Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 33 (14.8.1936)
- Date
- 1936-08-14
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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tM* **" des Sportbundei LrrSehiw _HERAUMEBERi EEICH8BUN0 JO018CHER FRONTSOLDATEN E.V. Beiblaff des „Schild" für Sport und Jugenderfüchtigung Berlin, den 14 August 193S des Reichsbundes Jüdischer Frontsoldaten!port und Ofcist .11» dir wir für den Sport und a n ihm die kräftigen von Landessporfleifer Kam. Julian Lehmann-Hamburg Ir» alle die wir f ü r den Sport und a n .Sooft'der jüdischen Jugend arbeiten, werftodi das Gefühl zu unserer Arbeit an- ’ dem Sport mehr zu sehen, als 'rjBbjllsnitilen, Laufen, Schwimmen usw. r vollen in dem Sport nicht das Körner- »als das einzig wesentliche wahr haben, wir sdlltcn erkennen, -daß der Sport i irden menschlichen Willen zum Ausniinmt, um aus diesem Willen 'körperlichen Leistung auch den tut des Menschen zu formen. Kampf Unseres Zeitalters geht um die Diping und gleichzeitig Abgrenzung der fle Individuum- und Gesellschaft, um Eininlichkeit und Gesamtschicksal Das Kampf, der sich schon durch die äderte forlpflan/t, aber auch ein Kampf, gerade durch das Judentum zu einer Addenden Bejahung der Verbindung Begriffe gekommen ist. graue Altirtum kannte keine Person - it. Die ersten Geschichtsschreiber schreii durchaus unpersönlich: Eine Schlacht : gewönnen. eine Stadt wurde 'zerstört, i Volk wurde vertrieben. Von der Fülle Emzelschiiksale wußten sie nichts zu iten Geschichte in Einztlschicksale auf und auihnen die Folgerungen zu das war Israel Vorbehalten. Merk- , dafl dies, körperlich gesehen, ein dt zurr ersten Mal empfunden hat, btiaajek),! der die Kraft der Persönlichvoller Gewalt in seiner Mosesstatue hrtchen lattt. Hier quillt uns aus dem rum I ersten Male in der Geschichte 1 kraftstrotzende Größe eines Mannes e.itdes Menschen, der der Menschheit rSttengeset/c niedergelegt hat. Hier steht r&uelmchsch dein begriff der allgemeinen irit gegenüber. die er nach seinem Wili formt as hat d es aber mit Sport zu tu i? Sehr Individualismus, und harmonisches Zu- ■tnwirkm des Individuums in der Ge füll siid nirgends so sehr in idealer nmenarbeit zu finden, wie im Sport r kommch sie zu einem idealen Aus- und wie das Wirken der Einzelnlichkelt 1:11 Rahmen eines geordneten Btt irmper die Welt um einen Schritt eins gekracht hat, so werden diese beiden ' auch;im Sport sich als nutzbar erweisen, smserc Gemeinschaft eine Stufe höher zu Stt, um) unsere Jugend so zu er- dt. dja B sie es lernt, als kraft- •He Individuen sich dem Gan- ** unt cjr / u ot d n e n D» ist der tiefe Sinn des Sports als eines Kultur j vorwärtstreibenden Elements Er 1 der grblic Versöhner aller Gegensätze., Iäfl| der Entfaltung aller persönlichen gktiti zum Nutzen eines Ganzen freien t’nd |so ist dieser tiefste Gedanke des in Seinem Grunde auch echt jüdisch, dien (das Judentum innerhalb der Geschah -zuerst der Persönlichkeit ihr Recht »«1 hit khachtin