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Der Schild · 1936-07-24 · 30 (24.7.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
30 (24.7.1936)
Date
1936-07-24
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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t 1 Sehtl- HERAUSQEBERi REICH^BOHÖ JOOISCMER FRONTSOLDATEN E.V Kr. 30 — 6df* 3 unK« Lote» 5m. L«N» BMI*«« H Rat»««. S(s Httrel* -s« Her 6tmfc* Ortft^T K-GM, (I Bf»4M OtK Or^agr ftreftl» f»a Haidt .. den Tod ,it in dem Dah destet» mit -n und Zie Nachruf. fMMttt. >• »l'ch und un I rmaiapp« o' langjährige I lim. M-t Außbaum. irr 10 fahren d '■ h'" Toh ** I pype Dttlii Im Besten, o den Belli'' oieilete. für feine große Menge von K ei.:r sonstigen , bei seiner Beis n isteleil gaben. Landrabbiner - pueril dem treuen dl; Abschieds. Di« stch al; letzte Ehre €tn Beweis mderstbdare x»pe und . kn. Nutzbau -i IM da» letz? o« kl $frrr jUn. Maller », Voile |BW< senile iffntn ©ruft Dir erwartet wurde der Vorstandsmitglied, Alter von erst iftrisfen. Di« Ortsngeschiedenrn einen vorbildlichem Eifer «n des RjF: mit Kä ni Beliebtheit war die Krade» der Ortsfreunde, die dem Huna am '. 12. Juli Aach der! Trauer- . freund widmete Kamerapen herz- Iiastne der Ortsnveisung 'über der Eine fiiteceffontr Slatifllh Frontkämpferin den jüdischen Schule , Hamburgs. ger jüdischen Schulen hohen über Ironllämpfern, welch« diese Schulen Die Hamdui de iiinder o."i tz'rchen, eine Ualistik ausgenommen, deren Ergeb w geoitz auch^ riei« -lali' Indern von ,y Aulen feine dudurch al'o It hier interessiere! wird, il war notwentig geworden, weil vntkämpsern dein Besuch öffentlicher Beschränkungen < .uferlegt sind, und lgesteilt werden sen Hinten die indischen 2ch ilen Unterrichi ge tze»»tlimole-n juks Bild: la I rn u («tnrd»!. <•> e?a teichideulsche tludlönber und Bfädch Unlerbiingung oadien, deren -chuen au» rüfen. Tie c deutsche» SAulern fast 80 »J H MiPf Nordwestdeutschland «hl. Ein Kameradschaftsabend der Kieler Kam« roden fand am 13. Juli statt. Aach einer C f) det Gefallenen und der Opfer in Palästina dachte der Vorsitzende, Kam. La»k, der Einw de» Marine-Ehrenmals in Kiel und der zur zigllen Wiederkehr der Skagerrak-Tages I gegebenen Schild-Aummer „Juten bei M»rii,e". die gerade in Kiel lebhafte; kstel hervorruft. Wir find der Bundesleilun i di« es Gedenkblatt besonder; dankbar. Der sitzende erinnert weiler an die schweren K voi 20 Jahren vor Verdun und an der 2; wo unsere Kieler Gemeinde drei Kameraden loren hat. | h! Ehrung r 9d ihunz zwan raurs ^d«j Jnlert fi-f Vor liämpfi ifmme, ver Or Kinder ollte, welcher Zahl ... sonst in anderen llgemeine» Mitteln hätte erfolgen lariitil ergab, de h von de» reich»- Kinder von sind. Im einzelnen ergab Tora Ober :ealschu Volksschule und > mtzahI 751 H ... 576 dider von n mfampfern 446 Staatenlose 184 Realschuletz. chü 1« r. i ö) u I e der Deutsch- Israelitischen Gemeinde. c'Volfs'chule und Reclschule). lbe?a nzahl 717 Schü teichideui'che .s . . . . 54» tinder voiz, ve ., . , , Ircinikämpsern 410 ausländer und staatenlose 168 Zusammen: gesamt,all 1468. 75 f w » f>- cd J der Äejamtzahl j*? I dee Äeidj*. 251 deutstHen ^eichsdemiche.11 lß «nb«r von Ironikäinplern 856 «aslanber und Staatenlose 352 tanrten b 'uchen noch etwa 6X> jüdisches Schüler mn achü.,-.mnen öffentliche Seiülen, sowie etwa . fchu-erinnen privat» Mäd henschulen.. Es ist M ziemellu.: Sicherheit anzun!