Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 31 (31.7.1936)
- Date
- 1936-07-31
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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(y UM HERAUgQEBE»! REICHSBUNO JOOIBC EU FRONTSOLDATEN E. V, — 6«tt( S ttttlrrt lote« gfetrt OrtHlalM. B«a». 0e«««e <S,« et«*«. Ort»ff B«l |m. 1: |ia {i . na^rikw. »tt*««« *«*■- «ikzL»r, Zur (tilg. Wa Iptoiben Stil t jlamtrab, „rtk: Jfcw LiS«« *'ih" jo sa»n> M- «t, so in du « Kemlumbe fils Kemler *o jtmcnnur)'. E^ti Semeinbi Tfcjix dir >->> |M. V«Z. #•' ( wirte un l£d)ierltn | »it grotzem __i iti kandl j onfn treuen Jjrjmn wirdj qrotzrn Armee. Kommerzienrat Wilhelm Kahn ihm ist ein treuer, stets hilfs-!in vorbildlicher Mensch, e'n her. 'entant der Würzburger Juden , geschieden. Allüberall im Leben;1n gestellt: wie im Kriege als Heimat als Führer d«s srän- ... als Magistrats- und Stadt» vieler Einzelmenschen und zahl- Organisationen sowie der Kam. Wolfs überdracht« ihm en Grütze unserer Ortsgruppe. |Umtcr i Initiiert u r.n: J l fort tzinber Iilt [1?»rschentei i;t ii. Ka ». R.-chtsonwalt Dr. Richard Kam. Dr. med. Adalbert 11 ächrist üdrei. Kam. Harry Hirsch. iitiiinünti. Kam. Georg Zeidler. | L Aauicrer: ji.nti. Bernhard Rutzbaum. |l Äalitm: sJulius Bachenheim er. imtzeri Kainier.idln Dr. Hans Iakody, Ä r, e r >l l r tf. Heinz Bu <ti, 3. Bogel. Jarobsolin , Deutschland Um. Am Donnerstag, den 18. Juli, sprach iin-eier Ortsgruppe zu den Kameraden üemeindemii, liedein von Bochum, Herne und Pdaalen Herr Dr. Salomvn aus Köln -idameiilq aus eigener Anschauung: seine schlich«, Dlch;!jch!eiten für den Auswanderer, .er Aedner girü ein äuherst anschauliches Bild RICHARD WILLNER ... *Jufci*r.u(«a NNclpfltg« r Kn«* HO TmtprtAtt J J OUr» 4M3 30 | A h rig• Praxi* I jo Landscharl. dem Klima, den Bewohnern Iw "'tlichaiilichen Verhältnissen der grotzen ^miaailchen st'ander, insbesondere von BraaArgentinien. Er besprach im Einzelnen L lT« ,i<f) i und Berufsaussichten für Men. A Sngetzelliinoerhältnis und solche mit Eigen- . ^"ler de'chiderer Berücksichtigung der Aus- (Itr oeruisrvlige Frauen. Sämtliche Zuhörer O ""en Ausführungen mit grützter Aufmert- « »ni> dankven ihm zum Schlutz mit starkem T^ant bracht« zum Abschluh dieses S/'Z". ^eyds der Vorsitzende der Lrts- ^^achani,!.Kam. Berlin, noch besonders und Mark 2**• Eheilo tenturg. Beim Kameradschasts- 7,... f - >!i 1836. gab Kam. Dr. Rosen- I iwt* k*r ^be-leitung einen umfassenden Be- ^7.!"e Vünderarbeii mit ihren vielfältigen ,'^nh(n Ausgaben. Die zahlreich erschiep,^^''nben! folgten den Ausführungen mit i eÄ< . 'e'intbme und dankten dem Redner "WB mit ireichem Beifall. 