wir die Bedeutung des Sports 1 dieser Seite, so wird uns auch die Antaul die Notwendigkeit unserer Oyjani- " Der Wille des Sportsmanns wird zwar ^uslösen, und die Kraft die Freude; . ühl der IJebertvindung von Sch»jeden läßt den Menschen wachsen und 1 ihn;tüchtig für den Kampf ums Lehen, allesi dies wird verpuffen, wenn cs nicht o«em gemeinsamen Betriebe geschieht, ■iwar „Der Starke ist am mächaljein“, doch wird dieser Starke nie- »oa etwas nutzen, wird In seiner Stärke keine Freude finden. Die. Einzelzelle 1,1 t,lr kann "icbt weiterleben, sie fehl und wird zu einem Organismus.? Jtf Entw icklung vom Einzelwesen- ‘«famtwesen liegt das Ansteigen zu ’^hri.t, zu aller Kultur. Kraftvolle ■:n V können »icb nur in einer Oe- "Schaft weiter entwickeln, einzelngemussen sie verdorren. '.drängt der Sport von selbst zur Orga- Wi. r kann für uns nur Sinn '.7,5"" er gemeinsam gepflegt wird. "Ai, 1 Oefuh heißt I ' A>>f' i höher die Das gemeinsam gepflegt rr“ns der „Mannschaft“ ist das Ziel •Im *’• un<* er Ehrgeiz des jungen vd die Mannschaft zu kommen", - am besten den Zug des Einojr Gemeinschaft, die ihn aufnehmen f entwickeln soll. Erst in der Idee, Glieder zusammenschließt und sie üi.^k deF Sport zum lebendigen Gut, über reine Kraftmeierei erhebt. Judentum ist. eine religiöse Gemein- ■ K°ftsuchenden Gedanken heben •tiüle **e hinaus in das Himmlische. ■bI?" .lnJ._^f,ber zu schweben, würde Auflösung bedeuten. Wir wollen daB wir auf dieser Erde zu •oa. daß auch Nüchternheit und Ziel- " "ber die Formen des irdischen Da- "ßtsein ttLwr" hl^urnotwendigkeiten gehören •"«e Stamm wird verdorren, wenn ihm die kräftigenden Wurzeln fehlen, die sich in die Erde schlingen und von dort ihre Kraft iichen Frische Luft soll auch in die Ijerzcn, ziehen und das Atmen möglich machen J)as bedeutet nicht Gegensatz zum Geistigen, sondern seine Unterlage So besitzt der Sport ein großes Erziehungsziel. Die Jugend mag vielleicht tjjiirch den Wettkampfgedanken allein zum Sporte kommen, aber es ist unsere Pflicht, sie in die rechte Bahn zu lenken, sie frei- /jimacpen von selbstsüchtigen Nebenabsichten, sie die Selbstlosigkeit zu lehren, die ijas innerste Wesen des Sportes bilden muß. Das «iportliche Rückgrat des Vereins muß gewiß die Mannschaft sein, der der Einzelne ingehjirt, aber die Mannschaft muß wieder. > ein Verein'dienen, dem sie angehört, und der Verein dem Bunde Niemals darf die große Organisation sich den kleinen Organismus über den Kopf wachsen lassen, der Vereiii darf sieh nicht von der Mannschaft, der Bund vom Verein führen lassen, sonst -rgrc-ilft Krankheit den ganzen Organismus. X'o <|s so wird, erstarrt die Idee Immer lie größere Organ fsatinn muß den iedankm a n g ch cn, muß d i e S t o ß- . raft einflößen, nur dann wird es auch;e!injieo, über Niederlagen hinwegzukommen ind den gesunden Geist zu erhalten Nur dann ,vird auch der einzelne Sportler immer ein röhlither, starker, lebensbejahender Mensch :cin, denn er wird seine Persönlichkeit starker ühley, wenn