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Der Schild · 1936-10-09 · 41 (9.10.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
41 (9.10.1936)
Date
1936-10-09
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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1 , « 1« j CB*** 1938 rSdrtto JHEBAUSOEaE». REICH8BUNQ JOOISCHER FRONTSOLO; i l, 41 — €<Mt S i EN E.V. fiMOiWu «efinlten MMn Stummes niiiiiitiimtmiiiiiii:i:!«mniinmiiiittnniii!iij:iini)n'[iniii!iimitmirii!itr. , .„.»„TL.,., . •* ■.. 1,11. Serek Zofielewkr in f)0!b :Uas .< iiieit wir ielbit, als Juden, von j^cret Joiielewicz. , ia )i .ins bie'er Name? Was Wissen wit Telbit überhaupt ■ree Den heroischen Figuren aus unterem asten, mit schein Itot mrer ealidter Schöpferkraft begnadeten! staunte? Lind leicht w r »elbit — leider — in Vorurteilen iber unser leiaencs 'l esen, unseren Werdegang, .unsere! Enlnicklung und Itit (Sarai;?-.i'liidten Merkmale unsrer Gemeinschaf befangen? Ijeiaen in bedauerlicher Oberflächlichkeit!und Unwissenheit Iciebt ibiK.'ui baju, unser Ich in jenem Zerrspiegel tu sehen, Iber uns i.> oft oorgehalten wird, statt selbst in loefi Ingen Iunsere? stlnilitzes zu forschen und, ohne uns von! aüßen de Imilitiien zu lassen, nach echter Selbsterkenntnis zu streb'»? Itie jerM'rte Vorstellung von einem in seinen guten und IWedten Eigenschaften falsch erfaßten, ganz eiifeitig nach Iber chieileltuellen Seite hin von der Vorsehun, bedachten iLdesiiiinherrscht in unseren Reihen vor: erst "der Reichs Idwid jn.'.der Frontsoldaten und sein Bundesorgon haben In unermüdlicher Arbeit auch die anderen, uns.zu Unrecht Iabflefbro.Jienen Gaben, die Fähigkeit zu kämpferiickem Ein m.!zu leiten soldatischen Tugenden, zu einer reroischen iLdurnlierlialtung aufgehellt, die der keines anderem 3 tammes, I leinen anderen Gemeinschaft nachsteht. I ^eien wir ehrlich: wurde nichs^-mancher voll urs selbst Itoiujne; n. als wirkliches Sinnbild des polnifche» Juden I»ne feu dielige Karikatur ohne viel Nachdenken und Wider S .i? zutreffend hinzunehmen? Die gehässige Verall. ernng als geschichtliche Wirklichkeit zu unterste len. den '-.Ratlet-nder" mit Schläfenlöckchen und Kaftan els fnmbohidte Verkörperung eines niederen Typus' gelten zu lassen? - A-g? wissen wir... von B e r e k Josielowirz?! — .Juni eriten Mal wohl im Weltkrieg kamen lausende I iubiidkr Soldaten im feldgrauen Noä an der Ostfront mit dem Judentum des Ostens in Berührung, in Suwnlki und nugujiowo, in Eholm und Wlodawa — und wie.all die «te in Kongreßpolen und Galizien hießen. durch jdie uns der Vormarsch führte- Diese Begegnung konnte nur oder nüchlili, *eitt, und der äußere Eindruck für unss die! wir in der weumropäischen Kultur stehen, war der eingr völlig andersanigen Welt- Vergegenwärtigt man sich aber, dich selbst m ieuüffilanb für die Iuden das Mittelalter! bis in das euslauvv.bc 18. Jahrhundert hineinreichte, so wird man erst den realen Maßstab für die Bedeutung ilnes Berek ooneletrio gewinnen, der im Jahre 1765 in dem famoiliinchen riädtchen Krottingen (Kretynga) gepöben nar und m oabre 1809 nach einem ungewöhnlichen Leoetst den Heldentod tli'7. n sollte. Mit seinem Blut besiegelte!er. daß sein Jtome i'.i.jit allein in die Geschichte