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Der Schild · 1936-09-04 · 36 (4.9.1936) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
36 (4.9.1936)
Date
1936-09-04
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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«eit« 4 - St. 36 H »AHMEBCRi REICHSBUND jOWSCHER FRONTSOLDATEN E.V. LerSc-U- *• S'ltaal« einet Jüdischen Legion, die ihren Einsatz in Palästina selbst finden soll. Der 16. Zug im 20. Londoner Bataillon wurde die Keimzelle der treuen Legion, die aus den drei jüdischen Bataillonen der „Royal Füsiliers" bestand und schliehlich 10000 Mann umfatzte. 120 Mann des aufgelösten ^Ziorr Mule Torps meldeten sich als erste, an ihrer Spitze Trumpeldor. Aber das Frühjahr 1W7 bringt in Rutzlarrd umwäl^nde Ereignisse. Die Revolution bricht aus. Trumpeldor, der russische Offizier, der jüdische Rationalist weih, dah jetzt sein Platz in der alten Heimat ist. Er eilt nach Ruhland. Dort gelingt es ihm, die entlassenen, jüdischen Soldaten -zusammenzufgsien, um mit ihnen einen Selbstschutz gegen'Pogrome zu bilden. "Währenddessen erfolgt in London die Balfour-Deklaration, die eine neue Epoche in Palästina einleitet. Trumpeldor aber arbeitet noch in Ruhland weiter. Er begründet den Hechaluz. jene Bewegung der Chaluzim, der Pioniere für Palästina. Er reist durch das Land, hält Vorträge, Heimabende, ruft die Jugend ju neuen Gruppen auf. Aber lange hält er es in der Rolle des Agitators und Organisators nicht aus. Ihn verlangt es nach dem eigenen Einsatz in Palästina selbst. Unter groben Schwierigkeiten und Gcrabren gelingt es ihm. Ende 1919 dorthin zu güangen. Er kommt nach dem Gallil, dort, wo Palästina an Syrien stö t, nördlich der groben S trabe, die von Haifa Silber. Akk? Füt ich der Hule-Sümpfe nach Damaskus fährt. Dieseif Teil de- Landes ist von den Franzosen besetzt, die sich aber vor arc bischen Räubern und Aufständischen zurückgezogen haben. Dil jüdischen Ansiedlungen sind ihren Angreifern überlassen. Tel Chaj lHügel des Lebens), südlich von Metulla. jen r weit in den Norden oorgeschobeNen Siedlung PalÄtinas — dieser „Hügel des Lebens" wird für ihn zum Ort des Tores. — Am 29. Februar 1920 wird Tel Chäj in! AÜve! mheit Trumpeldor« von Arabern überfallen. Als er mit ein gen Begleitern von der benachbarten Siedlung! Kfar Sil tibi zurückkehrt, versucht er. sich den auf den Hof stürnei den Arabern entgegenzuwerfen und wird verrouydet. Beim llk iterkümpfen trifft ihn zum zweiten Mal die Kugel. Mäh :en» e» seinen Kameraden, wenn auch unter groben Verust m, gelingt, die Siedlung zu halten, geht der Tag zu knie. Am Abend, als der Arzt Trumpeldor verbunden hat. st er sehr schwach, aber noch bei vollem Bewuhtsein. Als >er Arzt ihn nach seinem Befinden fragt, antwortet er: ,E« macht nichts, es ist gu^ für unser Land zu! sterbein". Sv iter bittet er um beschleunigte Ueberführung nach Metulla, oosmali ihn operieren will. Man legt ihn auf ritze Bahre, Feuilleton Die K«>lekti»e»»s»eII»„gei>, veranstaltet vom T'elr.'iariai für bildende Kunst im Klubbeim des jüdisckicn Frauenbundes, Marburgerstr. 