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Der Schild · 1936-09-16 · 38 (16.9.1936) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
38 (16.9.1936)
Date
1936-09-16
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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fette 4 - 9t. M frtrgdrrtfr HEftAÜMCBCfti ROOHMUNO JOCMSCHKR mONTSOLOATClk 16. fcY. wormstr ZüSische JUtettflniec lie Stabt Warm» (btt sich btt Schreibtr bitter Zeilen auch als ehemaliger 118er verbunden führt) enthält eine btt ältesten — beute auf etwas meht als 700 Seelen verringerten — jübifchen Ansiedlungen in Deutschland, ja. es ist lehr wohl denkbar, bah schon im Gefolge der Römer Juden borthin gekommen finb. An solch lange Zelt knüpfen sich natürlich -mannigfache Erinnerungen, und die ehrwürdigen Zeugen bet Vergangenheit finden gerade jetzt, da wir un» die Vergangenheit zu vergegenwärtigen suchen, um aus ihr tttaft für Gegenwart und Zukunft zu schäpfen, starkes Interelse. So nahmen meht als 30 Personen an einem Tagesausilug teil, den die^F rankiurter Gesellschaft für jüdisch« Volksbildung" nach der theinhessischen Slabt. veranstalte!«. Tie mitgefahren waren, brachten den jüdischen Tenkstättrn ein offenes Auge und empfänglichen Sinn entgegen, und die liebenswürdigen ansässigen Führer hatten dauernd viele Fragen ein Zeichen der regen Wissensdranges — zu beantworten. Worms hat die älteste Snnagogl Teutlchland», die, 1034 i* ihrem Grundstock Männeradkeilungl gebaut, vor zwei Jahren ihr SOOjähriges Beftehen feiern konnte. Ter alte schlichte Innenraum — dem 1213 eine Frauenabteilung beigefügt wurde — mit seinen orachlvollen Leuchtern aus dem 17. AihrhunderlOnd einem Chanukaleuchter - derßlben Periode, der dem berühmten - Ierulalemer auf dem Tilusbögen nachgebildet ist, verfehlte seinen starken Eindruck nicht, und mit Rührung hörte man davon, dah noch heute im Samstagsgottesdienst allwöchentlich der Stifter, ei'ies kinderlosen Ehepaars, dankbar im Gebet ge dacht wird. Bei der Sliloerwandtschaft des Portals der Snn.rgoge mit de—. Rordbau des -de rühmlen, aus der gleichen Zeit stammenden Wormler Doms i 1025) ist übrigen» schon die inieressante Vermutung aufgetaucht, dah die beiden Gotteshäuser den gleichen Baumeister gehabt haben könnten. Ter Snnagoge etwas später, angebaut ist die weill!-" bekannte R a ' chi.» K a p e I l «, in der noch ueul« der Sitz des grohen französischen Rabbiners he, t )i Hon! nontif. u rü Auisck bä d«r und Gelehrten (1040-11< 5) der Name ^,R a s ch i 1 o r . alten Wormser Stadtuu r l ihn aufrechthält. — W t , Kunstgegenftänd« birgt - piert — da» im Cbtrt heimatete Museum: i Machsorim der Simcha - künstlerisch hochstehend« i Hier werden Familienwich ins 15. Jahrhundert genealogisch wichtigen ^Bild de« letzten Worms«! Gernsheim (t 1733) anderen zu sehen. " Erst im Lauf« unseres ben und entdeckt, worden Frauenjudenbad, dem 11. Jahrhundert zu. die Aufklärung über detz Friedhof in Worms, in Deutschland, blieb d, halten. Wie romantisch i' wie läht sie mit ihren st steinen die Vergänglichkeit aber auch durch die zah r Treu« erkennen, die Gener. i: den bewährten Führern gende will die ältesten, zwölf Gemeinde» Treue zum Judentum Glaubensniärtnrer besiegelst, Auf dem Friedhof ruht u berühmte Rabbi M e i der sich -nicht für 30 000 densbrüder bereits aufgesi Gefangenschaft Rudolf v. lieh und! damals eine Snnagoge heute noch an rolle schrieb lgest. 