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Der Schild · 1936-10-09 · 41 (9.10.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
41 (9.10.1936)
Date
1936-10-09
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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Seil« 2 — #r. 41 HESAU &tr0cfril6! iQEBERi REICHSBUND JÜDISCHER FRONTSOLDATEN E.V. billigen Bevölkerung etwa 101030 GleMben»- jsden deutscher Reichsangehöritikeit sein. Diese Zahl kann nur aus dem Verhältnis verdeutschen Bevölkerung 1914 (67,81 Millionen» zu der JaM der reichsdeulschet Juden 1914 <550qi'0) annähernd errechnet werden, da das augenblickliche Zahlenoerliältnit der gesamten deutichen Bevölkerung zur jüdi chen wegen der siarken Abwanderung seit 193! (etwa 20 > nicht verwendbar iit; die jüdisck en Kriegsopfer sind aber trotz der Abwandelung im allge meinen wegen iktres Alters od(r ihrer körperlichen' Beeinträchtigung nur in geringer Zahl zur Auswanderung gekommen, in übrigen aber auch bei Auswanderung naturpemätz Kriegs opfer geblieben. . Die gleiche Zähl jüdischer striegsopt'er ergibt sich, wenn man aus dem Jahlenperhältnis der jüdischen Gefallenen zu der iß e - iamtsabl der Gefallenen die jüdischen Kriegsopfer nach den im Mai 1936 ge Ahlten 1'.-. Millionen Kriegsopfer im gesamt ermittelt. Rach dem statistischen Jg nröuch für das Deutsche Reick tbcrausgegeben vom Ztali'tischen Reichsamt. Jaliggang 192- 25 Zeile 25) beträgt der gesamte, Berluit ies Deutschen Reiches im WeKkriele 188521 »1 Tote. 3üdische Gefallene sind 'durch unsr Geiallenengcdenkbuch und unser! >onitigen Lrmittiungen mindeitens 12 0JO tUtgestellt. sc das; sich re.ch- : neriich rund 9803 zurzeit noch vorhandene jüdische Kriegsopfer ent-vrechend -en insgesamt vorhandenen U.. Bzii.ivncn Kreegsovfern ergeben wurden. Eine ii fft i it i i f> t Er'assimg samtlichcr jüdischer Kriegsov'er »war den ersi seil drei fahren arbeitenden Kriegsopferad teilungeN des Reichsbundes jüdischer Front soidaten in. vollem Umfange bishpr nicht möglich, da fick, bei weitem nicht ^I!e jüdischen Kriegeovier gemeldet Kaden und iauch in einer grojzen Anzahl von kleinen Orlfsi und aui dem L'ande. in denen jüdische Kriegsopfer wohnen. Ziriezsov'eradteiluiige« des Front Hundes nicht vorhanden sind. Jur Vermeidung von Öretumarn sei nochmals wiederholt, dag in dieser "Zahl von lu(/uO volljudischen Kriegsoosem nur die oersorgungsberechtigt r nW« chädiglen und Hinterbliebenen cr-ahr nab. Die gro-ze .Zahl der Ztriegsbeschädigten imr<r 25 Er iverbsMinderung und der imJZi ine der ge. setzlicken Vorschriften nicht bedüriiigen. aber doch hilfsbedürftigen Ziriegerejte: z sind nickt miiinbe.^rif'cil. Zchätzungsweile ind derartige nichtve.sorgungsderechggte jüdi ch: öiri.gs opfer auch noch einige Tausend i vorhanden. D:e Kr:eg:opfetableilung:n des Reichsbun- Ses jud lcker .vront-oldaien haben! ober nid: nur die Le n «ü.aulen nach judilwe.i Kriegs, opfer in ihren Beriorgungs'achen du betreuen und zu vertreten, iondern alle im! Zinne des Gesetzes zur A-iederheriteliung des Berufsbe amtenlums vom 7. Avr:! 19)3 nichtarii fu-.i Kriegsopfer lErlah des RAM., vom 27. Aug. 1931 - Reichsperiorgungsvlat: 71 Ir. 8 vom 5. 9. 