Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 33 (14.8.1936)
- Date
- 1936-08-14
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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*» ^HERAUSGEBER, REICH8BUN0 jQp|«cj«gW FRONTSOLDATEN E. V. Re. 33 — 3tHt 7 ügttDildjg Gestalten Wischen Stammes __ _ __/ Tine Aufsatz-Folge ....tBiuiniii^iiimiiitimimitntiiiTiiiirnnwmiiiliimniiHiiiiiitmtinHsnmiiHiminisnmtiiiiiiiimji!.t^iimTiiiiiiniiiiniitriMiHaHiiuitiiuiiliufMiiuiinmiHiimiuiimimniimi {min Jtafta tffMt Ebv «rd Schnitz«» I «.„Haid „Mondbtrfle". NiloueNgebiet. Uganda. Sudan, ^.d«unge'ähr smd die Etappen des Lebe is und i -in« Mannes, dessen Bedeutung als K'lomak- Jmi dann verstanden wird, wtnn man in > ie <«ic- — Jt kolonialpolitischen Lrschliehung «equatorial Afrikas -’&rtru;!! .»u I'itfirbuniKtH das weite Gebiet Miltelofrikasi durcl>- tmd ruieuroeSückien Kolonialgedieten ausgedaul werden ««den! sich 'm Ausgangspunkt dieser Bestrebungen. Aegypten, bk Männer «in. nah denen furth lagt von idm: . sein Merk ist unser Stölzl und menn es Dauer gewinnt, ein unsterblicher Nuhm" . m;u;^1 e^TL.1?rn2e• 3‘1,’r« >.'bte Emin-'vgscha. in freiwilliger Abgeschlossenbeit im tieflten Innern des Sudans, kannte Land Und Menschen wie 1 ein. Zweiter, und ebenso lange^kümpste er gegen die schlimmsten Feinde des Landes, die -Sklavenhändler. deren druta e Willkurherrschaft er zu brechen verstand Dieser Kampf «schien ihm als erste und grotzle Notwendigkeit, dryn anders wäre es nie gelungen, das Land geordneten staatlichen Berhältstissen zu,«führen! , Emin-Pascha war ös, der die ungeheuer grohe Ertcagkahtgkeit des Bodens als „Ba u n w o l I ka mm«r" Afrikas ^kannte: er war es auch, der in di tsem volkreichen Gebiet die Boo-nrullur als obersten Failor in die ^ukunftsbererü' ilungen einsetzte und er war «4 sckilichliäz. dessen gutem Ein vernehmen mit dem Ugandavolke ps zuzuschreiben ist. da» es sich bereit erklärte, das.- Land unter deut'ches Protcklora!;u UM, Ls sollen nur einrge Rome» genannt werden, um ' «uiltigk Jett gegenwartsnah erscheinen $u lajK-n: Earl s^eftao Nachligal. Rudolf Slgyn, Charles G- Gordon. ««W l Lord ttitchener. Wmftotz Churchill, s'lban dm Forschern und Kämpfern dieser unful,vollen slcht ein Mann in der vordersten Reil»«, »er unter immLmin Pascha eine wellbekannl« Persönlichkeit ist!, ein. Mann, den der Küher« deutsche Kaiser!Ü II. ehrend „den groben Sahn seines Volkes" gel Ult. - " : ’-in Piischa ist der im März 1840 in Oppeln äls Sohn Lllfrn geborene Isaak Eduard Schnitzer Es ist sLilonialviomer. dessen seherischer Blick seiner Weit weit uilte. de,"eii -gewaltiges Wollen von den Menschen seiner oeibänginsvoller Weit« nicht genügend verstanden worden ist. der aber dennoch unbeirrt sein Jiel «riliRitig. als Kind schon, war in Eduard Schnitzer1 iZwerme iur naturwissenschaftliche Ding« rege ,Er wurdr . aber dem Klinikalsistenten in Breslau und Berlin war »re. gröbere.Lebensaufgabe gestellt, die seine ganze. .neNcha't und Arbeitskraft erforderte.;«s «ar nickt Abenleurerluit