>men, dah unter h» Beiuchicn öffentlicher de: >: inder von ssrontlä "der ai» niedriger ist. Aber hilung bieicr 700 restlichen Kin! er zeigt die Stow>rk die uderrageNd, Rotte, welche die Fron,, ■»fee deute in »er Elierngenl ration einMthmen. sich folle 55 25 1 ««Io ) per «efomrzohl | der Xdd)»'!«*) ( deutschen ifam. Lehmann, tyi Vorsitzende der . Ritzleln-Tchaumburg. übermittelt die türühe KatneradschasI und gibt ein Slimmungsbill dortigen Lebens. Zur besonderen iyieude Kiefer Kameraden hielt er kodann einen ge lichän Vortrag, nach dessen Schluh Kam. denl in Kiel besonders geschätzten Kam. Lehr, für! di« grotze Mulie danlt. Aach Bekannf. allet Eingänge fand dann die Sitzung ihr Westdeutschland Köln. Am 14. Zuli 1936 veranstaltete Ortsgruppe ihren traditionellen Kameradenabeiid. Die grohe Beliebtheit, deren sich Veranstaltung erfreut, wurde auch in diesem wieder durch ein vollbesetzte; Hau; bewiesen würben auch zahlreiche auswärtige Kamen' u. a. der Ortsgruppen Euslirchen und Düstel' begrfiht. Die Leitung lag in den bewährten Hi des Kam. Mar Salomon, genannt die M sslötte Weilen, gespielt vom Orchester des unter Leitung des Sportkam. Dr. Fuchs, l« über zu vorzüglichen Vorträgen, die von Kauzeraden Hans Tobar, Loui; Stein. Mar mon^ Benno Teligmann, Albert Eahn und Sohh des Kam. Louis Stein, Folef Stein, geboten wurden. Alle Vortragenden. und Sportkapelle stellten sich, wie dies unter fl raden üblich ifl, ehrenamtlich zur Verfügung, man sich in später Stunde trennte, war mar bewußt einen Abend echter Kameradschaft sammen. verlebt zu haben. Die nächste Veranstaltung wird die Krieg»- beschüdigten-Fahrl der Ortsgruppe Köln^ sein, die am 26. Zuli als „Fahrt in's Bhaue" vor sich geht. Südwestdeutschland Hanon. Am 17. Zu»! fand nach längerer Vause ein Kameradschastsabend statt. Der Dorsil ende Kam. Mai Schwad begrühte di» zahlreich «rschienieneu Kameraden insbesondere den Deschifts sührer des Landesverbandes Kam. Aosenllrauh und die« Kameraden der Ortsgruppe thtlnhar'en. Zm Anschluß an die ttzesallenen-Ehrung ga > er einen sehr interessanten Bericht über die uinlang reichen sozialen Arbeiten der Ortsgruppe de; 3 labt- und Landkreises Hanau. Er wies auf die vom tsgr seiner de; aller! schlicht- Last, mann gabe^ »»de.! die Si«r-> diese Zahr«' Es den, darf nden ääl. jRj^. leien den I :alö> dem dardi« amr- Als sich Zul e r i n n «i n. 761 7;'1° b tu I der - 24 l *" deutschen Vorstand ehren imtlich geleistet« große Arbeit hm und forderte, daß jeder.Kamerad der RjF. sein« Pflicht und Schuldigkeit' seinerseilr erfülle: nur dann könne wirklich gut« Kameradschaft gepflegt werden. « Todann erlle rte -Kam. W e i ß - (helnhausen die Ortsgruppe Ketnhgüsen für aufgelöst und stellte den formellen Antrag, auf Aufnahme in die Ortsgruppe Hanau. Aach 'einer Ansprache des Kam. rchwab wurden nun die Kameraden der ehe maligen Ortsgruppe Gelnhausen durch Handschlag in die Hanau« Ortsgruppe ausgenommen. ' Hierauf hielt Kam. Rosenstrauß lZianlfniO ein sehr f jlfelnbes Referat über die aktuellen 'ürbeiten wie Kameradenhilfe. Zerienlinder-Hilsswerk. Unterbringung arbeitslosgewordener Käme rnden, besonderder Kriegsbeschädigten, und gab einen Bericht ^üt er' alle heute in s^rage kommenden Answanderungsmöglichkeiten. — Mil großem Interesse folgten!