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Der Schild · 1936-08-14 · 33 (14.8.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
33 (14.8.1936)
Date
1936-08-14
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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M. Sri* 6 — 91t. 33 jSertr LerSthtl- HCRAUflbfcBClti REICH8BUN0 jODtSCHE»-FRONTSOLDATEN E.V. Trainingswinke vor dem Saii Zum Thema: Fußball — Training. sonbeginn Die Zeiten, in denen fanatisch eifrige Fußball-Wüteriche Tag für Tag stundenlang gegen ein Tor bollerten und sich cinbildeten, für ihre sportliche Fortbildung Ausgezeichnetes vollbracht zu haben, können zum Glück als der Vergangenheit zugehörig bezeichnet werden. Heute ist man im allgemeinen bei wesentlich ' zweckmäßigeren Methoden .ingelangt. Trotzdem scheint auch heute - noch die Sihulung.-.irbeit des Fuß- “bäilcr« in manchen Dingen erganziings-, und \ erbcssenmusbedurftic * Im allgemeinen wird in den Tr.iinicn.i.h wie vor; das ff oi,clgew i. 1'-' uul die Technik gelegt und i'.uruf'vr / ' .1 v.:.:i*i e Dinge wie F.iktik;.r.d Au-d i,;.ttrk \ czti.i. hf.i-sigt. Seils-i •i’itlii h k,-.nr ein Fuiibaf! " auf -ein tc\D:i-; i-R i'i/eiig iilechtcrdiugs nicht \ er, wiit n. der ekann hier >ehr Icichf de> c,Ilten M.'I getan werden. Fin gewji.sses Mimle-tnu:' teel.ni'Jie t Könnens muß ii.inirlich Ktler Aktiu .hi-itzeii. aller er darf dal im Ir.iining in .'ernte nicht immer und überall anw enden wollen, ln? ein prakti-cht-s Beispiel /ii neu.a n : da- ,St..pp.n des Balles _ muß jedem Al e' , k.'UU.te I v. er.d. f'u, iiuller in f Ivi-ch und Blut sitzen. - ist ein. leider m ch viel zu wenig eritul anerkannt'. ratsuche, daß das I I eil im \X' ts; u ' Me! zu viel §ngei.n.l hierdiircl?. der Fluß des Spieles ta.’liiiiiL : v.ii!",iißr wird. Fngliselie Fußballpule - pF. gen nur .selten, den ihnen rugepiel'-. n f.inz.iiube'v. .und der hierauii cri'.'lfi -taktisch* Vorteil macht sehr off die '.-/e I e! er!» en''cit. viig'.tSslier Mannscljaften n :. ren a.i-, .Man dfte afstim H d-S'. open üben, um es rm n.‘ui oi können, man mußt sieh ’r. irin bleiben, daß cs nur i't. o an gar keine .andere '.Mög- ::>1 ."der ein Spieler so tirhei ngmr den Baß anfnehmen kann, imrmeidlieheii Zeitverlisf des ■ ne tuktisciic Einbuße vtrant- . *'t: .he- I. f.ct a r Triiningsmethoden hafte! der \t »ti.v. an di- Steigerung der Ait-Jdauer des Spie h rs /. wenig Wert zu legen, t'nbestreithar aber i't gerade die körperliche! Ausdauer i.ir* iüergroßter Wichtigkeit. Man kann uiiitii,_ik in;; Uo ..Minuten (bei den üblichen ’S| ie!\iri.iugerungeu sind es sogar 120 Minuten, mit denen man rechnen _und auf die man gcrus et m in itiii; i fang Fußballspielen,'wenn Ulan nur w i o > Minuten _„im f.eihe hat“. I ml diei-i leider bei der erdrückenden Mehl/irn-erer Spieler tatsachlieh der Faß. Virn .i.tiger'i' Ausdauer ist am wenigsten dun h uiiertmuliichc- Training mit dem Ball m iid den zu erwarten. Das üben Körper und macht Steigerung der Attsdauei maßvolle Lebensweise ausgiebigen Schlaf. Das datier erfolgt am zweckt! mäßige Langstreckenläuft desten für den Anfängci ziemlich nebensächlich < als Langstreckenläufe sir tönig, regelmäßige Wand möglichst sogar gebir-“ ianztageswanderungen sind, muß man sich mit scheiden. Dabei brauche > durchaus nicht einen rakter zu haben, nam .ASjarusrung und Gepäc < Scmihwerk, tadellose Fi f im übrigen leichte, bc | möglich^ gar kein Ge darauf aii. daß in ange Wegstrecken zurückgcUgt zieren von einer Verpfleg ui, ist natürlich zweckwidr g förderlich für die Erz el datier sind „Querfeldeip natürlich nur solche keine Geländeübungen hildung eines Fußballer* als die eines künftigen Man kann nicht behaupten, daß die Aus bildimg der Startschnelli;k^t im Training unbeachtet bleibe, wohl daß die angewandten A letkoden vielfach verkehrt sind. Dutzende vop Tiefstarts in endloser Aufeinanderfolge^sind sinnlos und lächerlich, 'ßr-fo gut wie nie aus <örper in Bewegung für den Fußiport: das Eis- Rollschiih laufen, trenlaufen, sollte lestens zu gutem n, denn selbst das lörperbeherrechuBg h wie das Kunst¬ oder dem/ kohlet sehr leicht den Geist lustlos. Die iverlangt vor allem m allgemeinen und Trainieren auf Ausäfjigsten durch regel- Aei denen zum min- . _Jie erzielten Zeiten < inü. Noch ratsamer i d,i weil weniger eintrifngen im hügeligen jen Gelände. Wo nicht durchführbar Halbtagestouren betet diese Wanderungen ,n arschähnliehen“ Cnat ntlich in Bezug auf <. Gutes, kräftiges ßpflege sind wichtig, (ueme Kleidung und äck. Es kommt sehr Hessener Zeit wirklich gt werden, ein Spang^stelle Zur anderen imd sinnlos. Sehr uyg . größerer Aus- . oder Waldläufe, (iuerfeldein-Lätrfe, die ind, denn die Ausverfolgt andere Ziele Soldaten. Uebrigens gibt es »och baßer unentbehrlichen Hil: laufen oder wenigstens d Im Eisläufe», d. n. im F es jeder Fußballer min Durchschnittskömien bring? Geräteturnen fördert die nicht annähernd so gründli laufen auf dem Schlittsch schuh. Wenn von einigen „Hiifs-Sports“ des Fußballers die Rede ist, damf darf, auch wenn auf Vollzähligkeit, wie imj vorliegenden Fall kein Wert gelegt wird, nicht vergessen werden, die .Leichtathletik in ihrer Gesamtheit namentlich aber die Lauf- und Siring-Uebungen, zu erwähnen.'Man muß sachjdarüber im klaren bleiben, daß Fußball, wie überhaupt jedes Rasenspiel nichts anderesi ist als eine Art „angewandte'' Leichtathletik unter Hinzunahme eines Balles. Deshalb ist und bleibt die Leichtathletik die Ausbildung«- und auch die Leistungsgrundlage des Fußballspielers. Es genügt daher nicht, in den Tralningsplan einige leichtathletische Betätigungen gelegentlich einzuschalten, sondeijn jeder Fußballer muß ein versierter Leichtathlet sein, der namentlich in den Lauf; und Sprung-Disziplinen gut ausgebildet sein muß, dem aber auch die Wurf-Ucbungen vollkommen geläufig sein müssen. Wohl gemerkt: et braucht kein olympisches Können und keine Weltrekorde „hinzulegen“ aber er muß! möglichst in allen Disziplinen Durchnittskönben besitzen. Sportkam. Lüdwig Isenburger. Vorschau Die beste Teraiismaninschaft gewinnt den muß man, sagen, Wolfganß Kaufmanni-Pokal. iH*n vtnltorn v^r. " n “ schon weil der Fußballfr dem Tiefstart seinen zu bringen 'hat. Tiefstarts, vom Standpunkt des Fußballers aus getehbn, sind lusttötend und langweilig.