1 fameraden- und Famlllonkrelman 1 •— *Lk' Alfred Dannenberg be» »v r,',.7^^n^t 1933 seinen 50. Geburtstag. , Iti», °?! ai''?,f«r. >st schwer verwundet worden iin* *** ®- K. ||. und das Verwundetenel. Rach kurzer schwckter Krankrer Ortsgruppe der Kam. ,ri,i»u Lehrer i. R. durch den Tod — Der Inl'i!,geschiedene war länge Jahre sitzender der Ortsgruppe und ha»sich,eder- ■ ' Eifer den Bestrebungen und gewidmet. Di« Ortsgruppe ver- Kameraden. Das Andenken des Hel» in Ehren gehalten. Aus den Ausführungen. die der Bundesvörsihende am 27. Juli ilß36 \ bei einer Tagung der Landesverbanhsvvrs,»endest und der Führerratsmitglieder de; RjF. .- gemacht hat. geben wir im folgenden einige wichligsti n Abschnitts wieder. Kam Dr. i L ö w e >i st e i n gab zur . Frage der Atz wandeiuntz solzende Grundgedanken belannt: Man hat tzeim iluswanderungsproblem zwischen der E i nze l huswi nderüng und der Gruppenwanderung Zst sch« den. Zn der Einzelauswanderung erblicke |id, e n notwendiges Utbtl; denn er ist mitziich, «eiyi Einzeleristenzen gewissermatzen als Atome binaugeichleuderl werden, ohne datz ihnen ein Zusami nenhang und eine Betreuung erhalten bleibt. T otzdem ist aber die Einzelauswanderung auch ei re Notwendigkeit, der man sich nicht verschlienc» k mn. Wir halten e; für unsere Pflicht, den Einzel ien nach bestem Können zu beraten, bezw. bermi teln ihm di« Beratung bei den zuständigen Ttellei tastest fern Ist rati > geht an, datz wä.lst (tote liilllP^ÜIÜIIfilWlHlf 9ßt Llillilesoorsiyenile jut Auswanderung Kam. Dr. Löwenstein spricht zu den Landesverbands-Vorsitzenden »oliyichen Ding», der alten Heimat, die er »erst .hat, mir auch seiner neue» Heimat aölli > hält. unserem Sportbund, der unsere junge Genein ersatzt, und desten Entwicklung aufwärt i kommt es uns natürlich nght nur daraus Tport zu treiben sondern auch daiür zu karger unsere Zugend seelisch und körperlich ko heran datz sie den Zukunstsaufgabcn Gewächse i ist: pfkastz! gern hierslü Nisse,, Höh wa<hs> war stehest. Uil Sini Ausso u n > halt wobei, wenn es sich nicht um It» kr. Felit K-uffmau», Frankfurt a. M.. »Benaenkc des L'andesverbands Südwestdeutsckz- H »es AjF ist durch das plötzlich« Ableben , »ottin in i tiefe Trauer »ersetzt worden. a &. Kaukimpnn hat sich auch in den Kreisen r ltiunoden, toie bei allen, dir sie kannten, r Dertichatzung und Sympathie ersreut. Mit mrdienttf Kam. Dr. Kaufsmann stehen Z| lies« Trauer vor ihrer Bahre. Bei der "ön-ä. die am 23. Zuli unter stärkster Be- L-iz'dotstand^ war der Bundesvorsitzend« durch stkkzlied der jBundeskeituug Kam. Dr. Dieneiiuitielen Ihti. Am :r- Zuli 1936 verschied Herr Heinhüriiseld. Teniorches und Betriebssührer der sditer Leine, und Gebildweberei F. B. Drünllikere G-n emichast trauert um «ine ihrer ,lien und vorbildlichsten Persönlichkeiten mdere erinnern wir uns im RjF. , Aereitschail. uns stets mit seinem Rat^und grotzen wi: schaitlichcn Erfahrung zur Seite sichen. Unier ., ui richtiges Beileid gilt unseren un kr. ,r,tz und Dr. Franz Grünfeld. ddeutschland orstand der Ortsgruppe hat sich > setzt sich nunmehr wie folgt einst Auswanderun t nach Palästina handelt, die Orgaiiisationf des Hilfsvereins der Zuden in Deutschland in