1233s ihm ruht sein Verehrer S aus Frankfurt, der 10 s die Leich» von Adolf vor nur den einetf Wunsch hc setzt zu werden. Ta» Grg> gezeigt wird, wie auch au einem Lei! der di« Lrinuerung au rtoolle Dokument« und leicht üdrrsehbar grup» mm der Syuagog« be» r zeigten zwei prächtige ien Iehuda (1272) die darbeit de» Mittelalter», pel aufbewahrt, di« bi» ckreicheu und manchen chschluh geben. Auch da» Iudenbischof», Michael ist dort neben vielem ul! nil in ko t st st» b W bei t 5 Jahrhundert» ausgegrast da» gut überschaubar« » mit Bestimmtheit noch gerechnet wird, und auch alten jüdischen wiederum denältesten neueren Zeit vorbediese letzte Ruhestätte, gleichmähigen Graballe» Irdischen, wie eichen Besuchssteine dir tionen und Generationen Erhalten haben. Di« Le- Is überkommenen Gräber rft « h « rn, di« ihr« it freiwilligem Tod als len, zuschreiben. s1096). iter vielen anderen jener von Rothenburg, Salden, die seine Glauracht hatten, au» der Habsburg» loskaufen bare, in der Wormser Festtagen benutzte Thora- Seite an Seite mit ühkind Wimpffen Jahre nach Meir» Tod Nassau freikaufte und t«, neben ihm beigeb de» Baal Schem findet sich dort, wie bp» sterblich gewordenen „R oder da» jene» wackeren der» Iaspar Scham«», hochaugrschene» Rabhiu« Mau sich noch die al auch die sogenannt« „ein >ed der Legende darauf zurück, Stein« «inter frommen, Frau, die oon einem Fuh wurde, selbst gewichen s riet So gab diese, in jeder laufen«, Autofahrt ein > aa regung und Belehrung, i nd .im Dank für die „Gesel bildung", in deren Ra di« Veranstaltung leitet«, Herrn Guggenheim kundigen Wormser Führest, de» durch Heine un- >l von B a ch a ra ch" ormser Gemeindeschreier später noch zum bskacht». he kt o mau er, sah iückte Mauer", die oon : «führt wird, dah di« Synaaoge oehenden mn schwer bedrär «drängt tzveis« reibungslos verstunden reicher Andie Teilnehmer waren t für jüdische Solls* Dr. Ratzenstein und für die -Wormser i Brüder Weis, die inig. Kam. Dr. G. Sch. sch Z net Der neu« Roleuder dtr bat sich rechtzeitig «ingeste lt. Format wie seine beiden ~ jüdisch», Küustlerhilfe {ÖEr erscheint im gleichen Vorgänger, blaugewandet diesmal, mit Urys Mos!»- topf auf dem Titelblatt und m einem an!«um Verlag« lJoseph Iastrow, Berlin W. 15; Prof. Landsberg« M. 2,20) und Tr. C * b d r n zeichnen wieder als Herausgeber, au her von ihnen der Assistentin des Istmgard Schüler. stamntrn die Bildterte vor Jüdischen Museum», Dr In der Auswahl der teil »er hat man diesmal stärker als früher die Qualität berücksichtigt, das Hilfswerk für die bild md :n jüdischen Künstler soll mehr im Erlös aus de n! verkauf des Kalenders auf das Jahr 5897 98 lesdhen. So ist ein ausgezeichneter Luerschnstt tun» die jüdische Kunst der Gegenwart entstandet, fa eine klein« jüdische Kunstgeschichte. Man hat auf den „ üdEchften" der jüdischen Künstler nicht verzichtet, dek kein Jude war: Rembrandt lmit Hände« Oratorien verhält es sich in der Musik ja ähn ichs. So ist es reizvoll, Liebermanns Tobias-Bil > Damit vergleichen zu können oder Israel» „Jüdische Hochzeit", Menke;' „Abraham und Hagar" »der Meidners „Betende Juden". Sonst: biblische Themen (Rhsendaums Kameraden I Bitte beachten Sie unsere Rubrik „Stellenmarkt" und beni sichtigen Sie die dort mltfctdl Angebote und Gesuche au» an, 1 Kameraden kreis« .Ztuudfchaster in Kanaan") und t'anb'äd (Afchheims Blick auf die Stadtmauer oon V salem), Porträt, (am schönsten da» .Frauenhhd aus dem Biedermeier von Wilhelm Henschel, „nichtjüdisch«" Themen wie da» starke von Mar Stern (Hafeirarbetter). Bewährte Struzk, Steinhardt, Butko.Szalit.Markus Tabi»! Batch Gert Wollheim, Oppenheimer n«bt* A, wuchs wie Sch loh, Dreyfnh, Heimann, Hin Salomonsli. Rosenthal-Rosta, Lohn Händel s Die Plastik (Boehm, Cohn, Samuel, Springer) fehlt ebensowenig wie die (5ra. (Wallenberg), Architektur (Inneres des Rus^, von Tel-Aoiv, Landhaus bei Rilchon & vl und -Photographie (Schweig). Tie (breniär europäischer und palästinensischer Kunst läh, fein an den Werken' Kislings, Zacks und «uil beobachten. I Endlich gute Verse oon Sturmann, Stlbetall Mascha Kaleko und Ilse Weih-Blumenthol, u Rille-Iüngerin. j. B1 „Lustträger bl» ich". Jüdische Iugendgelä-Sst aus dem neuen Palästina. Herausgeqeden sj Iaakow Simon mit vielen Bildern von Gildehaar. Ia« B»«> enthält 12 <krü>hiu»ge» •■» de» Sie find lm L'aabe acfrftrieben, wurden »UN au« «n Iche» übetltaflf« «Sewidwel lind 8t dem jlomtnt.»,, dund „twbonim Hoal) Lh,luzi". — Serum wurde» »let,« Ichichle» üderletzl un» nun In deullchrr Srieä« ii:r> gen,de»? vergeblich hebe» wir »ach einem L'cri j Uber de» Rahmen Pnlaftinn» hinavereichi. orrprsfid) wir »ach Erzählungen, deren sprachliche Aorm I S Z Übersetzung gerechrserligl Härle. Ia» Lelandeee an ttnii, lediglich da» Land, oen dem 8e erzählen, au, dem ll, '7 men Sie werden ninder, die nicht »uchchliesilich aus bi» erzogen werden, wenig berühren und die, »i« (jiwl) diesem Urei» der Erzählung leben wolle». 8e >«Uie, di, « schichten in der Sprache de» Lande» lesen, bebraiich. dah fie ihnen dann auch sprachlich rgertoollrr erlckeme» Ntz Am 21. Scpl znrldt Prof. Dr. Ehrmann «Ich habe metoe Praxi* 1*» Berlin ~ wteder guf^enotnmen Dr. med. Herbert A. Epsteii racaarzt Mr lanere Kraal ■•ttln NW $7 BrikhmlW« *. am Bhf. Bellevue Spredisnioden 4-6 und na dt rorberlfet Vereinbarest Telefon;, C * Tiergarten!••• Zahntechn. Lakaraterte« Julian Wurzel SU.RtttcHtr.tM PI MorHzpl. SAM Oc!d. KauT«<+tuk. Ponellan and Seo- Hekolithterfmik in prftmer Aasfährnng :i«ai Ui nt« r rieht Grftndlldtt P*diM*bildttng ln Tagen «nd Abosdkonen Oora wertnaaer-Dhilg Potxmadkermelaterln Bertis'Cfcaribg. X Orola—aer 41. J1. #7« Der „Schild11 der erfofgreicBe WerBer SALOMON WEISS GRABDENKMÄLER UND ERBBEGRABNI S5 E W0SSEN8EE, LOTHRINSENSTKASSES TEL E 6.-0407 I Fritz Sueplie Staat), gegrift Hetigahilia. Maaoeof, Krankenpfleger Spat. Veraltet« Uchiaa n. Rhenmnarkranknngas. Spomarietrengan CklH 4, «H«Mragaff.Str.1SS, CIJMI S I N 6 E R Hihmaschinen fftr Hm w4 Oe werke. Motor« Vcrtraterbeaadi osverML Sioferrertrettm^ SCHMELZ. N ». OMA «karg er Str. 1 TaL Dl A4 60 LANDAUERN AAt intm* ZJAfmotCK, .Stuttgart.« Marktplatx RESTAlRART 80R0QE Obstu. Tomaten UMS BcttaUcn St* «hon leere bat M. KOHLMANN Ktrrbbet» «.d.EA (Rhctapl.) ira Cichorien bofoi. - > atotcbr äao Herr» B« pnbb Dr. E tbraln. Ba« Ni,Magen Bckuntc R< llwpid. onfl«c l,'A|Qi|-Pni, Ttnaa« n»e aa »Warnest a. tnaalataa V« itiaNt gasaeftt D. PUU1, Bad Neustadt lSaaM, KaflgasaMt* - Fabrik«tloa MASS E U R «IPfgiMRf, M.d.|.0,*tnata Jnnkeratifake 14,11 4 2 Ma 7 araatagapr. " “Uhr Dr.SdNOKwald Bad NaaBchi Habet!« - Eatfettifi. m4 *11» Moetifea Nt •taMik itkaraa l&fcolaaeahra Sprgdwmdm m Pnuda ar. $. SdMenewaM Br. ch. SdMenewaM Bankgeschäft GEBRÜDER MARX München, Ritrei -~n Epp Plori 9 12V2N mil IW? der werten Kundsihaft und allen - meinen , Freunden Autobereifung R.i Herziinger Cliinir $ t di ft e Privatschult peitesoi Sa»,» W 1f, parfacr »er»»« 4 4. r»I»«o» J 1. «77» le tar Kuabea und rudefeea VI -UH hroal Wr MMAa g Spa^att tHIKA t» - H Ufcr iTrEIG^SIDASSDIlROER Schal« lär!fc*- ■“ "■**" _ ___iseldinen, Scknetdern, 7narkaeidre, Tggtaand Akaadknrae Berlln-WÜmersdorf, Kalger-Allee 173 TelefonUcfae Anfragen r^tch morgens bla 9 Uhr and 3 Ui S Übt i ' Wilmeradorf 26 49 Private Waldschule! Crunewald Knaben n. Mädchen Bruadschule '.Tagesheim 8exta-PHma Uhrrlu 4. Rtfen« «»lgfmu. ■.Lymm« Fremdnpraehl. Karaej — Fraaenachote (Haniwlrt^diU Frau Toni Lass ....... - a.ta.b Werkonterr. 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