- Es g bt eine viel bessere und zweckmäßigere Art dje Startschnelligkeit zu fördern. Leider ist naifnoch nie auf ihre praktische Anwendung verfallen.. Ich denke an die Ausbildungsweis: des Tennis-Spielers. Auch der Fußballer sollte den Tennis-Schläger zu handhaben verstehet und sich im Tehnistraining von einem wtirkljch befähigten „Pauker“ mit wohlpl: eiesten „drives“ ,mit scharfen Treib-Bällen, iber den Platz jagen fassen. Das wäre nam ntlich für Torwächter eine ganz "ausgezeichi ete Ausbildungsweise. Nicht umsonst liest mal so häufig in Tennis- Berichten daß sich ei i Spieler jeden Punkt ..erlaufen“ müsse Aue i sonst hat das turnivrgercchte TennLsspicI manche Eigenheiten, die dem Fußhaller s< hr ‘ zustatten kommen Kaum sind die Reichsmeister unseres Sporthundes ermittelt, und schon werden wir am kommenden Sonnabend] uhd Sonntag, den 15. und 16. August, emide l vertraute Gesichter auf der schönen und gepflegten Anlage des Temtisklub Grunewald iwiedersehen. Während vor 14 Tagen um EinzH-lund Doppelmeisterschaften gekämpft wurde, geht es diesmal um die Ermittlung djer V ereinsmannsch Wolfgang Kauf Aus den bisherigen Vereine von Schi Leipzig-Rot-Weijß runde herausgeschält. |D< Spiel hat in der Set Tenniskiub Grunewali Weldi interessanter Sport, bei diesem scHaflstunier zu erwarten ist, ergibt sich daraus daß allein 6 Spieler mitwii erscha fken, bei den Reictismeisteiachaften zu den Ictzi Acht gehörten. Da die drei Vereine die je 6 Spielern »treten (gespielt werden 6 Ei und, 3 Doppel) sehr ausgeglichene Mi schäften besitzen, dürfte es zu sehr heiß kämpften Spielen kommen. Das Mannschaftsturnier beginnt am Sonl abend, den 15. 8., nachmittags; 3 Uhr sehen Schild -Hamburg und R<, Weiß-Leipzig. Der Sieger hieraus hat1 Sonntag in der Schlußrunde gegen Tenniskiub Grunewald anzutre? Die Spiele beginnen am Sonntag um 10 morgens und dauern bis 7 Uhr abends. Aus dieser kurzen Vorschau ergibt $ daß die Freunde des weißen Sports es I fort lieh nicht versäumen werden, diesen teressanten Spielen recht zahlreich bei wohnen. Das Eintrittsgeld beträgt für Si abend und Sonntag je RM 1.—. f.mJ Leichtathletische Großveranstaltung in FCrf Um dem Sportpublikum «och außerhalb t die besten Leichtathleten de« .Sportbundes /u < i^ta, der rührige Further Verein am l > Au'fa eine Großveranstaltung durchluhnn. 411 der Landeuportverbandc Baden — Bayern Berll -zSudweitdeutichliod — Westiicut* land Württemberg ihre Beteiligt. 4 o», haben. Da bei den diesjährigen Keicb«meufer«ct>a:ri.a de« verhältnismäßig frühen Termins die LchhtAthictea t noch nicht auf der vollen Höbe ihrer Lcntjo^'ah^il waren, dürfen wir bei dieser Veranstaltung w hl , weitere Leistungssteigerung, vielleicht auch j Bestleistung cruarteo. Der Further Verein Dt dfr bemüht, durch Erweiterung und Instandsetzung ...*r p.J antage die äußeren Voraussetzungen dafür H.Sl| Sonntag, 16. August: Frankfurt a. M. Werbesportfest des TSV. Schi ßlaU agi Buchrainweiher Beginn: IS l'hr. \ ‘r adrennefi, Turnen, leichtathletische Staffel* g ■: f kämpfe, Boxen, Judo. Kcagen, Fechten, Sarii* *». rungen, Daraco-HandbaU, Faustball, Keilen, bußbil Keichsmeister RjF. Stuttgart gegen T^V. seht traij furt u. a. (Radsport* und LeichtathtetikVorkafTiiSe Vormittag). Gießen. Fußball: RjF. Gießen i und II jgegvo k I U ' f und II.! besten RJF.