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Der Schild · 1936-07-31 · 31 (31.7.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
31 (31.7.1936)
Date
1936-07-31
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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T «ährend ich mit meinen 4 Herren. wie durch ein Wunder unverletzt blieb: «in grotzer Granatsplitter flog an meinem Kopf« dicht voibei in die decke, ein anderer schlug mir die Tasse aus der Hand: ,so habe ich denn wieder einmal Glück entwkkeit. Bei Verdun habe ich vorig«; Jahr im Juli-August auch gelegen und zwar 10 Tage im heftigsten Trommelfeuer" vor Fort Douaumont, da; haben mein« Nerven denn doch nicht mel^r au;, gehalten, und so habe ich um einen ruhige.en: Poste.i gebeten, der nun dies«; Rüssen-Bataillon sein. soll. Von Rübe ist natürlich lein« Spur überdastp: hier in der Len;-Arra; Gegend, wo fa!t jedst Rächt getrommelt wird, dah die Scheiben klirren und an Schlaf natürlich nicht zu denken i!t. Aberleinmal muh ^och Frieden werden, und nach dentstlngriff am 28. April, wo in unlern Graben 600p engl. Leichen gezählt wurden und die Lazarette iiu Donai von engl. Verwundeten überfüllt Und, weiften die Herren Engländer wohl die Ra'e voll bade«. Mein« Russen versuche ich nach und ichch zur Reinlichkeit zu erziehen, aher e; hall ichitzer:' stehen doch auf einer bedeutend n edrigercn Ku-.uir style wie wir Deutschen. 'Juni Tcklu-z hotte ich, dasz es Ihnen Beihen den Ilfnständen nach gut ge'at, und bleibe mit beste:: Gtzühen, liebe Frau Wachrner. mein liefet Herr Aachener — ^>hr aller ergei ener ' gez. Rabanne; . falili. •W"' " '" 's» HEt AUBQEBEKi REICHMUNO schwere Kriegsgeichick am srchtag, dem 9. Oktober, enthalten, dah ich Ihne, Ihrem Wutische gern Sh gern ein« sachlich« Darste lunn gebezumal e; sich um Angehörige unserer i lotsdamer Garnison handelt. und um Uebertreit anglen vorzubeugen. Am Morgen de; genannten - agjs standen di« Garde- Kav-Div. und 4. Koa..Dio versammelt vor Earoin. wo die Strahei von > Courriere; und Arras-Lens zusammentief en.! In dem Keil, den beide Ebausieen bilden, lan >cn de Garde-Küras-j siere, Garde; du Eorp; uns da; l. Garde-Feldartillerie Regt,- Beide 2: rah n waren mit Munü> lionslolonnen - und Gesei >t;t igagen be'etzt. Auch in und um Courriere; hie ten grohe Bagagen,! Haferkolonnen^ Kraftfahi :rko lonnen und anderes zabtreiches Krieg;gerät. lachn begann der Retel sich zu lichten, als von-sein! den geworfen wurden. DerpMlü IBGUieo. 4k1l»S0KEB ». 2» FB«<Tn0t.0ATUK E.V. kreisten über Tarvin un im Laufe von!'.■ 3tun en abgeworfen haben. Eine I lichen Fliegern Bomvie leicht vier Aeroplan« l! ourriere; und mögest - mehr al; 30 Bomben d« ■ ersten traf in di« 3. Schwadron der Gardi - dt Eorp;, »in« weiter« traf wenig« Minulen da dieselbe -teile.. an der auf unglücklicherweise aus lnzu iichen die Aerzte sich um die Verwundeten benitbtin. Stabsarzt Dr, IV.! E i n Feldpostbrief Gfarde, Vor Bcllninc in 13. Oktober 1314 von u, Rordirankrtlch, den H e r rin a n n, vor dem liauie in Potsdam und g a 11 fielen in Ausübung Al; ich gegen Mittagbl' auch Oberarzt Dr. 