133-4 Tu vorerwähnten Wahlen «3 l, - l-en tick a ioan iick noch: itgli-riiche sl.it^rlagc.i für die ‘IfrTder Juden im Ziitzme der 'Jlursberger i--.letze. die aber nicht de judiiä»en ReligionsgenreinschaN angeboret. resilen: ebenso genaue Wahlenfür die judi> T ie den K r i e g s o p'« r a I des Reichsbundes judi>-1'cr Frliegend^-Betreuung und Bert bischen und nichlari'cken Krieg-opksr ist «in: Aufgabe, die wegen des in Frpge Kommenden Personcn!rei'e;»<Krieg«re'.tern. Krieg'erwailen. kriegsbe'chäsigt: mer, die nicht - Frontkameer ganz erheblich über den Kreis des Arontbunde; l-inäusgebt. allo rcchjt eigentlich eine Arbeit für da; gesanitr Judentum Deutschland; iit. Es'gibt j<z-i auch lautn ej,e r.-dil-l Familie in Deutichland. di: j»iä>: aus dem Rrerfe der.-ökri.'e.r ein Kri.gtop'eä gebracht Halle. -! Bei der B e t r > u u - 7 er otriegdop'er in s.lb>toe^üä»diich i-:<;:fi:r;.i:ifile Einstellung ohne BeRrn I. sod.t': 7 e'e Arbeit ein! wahre >s> e m e i n s di aftsar. eii nir diel ge-amie jüdische Geinem'.ba'! Deutichlands »it. Di: hierfür er'order.ichen Mittel;'önnea erii-ntlicherweile aus den geringen Beitragen der Mitglieder L.-r Kriegsop eract.'iiung nicht augebrach: werden. z.nmai lehr, viele von ihnen »egen ihrer n'-rticha't r-l en ^tage. lischt ein malumstand: lind, die monat.ridea JjlH. >5,3 - Beitrag zu 1"zahlen. A-s den aUnemetnei Mnteli, de7- Jude-nu,ns in Deutschland werde i daher auch jut r.i l. r.ir Reichsbun.e j jn.-ini-er irroillfoioate!! Betrage zur Versu>u-i3 ge>:ellt. um wenig-te:s einigermaszen den Aufgpben der Bctleuuiig der südlichen >tr-egtwv'es geiet-) weidcii zu *!. '! ten. h l r i»--P>licht zur L'ind.-r.iN i der Rot Lei Rriegsos'cr :n eine P-.-.i,:. die jede m Juden in Deülichiand nnl oblien. 1er üterhguol noch-in der Lage i-t. zu g.oe.i. Dieij Pflicht ,iewinnr"an dadiirch, das,!s:e nickt irgendwelche varleioolilii.!- n »der loniligen Zonderzwetke I'etrif't, iondern eben allgemeine Pflicht aller Buden in Deniiäzland fifr. Die ,üd:!chen Hr-cgsop'cr irnd cruchienicht! in der L'/ige. ihre' Zninine so laut zu erheben.., wie dies bei Zannniungen für viele an °>er! Bweck« geschieht. 5n ihrem Ramen möichren wir da her diese Ausführungen mit dem drmgende» AvpcII ichliegen,! der jüdischen Rriegsopfer nicht zu vetgessen!! Ken Mischlinge, b l e i l u n g c n nlso dalen ob - tietdi g der ju Ztrje zerwitwen. >i:i:gs:eil»eh gew 7en >iiidder lliitglieder Aua dar Frontsol latenbawagung daa A 9. 1* talandea d«r b«r an den Gen. Monash-ilbt. der Brit. Legion ehrt Sir Jsaoc. «ITA.« L»A»»a. S. Lktiber. )n.-.erhalb British Legion, des üesamtverbandes engliichea Kriegsteilnehmer, i l zum Andenken den jüdischen General Zir Zohn Monash, Lbertommandierenden der aus ralischen Truppen im Melttrjeg, .eine ^General TU! naih-Abtei.ung" g« gründet worden lIm „Zchild' bereits mitgeteilt. T. Zchr ». Ju Ehren ihres Vizepräsidenten, de« früheren Eeneralgouoerneurs i on Auttralien, 3 i t Jsaac Jfaats, veranstalte e die Ablei.ung unmittelbar vor d«-ken Rückkehr ach Australien einen Festempiang. Jn einem Trinlspruch auf den Ehrengait Harte der frühere Abgeo Jänner, 3ir Iiaac sei ni^l Rame bei «einem australischen ein Rame, aui den. das Britishe itolz »ein könne. An Sir Jsaar VarneN Jänner: Die Veoöltehi und nicht zuletzt die jüdische in dem, was Sie zum Aujdaü des Reiches beigetragen haben, e n Werk im.Dienste d<r A^zgerriernheil u«id der Kult! r. Er wies sodann auf die Leistungen und Erfolg — — bin uyd