>ie anwesenden Kameraden seinen Ausführungen. Kagi. Hugo Bing berichtete über?Kassenfragen, Kam. L. Hepmann m seiner Eigenschaft als Tachberater der Kriegsopfer-Abteilung über die lausenden Ange egenheilen. 7lus Zweckmäf igleilsgründen war schon seit längerer Zpit die umfangreiche' Ortsgruppe in Bezirk: gruppen mit Bezirlsgruppenfühiern eingeleill worden, über die nnser stellvertretender Vorsitzender, ttstm. Levi, jü wachen hat. , Der Vorsitzende dankt« allen referierenden Kameraden für das bewiesene lamerädlchaslliche Interesse und bat Kam. Rosenstrauß, dem Vorsitzenden de; Landesverbandes türüße und Dank zu übernfitleln. '' Musiklehranstalt und ist seit 1923 al» Organist im Friedenstempel. Bon seinen vielen heiteren Bühnenwerken hatten den größten Erfolg: „Da, versunken? Schloß", „Rokoko" und „Die Derjüngungrkur". Aus Kameraden- und Familienkreisen Beelin, Ortsgr. Süd. Die Kameraden Martin Ausrichtig, Leopold Ireudenthal. Neukölln, Dr. Rudolf Katz, Neulölln. beginge!, ihren 60. Geburtstag, den 70. Geburtstag Kam. Tanilätsrat Dr. Manliewitz, Neukölln. Das Zelt der silbernen Hochzeit feierte Kam. Maa Arnsfeld und Gattin. f^rau Ricka L»ed, Vallendar tRh.), die Mutter unseres Kam. Ferdinand Loeb, die leibst Mitglied unserer Kriegsopfer-Abteilung Koblenz r>t, beging am 19. Iult ihren BO. Geburtstag. Iran Loeb. der wir unsere betten Wünsche aussprechen, hat ihren Sohn Siegfried am 7. September 1914 an der Marne verloren. Berliie» Am 31. 7." 37 vollendet der^ Organist de» Friedenstempelr, Kam. Hermann Schwarz da» 50. Lebensjahr. Zuerst für die piankstilihe Laufbahn bestimmt, studierte er bei den Professoren Mannstedt und Papendiik. Von 1900 bi» 1909 war er erfolgreich .al» Klaoiervirtuose und Begleiter tätig, lodann bi» 1914 als Theater- Kapellmeister täfig bei bekannten Bühnen. Von 1915 bis einschließlich 1918 nahm er an der^ Iront am Weltkrieg teil. 191-9 folgte Kam. Schwatz einem Ruf des Konleroatoriums Tchanoenta al; Klavierpädagoge. 1923 -1927 leitete er «ine eigene. Schulen vier Pronpsern elKr noch >uch ohne die Er- Anschauang. Zuli 1936t sprach Reis« durch <3übdi« Eindrücke, die itzende de; West Sütarncnfui aus eigener :!l Montag, den 20. 7" '-wtle Roonstraße, 1 or einer anseh» Zubo^rrichaft Dr. Ro >ert Salomon, ,^-- er oiermonatlichen suruckgekehrt war. über "derbe, empfangen hatte. b'Srüßte der »otfi..... ... ..... Äs,» o --'desoerbande; und der- Ortsgruppe rm' .Ulbert Süßkind, die Erschienenen, ‘Iu* bit Bedeutung d«; Vortages auf. kir9,^ .Ütdachte der Gefallenen des Große» fu'im»?' ,aw[e hcr Kampfi um ihre neue " «»'aUcn«« Opfer Palästinas, deren An- ■■uie ehr' ^»7iammlung durchweine Schweigctemül. der Redner das I Wort zu seinem 8 u?er da» Thema: „Südamerika aus Kam. Leo Cahn vom Westdeuischen Lancjesverband, im Kreise seiner Schützlinge. ich Hegten ich Ibens ni cn run ei Hugo jacob L (fruher ,n Firm« Jacob 4 Valentin) d,r H"4"' * N#rth ' E««««™ B*Uw«T L ch'1'llv«rk«ht Hoek H»IU>4-H<rwtdi | p erung binnen 20 Stunden ab Berlin. o«di England obocUmUdana In FAbrbootwa»cn C “" '?» Im tld'lchdD Luduiidftdlratt “S* auch dem Aulud and Oben«* In LKtnu. Anfrngeoi KST*v2'iUiM,,l,rt ObwAM.VtrlMhra-BnibH **• n (Nabt Lehnt» Bthnbof) ■^Jl'ütprtdwr. StmmeJ.Nammti C .