'einen schweren Verletzungen, liebten Aerzte bestattetci ft bte r welche; weinend d:e K >Ilee en umstanden, teiler«: selber verwundet, teil; am Leben erkalten. In ein zweite; groht; -ehr geehrter Herr, . ,! Mir sind in den Lazaretten n Earoin oön Verwundeten Postk.rrlen zur Beförderung uqergeden worden, die. wo; leicht erklärlich ist, ist ihren Benachrichtigungen 'ooiel Unliarbei'.en über oa; Lu Eorp; wdren t~ - ottizier Wilhelm und Sä atz büumer und Roh. Krieg Guder, Wiese, Iullner, mir unbelanirt Gedliede 1» Famlllenanzelgen Nach einem gesegneten und segensreichen Leben ents hl ef friedlich am 25. Juli 1936 der “ Kaufmann und Fabrikbesitzer Heinrich Griinfelci i ldzuge am Kadetten r z t Dr, Schmidt, hre; -amariterwerk;j Herren begrub, «rlaz l ch; n e r au; Berli, Di« drei so sehr b« wil in einem Grabe durch ein Wundei i >rab legten wir toi, nderen «Metallenen. Votn ' legimcnt der Garde waren e; - irge int Lenoweil, Unter atz. die Geireiten Flotoer frei lilliger Aulrich. ferne: G: oh. Winter und eir dazu Kumbirr vor Wir verlieren in ihm den über alles geliebten Lebensgef&ht enj den Hebevollen Vater und Schwiegervater, den treuen Bruder und Schwager, den gütigen in all seiner Bescheidenheit außergewöhnlichen Menschen der uns Stüt Zugleich im Namen aller Hinterbliebenen.- Margarethe Grünfeld geh, Löwenthal n»n>-> Dr. Fritz V. Grünfeld und tfilde Grünfeld Nah«:.: Dr. Georg Freudenberg und Hilde Freudenb :rg ged Grünfeld Ramo,h Mashaaim Wilhelm 8tem uncT Ilse Stern ged. Grünfel# ürp&vater. — einen nd Vorbild war. gi b. Osborn ' Mitiahab«, Herr [m 72. fahr« seines schzffensfvifciien Lebens verschied nath kurzem Krat ke den 3. Garde-Ulanen, der Gardejäger Emil Schulze und sechs von anderen Regimentern. Es war ein erschütternder Anblick, als sie vom Feld« zusammengetragen und in; Grab gelegt wurden die grohen Gestalten der Garde du Corps, diese Markigsten unter den markigen Söhnen Deutschlands — so jäh und grählich dahingerasft. Wachtmeister Fuhrmann sah verwundet auf einem Stuhk und nannte die Ramen: der tapfere Kommandeür der Schwadron, Rittmeister v. Mutiu», war am Tage vorher verwundet abgereift. Eine Tafel, die blitzenden Stahlhelme und Blumen verkündigen einstweilen den Vorüberkommenden de Stätte des Unglücks. Auch 32 Pferd« waren tot oder muhten erschossen werden. Roch schwerer war für mich der Besuch der Lazarette am nächsten Tag«. Seit dem 1. Oktober ist kein Tag vergangen, an dem unsere Truppen nicht von französischen Fliegern beworfen worden sind. Der gemeinsam« Fliegerangriff bei Courrieres und Carvin, der trotz des anfänglichen- Nebels" so planmühig durchgeführt wurde, dürfte wohl auf Verrat seiten; der Bewohner auf unterirdisch-telephonischem Wege zurückzufahren sein. In dem grohen Grubenreoier hier ist da; sehr wahrscheinlich. Aber alle solche täglichen Angriffe können den Dienst und den Siegesgang de; grohen Ganzen nicht aufhalten. An beiden Tagen darauf wvrden 10 000 Gefangen« eingebracht. — ein Anblick,: der für di« Bewohner jedesmal niederschmetternd ist: ich sah gestern die Frau eines Arztes in Tchreikrämpf« ausbrechen, denn beide Söhne zogen nn ihr als Gefangene vorüber — ein Anblick aber auch, der die Herzen unserer tapferen Reiter mit neaer Kampfesfreudigkeit erfüllt. Entschuldigen Tie Stil und Form meines Berichtes: ich schreibe aus einer Weit berL.^—._________ Waffen und.der Unruh«. 4. Kav.