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Der Schild · 1936-08-21 · 34 (21.8.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
34 (21.8.1936)
Date
1936-08-21
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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I 1936 HEBAUtQEBE». »BCWBUWP jOOtSCHE* FRONTSOLDATEN E.V. 91c. 34 Seite 3 Älus wtfmt MMAMWWWIMWW»» 1gtfersachsen 3Aetm»»rg. «m 4. Juli fand die »^^er'ammlung in Rinteln beim «am. Wilh. |f“?yn stall, der als Vorsitzender die 16 lliifrlrfcen «ameraien aus Rinteln. Vlotho. Hess. ■Srltorf und Bösingseld begrüstte und insbe- 12^, »t m Sportdezernenten «am. Arnold ITT., l> t r a gratulierte.' der zumGemeinde- I..ttfienden ernannt worden ist. Rach der ImIim de; Protokolls und des Schriftwechsels D^Sthmntgab.- der Mitteilungen der Bundes- Itfng fand eine allgemeine kameradschaftliche Aus. Itastbe statt. I fa 8 August 1936 fand am gleichen Ort ein Ii«adichastsabei>d statt, bei dem «am. Wilh. »je Truste der Ortsgruppe «!el über- 1^1 (flnnte. Nach eingehender Besprechung in- I«n -iigeleaeillxilen war der ossizielle Teil be. Y*t Man blieb noch gemütlich beisammen. Für unsere Kriegsopfer |gjf.-Ortsgruppe Leipzig MESSEABEND j. am Messe-Montag, den 31. Aug. 1936 ibeti'ts 20 Uhr ln den SchloUeller-FestslIen, Dresdner Strabe 56 (Stragenhahnltolco 3. 4. 6 aod 9) Ansprache eines Kameraden Von der Bundesleitung. Künstlerische Vortrige, Kon* ert,Tanz Eintrittspreis RH 1.— K«eb>. fl',: 8. August hielt die Ortsgruppe an stamerat^chaftsabend ab. Rach Eröffnung Pegrüstt.!, gedachte der Vorsitzende «am. ieteiefeltt der' Gefallenen, um anschliehend I an a*eri<hf u:>er die Entwicklung der Ortsgruppe Ip ieden. SiaaideiN die Namen der abgewanderten Istmeraden .-rle'en worden waren, wurde noch da »irtidi.r'lidie, soziale und kameradschaftliche I bzelegenliei'. i gesprochen. Rach Schlust des offi- Iptlln Teils oiieden die «ameraden noch gemut- I ft pifamme'-. I Kordwestdeutschland Bttatritwu. Die Ortsgruppe Unterwe > er Ikiemerhaoen. Wesermünde veranstaltete Io, 15. fluguit einen «ameradschastsaibend. Zitat teirrbe ein. Vorstandssihung und Mitglieder- «stiunlunq ,-l gehalten. Auher den «ameraden «tilgen grauen und den Mitgliedern der «OA. sem, auch titriere Freunde aus der Gemeinde tfaienen, D.r Vorsitzende «am. Dagobert «ahn ftpisttt die Kameraden und Gäste und dankte in Gemeinde, dast sie jetzt einen würdigen Raum fir alle Peranstaltungen geschaffen hat. Dann toste er den Damen Jarob und Hirsch für die lirdeiiscüidige Hilfe bei den Vorbereitungen des veiids, ganz -eionderen Dank stattete er unserem hm. ctctcatfi G rost ad. Der Abend hat bewiesen, dast man der Zeit imest und würdig ein paar Stunden der Ent- SUiieag b.'-a,>imen sein kann und die Ausgabe d gering r-, dast jeder «amerad sich, beteiligen bm. Die Stimmung war oorzüglich, es war ein »trllicher X.-. ncradschaftsabend. Mitteldeutschland Messeabend des RjF. En»list. Ain Messemontag, den 31. Aug. «36, fiitbei unser bekannter Messeadend in den «hlchtellei »len statt. Ein «amerad der Bundes- ««g wirb die Ansprache halten. Wir erwarten "emerabea nebst Angehörigen, die zur Messe n ttipjig anwesend sind. Näheres bitten wir aus 5>ieiai >ii der vorliegenden Nummer zu er- Berlin und Mark Cttsft. Lud. Die nächsten «gmeradschaftsabende «« am ai. 8. 36, 7.-9. 36 und 21. 9. 36 ^"nags» naü, wozu besondere Einladungen noch «Men. >ner wieder müssen wir aus die «ame. "den einwirien, alle noch erfahbaren Frontsal- . " bern Bunde zuzusühren. Es must selbst- "kständlich sein, dast jeder jüdische Fronlm, Interesse der Gesamtheit sich unserer 'mhen anschüeht. berliner Kameradschaft»«, veode eBH»Nt IlttSarte«: 24. 