betonte, hast dieierr Jahigleiten und leiuer Arbeit ragendnei Gesta.Ien der briu geworden >«>. D b e r it I e u l na n t E. H. 2 matl. der Ver bindu-igrof'fzier des Au-rralienlilu'es. feierte 3ir erdnet« B a r n « t t nur ein groher Volt, sondern auch Reich wahrhaft ich wendend, sagte ng dieses Reiches Bevölkerung sehen und zur Dauer von 3lr Jsaac ank seiner hohen eine der hervorchen Reichsgeichichtc J-aar als grotzen Äu'lraiier und die am: Aü-dau de; Reichs mcnten anmrtgewirkt haben. D lodann die Gründung der Gene lung der Brit. Legion und Angehörigen der australischen eine lre'e Huldigung s M o n a i d und die australischen finden, dah das Andenken an die« Gründung in io ichöncr werke. inen der Männer, o(n seinen szunda- Redner begrüizte i rl Monaih-Adlei. ste Ite fest, datz die Wehrmacht es als 3ir John Strei:fräfte emp cn General durch beste kochgehalten dei l U ngl, 3! r J a c J ' aacs antw iprachen m«t Zttzorien des Tante zu n Viiepräiid« iten und mir datz durch „ce-e nrue Abteilung 3ir John Monash ein zwi'chen bei Kriegsteilnehmern zc.ige r,Australiens geknüpft wo hinaus — fuhr 3ir J-aac io 'urd) dieie Grünoung beredte. .ndige Jeugen-chail abgelegt f 'n-rde arnd das militärische Gen de'en Dienste :ue!em Land Hnigabe rü. König und Reich, aller Erle -ind. lang« in Erinnebv .Une«rg«-!ich wird auch der g blcieei. den er zu der uns >» Jrciüerl geleistet dal. Wir habe i den/nigen. dre alles für die haben.-miele Dentniäler errichtet El>r> lönnfr wir ihnen dadurch die « Jreikeit und die -Jdeale Roch Achtung und- Ehre im -ichert habe.i. riete auf di« Anfür seine Wadi Hinweis darauf, zum Andenken an neues! Band lands und den den fei. Darüber — haben 3i« säuernde und ledie 'Itaterlandseines Mannes, unö deisen treue »ejuhle, die unser ng bleiben wird, oizcrrtige Beitrag teuren Sache der in diesem Reich reibeit hingegeben aber die höchste erwesten. dasz wir -ähren, die dieiem «. der Welt ge R it- Auf einen Trinlst ru.b i ä; o - - i e l d und den M K a P > Verdis „Maske, \ball" i:n' H.rhner Kultuiburul Mi! r!««r:i „Maslenball" ha Drrr stire neu: 3vie;e: eroifle! das eeeuter zugleich neue!'»«°iJ ir-'.'e'nble: es ii; das 3chick'a> de. hpufjgen Perionalwech'el : liechtet am T iri ubrung jedenfalls lee r.an einlailu.irren zu mu"en. 3nid die Koniinenden den '-.cbeiidrn iunstlerstch ube.leg n. >o hat man -Nd das gilt für die bisherig Entwicklung der .st.iltuidunk Dper den Eintruck eines Auf daus, eines Jort-chrill. 3purl man aber Verluste, die durch Ersatz guali.atio nicht wellgenur hl werden, io lann man o in: die Urage auf; werün, ob jeder Wech>' aui Rotwenbigleit derukie m»-tchliche» Ver>:.,nrnis nur die 3chwierigteitcn der Pertonalsrag« ausbr ngei, nicht aber Jllü>ione.i in Bezug aüi das ki istlerstch« Ergebnis liegen. Junuchst tonne man den >zcn:enpulr >ur dieie e st« Aui als «ürrleil buchen. Hans Lildelm 3 l e i n .erg ist zweifellos ein gewieg:er . und tempera enivoilcr L pernlapeilmeister. fest in der Hand dal genügende Juruckhalrung in iflangllärle wirktestch, wenn durch des Dirigenten mangelnd« dem Raum, ungünstig aus: zeugten nicht durchweg, sondern w wie schon jüngst ein Kpnzerl vor allem war man an dieser abgelönte und 'anderer ausgeie wobiit. Auf der 3;«nü nur zwei netze aber Berireler trägend«.