«■ CIA eigener Anschauung, seine wirtlchastlichen Möglu leiten für den Auswanderer." (»r wußte die wattigen Eindrücke, die die verschiedenen Sta Südamerikas auf ihn gemacht hatten, meiste, l zu schildern; ausgehend von der geographischen i, staltung der Länder ging er über zur Beschreib, 1 des Menschenschlages der einzelnen Südamerikc, scheu Staaten, um schließlich die wirtschaftlu, Verhältnisse des Landes einer Prüfung zu ziehen. , . Es war erfreulich festzustellen, mit welch -- re Interesse die Erschienenen den interessanten t sthrungen Dr. Salomon» folgten. Sie danit dem Redner durch Erheben von den Plätzen. Juden aus Deutschland nach Kuba? (ITA.) Havana. Da» Mitglied de; amerK nischen Kongresse» Dr. William I. Sirovich dem kubanischen Präsidenten Eome, emen P! zur Schaffung einer iriduftriellen Si lang in Kuba für Juden au, Deuts -I a n d oorgelegt. Aba. Sirovich, der sich mit Präsidenten längere Zeit über diesen Plan unttzr- Aigem sen aiat an d» h. d:m hielt, erklärte dieser habe lebhaftes Interesse für diese Vorschläge gezeigt und werde sie demnächst! dem Kabinet zur Beratung übergeben. Dr- Siro<! vich gab weiter bekannt, daß es sich bei dem! Plan um die Unterbringung von^ 200 000 Juden i au» Deutschland handle. Wenn ein Komitee füh- I render Persönlichleiten ausgearbeitete Pläne rorj legen werde, dürften diese bei der Regierung die I ernsteste Beachtung finden. Er erklärte ferner, Präsi» dent Roosevelt setz« sich «bensall» durchaus für diese» Projekt ein. hinter dem eine Reihe von! Kongreßmitglitdern und Industriellen stünde. Kameraden I Bitte beachten Sie unsere ständige Rubrik „Stellenmaikt" und berücksichtigen Sie die dort mitgeteilten Angebote und -Gesuche aus unserem Kameraden kr ei st Gesetzgebung und Rechtsprechung Anträge aus Brrleihung des Berwundeten-Abzeichens. In einem Ergänzungserlaß.zu den Bestimmungen über das Verwundeten-Abzeichen ist bestimmt worden, daß auch die Angehörigen der freiwilligen Krankenpflege, de» freiwilligen A u t omobilkorp» und de» freiwilligen Motorboot k 0 r p; die Verleihung de; Verwundetenabzeichens beantragen, können, sofern sie während ihrer Tätigkeit im Kriegsgebiet eine Krieqsdienstbe'chädigung erlitten haben. Anträge sind an die Ver-orglmgsämter zu richten. Die Antragsfrist läuft bis zum 31. Dezember 1931: Pflichtmitqlicdschaft in den OrqMisatianen der gewerblichen Wirtschaft. Die „Deutsche Kurzpost-'' meldet m ihrer Rümmer 29r-„Der Austritt au; Organiiationen der gewerblichen Wirtschaft ni „ach einer Mitteilung de» Reichswirl'chaftsminiiieriums nicht zulästig. Die Mitgliedschaft in den Organisationen der gewerblichen Wirlichait und die Zugehörigkait zu den Fachgruppen iit eine Piiichlmitgliedschaft. - Wollte man. Außenkeiler zulaüen, so würden sie Konkurrenten derjenigen werden, die dem Wöhle der Gesamtheit durch ihre Mrtgliedichast dieneo wollen. Auch für ni cht a r i s ch e--Betriebe besteht diese Pflichtmitgliedschafl.