sich-nunmclrr auch darauf zu beziehen, daß der Auswanderer z. B nil>t mit der Haus und Gnindoeimögenssteuer, B-rufsschuldcitrag^ Handwertstammerdeitrag und Feuerlassenbeitrag im Nückstand ist. D:. jur H e i n z E o K n . (Runneül&llB&lk Derbehrsnnnlfter Mitglied des Höre Seiisha engl scheu Kabinetts. ,ITA) London, I. No Höre BeUlha ist in d.-n Ministers erhoben worden, der gegenwärtig dem e.igli -iiemder Berlehrsminislei Rang eines Mabinelts- Lr ist der einzige Jude, itzhen Madinelt angehört. Gou»erneur Lehman in New?)orii wiedergeivählt. New Port, 4. Noo «III des Präsidenten, der Slaais Teiles de» Parlamenis i» vember auch der bisherige > -New Port, Eolonel Her großer Slimmenmehrdeil A ). Bei der Neuwahl qouverneure und eines Smerita ist am 3. No iouoerneur des Slaotcs!>ert H. Lehinan, nü, oiedergfwahlt worden. «ITA.» Wien, 1 9>ov<mbcr D:e Unwersiiäl Drioid hat den- Wiener lii:<ii Prof. Heinrich N111 den Arzi des Mönig: «üailtorlelunge-i in £ r t o Hais und £hrenjpezia r o o n N e u m a n n , oock England, eingelade Ver Rai bei der Reichsverweiung t, 0*et Me etm» »e» «tilre »et »et Rri 1. Stetester int »iM Mefe »e, l.ltn». n,,,*, "« Am 2. November 1933 ist in Franffur, „ de« neugeschass«,:e Nat bei der Neichzv t r e t u n g der Juden in Deutschlan,. «ei Vertreter der Landesverbände jurrdret mejnden und der großen jüdische, Liga lioüen umfaßt, zum ersten Mal juiam . e.i,«",, Indieser ersten Sitzung hat sich de. A», der Gesamtheit der Ausgaben Nechenschast deren Erfüllung die Arbeit der tomme| d ein Monate zugewandt sein muß. der Umsang der Ausgaben imme. großer uiosden ist, wird die Leistungssähigle i der mejtde» und der jüdischen Gesamtheit j„ Ian > durch die Verminderung, der Zahl uirt wir schastlichen Mröste der Jude» i i Deu.schli jninler schwächer. Es herrsch.e Uebit-.inittmsrü daß nur fester, selbstloser Zusammewch.uß und „ £plerbereitschast die Gewähr dafür ,cb«n ,ör,. daß untere Gemeinschaft in geschichtl,In, großen uud schweren Pflichten gerechi ^...den!» die sie erfüllen muß. In der Beratung des Nates kam aliirnjg Ausidruck, daß j Vorbrreitüng and Durchführu iq de, Änrwanderung in alle Länder. B«rvf»»m!chicht»ng. Schüland Btidangsweien. Wirlschastshilfe. Wohkfahrtspslege das Metnstück der Arbeit der Neichsorttmung Jude» in Deutschland sind und in --r nach' Zeit! bleiben werden. « D«e Aufbringung der Miltek für . Erfülle: dieses Ausgaben unterliegt zum erde.-stchen ' ' dem Ientralausschuß für ie > Ausidau bei der Reichsoetitelung ocr Iud» Deutschland. Er hilft den Angehörige, uaseie: meinschafl, denen eine Lebensmög iml, i erbo!: werdfn soll, sowie denet, die ihr- Iukum andern Ländern aufbauen wollen 7 Jemri ausschuß mutz daher noch mehr a. 1-isNri Gen-.tinschaftswert aller Jude > ii werden. B« der Beratung des Nale-- d- Uebereinstimmung, daß auch wei e dringlich die Aufgabe ist, mi: all. der Neugestaltung jüdischen Schickia. zu willen, das in de.-, letzie.r Jahren >udijchet Menschen aus Dcu.Ichland Heimat geworden ist. Die Jude i nchicke» sich an, die Wunden, die schn-e snona^e geschlagen haben, in. unge d zu batten i ITA l Budapest. 30 ftiober. Dem Inne-i mir,i'!friu:-t wurde die Bildung der politiichen Par:ei „Naliona'.e Front lUngarisch Sozialistische Voltspanes»-- von einem gswifen Johann Sa»S geneidet: der An---eldung dourd« ein Programm deigerügl, das die „Schasmng einer vorübergehenden Titlatur", Geltendnachung des Prinzips „Ungarn den Ungarn", Deklarierung der Juden als ralsische und nationale Minderheit, Schutz der weiblichen Angeslellien vor »er „gierigen Geilheit Fremdralsiger" u. a m. fo der!. Gleichzeitig ließ die neue Partei ein Platai mit der Marritatur eines die Welt vernichtend!» Juden anlchlagen Auf Anfrage des Blaites „Magyarorszag" ließ das Innenministerium erlldi en, daß bie Pariei keine Versitinmlungen abhalsi n darf, da sie keine parlamenlarilche Bertretung^^ besitzt. Das Plakat wurde auf Anordnung der Behörden entfernt. Teuilb':: .