seines Vaterlindes Polen, Mdern n„ch in die Annalen seiner jüdischen Gemeinschaft s eingcbi •. mürbe- *! In b r Enge, die schicksalmäszig durch da? Milieu, in das hinein er geboren, bestimmt schien, wuchs Berek heran «der silos, inr Eheder. der Lchulitube, in der der Knabe des O-icns die traditionellen Elementarkenntnifse aus Bibel and ^aimud bis zu seiner Barmizwah bezog, verrieten sich de> ihm soldatische Neigungen- Später wird ei Faktor des nrzbu.:,ois Massaiski von Wilna. Eine größere Welt öffnet na, vor den Äugen des begabten jungen Mmschen. neu artige Eindrücke befruchten sein Denken und Füh en, erweitern einen >> e ichtskreis- Reisen führen ihn in das llusland, oft ü't i* kiligen Aufträgen seines Herrn. Er evlermt fremde -vraä-en und erwirbt sich ein umfassendes We twissen. -ein Schicksal führt ihn nach Warschau- Dort macht er 'Ä l SO selbständig, als Kleinhändler läßt er sich in [ w Vorstadt Praga nieder. Immer noch scheint sein Gebens "eg vorgezeichnet, scheint bestimmt durch die Daseinspedinsangen, die ihn zwangsläufig auf das Brot les Händlers verweilen- 1 Üvenige Jahre vergehen- In der Geschichte! seines Pater lande? i,nd Ereignilse von umwälzender Wirkung emgetreten: - °nd diese Ereignisse sollen zu der großen WEnt« auch in ^erel? rieben werden, zu der Wende, mit der! keine Gestalt- *>dn i„ die Geschichte eintritt- . > Bolen, das Wahlkönigreich, durch innereit! Hader zerfl'kn und ohnmächtig, war die Beute seiner mächtigen Nach- °arn geworden. Rußland. Oesterreich und Pttußen hatten vas emst so machtvolle und ruhmreiche Lano unter sich erteilt, an Rußland war der Löwenanteil, mar auch die ßvauvmadt Warschau gefallen. Aber das polnische Rationallder Stolz und das Freiheitsbewußtsein Wes polnischen 2 vermochte diesen Akt noch nicht als gegebene Tatiache ninjuneltme.-T. Es stand ein Mann auf. Tad.eusz Ko s r l u s » I o. die sache der Befreiung Polens auf seine Fahnen schriebviahre 1793 leitete er die nationale Verschwörung ein. die Kräfte sammeln sollte, um das fremde Joch, von 5'nem Vaterlande abzuschütteln- 1794 entrollhiskosriuszko Banner der nattonalen Erhebung und Befreiung- Der mintand, von glühender Vaterlandsbegeisterung.gOpferwa.ligjt>t und unerhörtem Heldenmut getragen, brach freilich an?r Ucbermadjt zusammen und wurde in strömen von «lal-erstickt.... ,[\ w »Ber Ruf Kosriuszkos, der Appell des Vaterlandes, drang bis in den Borstadt-Laden. drs in das Her» Berek Kewirz'. Und er weckte ein Echo, das gewälttg wider- »aiis und hineindrang unter Bereis lüdische Bruder. Der - II-miiill!.,;;ilimili!, Kleinhändler von Pratz zum Helden- -.. |«Jjen 1908- Die Hauptstadt der damaligen Doppelmonarchie I1U trägt Feilschmuck. Sie begeht das 60jährige Regierungsjubi iLlsn ihres ehrwürdigen und verehrten Monarchen, des lfia$ers Franz Josef- Durch die Straßen bewegt sich ein Iq!rii»rr Festzug. Und in diesem Feitzüg fällt kraß eine Itzenliit au', die das spöttische Lachen bet Zuichauermengen IheniocTuft: es ist die Figur des... Martetendesrs, der das |>,I, ttriegsvolk begleitet. Und dieser Marketender, er iit Icnbeutid als Jude charakterisiert, durch di^ kariierenden Be Ireaangen. die sein Darsteller im Festzug -ihm herleiht. als Ir-Imsiher Jude, mit Kaftan und