- Rollen Partie des Richkkrd <in her mal Bert Mener erwarfel hält«, Ern 3anger von stimmlichen und kui taten, der einen Gewinn für Leuten würde, wenn icheinung beifer auf Erlchrinungev, in der Tenor» den prächtigen K t a f f o , ein 'tierischen Cualiutzsere Bühne beer gelänge, seine äuhere Ersein Rollens ich abzustimmen Ein empfindlicher Fehlgriff hinge, erj di«. Besetzung j o r W i 11 i a m tänleulnant R. Soldrich auf di« British Legion aussprachen, antworteten 3ir 2"" Hamilton uyd der Vorsitzende des Londoner Kreises der iBritifh Legion. Hauptmann Wilfred Kinadom. 3ir jiyi erinnerte daran, dah er als Generalin- Ipetteur der überseeischen Stfeitträfte hie australische»! Truppen unter' dem Kommando von Sir John Monash besichtigte, ,nd davon einen so tiefien Eindruck empfing, dah er in seinem jetzt im Krjegsarchio aufbewahrten anttlichen Bericht schrieb: „Wenn 3ie den rechten Mann wällen, de» Ihre 3oldaten führen soll, -dann ist lMonash Jhr Mann". Den Toast auf die Gälte sptachen Rabbi Ll R o - bioowitz und Major H, jnfield. i E» sprachen noch H a u p t m a n n H. H. R o s l i n, Dbierftleutnant R. H. I o s e p h und zum 3chlutz der Vorsitzende der General Monash-Ab teilüna, j. Weber. Der Veranstaltung Lohnte auch! die 3chwesler von General Monash, > Mrs. L. Rolenheim, sowie ^rhlreichä hervorragend? Per- 'önlschkeiten der englischen Ecsellschast bei. Eike Rede des Feldmarschalls Aorrescu. iJTA.» Bukarest. 5. Dltober. Die Rumänische 'Boltispaitei veranstaltete in Klschinew, der Hauptstadt! Beisarabiens, eine Massenku idgedung, in der Feldmarscha!! Aeeresru. der Führer der rumäni '.den! Armee lm Weltlrieg, in schärfster W>ei'« die judenfeindliche Propaganda der rechteerrrenii slischen Gruppen verurteilte. Jnsbeiondere wies^ der gre:>< .Heeriüdrer. dem die M^sie des rumäHichen Volle;' ohne Unterschied der j Parteizugchöiigleit tiefe ^Verehrung entgegenbringt, auf die Leistungen der «uinäni-che.r Juden im Weltlrieg un» die Hingel ungsvol.e 3taatstreu: de!^ erdrückenden Mehrbest deludi'chen Bco-llerung ist Krieg und Frircen hin. Aveiescu erklärte, er und! seine Partei Iseien entichlo'ien, die Recht«, die di: Juden in Rumänien als ä len übrige i Gleichgestellt^ Bürger genittzen, unbedingt zu re'pcnieren. 3.1->e Red« haj in nei:et Krei>'en der rumänischen Deffenllichleit tiefen Eindrtzck gemacht 1 i Juden in der österreichischen Wehrmacht. i jTA.i Wie», 4 Oktober.! Die ersten jaul Grund! der neuemgeführten alsgcmcinen WchrpTstcht ausgeljobenen Rclra:en sind in ^Wien am 1. Lktober ieingerückt. Bon den IMO neuen W« drmännetn sind, wie von zuverlässiger 3«i:e iritgeleill wird, 23 Juden. Dieser Prozentsatz ist wei.au^ höbcr als der de; Anteils der Jupen an der! Gr'amlbeoolkerung. Bei den kürzlich dutchgc'ül-rrjen Musterungen wurden oon den stellunüspf.ich.Igen Juden fast 80 j als tauglich befunden. Wenn man bedenll, dah;vor dem Kri «ge bei deii Musterungen in der Re^rl bi; zu 7ü der slehungspfljch.igen Juden ptruckgewietn w irken, lqht sich auf Grund des Musterungsergi bnisle; eine weitgehende körperliche Ertüchtigung bei der jüdischen Jugend Oesterreich; feststellln. iJTA.» Wariche». 4. Oktober. Jn das Lavier Krankenhaus ist der 3ohn des: Kantors von Brzenin^ Jechiel 3 t e r e n r, erblindet eingeliefert worden. 