Dazu hatte Schnitzer ein^ s«me Lebensauffassung. Der Drang in ferne Länder! nm mclmctir der Gewihheit und Willenskrasr, ein .lies riiitfii nicht zum Butzen des Einzelnen, sondern nns der Geiamthcit. Nicht in romantischen Träumereien dien.war die'er junge Mensch, als er heimlich vom «uP ior:g>ng. sondern er fühlte die innere Beruiuiizf. gelieii. di« ihm als die richtigen schienet, um tätige'Werte. wirklichkeitsnahe Pionierarbeit tu schaffest, lkl; Arzt in türkischen Diensten vollbringt er seine erste lÄrMhei! dienende Tat. Cr bekämpft in A itivari eh. »lch hie aläaitrlich auftrelende Cholera Ea> i d e in i e. - Mer lomint Schnitzer nach Aegypten, praktizierte »str dem Namen Emm in Khartum, ward beliebt dort wt knienden Curopäerit und angesehen bei den jMmeii Snkiaiitsen. Sein Ruhm drang das Land nil «rt; nach Lado. wo im Jahre 1876 dei englische ikthl >r e i d v» als Gouverneur residierte Dieser de dm jungen Arzt zu sich, und damit gelangtes er in bjr> das zu 'ircichen sein Vorsatz gewesen ist Tn von der Regierung in Kairo eingesetzten türkischen!ure veriianden es nicht, dem Lande £ rdnunq und in oerschgisen, sodah es fast «ine Selbsto< rständlichleit europäische Kenner des Landes an derei Stelle zu Unlcr il,:-e„ befindet sich Emm, nunmehr in ä q yp » tii-irun auf weit vorgeschobenem Posten im!» sudan Mir finden ihn dort aber auch als einen »er mit deifpielhafler Gründlichkeit das ,stiel verfolgt, vkimailand einen entsprechend wertvollen Anteil an Ibeiitz s: erringen. Schon ist Aegypten inst allen seinen 'des Sudans, und diese erstrecken sich längs des Nils sahara dis zum Aeauator. eine Art englisches Probat gewordc», nachdem unter Arabi-Bei die ägyptischen " t und Soldaten zum offenen Aufstand gegen ihre ng m Kairo übergegangens von den englischen Truppen leütlagen worden waren. Durch diese Wirren war Mlunj Emins bereits bedroht, allein es gesellte sich " nne weit gröhere Gefahr, nämlich dij des Mahd»- s. von dem in der nachstehenden Schilderung des und Wirkens Emin-Paschas noch ausführlicher die Km wird.; »«wa darf — um die Leistung dieses Männes würdigen »n — gesagt werden, hast so, wie Emin-Pascha, um- »on Feinden. Hassern, Reibern. Gefahren und Dron» volles Jahrzehnt gegen alle Widerstände mutig hm Jtel verfolgt«, nur noch ein iMensch in der Wn Kolonialgeschichte zu kämpfen verstand, nämltch «eltkrieasiobren loid/ir - — - Mit . / stellen 'Isias cir.c Verwirklichung dieser staatsmännischen Idee bedeutet hätte, temisit man am beste» an den Erfahrungen, die wahrend des >iriege; 1914 18 in C itafcita gemacht worden sind; sodann aber auch an der Talsiche, dasz Uganda in seiner jetzigen Eigenschaft als briliilhessProtektoratgebiet einen «rohen Anteil an der Baumwollversoigung des. Mutterlandes hat. Leider wurde Emin Paschas jiel verwischt durch anderslautende Abkommen zwischen den Regierungen in Berlin und London, obwohl zur gleichen seit der deutsche Afrikapionier Carl Peters, der auf dem Wege war, Emin Pascha gegen die überhandnedinende» Einflüsse einer fremden Macht Beistand zu leisten, den Vertrag mit Uganda in feste ssormen gefugt Halle Um der Bedeutung Emir Paschas als einer wahrhakt heroischen Gestalt gerecht zu o erden, mun man die Geschichtedes an Blutvergietzen und '.'