er sie an einem Ganzgn. emporranktj Er wird auch so am, ersten das Problem des Gegensatzes zwischen Leih und Seele überviinden, von dem man uns oft vorwirft, daß wir ihn vertiefen; denn gerade wir im Judentum wissen, daß derjenige, der sich zu Golf erhebt, auch im Gehet den Leib niemals außer Acht läßt. Vom königlichen Sänger David stammt der Spruch „Alle meine Gebeine loben Gott den Herrn“, und er selbst tanztevor der Bundeslade, mit seinen Gliedern Gott lobend. Wer seinen Körper pflegt und ihn ' zu Höchstleistungen erzieht, lobt Gott, dessen Ebenbild er ist, und er wird im Dankefür den gesunden Körper auch ein wahrhaft religiöser Mensch .sein.. Unsere Religion gibt dem mystisch Schwankenden sichere Stütze, der Sport erzieht zunächst den Selbstsicheren, in der Gemeinschaft verwurzelten Menschen, der sich selbst als Teil der Schöpfung fühlt I n ihm hat kein Mißverständnis Raum zwischen dem Geist der Schöpfung und dem Geschöpf, er kann aus dem Menschen die Einheit bilden, die er braucht, um vor sich selbst zu bestehen, vor seiner Gemeinschaft, vor dem höchsten i Wesen ... Alles dies ist die Antwort darauf, wartim wir gerade eine Jugend von gleicher Gesinnung zur Pflege des Sports zusammengerufen haben. Denn wahrhaft einem Ganzen dienen kann man nur, wenn marf ihm vom Grund der Seele angehört. Verschmelzen wir Geist und Sport, bauen wir aus unseren Sportlern einheitlich geformte jüdische Menschen, erfüllt von hoher Freude am Göttlichen, das sich ihm in jeder. Acußerung der Natur, in dem von ihr geschaffenen Körper offenbart. Dadurch gehen wir ihm die Grundlage, die ihn sein ganzes. Lehen nicht verlassen wird, die seelische Kraft, um seinen Millen durchzusetzen, der auf den Aufbau unserer jüdischen Gemeinschaft gerichtet sein Soll. Darmstadts großer Leichtathletik^Tag Grell Bergmann läuft 100 m in 12,8 Sek.! W. Darmsladt, 0 August, — Die Sportgruppe des RjF.-l) a r m s t a d t ist die rührigste in der südwestdeutschen Leichtathletik. He/ifksobmann I >r, Rheinstein-Wiesbaden, Jonas Wollt und A. B r 11 c h f e 1 d- Darmstadt hatten, die Oberleitung des Sportfestes am 0. August, das auf allen Gebieten sehr schöne Leistungen brachte. Grell Bergmann, die in fast allen Damen-Konkiirrenzen startete, gelang auch im 100 m-Lauf in 12.61 Sek. «ne neue RjF.-Bestleistung Im Hocksprung begnugte sie sich zu siegen. Es ist -zu hoffen, daß Grell sich aber in ihren Starts etwas beschränken wird, da sonst lei ht eine Leistungsminderung eintreten könnte. Die Sportgruppe Stuttgart war neben Datmstadt überhaupt der erfolgreichste Teilnehmer. Der Veranstalter darf über den Ausgang des Sportfestes, an dem die Sportgruppen aus Darmstadt, Wiesbaden, Mainz, Mannheim, Schild Frankfurt, AJJSV. Pirmasens. JSpV Ottenbach und Tumclub 03 j Karlsruhe teilnahmen, sehr .zufrieden sein. Ergebnisse: Hertan | trn m: I t Schild (SiutLfirt) 11.2 Sek.; 2. Jul «.hd-.fi <»..«»,.d„ lU- < z'"i,'"ä.„d . 2111» m: Schild (Mjtt.’arli 24V Sek, 2 Jul B-nd.rl 2v Sek.; 1 Kurt G>. <S,uI>.