Fr, ge kommt. Di: geeigiietste Form der Auswanderung aber' ist die G r u p p e n s i e d I u n g. eine g e f ch l o s>,' sehe lanch wirtschaftliche Siedlung,' irok ei di« Möglichkeit einer Betreuung in seelischem tni«j in jedem andrsten Sinne gegeben ist. Denn die Manschen, dist in Deutschland den Boden verloren, behürsen gaüz bespnder; einer solchen Betreuung. Zn Palästinb sind die nötigen Bedingungen für eine derartige Betreuung gegeben. Da aber die Ausnahmeiästigkeit ' Palästinas leider e'n« begrenzte ist, so ist es ieriorderlich, auch in anderen Gegenden geeignete Plsthe zu finden, wo man jüdische Siedlungen errichten kann. Es hat Viel Sorgen und grotze Arbeit gekostet, die ehemaligen Siedler von Grotz-Gaglow nach Branlistn uiyzukiedeln. Wir sind auch sonst an der Arbeit, und ich glaub«, datz fie schon in nächster Zeit über die Schaffung neuer Sredlungen mehr erfahren werden. Zch leibst bin auf dem Gebiet der ifberseeischen Gruppensiedlung als Vorsitzender dej Aüssichtsrats der ZIa lZüdische Landarbeit lh. M d. H.s tätig und darf bemerken, datz diese Arbeit der Zla mit Genehmigung der zuständigen Stellen des deutschen Reiches erfolgt. Dies« Genehmigung liegt auch für Annahme dei Angebotst der iZewish Er-S«roi:«men's Legion, London, vor, uns bei, der Auswanderung kameradschaftliche Hilfe nu leisten. Wir sind de, englischen Kameraden «tuherordentlich dankbar für all« Hilfe, di« sie unsesten quswandernden Kameraden km Auslände gewähren. Allerdings beschränkt sich unler« Verbindung mit ausländischen jüdischen Frontkämpfer-O rganisationen auf dies« Unterstützung von Kämeraden, hie inst Ausland gehen. Das bedeutet, datz wir sonst, insbesondere in politischen Dingen, nicht irgendwie lmit den ausländischen Front» kästnpfer-Orgänilatipnen Zusammenhängen. Hinsichtltchi der!«amerad«u im «u.laud möchte ich folge»deck Rats «>» Reget «usstekl«»: Wer tu sesue neu« Heimat kommt, wird «Ile seine Energie» brauche», «ch stch.dor« «ln« geelgnete Grundlage für eine mit Znjunf« zu schaff«»; «, wird im Zvteress« seiner «erufsardeit, ader au» im son. stigeu Juiechss« liegen, wenn er sich dade» ,on iuch dann, wenn sie auf anderen Boden oer- ,t wird, wenn sie im Astisland siedelt. Denn >e diese Generation kommst ja in erster Linie r in Frag«. Siesoll nicht! nur an Kenntnind körperlicher Leiftungsfhhigkeit auf der stehen, um allen Straparen drautzen ge en zu sein: sie soll auch scrlisch das bleiben, uns oorschwcbt, und sittlich auf der Höhe die wir ihr wünschen-, d das ist der Wesebrlfern der eigentlich« der Gruppensiedlung, datz de dieser Form der anderung jene scelifchen Bindungen Kräfte gegeben sind, die -inen Zusammeneine.i moraliichcn Rückhalt, e ne ethische Sinngebung für die schwierigen Auktzaben bieten. 