Schläfenlocken . I Der Jude — der Marketender- Der Fude — her Heeres Iwtant, der Kriegsgewinnler, der Händler. i! I' ter Jude als Kämpfer, der Jude als 'soldat (im: ihm iprach beim Nachspiel, das jener Vom1>ng dann I« ölrerrei-hischen Parlament haben sollte, der jüdische Ab Ijeorbnete tr. Straucher: und er stellte (es ist das Verdien«, Ins Hauplinanns id- R. Alfred May Wien, hieran kürzlich lerniKrt zu haben, in seiner groß angelegten Rede der Kari I^ur de? Feilzuges eine andere Gestalt! gegensiyer. eine» Ikslniich.ni Juden, der kein „Marketender" i qewe'en-, sondern Im fielh: V erek Iosielewir,.! a! wurde zum Kämpfer. |i{nL Führer n.. hlm ^'re,s und oes polnischen hibentums an dem ebenso herouchen wie tragiickKn Befrei i-gstampf Kosriuszkos mag an dieser Stelle ein nichtjüdiscke' Bericht zeugen- Er nammt aus! dem Werke M „Ihabbaeus Kosrius,ko". »ach keinem ökfentlichen und häuslichen Leben geichil Karl Falkenitein. Königlich sächsischer Bibliothekar und lautet: <r >crt doii I >g ' , »^'""Beweise, wie allgemein der Enthusic?, -oahre 1 /&4 für Kosriuszkv und fein Unternehme i es uns vergönnt, mit ein paar Worten anzuu me Juden gemeinschaitlich Mit den Ehriiteiz m W, Runen bekämpften, und jede Gefahr mit ihner l leien Beweis von Mnkh könnte inan freilich als liing des, Augenblicks und des begeiiterten Bei iehen, wenn nicht ihr. späteres Betragen bewie daN »e die' Liebe zum Vaterlande dazu angefr. welches um jo mehr der Berücküchtigung verdient, nur zu ixhr geneigt -iit, die jüdiiche Nation als und zum Kriege untauglich zu betrachten- Die I banden sich mit den Ebriiten zu gleichem Zwecke. Befreiung Warschaus bei, verrichteten unausgesetzt ' dien't, halsen an der Befestigung. von Warschai und erschienen bewaffnet auf ihren Sammelplätzen. Bärenkolonne gelöst wurde- Dieser Pattiotismus allen Haß aus den Herzen der Polen gegen?k in ihnen nur würdige Söhne eines Vaterlandes, u. liebe riß die Scheidewand ein. welche Beide trennte Da sie während der Belagerung mehrere Be. Mutbes und ihrer Standhaftigkeit nicht ohne Erfo hallen, so wurde dadurch die Idee in ihnen erzeug ionderes Pulk leichter,Reiterei aus ju ernditen- Die Juden Berek Jasiikowir, und nowirz hielten also bei KooetuozK um die Erlaubni - die ihnen am 17- September gegeben wurde, 1- Oktober erließ ihr Oderfter Berek Josielowirz v an seine Mildrüder, der wegen seines in jeder Rü würdigen Inhalts hier eine, - Stelle verdient- « ms INI war, iei n. daß rfcbau die theilten e Wir vifls an hätte, habe, dis man fijrchtiam n ver wen zur tlliütair nrbeiten r enn die erlbidtle i tan [ah Bruder ei e e iei t -T u qe m uti D g ihie Ir v (Bereks Auf ruf) e i< ihres gegeben ein be Ration h A ro» dazu an. md am n. Zuruf ckffcht merk lind warum sollten wir N! heit zu erlangen, die uns, ia g nd)t auch daran arbetter. wie Frei giwiß und so aufrichtig ar-' an den, Menschen auf der Erde veripiochen wurde':' Allein, |er|t müiien wir sie verdienen. gedenke, meine eigene ilkntion ins Seelen meiner Mitdrü: er! au?. der. Glaubt Ihr etwa, dgß ich Verderben zu stürzen, oderdie Mett zu schaffen? Nein! Geliebte Brüdet! De Hoffnung und mein Tro'h und ich bin itark in dedaß die Zeit des Glücks herangnkommen iit, di« Feind Ewige und Allmächtige fht meine