8.1936 obesd« SW Uhr «»»dilocl «.T*1*' ytntunn Olro(< 19 (mir Hanen). 36 8. 1936 ade»»« 8 Uhr Cancardla-sfeftsälr, >»e>»»ii^h< o4 <m„ Sanra). L??»' 8« n. 8. 1936 a»ra»4 8W Uhr In Cof< »Irn, (ttaou m beriehr fiter BundrOarhrlr. Äom. Malier 1J- 8- •** »arm. 10 Uhr A»«l>»ß »er grir,«- ] Wühlten Sd,a»rl k-nc«,»la-tzest,äi.. 4«« Kameraden- und Familienkreisen Das Fest der Silberhochzeit be- »i? ,?• August unser «am. Otto Samson, der unserem allseits beliebten «ameraden, fcuiu. 'b Beziehung ein Förderer unserer Buni-Js.a» der Seite seiner Gattin weitere l*»sr«,d)e Jah„ Ä Ortsgruppe Süd). Zum 60. Geburts- Ma* Abraham, Alfred Lohn, nrirdland, Mar «uttner, Josef RosenttfkJ*taui£rt die Ortsgruppe Süd herzlichst AiniA?'"'-verbunden mit den besten f« ihr! ferneres Leben. Kriegsopfer-Recht Steuerermäßigung für Leichtbriegsbrsthädigte. Der Reichsminister der Finanzen hat durch Erlast vom 5. Juni 1936 — S. 2220, 400 III angeordnet, dast bei nichterwerbstätigen leicht beschädigten Arbeitsnehmern B. Rentengehaltsempfänger) aus Anttag stets folgende Beträge steuerfrei zu lassen sind: bei Minderung der Erwerbsfähigkeit um 30°., 10 RM. monatl. <4,14 NM wöchentl.l: bei Minderung der Erwerbsfahigkeit um 40"., 24 RM. monatl. ,5.52 RM. wöchentl.). Die in Frage kommenden «agreraden kennen da her nun alsbald den Antrag auf Bewilligung der' Steuerermästigung stellen. Dem Antrckg ist die Lohns,euerkgrte und der letzte Reniedbtscheid bei- »usügen. . Dr. R. Kriegsopfer-Fahrten *■ Verlin fOrtsgr. Tiergariea». Der diesjährige Ausflug der Schwerkriegsbeschädigten unserer £ risst ruppe fand am Sonntag, den 12. Juli statt. Das Ziel war wieder Billa Weinberg in Woltersdorser Schleuse. Ilm 9 Uhr vorm, ging die Fahrt, an der 17 «ameraden leilnahmen, in vier liebenswürdiger Weise zur Mrsügung gestellten Autos, bei leidlich gutem Wetter, ad. Bor 11 Uhr trafen die Wagen in Wollersdorf ein. wo sich jeder nach seinem Wunsch. im Liegestubl oder rm Grase ausstreden oder einen kleinen Spaziergang in die Umgegend unternehmen konnte. Die „Unentwegten" faäden sich zu einer Skalparlie zusammen. die nur durch die Sorge um das leibliche Wohl unterbrochen wurde. Für dieses war gut gesorgt worden. Um 1 Uhr wurde im! Freien ein reichhaltiges Mittagessen serviert, um! 4 Uhr gab es «offee und «uchen und abend-., vor der Rückfahrt, wurde nochmals ein, Jmbih geboten. Während der «affeetafel erschien als Vertreter der Bundesleitung der Leiter der «riegsopferabteilung, «am. Dr. Rosen t ha l als Gap, durch unseren stellvertr. Bors. «am. Schindlfr Herzsich degrüstt. Der «riegsopser-Odmann.l «am. Sperling dankte unserem «am. Ehrlich, der die Fahrt vorbereitet hatte, sowie der Bundesleitung und dem Landesverband für die zur Beifügung gestellten Mittel. | Der Ausflug verlief harmonisch und angenehm und war das, was er sein^ sollte-: ein Dag der Ausspannung und Erholung, frei von Tcjrgen für alle Teilnehmer. An dieser Stell; sei allen,' die diesen schönen Tag ermöglicht haben, herttichst ge. dankt. k«riegso»fersatzrt> Die Ortsgruppe Hildesheim Kalle für den 9. d. M. eine Autofahrt.riss Grüne mit ihren «riegsbeschädigten ongesetzt. In vier, von «ameraden gestellten Autos fuhren! wir mit vierzehn «ameraden über Hannover, wo sich uns der Landesverbandsoorsitzende «am. Fuerst an schiost, durch den Deister nach Bad Renndors, wo wir in Pension Adler in bester Stimmung ein recht gutes Feldküchenessen verzehrten. Drr