3 «n Solülltenslhilst La Bassöe, südwestl, von Lill:, den 15. Oktober .1914. feinst, wer gelrt! Oie ftontttSmpfec Pinn «lelngemeinde Die jüdische Gemeind« Bütow in Pommern, «ine lenzstadt hon ras 10 030 Einwohnern, zählte in dep Zähren j 1914 18 45 Familien. Diese! schickten!an dist Front 42 Soldaten! zurück kamen : 40 Soldaten gefallen sind s 2 Soldaten! in Gefangenschaft geri«:en 4 Soldaten! interniett wurde 1 Soldat. Befördert wurden 1 Bstrlichen wurden 2 L. K. 16 E. K. 1 . I zahlreiche, u. a.: _ 'um Leutnant 1 z im Stabsarzt 1 zum Oderapotheker. . «lasse |. Klaffe inte Kieuzmedaille >to. a i Krankenschuelter Familist Pich Heinrich Familie G r o Familit C r o Siegfried Familie Abr Gerhard. Sehr geehrter Herr Wachsner! £ bwohl Rittmeister Graf Hahn, der Eskadroi i chef der 4. Schwadron, mir mitgeteilt hat, drtz er Ihnen ausführlicher über den bereits teleg:, geneideten Heldentod Ihres Herrn Sohns'brich en wolle, halte ich es doch für meine Pilichi, Ihnen i auch meinerseits da; unglückselige Ereign s zu schildern und Ihnen ein wenig Trost zuzuspreche l. ich hätte sehr gerne schon sehr viel eher geichri' den aber wir waren in den letzten Tagen vi n srüi morgen« bis spät abends unterwegs, ui d Zei und Gelegenheit zum 'Schreiben fehlten. Am 9. Oktober rückten wir früh gegen 9 II *t ob md sammelten uns mit der anderen Kavallerisdio -ion in der Nähe von Earoin. Es war sc >r nebelig und anfänglich sab man kaum auf 10 n, Al sich die Division mit Bagage gesammelt hat e. mu >1« ein längerer Halt gemacht werden, da l ie M Ibung eingetrofken war, datz feindl. Artille ne die Stratze, die wir ziehen sollten, mit ihr;m Fei er belerrsche. Wir standen so etwa 1'.» Stund,n, al: der Nebel zu weichen begann und die cr'len Sinnenstrablen durchleuchteten. - Da hörten i"r auii schon das surrende Geräusch feindlicher Flieg», vn> es dauerte gar nicht lange, bis die ersten Bimben in die Truppcnmaffen niederschlugen Ich wurde, zunächst zum 3. Jägerregiment zu Psc, de geiu'en und verband dort 6 Schwerverlehte. AI; ich zu meinem Truppenteil zurü^stkehrte. körte ch. da z auch bei diesem eine Fliegerböiilde ein -r schl igen lei. Ich eilte nun sofort zu dieser Unglüi'ssteile und fand dort den grötzten Teil der Ac-;le der Division gemeinsam verbinden. Ich selbst v:rba id nun mit ihrem Herrn Sohn zusamm. n. un» wir waren gerade mit dem 2 Verwunde en fer ig, als eine zweite Bombe auf den Berbanl s plc tz niederging. Ich wurde -zu Boden gedrü lt. un > als. ich wieder aufllanv, rief mir ihr Sohn zu „Herr Stabsarzt, ich bin verwundet." Ich na,m nun ihren Sohn, der neben mir. lag, in meine Arne und trug ihn nach einem gaNz in der Nähe befii dlichrn Gehöfte: dort verband ich sofort die gritze Wunde am linken Oberschenkel, die stark blutete unl> mit Knochenbruch kompliziert war. Rach Anlegung einer elastischen Binde ltai^d die. Blutung v >r» züg lich, und es gelang mir, Ihren Sohn ül er die Schwere der Verletzung wegzutäulchen. Er sa,te nämlich: „M«'" Rein wird doch wohl amputi:rt weiden müssen." Ich versprach ihm. dauernd bi» zu seirer Unterbringung in rin Lazarett bei ihm zu