lauben, demü- Zeichen thigen. Dieses iit der 4vh!e dis Ewigen, den er du:.t schon tundgethan hat. - 1 Eines ist daher nöttäg, Einigkeit und mtzth-ige tapfere Seelen. Gotv.der ich bin Euer Führer. In - der an Eurer Spitze sehen, und nur Ich habe das Glück gehabt Allmächtige iit mit E ichZ und größten Gefahr sollt Irr mich dann sollt Ihr mir nawsolgen. von dem Oberbefehl chrwer züm _)U» yuuc PU9 K'JiUU jesijuvi vVII wun > Lnii-S|vifi Jin Cberiteil ernannt zu werden. Auf, folgt mir, unblbelfi, m kr das b e d rä n g t e''P o I e n befreien. Ire >e Kiruder.' laßt ‘uns für das Vaterland streiten, so lange noch en Kröpfen Blut, in unseren Adern iftl Und wenn wir auch das Eltif nicht erleben sollten, so werden doch unsere Kinder ruhig und frch leben, und nicht wie wilde Ihiere auf der Erde herumirren. Lieben Brüder! Erhebet Euch wie Löwen und P mthdr. und werden wir mit Hülfe deS Ewigen diesen stolzen Großen lerschtingen. Wartet nicht, bis man Euch mit Gewalt nehmen viru; denn nur Freiwillige werden, wenn sie sich auszeichnen, gröj)ere| Macht und Ehre erlangen. Warschau, den 1. Oktober 1794, Berek Josielowirz. DbeAter. In der Thal folgten viele Juden diesem Aufr ife.jja sie bildeten ein eigenes Regiment, meld e« sich auszeichnete. In der amtlichen russischen Mil tärjeituns „Rußky Invalid". 27. Oktober 1894. Nr. 232. Stile 4 heißt es von diesem Regiment gelegentlich einer -chillerung des Polenaufstandes: ' I ■ Die zweite und dritte Kolonne') nahmen enIWall fast ohne jegliches Hindernis in Besitz. Am sch ivie^gsten hatte es die vierte Kolonne von Burhövden- 4 m Ihn» garten entstand ein heftiges Handgemenge. welhesIBur. höoden zwang, die Kolonne in Theile zu glie ierch Die Polen gaben endlich auch, diese Befesttgung autt als sie in den Flügeln umgangen worden waren- Selonders kämpfte das Fünfhunderttegiment delr Juden, deren Oberst auch ein Jude Namens Berko") zuß Zeit •) Der Russen. ••) Andere SchreidwZ e für Berek. Als Vatersname findet sich in den Quellen Jpssetowitsch, Josielowirz Josielewirz, Josielowirz. tposel» und / Eine Aufsatz-Folge nicht bei seinem Regiment, sondern schau war"- andiuernd in. Warmmeii und >er Feinde wieder zu Vormund Es war also Berek. der während der Erhebung und Be lagerung Warschaus mit Erlaubnis Kosciusz! o^ein berfttenes jüdisches Freiwilligen-Regiment gebildet tmtt<. und der idamit zum Schöpfer dev. ersten jüdische i Legiosn geworden ist- Die 500 Freiwilligen, welche sich auf jenen-, Aufruf. den man als ein unsterbliches Dokunu nt der jutikchen Geschichte kennzeichnen -darf, gemeldet Hartln. wurden teils aus Rlilteln der polnischen NationaUnile. te ls durch pziväte Sammlungen unter den Juden ausgeruiiet and beritley ge macht- Als Suwarow. der Befehlshaber-d r ruiiiichen! Belagerer. mit überwältigender Uebermacht u >d unter Einsatz aller Kriegsmille', die Borstadt Praga itürinte. leistete da? jüdische Regiment lodesimiligen ilviderstand und wurde '»>> völlig a u i ger ie b e.n- Die Ueberlebender zoze» mit an deren Teilnehmern am Be'reiungslampf ins riü. unter (l'.'He auch Berel und iei» Sohn-' .. lliiu >>'!!, Ziel Ii'iiii.Innerer Rih.iing. 