.iarlern nicht mehr zu überbxs kenne». Ein Angehörigei des Mohammed Achmed, erhob! Wftr!V»! Wtllkriegsjahren 1914/18 Lettow Borßeck. als er den . afnkanischen Boden, verteidigt«, dessen Erschlieszung Teil das Verdienst des Vork-mpsers Emintenden M a h d i - A u f it a n d mohauicdaiiischcn Bekenntnisse als ,,'Mahdi". das heiht wiederauferstandener Prophet Allahs, das Banner des-„Heiligen strieges" gegen alle „Utogläubigen".. >Die in der Mebrzal l inohamedanische Bevölkerung des Sudans glaubte in diese, r Verkünder einer neuen Heilslehre den wahrhaflen „Mal. di" zu erkenneir, und eilte in Helle» Scharen zu seinen italuen Der Vernichtungskrieg gegen alle und alles, was sich »i>k>t der schwarzen Derwischfahne unterstellte, ward eröffnet Bevor die ägyptische Reigierung die ihr drohende polt>- tische Gefahr erkannt«, wärest die Deowische des Mahdi be» retts Herren des Landes von Khartum weit den Nil aufwärts bis an die Ugandagrenze Unglaubliche Morddrennereien vergewaltiglen das Land; eine Stellung nach der anderen fiel dem Ansturm der Mahdihorpen zum Opfer. Unter den Be> siegten befanden sich a u d e r Cmin-Pascha fast alle europäischen Gouverneure, also Charles G Gordon, Rudolf Slatin, Hicks Pascha, weitere Europäer gerieten in die Gewalt des fanatischen Verkünders des neue, Glaubens, wie Olivier Parn. Ohrwalder usw. Nur wer deren Schicksale kennt, kann veistehen, mit welcher gewalngsen Standhaftigkeit Emin-Pascha weit unten im Süden inmitsen eines brodelnden Herentefsels seine Aeguatorialprovin; zü halten wuhte. während rings um ihn die europäischen Gouverneure gefangen genommen oder getötet wurden. . ■ _ . „ „ An EminsPaschas mutister und kaltblütiger Entschlossenheit prallten alle Angriffe ab Lr hatte weder von der ägyptischen Regierung Unterstützüng zu erwarten, noch konnte er, völlig von den Aufständischen eingeschlossen, irgendwie dem °°r. Um zu «rmtssemw«'Emin-Pascha erreichen Feinde ausw.ich.n, also b.scßänkte er sich auf die Verteidigung mutzte man in der Literatu??« afrikaM, Kolonialseiner Provinz.und als er s.t nach ,ahr.langem Widermr>»ni nachschlagen. Ein Beispiel hierzu, gefeit Bergers heilige Nil", m welchem es he bt: „Wie ganz üwVü-!:* .es gekommen, wenn man Emi»-Pascha gefolgt feT* stände es heute um unser ganzes Kolonialreich, um Deutschland! anders"... „Wir! hätten uns im 2“j™Be aanj anders unserer Haut wehrest können". Das ^K>el Emin-Paschas war, sür kein Vaterland ein Kolomal- _pW'Ten, das in wirtschaftlicher und geographischer ö?lk bot und dem MÜtterlandje zu eirter Weltverhelfen sollt«. Ein Mann wie Prof, «chwernj für Juaiorcn, ry:Mmltr«|ul'« «r JwitorMMn. nJJJ* ^rl,,rr-ch*ftca für Ja«k>m, UoW>u-MM»len*J>«,toi für Juniormoai. ->rU nach den in Deutschland ubhclvn taub schlieblich doch aufgäd, da war er unbestegt und leistete