-'oste fen : ulc.-i Mrai'lei ■ i'Jlai.i .- i:aji«li yitr»:i ViM-i . Mano-i -ch.-ner daulrdft zu heilen. Der Bcreitlcha-i der Jod n vor ganzen Wett muß auch in Deul'chlt»ie übet da; gewohn.e Maß biitaa tenbi Durbeit; aller Juden am Aufbau P .-: --as e p.rechen. Mit ihrem £pfer für d«: 'lern " elsod l Jüdisches Palästinawerk e i* i, t< ürbeij in diesem Jahr im Zeichen d.-s „iKipt' l'izzoron u'Bi'.achon" <Festigung. -.ck>e:iiiig r- Erweijerung des Aufbauwerlesl steh: - nane: :.i die jüdische Gemeinschaft in Deutsch a d ihm, ü lpruch > auf D jfenhattung der Tore-P ila-iinas » aus bßc Verwirt.ichung der Baliou Telia:»! und des Palästina Mandats. - > In der Beratung des Nates tum > Ä-nid:.: «faß die Landesoerdände jüdjschei! ->>>- -.ettde». ißdisch!» Gemeinden und jüdische , L. lan.Iotze:: bisher bemüht waren und auch iu. nie ,lebe,nüh: sein werde», aller zu iun. un den : sie geh eilten Anforderungen nach >t:..'len nad-. tommetz. Unabweis'.iche Botaur'etzu-u ter K wialligüng der dringenden Ausgabe ist e» o.n dtzß jeder einzelne Jude in Deuiichla -: das Gkb der Gemeinschaft aus ganzer Mka-I verwitklE „ IPas ihr whllt" au; -Jrr /üjisdia» ju jwmlhuh ‘>e ' Die „Iudi-che Iuge, dbüdve 1 iudrie im Sckiu- -icnü'aa! Sdalespeares Lust'vit! ..Was I d r w o I l I-- aui: :enes an n..li-,ck tubre ide, Wi.deriinde > von --inil eie >,är gegenseitig lol-gezlää Ser It „stand, daß die Tckiwa >»>7,:-:s«-> Mannerklejdung an ef gleiche wie ' der Bruder, zur ioniodie - iüdr,: und i> dies ri( fre Me-sterichail Tda.e'rcares a.':e:-esdans!:,ng und die au:- :->odie ube:no-„mene„ volts.u-ntt S:iei.--e ^,„es Elown u >o ei„£i Vielie, lüncinlegi. auf df ihre Am-iut entfaltet; Simon Ci(iru), repraieiiiieri anitandi., Muri Süßman» ist ein staiticher Seballian, Arthur L e w i n ein marliger Schinsdauptmann. ludi die andern Dar- ^piel von den sdcr und Schwester, di baden; wobei ster aus gewi'sen u >o zwar d,e .Mrwech'elungsskrende Spiel hat >ch eine ,nedr;aä>e r römischen Mo i Spaße uitt, peiterzetts, das Wirkungsvollste -erwui'l.ickie. ewige »cajerele.Tie ,te. an Hose irolle" der irt-e, gereizt ul b npalbische Dar der Äufiührung Siefii Nose» S a in s I o «Herzog steliung. die mit de- Grunddeloratio», steiler waren beniüh!, die Vo scheiSenen s;e,rsche„ Mitteln Vorhänge, wenige auswech'e bare NeguiUie» ardeiiei, zu einer gut „stehen! ei" zu machen. Der Beifall der garnichi so un!:il,schen jugendlichen ^»uku.erschar zwang denn auck alle Mitwirlenden, den Ne ,i s.-ur Mam. Nosenb »um und den Beteener des inu-ilalUchen Teils. Mam. Gerhard G o l d Ich > a g ,^vor die Naniz-e, sodaß zu hoffen ist, Saß die Spielzeit der lIiidjichen Iugenddul-ne" „un 'eizie dauernde und fottlaui'ende-bleibt. di/c-ttomponieri. Es ist daui, Spiel der großen, bewegten de.:, de-onders die r«rühmte Viola auch d:e grostlen Darstell oetriedigt bat Nun. da die stelleiin dieser „Vomdenrolle" i rer ..Jüdischen Iagenddüdne'. oau -. noch „ich: ul er bei dopbeidodigen Hum^r rer wenn auch parodistüch.-nl Beherrschung r.-glefch der weiblichen w e der! männlichen To» arr oeriug.'. lonn'e die sehr anst -'ich n,ch: a-„r djese Siarrolle vielniedr die Nupebzcnen. die voi Ernst Noienbaums rechi I ardeiiei - waren und bei der jägendlichen. über lel-endigen Zuho-'er'char durchlch lr.e. Sie ruhte auf d»n Herren Hugo Schuiier idep rauh dia-::arda!ie:enbrn Ianle. Tobias von Nuip Werner Hi-zelmann idem fim Hans Wah mann Sli! komi'ch dünnen, -siikel Ansreas von B.eichenwangl U! U!,d''anpa-iungsfahigen ..