- Leipzig: /f C.zwva» /I A M können (Ballflug-Berec tuiung, Fairneß usw.). Zielsicherheit, dessen Sieger den n - P o k a I erhält. len haben sich die, Hamburg und bis zur Vorschluß- Sieger aus diesem runde gegen den nzutreten. In der Hamburger Mannschaft spielen u. a. Katzenstein, Kalmes, Hufhäuser, in der Leipziger Mannschaft Robert Mann, Goldstaub, Heppner und voraussichtlich Dr. Bill Fuchs. Grunewald spielt, mit, seiner vollen ersten Mannschaft mit Kurt Wolffi Levin-Goldschmidt, A. Meyer, P. Berendt, Simon, Gans. Leichtathlet. Sportfeit de» Leipzig auf dem Sportplatz Tbckla. .hil Ausschreibungen Ausschreibung für die 1. Junioren-Tcnnis- Meisterschaften im Sportbund des RjF. 1) Die Junioreii*TcnnU*Meistcrsichaften 103». . . bund des RjF. finde» am 2 9. u. 3 0 \v.^ai 1 9 3 6 auf den Platzen des „T e n rt i s - (, * -i b vo 19 3 4' Hannover, Schiachthausweg 4 '•litt 2) Teilnahme-berechtigt sind Jugeodbcbe, die tm Jafaj I91ß oder später geboren sind, und die als glieder einem Verein angehören, der dem Sport des RjF. angencMossen ist (Facta, s. Seite 7 estJ [ AHenburg Kaufhaus M. ® S. Cohn Altenburg in Thüringen I Augsburg Textilhaus Regensburger das Haus der guten Qualitäten I Breslau Das Kaufhaue für Alle BARASCH 'seit 1896 In Breslau Eisleben I Kaufhaus A. Goldstein EISLEBEN [ Frankfurt a. Ass. ZIGARREN-WOLF jg» w- Zigarren - Zigaretten wi|rs« - «n4#tmU Frankfurt a. M., Zeit 49 I Leipzig 1 aaaawiiiiL‘iiiiiii;niiuiiuiwjii:: ■uautMinaM HRunuRunginimMa Freiburg f. Br. MAX BAR Kaiserstf Fein« Le aße 48 I f w a r e n Atanii heim 1 SCHMOLLER im Herzen j/Mannheims München I jjQttuimuimtiimitmiafiiiuiifliiniiimmmitmiiiifffuiiimuiiiiiiiiiiwu ttiiiiiucumuityH | S. Eidiengrün <fe Co. | MÜNCHEN 1 DÄMEN-MODESTOFFE ünffiniiHiMMUfffiininuimtHmiuiiumiii liiiiiini^iiunuimmuiminiinttumnnmiiiiiißi Berthold Schweizer Alle Artikel d« H E R Z O G - S Pil Stuttgart Dam*nhÜtt, [ tätlichen Bedarfs T AL - STRASSE 12 größtt Auswahl C^/esc£misi er ^/ufmann E+erkardbea Treue httingen 1 Motten8cliutz Bekolin auch in kleinsten Mengen Blechdosen/Leinenbeutel/Flüssig ■ KARL BECK Altena / Kaofliai n. b laserieren briagt Gewiaa! HtHimiiiHmtmii Modehaus Munter Bartenstein Ostpr. I Bielefeld nuHHniinimintti 1 S. Alsberg & Cp. BIELEFELD j mnmiiiMinniininaaBHnat [ Bochum-Lmngmndn er Oeftr. Alsbc Das H <i der gu! Q u a I i 14 rfi u s e n te n [ Breslau ] Uhren » Juwelen ♦ S llber Ämhold Rofen fhai Bndta, Netz« Sdnmtdnitu ■ Str. 5 [ Dortmund 1 Bebr. Kaufmann Ä.6. oorttini Daa Hau* der guten Qualitäten [ Hatberstmdt ] SALAMAIDER der Sebal für jederaiaa ALBERT KOBER HERZBERG [DjaEjakutotlttettrji [ Erfurt ] nneqerACo. i Erfurt [ Hamburg ] Siegbert Falck GRABMALS ALTON ALAN OBNFBLDB Fttotanrae 43 / Rnf. Mt 53* Mlttfkd im R|B. INDOD Herford HtNIMIMNimillHIMi Kaufhaus Hermann Herzfeld führend seit 1899 | Magdeburg | jjmiiiiiiiiiiiiiuiimiiiiimiiiiiiiiitmiiiiiiiiiiHii SdmhlMas BcrthoM WoUff | SAweHiegewfrsße 14—15 | niiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiimiiiiiiuiiiiiiiiiiiiii | Oeynhausen RUDENBERG Das führende Kaufhaus Gegründet 1848 | Dortmund-Apimrbmck | Königsberg! Pr. | H. Lachmanski HKönigsberg/Pr. Leinen- . Wäsche-Ausstattungen gegr. 1859 Conrad III nendeisohn Inh. Richard Sfhl—lm«r Spexliiiius rar Damesm. Kiaderkoaleittlei | Münster | HERTZ M. Köchling Inh. MAX WEINBERG Qmlantmrto Luxus-Lmdorware» r Suhl 1 ^lURNMU »uiiiiiiii:. '.mit Kaufhaus i Alfred Herzberg i / [ Zeitz 1 M. HART Kaufhaus

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