lediglich einem Beseht Fo!ge. von dem er nicht wissen konnte, dah er den Auftakt zu einer in weltpokittscher Be. deutung entscheidenden Lösung des Kolonialproblems btllxre. Hätte Emin-Pascha auch nur die geringste Ahnung haben können von dem Versuch des deutschen Landsmannes Carl Peters, ihm zu Hilfe zu ei en,. um dadurch bte deutschen Interessen zu wahren, wäre ' fmin Pascha niemals dem Befehl, das Land zu räumen, gefol,t. den ihjn der Engländer Stantey formell im Aufträge Aeghptens überbrachte. Ein traurige» Geschick fügte es, dhtz Carl Peters erst nach Stanley mit Emm-Pascha zilsamchentreffen konnte. Emin-Pgscha schlug das Anerbieten, in englische Dienst« einzutreten, ob. Er hatte das Jiel, für die deutsche Heimat zu arbeiten, nicht aüs dem Auge verloren. Mit Carl Peters begab er sich in die im Entstehen begriffene Kolonie Deukkä. Ostafrika, hiszte m Tabor die deutsche Flagge, gründete und festigte, überak deutsche Stationen und zog gegen die auch hier sich drekt r rächenden Sklavenhändler mit dem gleichen Erfolge zu Felde, wie es ihm kn Aequatorien bereits beschiedcn war. Ein wichtiges und für Emin Paschas Lebensbild charakteristisches Dokument ist folgendes -Telegramm des v.ouverneurs Major von Wisimann an ihn: „Mein lieber Pascha! Mit der letzten Depesche ist jede Unklarheit behoben und ich muh mit aller Sorge an die Ausrüstung der Erve l dition denken." Di« hier erwähnte Depesche war das am 1 März 1890 eingetrokfene!Te!egramm des Grasen Herbert Bismarck, wonach Emiy Pascha kommissarisch in de» Auswärtigen Dienst! ubernomnien wurde. Weiter übergab Major v. 'Ivitzmann Emjn die Initruttionen, die wir im Wortlaut'folgen lassen: „Euer Erzellenz habe ich die Ehre, nach mir vom Herrn Reichs-- kanzler gewordenen Instruktionen und nach mit Euer Erzellenz erfolgter Verabredung folgende Direktiven für den üderiiom menen Auftrag zu geben: I. Euer Erzellenz habe,, die südlich um den -Viktoria Nyanza See gelegenen Gebiete von der Kavirondo-Bucht ad,^ und die Länder ,wi'sst»e» Bikioria Nyanza »yd Tangannika bis zum Mutr tzlijige und Alber: Nyanza für Dcutschlhnd zu sichern, derart, dasz die Ber suche Englands, in diesen Gebieten Einilus, zu' gewinnen, scheitern, Ich sehe als deutsch -rnglisch: Grenz« die t'Ver lüngerung! der Li lie Kilima-Ndscharo—Kavirondo Bucht -nach Nordwestcn bis zur Grenze des Kongöstaales an. Jede«, durch die iBerhältniss« erlaubte Erweiterung der beschriebenen Sphäre würde ich als ein besonderes Verdienst Euer Erzellenz betrachten! 2- Euer Erzellenz wollen aus dein Marsch -zum Viktoria-See überall die Bevölkerung wissen lassen, dah sie unker.deutscher Obertzoheit und deutschem Schutz steht Ich bitte .gentigtc und gl eignete Häutlinge zu gewinnen und .zu" unterstützfn und den Einfluh der Araber überall nach.Mo.., lichkeit zu brechen ok cr .zu untergraben. 