^arren^ i e n >i eins Ihr weiblicher B i::enchean!t:7iende Mamn-.ermadchen zur Momik begabte, derb ude aber auch, derb wirksame Erna T und ihrer aller W>derpatt, der volio, war, bet Herrn Georg Ialcobsohn, von einer steif.melancholi-'chen Würde. I In der höde en Ge-ellschafls-Spbäre dieses Lustlßiels ist es de sonders Heria Ne iß, di« als s5näfin £livia dige Auifubrunst ätzet. Es warei der Regie Main, etdig berausgr l'mifiigen Junker dem ge'chickien Att'red Lichßndesgeno se. da - 1 Maria, war die sreidende, darum ihn «L o r e n zi: lächerlich.- Ma>- Hamdurq. Der letzter Woche eine gen von hohem tünillcrischen vorderster Linie .stand ein S-a d , n e Maltet, der gef Sängerin an der Hamburger Auslande, in London, Salzbur regelmäßig in groß.» £pern ,'olge au tritt Ein feiertdie Münstleri, stürniisch von Mendelssohn. Franz und Mam L N ulturbund hat in Jüdische 3 NeiKe inusilaii-lcher Darbittun Wert gebracht Liederabend ierten langjäh öper, die heut: z. 4vien ulw mit größtem mebrtauienlflöpfiges Publ Sie brachte L ... ..... Schubert, vor , aber Dpern Arie» von Menerbe er, Verdi usw. bewiesen, baß aui der Höhe ikrer Stimme ihre glanzenden >'ind und daß l eingebüßl Kat Der junge Hamburger P.a^ist A b r a m o w i t,' ch der sich Jahren in seinen Leistungen wickelt, hat und m:« an der Spitze der jüdischen Pianisten in Deutichland stehen Stimmittel nichts an In von igen im noch Erkum eder allein die weiter. Glanz Bernhard schon seit einigen immer weiter «nldürste,. gab fein Adschiedslonzert. ka^cr nach Amerika üdersiedelt noch an Mönyeii brachte er daoauf Er Kat in der letzten Zeit fast gewonnen, und besonders Ehopin iarbenprälbtig und mit solcher technischer Gewatzdt heit, das des Bei'afls kein Enle nehmen wollte Der Mapellmeister! Gerhard oeranltaltete mit einem von ftelllen Chor und Orchester eit Musik, dessen Hjauptstück Eh ihm G o 11 h e l f zusamme^ze- Monzerl geistlicher!>as Dratoriui» ,,-Ionias" von Earisfimi bildete Ter dez»:1 Drrigenf zeigte damit, daß es ihm m t der fül« wahrer I Musik ohne jeden Gedanlcn an iM Nutzung! gegenüber dem großen Pudlrtum rm ist. Die! Chöre klangen stellenweise gcradez» erst tommen! und Solisten gesanglicher und iiitntwj laler All aus dem Mreise „lusitliedender Hamdur^ jüdischer! Menschen bewiesen, daß hier d.e rlunlj pflege asts sehr hohem Niveau steht. Mam Z L Drestle». Der Multurbund erdsfneie die iieib seiier dteswinterlichen Darbietungen ,n:t zse> I zühtunge» de; Hamburger MuliurbuiidTIxaUm Zuerst ging Dario Nicodemis „Tageszeitea «s Liebe" in Scene. Die rein gesühlsmaßig >« fassende iMomödie verlor durch reoue und u» reltartrg^ Zutaten viel von ihre „ liieren^ Grundgehalt. Das Ergebnis war, daß das a» unbesriedigt ließ. Ein startet Erfolg war die »»- führung -von Ealderons Lustspiel „Da ne in *bet Nachdichlung von Hossmaniisthal r ' geistsprühende, töstiich leichtdeschwingle -bet! - stand, darstellerisch und szenisch zeirlebendig mil Shalespeareschem Humor und prachüg herrschier! Dialogtunst. Erstaunlich war, w« Hans Burbaum, der stjisichere Negijsrui. buhnentei^nisch erschwetten Mrhattni, en Irmerr Frantfnirt ä. M. Ein Liederabend Ern'i Lewtt- W o't s s Ä. im Nahmen des Mullurbundes anftaltet. Zeigte den jungen Künstler. furt seine! hauptsächliche musikalische Aus-»»»» als Klavierspieler, Dirigent und Sänger (lew* hat, und dem inzwischen Erfolg: in Amerira . in verschiedenen Ländern des europuiichen! »ents zuteil geworden sind in gutem Ein. gewähltes Programm, in dem hebräische '„Hirtenweise" des bis jetzt m , wirtenden Binger Komponisten Herbert ö besonderen Beifall fand, wurde durchweg FJTi Tongebung und mit großer Musikalität Die Stimme, ein echt lyrischer Bariton, >» lich disziplincrt, wenn auch an Umfang * -J turnen nicht eigentlich groß: der junge und sein h< rvorragender Begleiter Paul » ’-j dessen Ans hlagsfeinheiten den p>anuwche> ebenbürtig zestalteten, wurden sehr herz'"^

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