ble den, und hielt es auch für gut. ihm nichts dav in zu sagen, datz er auch ein Sprengstück in 1 i« Lunge bekommen habe. Die zunehmende He-zschr iäche suchte ich durch Sekt. d«n der Regimen sadj rtant brachte, und Einspritzungen zu bekämpf n Au' meine wiederholten Fragen, ob er Schmer en ver püre, antwortet« Ihr Herr Sohn stets: „Rem, ich kann auch me'ne Zehen bewegen." Erwähren mu z ich noch, datz ich ihm unmittelbar nach d m Ereignis eine Morphiumspritze, gegeben hätte, kr schief deshalb, auf Stroh und «in« Matratze-liebet et, nach zirka einer halben Stunde ein,. I er Puls wurde aber zunehmend schlechter. Rach zr ka 1>. Stunden hörten Atmung und Puls auf. rstnd er serschied sanft. >13 hn Isi, des So aus Aüftz, Si, ver! 4 Feldpostbriefen n Namen in hohen Ehren halten. Ich selbst Ihren Sohn, der mir mesti'chlich sehr nahe len ist, nie vergeffen. . ie drei Aerzte sind nedeneinastide: in der Nähe einsamen Gehöfte; bei Earuin begraben, ihr n liegt am weitesten links >vom Kopfende gesehen). Ich hoffe. Ihnen später eine photogr. ahme von dem schlichten Grab zusenden khnnen. e nochmals meiner aufrichkizilen Anteilnahme chernd, verbleibe ich in wehmütiger Begrühung Ihr ergebener , gez. Dr. Scharstf Stabsarzt, Regimentsarzl der Garde? du Corps. Bon denselben beiden Fliegerbombm waren Bon den 45 ji dischen Familien waren j: 3 Brüder" ast der Fnmt ooi: Familii Schelidemann: Arthur, Alfred. Siegfried Familig Reumann: Salli. Erich. Hubert Familie Pich Simon: Willi, Heinrich. Louitz Abraham: Leo, Willi, z m a n n: Theodor, Kurt, Felir , e r. Michael: Erich. Gerhard. i h a m s o h n : Siegfried. Bruno. Pf! II,- I Im Felde d 13. 10. 1914. Potsdam. Neue Königltr. 30. Sehr, verehrter Herr Wästhsner!!u meinem grötzten L'eidween lim Namen meines Kommandeur», des Herrn Oberstleutnant von Kli slt mutz ich' Ihnen die traurige 'Rachrickit. zukonmen lasten, datz Ihr Herr Sohn Dr. Fritz W ichsner den Heldentod für König und "Paterlard gestorben ist. Er fiel infolfi«!ein«x sehr schweren Be caundung durch eine Flicgcrb >mbe am 9. O Ilober vo mittag;. Al? er Verwundete die bereits durchs eine Fliegerbombe säpocr verlest waren, verband/ schl -g die zweite Bombe in den 7 erbandsplatz, die/er fiel Ihr Herr Sohn zum O »fer/ Seien Sie, sebc ver.-Iuler Herr -Wachsnör. i nser aller innigstes Be leid bewutzt! Ihr Herr Sühn war seit Be> girn de; Feldzuges bei memier Escadröb und ba ten wir ihn alle schätzen und lieben gelernt. Rrch 2 Tage vor seinem Tpde verband er im schrersten Arr.