5. haben am 3'-. August wieder begonnen. Diesmal kommen junge Künstler an die Reihe, deren Arbesten zum Teil in das Kunftgea?erbe übergehen. Zuerst wäre Edith -amuel zu nennen, weil ihre Vegabung durchaus eigenartig ist. Es ist bezeichnend, dah lje durch ihre- Puppen einem gröheren Kreis bekannt ist und null durch .are Zeichnungen. Puppen, wenn fic noch dazu Merlichen psrträtähnlich darll.llen, werden immer das Doblwollen des Beschauers erregen; und wenn sie noch einen guten Zchuh Humor zeigen, ist man entzückt. Aber die Puppen Editb Sak-aels haben auher dielen Eigenschasten da. tzewille „Etwas" eines Kunstwerkes, man hat ganz und gar den Eindruck der Perlanli nkeit der Dargestelllen. Tedr hübsch ist bi.- Gruppe „Timchat Thora". Aher die begabte Künstlerin zeigt sich voll und ganz in den Zkich nungen, 'Aquarellen und Radierunge n. Eine Jolge von Zeichnungen: „Das Mr-dell Iaht mich im Zkich" offenbitt eine sichere, freie ^feichenkunsl, ai.' alles A!ac-e-lisch: abgeiirei'l Kal: jede Bewrgun.z mit ab-olutcr Sicherheit hingeworfen, jero Linie zeigt jjur.jr iv' c:ne scharfe Zelbil iroi■ i'. U b di.» drei kleinen Aquarelle. „Kind a-' der Sck.iaukeU" Man wundert sich nur, dag von Edith Samuel: n ist. vielleicht entdeck! fl Die nächsten beid Drliks und wo er wandelt, "haben die Leben. Schnell hitzg ein- Zeitungsleser, nur in Linien ausj edr lckt. sind sehr eindrucksvoll; arbeitet Wallender > malerische Effekte Resultat der linea Zimmer lind seine uud Presse gemach oit zusammen mit die zeichnerische A i»f! cfcet mit Tusche und will rzil len, erreicht er nicht das Zeichnungen. - Im grotzen Bldttert die er für Verleger I at, ^ausgestellt, die Ideen P ul Hannemann entworfen. Wallenberg. Da ist aber nichts was ragt. Der vorher bergs, Paul Ha Male als Bildhauer Cbne Zweifel Empfinden, das H4ri ist manches ungelöst, aber noch während des Transports zwischen TelzEhai Kfar Giladi stirbt er «ach kurzem Kampf. — Zwei nach Mitternacht werden die Gräber in nächtlicher r, ohne jede Zeremonie, dicht bei Kfar Giladi geschaufelt.^ für die Männer, einer für die Frauen. Und während Kameraden langsam das Grab zuschütten, lodern Flammen von Tel-Ehaj herüber, das aufgegeben werden^ Die Legende hat sich dieser letzten Stunde bemfi, und sie weitergetragen. Joseph Trumpeldor ist zum 1 bild der chaluzrschen Jugend, ebenso wie der reoifionibi! Jugend geworden: nach ihm nannte sie ihren Bund s Trumpeldor". " 1920 fiel Trumpeldor bei Tel-Ehaj bei arabische, ruhen; — 1929 toben Pogrome in Hebron; igzg die Unruhen in Jaffa, in Jerusalem, im ganzen Wieder sterben Juden für ihr Land.- So wie er, im Glauben an eine Idee, sind viele blieben. Aber nicht diese Idee ist hier zu wen«,, im, allein der Mann, der sie wie eine Fahne trug. Richz Erfolg ist für die Tat entscheidend, sondern allein die „ tung, in der sie geschah. Und jene Haltung Trumpeldor; es, die ihn zu einer wahrhaft heroischen Gen».! ju^ Stammes werden liefe. P Lande." ioniea cfb k«n Kinderbuch erschienen jetzt ejn Verleger. Ja«. täumc sind mit Zeichnungen von Heinz Wefllinberg gefüllt, der auch kürzlich in den Pan belgängen des Kuturbundthealers ausstellte. V> :,e Bevorzugung ist schwer zu begreifen, da a ider: Künstler sich mit weniger Raunt begnügen ir. l’ler. Wallenderg ist ein Schüler den Spuren seines Meisters Z ichnyngen viel Schmitz und ei