3lerens hat in dem Fildzug gegen dir Bolsidewiten im Jahre 1923, den er in ^^n^ Reiben der polni'cken Armer mitmachse, einAugecerloren. l Das nweite Äuge verlor d^r Kriegsinvalih« jetzt, nachdem er in der Wahlipochi von einpr Bande anti-emilvcher „Patrioten" überfallen und schwer «ihdandest worden war. \ die Kuiiurbu.id t. Re. e cai'on; er im gewodn.cn Kusturbunl^Oper, ikre.i Arbeilssein Orchester Aber schrei die nicht immer initrumezrlalei Euch entschuldbar Perlraulheir mit Tempi üderrlleu zuweilen üderhastet: und stelle lchon feiner le-En'emble; -ge d;r r ie der weiÜIicksen Hauplpartie der Amelia mit Dor>b W i l a i» o w s k a , tie bei demerkänsweiler stimi sicher Begabung und unverlennbalem Epieltalert für solche Aufgaben noch nicht daS nötige Könne-1 besitzt uqd infolgedessen wieder und wieder in sü sie selbst, schädliches und für da; Publikum uner ireuliches Forcieren verfiel - Ta aüch Anna Lipin als Ulrita und Rite Atlah als Oslar diesmal nicht ihr Bestes zi geben vergiochlen, blieb die .erwUrlete Gesamt Wirkung de; genialen Werte; am--Premieren- Abend Wenigsten; aus, und man muhte sich an! einzelnen Szenen u,d Figuren schadlos halten: so an dem erschütternden 3pottchor de? oon Siegfried! Urias Üals einem auch in untergeordneter Rolle! hervorragenden Künstler, gesuhlten Mrschworenen:! an der von Wilhelm G u t t m a st n lebenswahr gezeichnete» Gxstall des Rene, tznd an seiner 3chwursz«ne mit Urias und Kurt R a h nt e r . Auch Waller Olitzli und Julius Kutdan waren als V>«rlreter tleine.er Partien mit! Anerkennung zu nennest. Merlwürdigerwei'e dal sich auch die Phantasie Heinz C » n d e I l s diesmal nicht recht ergiebig jUZtigl, edentowe iig wie der Spielleitung Kurt Singers ein volles Gelingen - nachgerühmt werden lann Es scheint doch, dah dje Beschräntt- -deit des Raumer und der Mittel nicht .immer schöpferisch anzmegen vermögen. Ein malerischer Einfall von der Srarke früherer Bühnenbilder ist im „Maskenball" eenzig das Schluhblld: ein hählicher verstimmender Einsall die Abbildung eines Gehängten am Prospekt der Szene am Hoch-' gericht. Meister Verdi hat da; Schauerlich« dieser Szene in den Bereich de; Seelischest zu projizieren gewuht, der Bühnenbildner hat e; mihdeutet re.-!-.-—Sflm. £ dR Zum Schlußfest Und nun schließet sich der Fcsji: Wo in ernsten und in keilreir I , Tief im Herzen die Gewißheit \wr Gott wird sich in alle Zu1uns neiden! Wenn wir, unseres Glaubens stolz Unserer Thora Worte heilig halten Wenn 1 wir immer, auch im All» Folgen; dem Gesetz in unsrer I: .i Drum an diesem letzten Tag der K . Mit den Fähnchen durch den Tc Auf dfn Lippen hell ein frohe-. Kinder,..: schönste Hoffnung fu fahrt Lise Lcwinneck-Könie .en' ■'"figtn: i. ft mit. AXaltf^j I r 'diaazieh! d. 1>' niUe ■K Pr. i tr., ):» " - tu aiiuih.- J i - J. N; :-7tC-0—C ■ 7 i-4rt 001 '«t Mi für als Sensalionseffekt Sch»li>kk,»,ert. Jm Parlerresaal d<; Hackelchen Hof, Berlin N 54, Rosenthalerslr. ätz 41, findet dar diesjährig« Schülerkonzerl der Privatmusik, lehrer Mar Schlesinger und Anneiieje Wolfers- Schselinger am 25. Oltober I93S, abends 6,30 Uhr, statt. iuimuiimruiniiaitniuiimuiiuitmimiiiimiiiiwHiiiiiiMtiu:::: jfiDiroiß “ Zum 75. Geburtstag von'Professor Friedrich S. Arcken!,o!!i Er ist im allgemeinen sehr wenig Juten in einer der wichtigsten er:!: ichaf.en, in der Astronomie, Bedeutsames ge!e!fl«t haben. Wer jüdischen Kalender kennt, folgern, dah unsere Vorfahren sich -e mit her Hi nmelskunde befahl da.