-Feuer meinen verwundeten Wachtme ster und war deswegen zu n Eisernen Kreuz ein zcgk-ben. Leider hat er dies i Dekoration nicht me >r bekommen. Sein Andenken wird im Regime it wie in der Escadroi, i weiden. Er starb im Äugend der ichteriüllung. Möge dies Ilnicn ein Trost um Verlust Ihres von uns! > verehrten Herrn hne; immer bleiben. Die» iiünscht Ihnen von garzem Herzen Ihr sebr ergebener gez. Gras von H ihn Rittmeister und Esc. Chef im Regiment der lstardef du Corps. ts treu gewahrt ick der treuesten den 2. Mai 1917. hsner. ' Detter mit meinen Stiesel für sie zu gliche Flieger über zu decken, kniete als ich die Inb Ihres ältesten Lei 1e getötet und 18 verwundet worden: unter 1 en To en befanden sich noch der Regimenlsarzt l es Ga de-Kür. Regts. Stabsarzt Hermann und Ob:rorz des Regts. Gardes du Corps Schmidtgc ll. zwei andere Aerzte waren noch verletzt. Heien Sie versichert, datz mir der Tod Ih' es Hei rn Sohne», den ich ebenso wie Dr, Schmidtg ill als Menschen und Kostegen liebgewonnen und schätzen gelernt hatte, tief erschüttert hack. Ich war zwei Tage lang wie verzweifelt und habe westmüt ge Trinen an dem Gzcrb der drei sieben Kosteten ver >ossrn. - * Ihnen selbst darf ich mein herzlichstes Beil nd nur sprechen: ich weitz au» meiner eigenen Familie, wa , e» für Eltern bedeutet, einen heitzgelreb en So in hergeben zu müffen. Mein Bruder fLeutni nt d. R.) fiel am 2. Sep«. im Kampfe gegen I»i«. Al, enjäger und sein Leichnam konnte nicht geborz en weiden. Mein alter Dauer ist völlig ni«derj,ebrochen, und mein« Mutter schreibt herzzerreitzei de Br efe, da mein Bruder der Liebling und St ilz der ganzen Famstie war. -lshr Herr Sohn, der beim Regiment wezen seirer menschlichen «nd ärztsichen Vorzüge in hoh-m An ehen stand, war vor ca. 6 Tagen zum Eisen en Kr uze eingegeben worden; da» Regiment w rd III. Im Felde.! Liebe Frau Wachsner. Mein lieber- Herr Wa Heute ging ich bei klarem Russen nach Caroin. um alte reguiricren, als plötzlich fein uns kreisten. Ilm mich etwas ich hinter einen Lcichenstein, u fchpift las, war es das Gri Sohnes: Auf dem Felde der khre Itarb , Oberarzt Dr. Fritz W«ö«»er geb. 10. Oktober 1888; gelt. 9. Oktober 1914 ftatib auf dem glattgemeitzeltei Feldstein und «in eisernes Kr uz ist oben. Ich bade ein'stille; Gebet an dem Grab dieser drei Hell en ses liegen noch 2 andere Aerzte dort) verrichtet und schreibe Ihnen beiden nun diese Zeilen. Dar Gab ist ' gut gepflegt und mit-herrlich blühenden Piimeln bepflanzt, an denen zahlreiche Bienen Nahri ng suchten. Jedenfalls machten die drei Eräder zinen würdigen Eindruck und für Unterhaltung ' lt v-- „mu •>„„ it gesorgt worben. E, gibt ja ertra Truppenteile, die damit beauftragt werden, und die ihre Sache wirflich gtzt machen. Sie haben gewitz schon ein, Bild des Grades: wenn nicht würde ich versuch m, dasselbe ‘ fotograsieren zu lassen, denn ich! leib« voraussichtlich noch 14 Tage bi, 3 Wochen in hiesiger Gegend. Wie Sie aus der Adresse «:sehen, Hab« ich ein Ruffenbataillon, mit dem ich Hier dicht hinter der Front Arbeiten ausführe. Ilm 23. Aprst hätte es mich bald wieder einmal erwischt, denn di« verdammten Engländer beschiel «n unfern Ort de» öfteren. Ein« Granate schlug i> dem gegenüberlicgenden Haus« ein und oerw indet« 5 Offiziere, 61^19934^15743301^682889 02482353485323534853232348234853485323892348232323230102