'i'in w.i sein Lebe», «eine! .'vtuuiM, n-iu hat von dem geichichMlx-n Ereignis, aur ruhreiidein Posten jgeweie». »eine wferneres Geietz" empiangcn - Bon den Ceiierteüheni ge'gngen gc». mutige Rebell nach O.mutz gebracht- Aster lst-' , r n». dieses heldischen Herzen? war banii: »istn cTtp-f* W r n daß er 1796 in.. Lemherg der o-ie'rr-eiäni hi ii R< Vorschlag unterbreitete, linrer Einern >t im p . tu M. von 60 i'i bis 80jo Juden zu formieren 3-u -! wird-abgelehnl Er muij fliel-oi, und'ncki.agr ■:Jt >!.:!> .ir-m! durch. Im' Front reich de? großen Rar>--le?nl,. 0 ien datiicher Drang ein neu-'- Feld, ne»« nii.'-!» >lle Vir leiten Er. selbst und' »ein 3ohzdiilm -:i rjJt Lj1 Kämpien aus. an denen die um Uinerne-Ann' str.iv.!e unter General Dahrowski gestildete-i po.üii-kl nehmen-"In Italien wird er verwundet gliederung der poliiiicheii Legionenin -di' ist dL! N st r r'. st Vl'i’l 1 her bet re tall.- e i mij . An ’ fuhrt ihr Höret Kinder aus dem Geichlechl« Israels! Wer in Ewige» und Allmächtigen in seinem Hdrzen tragt, und hellen will zu streiten für bas Vaterland, welckzes aste Menichen thun sollen. >er. strenge jetzt leine Kräfte an, denn die Zeit dazu ist gekommen. Ja, meine treuen Brübef, die Liebe Eures Vate landeer weckt Euch dazu, damit ihr falsches Blut erlangen- 'möj :t. wclchegiilige schlangen feit vielen Jahren Euch ausgelogen! »den. llnd es sind viele mächtige Herren und Kinder aus edlen slf-- lehr große Köpfe, welche ihr Leben lassen wollen, uni schadet zu zerschmettern, und das Land ihrer Väter erhallen. i Auch mutz urts dieses jetzt leicht werden, da unsei und Heerführer Ihaddakus Kosriuszko. der gewiß e» I Gesandter des Ewigen und Allmächtigen ist, unternommen hat, fite Kralle anzustrengen, um ein Regiment Israeliten lu'zustelten. Ihm ist gegeben alle Geschicklichkeit, ein guter Ge II und ein Herz voll Güte gegen ,»en Nächsten. Er ist zum r fiten linier den Führern auserwählt. , ' I Alio, liebe Brüder, sollen auch wir ein Beispiel an i! ei nehmen: denn er ist ein großer Mchnn, Und auch viele andere gro || Männer, die wahrlich schon viele Freiheit haben, verlangten b< ^ivch mehr Unabhängigkeit und bas i Land ihrer Bäten. Und warum sollten wir. 1 Oie in der Knechtschaft lind, nicht zu den Waffen greifen, ba wi« mehr als alle Mensche r I der Erbe bedrückt sind? 1 *T Erhebt Euch also und rufst den Allmächtigen um Hülfe 1 an: er wirb unier Schuh und schirm fein. Der Gott, birfunslaus einer größeren Sklaverei erreltejt hat, wirb auch jetzt > nler Heller lein. Erhebt Euch also und öffnet Eure verlchloisenen i ulen! wird er im Ranae.einer i'tanzosiichen Estadro» "in tßalizien ein- Der Feist Ii e r z o g't r> m s Wa r i>h a u unser' Sachsen Als Ritter der E 1, r. n 1 e : niichen Legion und mit vielen -'.nöeren stier in die Heimat zurück . Aber ko wenig kein Pai-?r'.g':r d-i"',-.l Frieden. Sicherheit und mi:r.uia.e Frivllte. so wenig war dasvon K,' -i" Holdatenlede» Berels hiernti: ahne- - ost>.i- Illanen-Esladron. als erneu: ein-osterreiuisülif' die Grenzen de? neuen' polnü.öeii <nro'-l Perel zog ihm mit feiner stt >:eiluN-i von 3i entgegen. Bei Kock kov: es g>n Sluligen. harte» >>'eickst Hier fic - Bk anchle er seine» ie-ren Ale-ninr :■ Vaterlandes au?, hier v-rUi ei-,;.. - - vischen Ansllanz anr dem Feine her zr' sein Grab leimt man bis beute b des Berek". fein And-.