-."> 2V0 Vk 4IMI m- I. P W Hm (WV'hiden) 5SS Sek. 2 Walter (ir.dl XStultKirt) 5b.1 Sek, 3. Jul. Schclloiberg ''l'ool'- v!'h A AIIKhulcr (Schild Fflnklurll 2'S'l i Min 2. 1' ' W. Hm* (Wir*b*tlen) ,2 10.7 Min , 3 h. Kran/nunn' OSpV. fWrnbach) 212 1500 m: i 1. E- Kohl (Muiuart) 4 4 .8 Min.. 2 Ludw OokJbcjgtr <parai*tadO 4-M.^ Mm.; 3 A Bern <W5e0l00en|n: I V. t" Kohl (Statteart) IS.505 Mm.; S OoWbe/jfeH (DarnutaJt) IQ.U/J Mm; 3- Hfinr tvrfftr fKarwuhe) 1Q.2b5 Mm. *** 4 mal 1J00 m-Slaflrl: I RjF. . Srk-; 2. RJF Dann'taJt 48,0 Sek; 3- J^pV- Oflfnb» 50 che Sl.ttcl: I K|F DwiieteCl G Stultgirl 4.17.7 Min, 1 R)F. Wieibidcij M ScHligbilUeitwurf: I. Hei^a Horn (trank* ifurt 44,75 m; 2. Rüth Mrycr (()arm«tadt). 44 4) (m, 3. Veany Friedmann (Frankfurt) 42,^ - m 1’i 4 mal 100 m'Stalfcl: 1. RjF. Stuttgart 57,7 S«k. 2. Schild Frankfurt 56.7 Sek , i. R|/'. Oa^m^taUt hl'.h S^k Dreikampf: 1- Orclel Bercnrann (Stuttgart) 16o Pkt.; 2. Ruth Mrycr (Darmttadt) 6-) Pkt; 3. I Käthe I rirdiander (Stuttgart) W> Pkt Vor der PreiftM-rteitung aprach Kam Thalhcinujr vom Rjl. *(>arm«tadt /u Hir/en an die jüdischen Sportler, u-fiter/ugrhen geltende Worte der auf dem be«vhrtttcnen ahnung Wege I w. Sul/ 47 Olynpi Mia; Z Rjk 4,10 Min Hochtp m. Z Jul. (Frankfurt) W e i t ’i P 2. W Ocrv+» (Offenbach) Sprrrw (Darmitadt) 1; 3 E Heppne u nlg I. H Wie**neck dendorf (Darmrtadr) 1.0’» « .55 m u n g: 1. It. Adler (Pirmaecn*) 5I2 m o Hllleiflcn (W»f»b*dcn> 41 m; c. J Jahn (PirmiMm) 34»4 m: 1 Jul- B»d. (Darmatadt) hl .21 m KugclaitoBcn: I A Oottachall m; 2. O. Hof'g*rtcn (Wieahaden) 10.01 (Darmatadt) Id.W Di k u *} I. h- D. Altaeliükf I: ful Bcndncf (D.rm.tidO Puaklc 2. IH. Wie«neck UHrm-Udt) 1S2A.1 Pkt JuL Bendort (Oirm.lidt) IVW.4 Pkt. (Pirm«cii,> S.QII j. Kurt Oild«hm (Dirm.Udtl P>. l; 1 H. WVw«jk O Ftillcarten (Wie.bidenl 2f>« (Franklurt) 23,»2 m; J. K. Kahn <f>an I37ÜN I Oretel Bergmann inn m-1 1 Oretel nergmann (Stuttgart) 12.8 See (aeue Sport Bund-Beetlemtung J); 2 R“‘h } 13.7 Stk ■ J Ehe Oetrow.ka (Fraokhirt) 14 Sete. ’ Hochairuag: I. Oretel Bergaiaaa (Stullgart), 2. Käthe Friedhader (Stottgart) 1,30 ■; 3- Marga Kiraeh b“w «‘|F,Tf g':’3Bl- “Oretel Berg-»; ..(Stuttgart) m. 2. Käthe Friedliader (Stuttgart) 4,. Merer (Uaränhadl) 4.22m. Kugeldloden: I. Oretel Bergmaan „- l Milde Schulhau» (Fraakturt) Friedländer j(Stuttgart) 7Z» m- 4,30 4.» Reib (Stuttgart) 9,rS 7.00 m; 1 Käche Kr. 33 — Zette 5 I// Ein jüdischer Rennfahrer Hertmann, TSV. Sefitld Frankjurt beim Grand Prix de Wider an ge. Der Radsport ist lei unseren jüdischen Vereinen fast ganz Unbekannt, und doch besitzen wiriin Josef Heri m a n'n, TSV. Schild Frankfurt a. AL, einen Rennfahrer, der auch noch in den letzte, Wochen in schwersten Leistungsprüfungen ßeN-denen internationale Klasse — Prof s w ie Amateure am Start war, ausgezeichnet bestand. Im vergangenen Mon il. startete Herrmann endlich nun wieder einn aP in Luxemburg im 2. (»r a n d P r i x d e W i c k r a n g e, einem der schwersten und anstrengendsten