3. In Plpw'avwa. dem äußersten Stukpufikt, bitte ich Eure Erzelleiiz. durch einen kürzeren Aufenthalt eventuell ichelegenl^it zu geben, von der. Truppe Euerer Erzellenz Nutzen ziehen zu könne» 4. Ich kpininandiere zu Euerer Erzellenz Her^n Chef Rochus . Schmidts Herrn Leutnant Dr Stuhlmnnn. drei Ilnterotfiziere und hindert Monm der Schutztnippe und bitte Euere Er ^klenz, die spezielle. Führung der Truppe Herr» Eher Schmidt delasien zu wollen.7 Wihman». Kaiserlicher Neichskommisiar sur Osts-Afrika." Noch einmal lebte in ihm der -Plan aus. solange die Möglichkeit dazu gaboten war, werte G>«bie1e Fentralakrikas als Kolonialreich für Deutschland zu erwerbe». Er zog westwärts nach dem Kongo. Er wühle, welche unerm-chlichen Schätze a» Gummi. Baumwolle und anderen tropischen Produtten hier zu hebest sind. Er kannte die Gefahren, die mit seinen Plänen verbunden waren, aber er kannte auch das Kiel, d is als Lohn eines mutigen 'Vorgehens winkle, »nd er kannte fchliehlich hie! iinmec offener zutage tretenden Absichten andere« europäischer! Staaten. Millelat'rila als mächtiges Bi», deglied Zwischen ihren nördlichen und südlichen Besitzungen . auszubauen. . . Dem heroischen! Manne, der weder territoriale, »oä» kriegerische Widerstände gelten lieh, wenn es darum ging, eine Lebensaufgabe zu ersuüe». stellten sich tzicr Hindernisse an derer,»viel schwierigerer Art entgegen. Der jlutor des Bnctx-s „Der beilige tkiil"..^r A. Berger, schreibt hierzu unter-Berufung auf die Emin-Pascha entzogene Erlaubnis zur Ber- .wirklictzung feister Pläne: „Man muh es als ein V.-rhängnis anfehen, dah es uns so oft im Laus« der Gejchicke-an Sta-il-rinänncjru fehlte, die sich den Planen bedeutender Landeskenner ' anschloifen.. auf ihre hochssiegeiide» »nd w-KKb»rchdachteu Pläne eistgingen". » E nin-Pascha war enttäuscht, aber nicht uiimutig gewgiden. Was er erstrebt und geleistet, wird von niemand besser gewürdi zt, als von dem alten Afrikapionier Earl Peters, der .die-Kämpfereigenlchaften Emin Paschas aus eigenen Erfah 'runge i am besten kannte <Eine bezeichnende Stelle dei^eters lautet: „Emin Pascha wies daraus hin.. dah er sich jetzt im Diens e des Deutschen Neiches befinde, dah er bereit sei, wenn er svcler wieder in sein altes Land — Aequatorien zurückkä ne. für dieses dieselben Verpftichtungen zu übernehmen, welch« Muanga für Uganda auf sich gfnommen hibe" Dh. Sich« ung als devtfcbes Schutzgebiet». i uf einem Marsch nach dem Westen Afrikas, wo er. seiner botanischen und ornithologischen Neigung folgend, neue Stud en zu machen hoffte, erfüllte sich sein Schicksal. Er. der über ein Jahrzehnt die Sttavenjägerei bekämpfte, siel in einen Gebiet, dps auherhalb feiner Berwaltungszone. im belgi che» Kongo lag, in di« Hände gerade jener Sklaven, Hand er, die ihn als ihren Todfeind betrachteten. Man lockte ihn it einen Hinterhalt und als er. da seine Marlchgefährien sich liuf die Suche nach Berpflegungsmitteln begaben, allein im Leit war und wissenschaftliche Funde untersuchte, wurde er vbn Helfershelsern der Sklavenhändler überfallen »nd auf bestialische Weile ermordet. So endete im Jahre 1892 das Leben eines Mannes, der wahrlich ein anderes Schicksal verdient hätte. Er starb als Kämpfer einer grohen