Rach. mittags-«asfee wurde in Rinteln a. W. bei «am. Lehmann eingenommen. — Die Heimfahrt, während der noch einige Stunden am dlialde ge lagert wurde, führte über Springe heimwärts. Uttfm Zoten 9m 61mm Le»H. ttct»4f«tcfe« 9cm. Lc»WtG •cfMCSC. StftMU) c. > 9c»Dch Kriegs-Beleran wird SV. Reckliugtzuuseu. Am 23. August d. I. feiert der Bater unserer «ameraden Löwensterg, der Altveteran Josef 'Löwenberg aus Datteln, der den «rieg 1870 71 an »er Front milgemacht hat, in körperlicher und geistiger Frische leinen 90. Geburtstag. Wir gratulieren hem Jubilar und wünschen ihm noch gfsnnde Jahre im «reise seiner Lieben. j ■MMMiUMMUMU Gefallen auf dem feite der fotTdpmo Unter dieser Ueberschrist wurde im „Schild" Rr. 31. vom 31. 7. 1936 eine Aufstellung »er Namen von Juden oerössentlicht, die sich aus dem in Hamburg errichteten Gedenkstein für die Röntgen- und Radium Opfer finden. Hierbei wurde ein Name nicht genannt, der nicht minder ein Anrecht auf ehrendes Gedächtnis hot, der Name eines jüdischen Mannes, der noch dbzu durch seine Bergangenheit uns kameradschaftlich nahesteht. Es ist auf dem Gedenkstein der Rome „Dr. Eduard Drensust aus Ferraia" zu lesen. Dr. med. Dreysust stammte aus .Sptst'r und war am 16. November 1888 geboren. Bei«r»gsausbruch war er Assistenzarzt am Jüdischen «rankenhaus München-Schwabing und miichle im «liege Dienst als Frontarzt, zuletzt als Oder arzt d. R. und Bataillonsarzt beir.i 14. Bayrischen RJR. im Felde Seine Ber dienste sind durch das E.«. I und ll und den Bayr. Mil. Verb. Orden 4. «I. mit Schwertern anerkannt worden. , Rach dem «liege war er zunächst Assistenzarzt an der Universitätsklinik in Erlangen und liest sich dann — etwa 1921 oder 1922 - als Arzt in Ferrara in Italien nieder, wo er am 13. Juni 1924 als Opfer seines Berufes starb. i «o»no. 15. August. Für heute ist eine graste Sensation, nämlich der durch einen grohen «ometen Rundlblllclk Bom „Council". In der letzten Ausgabe des „Schild" «fnren wir aus jene Auswanderungswilligen, die ooll Ungeduld praktische Ergebnisse der grasten Sammlungen des Counril sor the German Zewry 'Rat für die Juden Deutschlands» in England vermissen, beruhigend einzuwirken bemüht. Heute liegt eine Berlautbarung aus London mit folgendem Inhalt vor: Der Counril for German Jewry gibt die «onstituierung seiner Ererutioe in folgender Erklärung bekannt: Zu Beginn dieses Jahres wurde eine Bewegung zur Wiedersesthaftmachung von Juden i aus Deutschland in anderen Ländern eingeleitet. Es wurden Vereinbarungen über ein gemeinsames Worgehen durch die jüdischen Gemeinschaften Grostbritanniens und der Bereinigten Staaten und für die Einsetzung eines Counril for German Jewry mit dem Sitz in London getroffen, dem Bertreter der Judenheiten beider Länder angehören sollten. Die Sammlung von Mitteln in beiden Ländern und die notwendigen Schritte zur Durchführung der Programms des Counrils gehen seither aktiv vor sich. Auch die «onstituierung der Erorutwe des Counril wurde vorgenommen. Ihr Ergebnis ist das folgende: Englische Bettreter: Sir Herbett Samuel tvorsitzender), Lord Bearfted. Sir Osmond d'Apigbor Goldfmid, Simon Marks und Dr. Cha>m Weizmann. Amenkanische Bettreter: Felft Wa^urg fvorfitzender), Paul Baerwald. Charles jfiieb- Der Fachmann für Gabardine Mähtet Bernhard Bohrmann Herren kt eiderfabrik ASCHAFFENBURG 25 Jahre 5litqtrtruppjt. Heute, in einem Zeitalter, da h -' Luftwaffe als gleichberechtigtes Glied neben Hee! und Marine in jeder modernen Wehrmacht steht, ann män es sich kaum vorstellen, dast diele Waise noch vor wenigen Jahrzehnten nicht bestanden Zeit also, in der so mancher Fron Weltkrieges bereits den bzinten Rock doch ist es Tatsache, dast erst das Mt, zu einer kampier des trug. Und Jahr 1911 das eigentliche Geburtsjahr der Fliebertruppe ist, und dast gerade jene frühherblllichen Tage Wochen des «ailermanöoers 1911 einen welent lichen Markstein ihrer Entwicksung l ildeten. 