Straßen» rennen Europas, in einem harten Ringen über 125 Kilometer, bei dem 4Q Fahrer, und zwar die Elite der Amateure und Profis beteiligt waren. Fahrer wie 1)al| Agnol, Mathias Ctebei der Tour de Rolle spielen, waren den uns vorliegenden die besten luxembur--! i mens und andere, die France eine wichtig« mit von der Partie. In Meldungen finden wir gischen, belgischen, frajn/osjschen und italienischen Rennfahrer. He zende^ Probe seines spliden Klassement endete er 3.32.40 St Wir haben fachblätter vor uns liegen und finden darin dramatische Schilderungen von dem Verlauf des Rennens. Besonders rmann gab eine glän- Könnens. Im an elfter Stelle in luxemburgische Remicindrucksvofl liest sich da der Bericht uher die letzte Etappe, die mit „Joseph Herriiaiins’Fluchtvcrsuch“ überschrieben st: „Etliche Kilometer vor der Dippacher Landstraße reißt der Frankfurter Joseph H rrrmami aus und hat bald 100, 200 bis 300 Meter Vorsprung, verliert aber in Dippacherberg trotz energischer Gegenwehr stark an Boden und wird ausgangs Dippach von Pierre Clemens und Dali eingeholt. Das Trio Vorsprung auf das Peloton. Vor Reckingen a. d. Meff stößt Jacq in Reckingen ist der tes .Wajerus hinzu und Anschluß wieder hergermgen zum ./weiten Paul Andre, Nie. I nimmt bis 100 Meter stellt. 12 Mann zusammen pas-irren Wick- Mal: Mathias -Clemens, Lrcmer, Georgi, Dali, acqucs'Majerus, Jose lh Herrmann, C.har- Didier, . . usw.“ seph Herrmann hat sich in besonders starkem Mäße für die Radsportahtcilnng des_ Mittelrhein arbeitet 1 Wieder hatten Bczirkssportleiter Winterh e r g imd sein Mitarbeiterstah die Vereinsvertreter der mittelrhcinischcn Sportgruppen nach Bonn eingeladen, utq Rechenschaft abzulegen über die iin abgelaufenen Berichtsjahr geleistete Arbeit und, sich über den Weg zu einigen, der in der Zukunft beschritten w erden soll. Außer der ' Bezirkssportleitung wohnten der Tagung 25 Vertreter von 10 Vereinen bei und am Ende konnte man feststellen, daß sie den gewohnt ruhigen und fruchtbaren Verlauf genommen hatte.: Das Glanzstück der Tagung war unzweifelhaft der Jahresbericht des Bezirksspoftlciters Winterberg, Bonn. Mit Befriedigung nahmen die Tagungsteilnehmer zur Kenntnis, daß der Bezirk Mittelrhein den Bestand an Vereinen (13) seit 1933 gehalten hat; die Zähl der Mitglieder sich trotz Abwanderung uril Wirtschaftsnot immer noch vergrößert half (1800). Auf der Tagung verabschiedete stell der Bezirksschiedsrichter-Obmann L^ffmann- M.-Gladbach, nachdem im Laufe de* Jahres der Leichtathletik-Obmann Berg-Dierdcrf, ebenfalls seine Auswanderung iti Angriff genommen hatte. Letzterer hat in Tonnen her) Düsseldorf einen, tüchtigen Nachfolger gefui den und auch der Nachfolger von Leffinann, Simons- M.