-Divisionen ot• ^Kameraden I beiten hier, dazu da; westfälische und sächsischegW Bitte bea< Gesetzgebung und Rechtere Kein deutsch-lütt-« wribllches in «ezerrichteten jüdischen Gaststz Durch Verordnung vom 1ö. März 193$ der Reichs- und Preuhische Minister de; \ bestimmt, dah grundsätzlich bis zum 1. April Genehmigungen für neu zu errichtende Gast.' Schankwtrtschaften nicht erteilt werden sollt,, i Genehmigung kann u. a. ausnahmsweise bei] Reuerrichtung von Gast- und Schanlwinschat deren Betrieb sich auf Juden beschrj« gegeben werden. Bekanntlich soll in solchen zj di« Genehmigung nur unter der Auslage i werden, dah die Beschränkung aus Jude, deutlich lesbare Aufschriften kenntlich gemacht: In dieser Hinsicht wird nunmehr in i neuen Runderiah des Reichsführers TS und der Deutschen Polizei im Reichsrnmillernmi^ Innern vorn 11. Juli 1938 den die t*>r'tbmij erteilenden Behörden empfohlen, in den Jjd wo eine jüdische Gaststätte neu «rrich:«! amt] laubnissen sollen entsprechende Auflagen al;> nachgeholt werden. Mit diesem Runderlah wird über die $n| mutigen der Nürnberger Gesetze hinau-gegan^ die da; Verbot der Beschäftigung ireidll deutschblütigen Personals unter 45 dziv, 35 Iit nur für Privat Haushaltungen vor'algn, A, k Runderiah wird auch keine Altersgrenze ängeg, bi; zu der die erwähnte Auflage den betreffe jüdischen GaststStteninhabern gemacht werden Korps und 3 Korps sind fm Anmarsch von Antwerpen. Mit bestem Gruh Ihr jergebenster Hofpredjger Dr. Vogel ] Bitte beachten Sie unsere stio Rubrik „Stellenmarkt" und sichtigen Sie die dort mitgetdl Angebote und Gesuche aus un,«, Kameradenkreise 1 r agrr unser Ältester Heinrich Griinfeld Seit mehr als SO iehren suoä er;r. ooermüdacher Arbeit und Midittreue Firm« Seme ksuimAnotsdten Fähigkeiten: GroOrbgtgkeit Ztelsldteshei* Vornehmheit — Eigenschaften: SdiUdithett Cieradhei’. Hut»bereiti<h»ftzogen jedes, der mit ihm ta Püb inner groben Persvmlrchkeit In der Famiiie *ie itn 'ieschAh. unter Miterbeitera wie unter Bernfsgeoosi OefiestlxAkeit, ire kleioen wie n. groben Kreise war'Oetn Wirken stets nur bestimmt von (} Sein W'erk und sera N'orbtld wenden sein Andenken weiterieben lassen. W ir a’* seine nich»ter. Mitarbeiter v. «rden ihm un.iuMitschlidie Daakbarkei Die Inhaber der Firma Landeshutjer I.einen- und’Gebifdweberel F. Berlin Köln Laudeshut Max Grünfeld Dr. Franz V. Ctrki Dr. Fritz V. Gr ü ii UnÄre innigstgeliebre Frau Nettie Kauffmann t g*b. Kirchhtim |st heute nad. kurier, schwerer (Krankheit, nachdem sie «ben trsr iiir fünfiigites Lebjnsj^hr i'ollend?T harte, vpn uh, gegangen Frankfurt a. M-, 25. Juli 1936. S:aufenstra5« 31. Im Namen der in tiefer Trauer Hinterbliebenen: Dr. pbil. Ftlit Kauffmana Hilda Kauffmana Doris Erst Kaaffmaan Heu^e verschied nAdi kurzer schwerer 'Kmakhfl : Kameredl M. SdllerllBg. Lehrer i. R. Der Verschiedene wv lange jihre Vorsitseodvr uns« Ortsgruppe. . W'tr verlieren ht ihm einen trei K«imera1eti. der »idi jederzeit mit grobem Eifer die Bestechungen des Bundes einsetzte: Sein Andenken werden wir stets m Ehren holten. Hoot heil Kessel, den 27. 7. 1936 Reith sh «ad jüdischer Frontsolde ten Ortsgruppe Hoof Jüdisch« Gesallsbha Idtdgign RgiM n. Lenser Heide 171 — jede weitere Woche M. — Düsseldorf— Düsseldorf 172 — Preak/urt e. — Frankfurt e. M. 1#0« — Berlin - BerU». 185.- Hemburf—Hamburg . . 185.— Bcesleu-Bresleu 194.— einechl. 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