-nten als Hell- .eh: der sage in Pole» fori, iei»? Ge:ni:;• Romane». Gemaldeni Im vorigen Jahr, im 3'u 1 i!■ 1 o' der indischen Front'oldaten Polen- -n- , ' hiei Kock 'eierlich von der Erste, in?e istobellet üt. geholt, um iu tni,7, ,--r-ri. , verewigten Marickml!: -P! 1 - » >? I? n .1".. m 1<ri im o.t r 'N..'N :)U. •n; J;• r -;;r < ntncruiT^ i der ifttytifcr Ad ^rf* l-’1 fr-itiierianit. w'c. vit. j.f; .. 3o welcher fltaftif Berek» oeich«chi''ch« «*uir und 9»rfteOBng de» polmichen )udetzkui» tari'iUt »ch«tn «uv einem hiliorifchen Aotttan.no« O p a t o d»er tritt a«t. der »och unter Berek -elochtea und de» Broaa e» Bein »c <orr! Eialge dezetchaeade LteUe«. die auch uaieremuLcidk d>c uedcrise'er^ng £( deioader» deutlich mache«. ie«en datzer hier wieoe.-ge^ce.-y „Ihr habt al'o bei Berek JoNelowiG!, -?i'ii: Ebaliid, der die ganze Zeit itunün auf ‘iei bitte, etzle ii.h plötzlich auf ui» rieb ■ i-h die '.'Ins,.-! »'eiben, der dinier Xozk begraben lieg!?" „Ja, ja", der Alle zog eine au- Horn aedr.-ck. eite Tal heioor, nahm eine Pro«, bückre sich, niest? > > r-e ■ c J Barr |in*- bi labatsdo'e weitekgeheiz. „bei bem'ctbe» da' : I' ■ ef. ..." „Und es .war wirkli-!! ein ch große- M«rrb. eni Ehaüib. während?r »eine s.'.mi nutz? pu:ttda i es schrecklich war. ich weiß nicht, ahcr man jütjüche Regiment iei u ngetomni?» „Nichtig, richtig", der Alle wies aui feine H ich auch meinen Fuß losgeworben!"! „so, wirklich, ei. ei!" Einige Ehaüibii» bewun ülij hätte iie nim mehr Vebeukung gewonnen. Der Alte dachte eine W?iie nach, bann leu'zl? „Ach. Jahre ist es her, lange Jahre... „llnd er war wirtlich, der. wie heiß: er nur. derlPerek". trabte der Eha'sid mit der samlmütze wieder, „er wai alio wirt.ih cm io -großer Führer? Da mußte er ein'Mann mit Kori sein! fr - iil chichl io ohne, Taktil! Das ist eine ichmiie Winenlchatt!" I „Ein Adtiünniger war er!" warf einer ein. „Og>ien!tich hat deiij sabbat entweiht!" „Bist nicht wert, keinen Namen in den Mun fuhr der Alt« hitzig aui. „Wer bist du. Zabdil im ' dich lieber um deine eigenen sünbenl" ...Am Jom Kippur hat er Krieg geführt", w.fr-' ein zweifcr EHafiid ein. „Ja. das hat er!" Zornig hob der Alte die Kriäte. als wollt? er aur den Chaifid losgehen. „Rabbi Meirl hgSlf es erlaustt: wenn du nichts weißt, io schweig!" „Nur nicht streiten, nur nicht streiten,!" beruhigt schmiel gen Alten. „Wer flteitet denn?" schrie der Alte noch lautu. „Ich latm nur nicht leiben, wenn einer redet und nicht'weiß, was er redrt". zu nebmeift" >?iz'.' Künrm Mordechai zog ein Fläschchen süßen Schnapies ar dem Koffer und reichte es dem Allen: der machte einen Zug, laß mehr als .die halbe Flaiche leer, wurde. Der schluck erwärmt, ihn und er wurde lebhaft. „Wie hat Berel mit Euch gesprochen? Jibbisch?" fragte Mordechai. j „Welch eine Frage! Natürlich Jiddisch!" Der silltel lächelte. „Ich erinnere mich — ich sehe ihn vor mir, als wäre! es heute wenn er auf dem weißen Gaul faß. so hat er ausgelther wie ein Kaiser, und einen Schnurrbart hatte er, alte Pole» h »den ihn darum beneidet: ich übettreibe nicht, der schnurrbärt hat ihm bis zu den Schultern gereicht". „Waren auch ältere Juden im Regiment?" fragt i Mordechai. 9984

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