-Gladbach, wird zweifelsohne ganzje Arbeit leisten. Die Berichte der Fach-Obleute Sonnenberg - Düsseldorf (Leichtathletik), Gordon- Düren (Fußball), Heiimann-Eschweilcr (Handball), Leffmann-M-Gladbach I(Fußt>a »Schiedsrichter), Sundheimer - Bad Ems i (Tur len) und Plato-Köln (Tischtennis), gaben ein jBild von der umfassenden sportlichen Arbeit) im Bezirk. Schwimmen, Tennis und Boften sind nicht bezirks-, sondern verbandsmäpig organisiert. j Tischtennis wird in allen Vereinen gespielt, [Turnen betreiben 6 Vereine, Leichtathletik 10, [Fußball und Handball je 7. 18 Fußballmannschaften führten 70 Meisterschaftsk und 34 Gesellschaftsspiele durch, 13 HandpallmaTn- 'schatten betätigten sich in 48 Meisferschafts- 'und 28 Gesellschaftsspielen, außerdem mußten Frauen- und Männermeister in Entscheidungsspielen ermittelt werden. In sämtlichen Rasensport-Arten stellte der Bezirk den westdeutschen Meister, der HandballmeUter Aachen drang bis ln die Endrunde um die Reichsmeisterschsft vor. Die TSV. Schild eingese ziiglichen Leitung ven Kam zt, die unter der . vor- W alter Friede n s t e i n steht, der Trainer der WeltmeUtermannschaft im Radball gewesen war, L. W iitiiiiitiiimiitiiiiiiittiiiiimiimBniiiiiiiiiiiimiminiiimitiimimiiiiimiitimiimitHHmtmiii und Vereine Krefeld hzw. 3 und späte Spiele durch, obwohl Nunmehr sind dabei, sich du Arbeit einen P Fußballer und Han zugunsten des j durch. Die Lcictßa sich 28 von 31 Ve im Tischtennis wu schaftsmeister. Nach den vorgenjo schließen, wird das Zukunft die gleich : Allgemein-Interesse und Fußballspiele wechselweise anzus Düren führten mit 4 2 Mannschaften alle sie keinen Plate besaßen, her beide. Vereine;■ h e i g e n c r Hände atz. zu schaffen. Die dballer führten je ein Spiel ü tischen Winterhilfswerks tnleten des Bezirks holten handsmeisterschaften und rile Köln Verbands-Mannminenen Erhebungen zu sportliche Leben in der Ba-is beibehalten. . Von der Beschluß. Handhalldt-r 1. Mannschaften Go. st isotzcn RJF.-Gruppen berichten: Schach in Südwclstdeutschlarid. Die Schachb cjw e g u n g macht in den südwestdeutschen Gruppen des SporthunUcs Dank der rührigen-Initiative ^es stellvertretenden Bezirksobmanncs Jak. S a n <3 e I - Frankfurt, große Fortschritte. Die Sportgruppe! des RjF.-I Hi r in s t a d t hat jetzt ebenfalls eine Schachahtcilung gegründet, die ihre | Arbeit bereits aufgenommen hat; als erste Veranstaltung wird schon in aller Kiir7e ejin Cluhkampf gegen den TSV. Schild Frankfurt stattfinden. Weitere Schachajbteilungtn in den einzelnen Gruppen sind in! Gründling begriffen. Sportfest der Spi rtgruppc „Hellmasmla“ Im RjF., Minden L» . Am Soonlac. den 0 Au^-u»t. Well die Mindeser Sport- »nippe ihr I. internet >p>rlfe« ab Bei *eh»n«tem .Weiter traten 50 Jungen mld.Mjdil für leKhlalhleli-che »eit kample an, ein wirkli *ei Vorbild in die «er regen He- IfiliguHf E» Mir e«e Freud? mit «iuu*rten, w»* die jungen Kampfer und Kimpferü iscK in der kurze« Zeit von "kauin 2 Monate« refcimä6i0 * Training«, unter der bewflirten Leitung ihres Trainer» Em«t SchiTteatK-rij. gelernt hatten und tum 1. Male vor einem grt.ßeren Zuachaucrkrewe leisteten. Den Abachluf der wohlgekingenet» VeraniU.tung bildeten gymna*t»acbe Vorfuhruiigen für die Damen, Keck* uoq 'starrenturne« für )die Herren. j.