'Zwar hatte man im preustist>en' «riegs Ministerium schon zwei Jahre vorher sein Augen, merk auf das Flugzeug gerichtet, nach iem in Frankreich längst die Bedeutung dieier 1 rfindung für das i Heer entdeckt worden war. Al er man kam in der ersten Zeit nicht wesentlich über Erperimente hinaus. Verfügte die franz -lilche Armee 1909 bereits über 10 und ein Iah 40 ansgebildele Militärpiloten. so später über gab es in > mann, Morris Rothenberg und Dr! Stephen ÜVise. Jedes dieser Mitglieder wirb' einen! BcrILet« für den Fall persönlicher Verhinderung nominieren. James de Rothschild und Prof.Namier in London. George Bäcker, David Brehler, Dr. Israel Gold stein, James N. Rosenberg und Nathpn Straus in New Port sowie andere Persönlichkeiten haben sich bereit erklätt, im Bedarfsfall Vertretungen zu übernehmen. . , Es ist beabsichtigt, im Frühherbst erneu Interims» bericht über die Arbeit »es Counell in veröffeutlichen. Den Träger aller hier genannten uglanzvollen Namen ans England and Amerika gebührt Dank and restlose Anerkennung dafür, dast sie sich in den Dienst dieser Sache stellen, lieber die Sache selbst aber hoffen Tpnsende in Deutschland im Frühherbst. »er ja i nnmitteldar oor »er Tür steht, rech» Positioels in hören. Aus Litauen. Das „Berliner Tageblatt" erhielt von seinem «orrespondenten aus «owno folgende Meldung, die ein Licht auf die Einstellt ng.mancher litauischen «reise zur jüdischen Bevöllerung wirft: in Litauen Weltuntervorgesehen en errechnet den «irchen abend mit die «atagana", durch emen grasten «omtten Dieser «omet soll sich, wie die Wei haben, ausdrücklich auf Litauen stürmen. Tatsäch lich hat ein derattiges Geschwätz i inet ganzen Menge Leute in der Provinz und ist >en «ownoer Vororten den «opf verdreht. Zn I mehren sich die Beichtenden, da heut - einer „Berspätung des Mondaufgangf' stropke beginnen soll. Pie Eläudigeit werden auch — hinten herum — aufgefordert, sich jetzt möglichst nicht in der Nähe von Juden, Mohammedanern oder gar Evangelischen aufzuhalten: denn sie müssen zuerst dran glauben, und dann könnte leicht aus versehen ein Rechtgläubiger -mitgehen, wenn er nicht Distanz hält. Schon gm 16. früh wird der Antichrist mit einem ganzeti Heere von Teufeln erwattet. Ob er mit der Äisenbabn anrückt oder, wie einige behaupten, [mit eigenem Auto oder gar Flugzeug, darüber ist man sich nicht einig: hier und da hört man, das'würde „absichtlich geheim gehalten"! Jeden fa st s wird sich der weitere „Weltuntergang" in Litauen dann nach altbewährtem Programm vollziehen,- mindestens werden die „glücklich Lnttonnenen" ihre Rettung mit allem Nachdruck feiern. i Die Vühae des Berktaer «nltnrÜnnde» bringt während des Feiertagmonats September die dramatische Dichtung von Perez: „Die goldene «ette", das Drama einer chasfidischen Familie zur Aufsührung. Die berühmte Dichtung wird in Berlin zum ersten Mal gezeigt. Za« ketztea Make „Psändangpoper". «m 26. August 8.15 Uhr wiederholt!„Der schiefe Spiegels das Gastfpiel.«abarett »er Künstler- Hilfe, im Gattensaal des Logenhauses, «leistftr. 