-e i kalendarischen Festsetzungen de; 'St.. Schaltiadre, usw. setzen voriau?, dah 7- > bei den Juden als eine wichtige eingebend gepflegt wurde. Auch im Mittelalter tritt eine Re t di'chen Astronomen hervor Juden Hauplversasrer der astronomischen T Seefahrt. Als bedeutende jüdinde .lnronliTn, sind Abradam den Chija, der in B >: emu ,n II0Ü Ieb:e, Jakob den Machir in Me-.'prUi«: »-> 1300, und vor allem Leoi den Gers.hen , , tt.n-r der Erfinder ^des „ Jalobstabes" und, e: Keim Oblkura, aus Bagnol in der Proren e. um I2s bis 1344, der ' lich als Mathemaliiea u td 4^1»- nom ebenso wie als Religionspliild-op:- au-ze zeichnet hat. Spater lebte Abraham J a r u t o iu 1 5". 1'! der als Professor in Salamanra unj> lehr:« und forschte und Berate: de; sz:.-'z:i t". deckers Bosro da Gama war. Jm deul>>:> n Kela:- Ireis war der erste Jude, der sich!den treltc. Wisienschasten, insbesondere der Aslijmaml, ».i, Mathematik zuwandte, David G a n ^, 1541 p Lippsladt in Westfalen geboren und Kepplers und lycho de Brahes. Wei jüdischer Astronomen sind <». P! Wihelm Beer <1797—18501, Mau:i <1333—1937), Erwin Freundlich > Einstein-Jnstitut Reubabelsbergl, a. b, Adolf M ä r c u s e , Berlin, Profelili: Oppenheim <1857 -1923) an d.täiri'n.'kr'Lä Wien: und ferner wird in die'er Reidel oer-Aemr de; Proseslor; Friedrich 3. Archen!hoid k> nannt, der gerade jetzt au; zwei Gründe" altueil. Klang dal. ' j Friedrich 3. Archenhold ist nämlich a> - c!i 1851 geboren, so dah ergergd« die'er T:ge itrr. 75. Geburtstag begehen tonn < l-..<chzeic: aber konnte ein Jnslitut auf das viert« i Joftirt«! 'eines Bestehens zurückblicken, das mit Wirten eng verknüpft ist: die im Jahre! 1813 5» schassen« Stersiwarte in Treptow bei Bcr.ii Di«'« Sternwarte hat eine b«sond:re 'Fuilw« sie ist die Berliner Volkssternwarle, und 'it rigct. sicher Jweck ist, die Kenntnis der Hi in die weitesten Kreil« zu tragen, eine Auigitt. di« sie in den 43 Jahren ihre; Bcstehei; » hohem Mähe erfüllt hat. Jhre Stdau: »g Btch von dem damaligen Observator Friedrich ) Art» hold angeregt, und das grohe Fernrohr.' -ist kr' sie versehen ist, hatte er selbst erdicht 27. September 1893 wurde e; in Betritd gö«? und wurde zu einem der wesentlichsten Anziediag» punkte der grohen Berliner Gewerbeauslieliini Es war gleichfalls Prof. Friedrich S A.chenlied. der die Angliederung der „Urania" und des j5>l«>- schafilichen Veresns für Vorlräge an die < Aol!> steknwarie anregte: und es war wiederum : Alide» hold, von dem eine stark« Anregung jür schliehung der jungen Kinematographie kur lurell« Zwecke, als Mittej und Träger der St*3b bildung, ausgiag. Es besteht also Aniah dah auch wir uns dieses oerdientea Manne; w* Wissenschaftlers erinnern, der als Pionier der Stf' breilung astronomischer Kenntnisse gellen dark e -i :.e Remr» ito-Leriter- :t Lote» rüder de>- thofroi 6toi- Ha«E>tschrlftleitung . , und verantwortlich für den redaktionell« Dr. Hans Wollen berg, Berlin Wü««- dort; für den Anzeigenteil: Ur M*™* Benski; Berlin W Sv. , cC Druck: Bucbdruckerei R. Scberk, Herlios* -A. III. Quart. 1936: 13 858. JASTIK MO Hl C50 ca 75 90 1 u. 120 HERIS CO. JO 1801 72 SCHIRAS ‘79 104 1^2 NIIRWAN ca 90 170 Verkaufßur Berlin C.7^ Spandauer Straße dt SCHIBAS1EI345.- SUMÄK1I375l- MdI 696161

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