orr'ene Szenen au» dem ein Mann der Mittag itzt, Der Bortr>»p»Vertag, Berlin SW. 29, in dem bekanntlich — neben Iden Krieasbriefen gefallener deutscher Juden bas für die Feierlage wichtige Lrientierungsbuch „Praktische Judentum s k u n d e" von! Leo ' Hirsch sowie der geschmackvolle Geschenkband „Jüdische Müller" von Egon Jacobsoki ist, gibt soeben eine prospetle» 1936, 1937s ressenten auf Verlang, n kostenfrei zugestellt wird. «««»»« M«»H>»l»H>HHlm»im null,wie Bocher? I Neue Königstre Alexanderplatz und und Leo Hirsch erschienen Neuauflage seine; „Gesamtheraus, der allen Jnte- UCHHANDLUNG MARTiN ALOMjON, BERLIN NO 43, le 79 ptr. - Zwischen Königstor E 3 26 35 Krutzg aber immer von Die Güte» und Schönet dabei, ibei best Durchschnitt heraus :rw ihnlt Mitarbeiter Wallenl n : mann , tritt zu» ersten auf; er ist - Autsdidalt. tzat Hannemann ptaftisches rre Porträt in Terrakotta ist schon eine beachtenswtzrtz Arbeit, eben!» der Kinderkopr im -grotzen Zi, >me-. Bei den anderen Köpfen , rpelesFormen leer. Karn. jr. IMWIMKeiM» Steifenmarkt Wir Mttttr Ni Aotwvri m auf btm Bri«f» mschIa« Mc btfrrffttN 9tnmet da wir dt« Briefe « » g eSff»«t »ettergede». Skkl evoogifeole. Mi«er«l-I I»port >eahf:dtrigk, aus Aamcradknkreisen vtrrrekrr i« ganz Dnirschlr S 15» U»siLti-e tßchtige Cetfdafi ti ■u. San&fun*f6f. greß. Zt: tönern«, 2SÜO0 finic , jrij envSascht, 4ri*et alcht Cefrinjj des Stelle««arves a»r«-ede«, d icg^n Prerisien ja rngagirrrn. . ib m Crfahr im Uma m. Stodlejtilfaufft »n (?atnrffnuabt 9lirbrtjüd.i ve» , gefugt. Sükdcurfche 0«. ' Dei»ß»I«desttzee. ber frinrn fluntenhtie Privattundlchaft, flranfrnhdufrt, Pensionen l weitern möchte, sucht svlibe geeignete vertrn- Plätzen sllameeobens. NX. Z«tz»tech»ikeri» von gadnarzt in SürtKmtrr: genügt auch SprechstunbenbUse. Vebingung . Geboten wirb Nest und Wohnung nebst (?<t onlchluß Ö 14y. Steleugesuche reetilverleetee, brr einen großen reis d bereist,, sucht Mitnahme einer llellektien tun-: Oberhembe«, Jnterlock-Däsche. V l-V. 0te,mpf»«,e». ob. retkotOßenbeelrerg. s 5 Nasiau sucht besten« eingesühn lang, Prrr nach Verlust seiner bioherigen Vertretung Kam. «»< b. rertiibrenche u. Henf«ftirr. Pommern, vranbenburg bereift, i. b Eroctn.. Sookunft«- v. Verstcherungtzwesen bewandert welcher Art v 1 >8. ll«»ee«b, 45 2. alt, derb, G«pftätte>bra>che selbftänbtg a. als Ökonom besch gew., s. Gull . v 1». llameeObensobn, Student, s. f. kur:e Z«.: . Robiofebrik. v ««»rrabensobA sucht Lehrstelle als Felnmecho. schloster ober N^stallateur. v 150. Aamerobeotochter, w Nähre, Nähr sucht, sucht Gtellüng in -ouohalt mit -omilir' - lichkeit, nebenbei Gchneiberei sür eig vebars . ZÄsähe. ledig, allelnfteb. jung. Mann su^-t jvb. Betrieb ober Haushalt, lanbwirtsch. cdc: auch als Hausdiener, v 152. StaatrOnfeM sucht Lehrstelle für Feiame» Elektrotechnik, mög! Pension im Haufe de« IC llaMeeodratochser, 17 N, sucht Gtellung :l. bltdung im Goafbalt. visber im Elternho^» Frankfurt am Main, Mannheim bedorrugt. L' Aamerab aab ftraa, Ju^ grit in Llllenheu. neue Gtellung. V 162.' , Angebote an dte Htbaftioa, Jlutf6cfu&bama litt ü*. ft >«chk ' * 1* Jv »rtj i>:ri - tr'i - ÄerTj 3kt-.- i'. ' in:?.;ö?4 k. 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