10, letztmalig sein ettolgreiches Programm mit der „Pfändungsoper". *! Deutschland 1910 erst 8 Flieger »sfiziere und 5 Flugzeuge,- die an der „Provisorilchen Fliegerschule" in Doberitz tätig waren, ans der später das „Fliegerkommando det Verkehr-truppen" heroorging. Am 1. April 1911 wurdi dieses «ommando in die „Lehr- und Betsu chsanstalt für Militärflugwesen" überführt. Wie der Name -schon sagt, handelte es sich hier lediglich um eine Ver _ suchstruppe, die zunächst noch nicht einmal einen' eigenen Etat hatte. Zu gleicher Zeit wurde die „Inspektion des Militär Luft und «-aftfohrwesens" gegründet. J Eine wesentliche Bedeutung kan,! wie erwähnt den Herdstmanöoern des Jahres 1911 zu, iy denen . man^ ersannte, dast das Flugzeuglein hervorragendes Hilfsmittel für die stöbere Truppenführung fei. Nun wurde die Ausbikdung der[ Militärpiloten beschleunigt, deren Zahl Ende 1911 25 betrug und sich ein Jahr später bereits verdoppelt halte. Bedeutungsvoll ist das Jastr 1911 ferner da durch, dast die zuständigen Stellen durch die Manövererfahrungen zu der Ueberteugung gelangten, dast eine kombinierte Ansbilkung als Flug zeugfiihrer und Beobachter nicht zweckmästig sei. Es wurden noch' im gleichen Jahr 18 Beobachter und. im folgenden Jahr weitere 52 . ausgebildet. An Anwärtern für die Fliegertrup,e herrschte kein Mangel, denn aus eine Umfrage an alle Regimenter im Jahre 1911 meldeten sich nicht weniger als 900 Offiziere. Die Zahl der Flugzeuge war immer noch gering, denn selbst in Jahre 1912 betrug der Etat der Fliegettru: g»e noch keine 5 Millionen Mark, während in Frankreich bereits 24 Millionen Franken füi den gleichen Zweck ausgeworfen worden wqze u Am 1. Oktober 1913 wurde dir Fliegertruppe ihre Selbständigkeit gegeben, linier der neu gebildeten „Inspektion der Fliegertruppen" wurden vier Fliegerbataillone aufgestellt, zu denen noch ein bayrisches Bataillon kam. Das war der Stamm der Fliegerformationen, die 1914 den Grundstock der Luftwaffe bildeten. Aus den 254 Flugzeugführern und 271 Beobachtern und aus den zur Verfügung stehenden 252 Maschinen wurden 34 Feldfliegerabteilungen, 7 Feslungstlief,e:adteilungen, 8 Etappenflugzeugparks und 5 iFliegerersatzableilungen aufgestellt. Im Lause ider «riegsjahre wurden in Deutschland 47 600 Flugzeuge gebaut. Am Ende des Krieges verfüg« das Feldheer über 5000 frontfähige Maschinen! Dast die deutsche Fliegertruppe zahlenmästig den Anforderungen nicht genügte, erwies sich schon in den allerersten Wochen des «ne ,es. Dazu kommt allerdings noch, dast sie nicht so eingesetzt wurde, wie es notwendig gewesen war. Nebeneinanderarbeiten und «räslezersplilterung waren die Folge. Es ist ein offenes Geheimnis, dast z. B. die Schlacht an der Marne wahrscheinlich ei, en anderen Aus-- gang genommen hätte, wenn d e genügende Anzahl von Flugzeugen an der ri htigen a Stelle gewesen wäre. Denn der Rückzug ist ja lediglich durch Mängel in der Nachricht, nüb^rmittlung dedingt gewesen. Und andererseits hätten die Franzosen wahrscheinlich den Ausfall nicht ohne weiteres gewagt, wenn nicht einer ihrer Piloten auf einem kühnen Erkundungsflug' die Bewegung der deutschen Truppen nach rückwärts festgestellt Hätte. Dast die deutsche Fliegertruppe sich dann schnell zu einer hervorragenden Waffe entwickelt hat, lästt diese Mängel zu Beginn des Krieges umso tra-- gischer erscheinen. H. I. . Arofix Das flUaalfl» Rainigunga-Bohnarwach« ■Kt tmm Miacfcaa mit Sl«»»pla*a «i»laa»i Trot* taiamfila Qualität arm,tun Hai als4iiaat Platt Loula Schrlmmar. Draadan-N. 6 (iqrj- Pafcdk rhtmlar» tuaata-fcir'Tr-VrT Oa#an*at UR 2348234853532302532348535348

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