Kukunstsidee, und fiel er auch nicht in der. Schlacht, so ist sein Tod nichts weniger ein Heldentod Für uns Juden Deutschlands ist Leben, Wirken und Schicksal Emin-Paschas, der Isaak Eduard Schnitzer hieh. Symbol und Erfüllung wahrhaft heroischen Sinnes in einer Gestalt, die — aus jüdischem Stamme in die Geschichte eintzegangen ist. . Lutz Joachim Schüler. »> n“t 0 U a Io p biliar Kdaa Fall der Gewinn o^n SÄ“"« ,ur^ teilnnhwe erfolgt unter Angabe *■ I?btJIudrteo Ur betr. Spieler bin npilent^« W« IQ* durch diTTeaain-Obleule U jr». _ (Ja den Lnadenvcrbiii erlern- Tenn»-Obleiite aodi nicht entannt ** ^Wuttgeu durch die Verein.) ■htf. *!leL-U*d bpielerlrnnen. die einzeln gemeldet 5».i2sS bSttaJ“11 "" nKh Mfl»Uch^t Die freie Unterbringung um! Verpfegung Turnier-Teilnehmer ubcrtümnit der MTcnni»-Ciub IQM“ Hnnnover. ....... Qi Alle Teilnehmer finden »ich am jSjmubcnd. dtrn " Ä. AugurT, *» ö ß I i c h t um ... Uhr vorm.ll.,,., »pAtenten» 3 Uhr nachin.ttagi •piebertit a.if der IMat/nnUge ein. - ÜM 10) Da« MeldegeW beträgt je Wcttsp^i KM 2. , leden Talnehmer und i«t den Meldungen be«/u u^en oder »uf Puntscbcckkoüt» der firm» Htlkrun i u. Lacbrmtrm. Humutcr Nr. IHM, ru uberu in Din Irtrtm Vier dtr Ern/cWp*« und Ott tnarundcittcgncr der l>uppehpl»k P]*k "iT, 12) Die Turnier-Oberleitung hegt in den H»odrn de» ' Teneis-Obmuia» für NordwcUdeuluhluKl P»ul «W- ■chmidl. Hunover. Ruhmkorfhlr. II — lbe .**'* diincee umd ru richten u> Herrn Rudolf 'lern, Hannover, OeüerUlr. e Von ihm werden ef . »«e Anfragen bennfwortef, und ihm »t >Iee Zed iu»M de« tintreffen« der au«u artigen Talnehmer rechtzeitig bekanntzugeben. AuMchreibimc der Sportgruppe de» RjF. Wiesbaden. Im .Jtahmep einer Wcrheveran«taltung am! Sonntag, den 10. August ’ finden auf dem Sportplatz t-ahn«trafte in Wiesbaden lekhtathleti«che Wettkampfe statt Zu diesen Kämpfen gestattet sich die Sbortgruppc im RjF. Wiesbaden alle der Arbeitsgemeinschaft jüdischer Sportvereine Südwestdeutschlands s »geschlossenen Vereine cin/uladeo. \ Ausschreibung: Miner: tau m; — 2UÖ mi — 400 IMX) m, - 4 maf 10Ü m Staffel; und Olympische Staffel. '; Frauen: 100 m; — 4 mal 100 m S|affeL Schüler. mannÜch und weiblich (bis 14 Jahre) Lauf. — 800 m; 4 mai 400 m io /unendliche, mHanl und wetbl. (b;s 18 Jahre): 7» ri Lauf; 4 mal 100 m /Staffel. . Alte Herren: 10d in Lauf. 4 mal MO m Sia/u-. Gelaufen wird auf einer ‘ ild in langen t, «X A-*Jj»tleih kasenbahn mit 2 überhöht.n Kurven. Als l'rrise werden Diplome au^^c^tbin. Meldeschluß iat der 20 August Nachmeldun^rn kuntn-n keinesfalls angenommen werden, da an diesem Ta^e das Programm mit namentlicher Tcilnehmtrltste m Itnick gegeben wird. Die Meldungen sind ru richten an den Lekhtathktik- Obmann Paul W. Haas, Hismirckring 9. Die Meldegebuhren betragen für Aktive -und Alte Herren 0.40 RM, für Schüler und Juffendkche 0.2" KM. für Staffeln 0,» RM. Diese sind bei Ausgabe der Startnummern, die um I Uhr auf dem Sportplatz erfolgt, /u entrichten. , - Die Kampfe beginnen um 2 Uhr pünktlich gez. l)r. A Rhein-dein.