-' Itfetajßfe SoCefofstt Oesterreichs neue Wehrmacht. Nachdem in Oesterreich die allgemeine Wehrpflicht wieder eingeführt worden ist, wird das Bundes- Heer einer grundlegenden NeuorggKikgtion unterzogen. Durch den Vertrag von Sl. Germain vom September 1919 war die Skärke de» österrejchilchen Heeres auf 30 000 Mann festge-etzt worden, eine Zahl, die bei einer Vevölkerungsziffer von 6,7 Millionen "weit unter dem Durch'chnitt der ehemals feindlichen Armeen lag. Ebenso war Oesterreich in der Wahl feiner Waffen beschränkt. ' Die endgültige Organilation der neuen öfterreichlichen Wehrmacht iit . noch nicht abgeschlossen, aber schon jetzt ist' die Entwicklung de» sich au» Freiwilligen rekrutierenden Kadreheere» zum neuzeitlich ausgerüsteten Volksbeer zu' 'erkennen. Den^- Oberbefehl über die bewaffnete Macht führf deik Bundespräi'-ient, unter ihm übt der Dun^is^ ininifler für Landesverteidigung die Besehlsgewk aus. Zur Zeit ist der höchste Verband de; Hst» die Dioilion. jedoch steht di« Zusammenfasfukg von je drei Divisionen zu einem Armeekorps.-stevor. Die Stäbe der 8-Divisionen liegen in 'Wien <1., 2. u. schnelle Divisionl, St. Pölten, Linz, Graz, Innsbruck und Klagenfurt. Dem Divisionskommandeur unterstehen ein ^Infanteriebrigadier und je ein Iührer für die Spezialtruppen tAr» tillerie-, Pionierführer ulw.1. Im allgemeinen zählt die Division drei Insanlerieregimenler, ein leichte» Artillerirregiment, eine aus den sogenannten „schnellen Truppen" <d. h. Kavallerie, Radfahrern, Kraflradschützen, Panzerwagen, mot. Artilleriej zusammengesetzte Aufklärungsabteisting, eine Luftfchutzabteilung fIIak>, ein Pionierbataillon, eine Telegraphenableilung, eine Sanitätsabteilung mit Tanilätskraftwagenkolonne, Kolonnen, be'pannte und motorisierte Train?. Die „Schnell« Division", deren Stab in Wien liegt, ist über, da» gesamte Bundesgebiet verteilt und setzt sich au» „schnellen" Einheiten zusammen. An Luf ist reit kräften besitzt Oesterreich außer den den Diviiionen unterstellten Ilaltruppen zwei Fliegerregimenter. Unter den dem Oberkommando des Heeres unmittelbar unterstellten Truppen ist besonders dass selbständige motorisierte Artillerieregiment zu nennen. Außerdem besteht seit mehr als einem Jahr «in in Wien liegendes Gardebataillon, das vor allen Dingen repräsentativen Zwecken dient. Die Bewaffnung de» österreichischen Heere» entspricht durchau» den Anforderungen, die an ein moderne» Heer gestellt werden, bevnder» nachdem jetzt auch P a n j« r t r u p pe n aufgestellt worden sind. Besondere Pflege hat man — wie auch schon vor dem Weltkrieg — der Artillerie angedeihen lassen, wenn auch bisher Kaliber über 15 cm nicht geführt werden durften. Charakteristisch sind die eigenartigen, 4,7 cm In f interiekanonen mit Spreizlafelt« und abnehmbaren Rädern mit Luftbereifung, die von kleinen Schleppern gezogen werden. Die Uniformen der österrelchischen Soldaten entsprechen fast genau denen der alten k. u. k. Armee, auch die Rangabzeichen sind die gleichen geblieben. Al» Helm wird der Stahlhelm getragen. Äeu uniformiert wurde lediglich di« Fliegertruppe, deren Angehörige «inen feldgrauen Rock im Zivilschnitt mit grauem Hemd und schwarzem Bmd« tragen. Die Mütze hat die bekannte Tellerform. Die Rangabzeichen sind am Aermel angebracht. - Heber ein« Flott« verfügt Oesterreich — «nisprechend feiner geographischen. Lag« — nicht m*bt. Da» Heer unterhält lediglich «in paar Patrouillenboote auf der Donau. H. I. 0101020202020200010202000201020200

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